NeC hat geschrieben:Ja, aber zum ersten mal erst sehr spät mit ca. 32 oder 33 Jahren. Und gemerkt hatte ich es erst, als sie sich dann für einen anderen Mann entschieden hat. Ein paar mehr Einzelheiten hatte ich
hier schonmal geschrieben - vielleicht ist der ganze Thread von damals auch für Dich interessant.
Ich fand deine folgende Aussage aus dem Thread ganz interessant:
NeC hat geschrieben:Und ich glaube zumindest bei mir entsteht sie erst dann, wenn vom Gegenüber etwas zurück kommt, was etwas mehr als ganz unschuldige Sympathie sein könnte.
Auch diese hier:
Nameless88 hat geschrieben:Ich kriege allmählich Angst, innerlich erloschen zu sein bzw. nicht mehr in der Lage zu sein, mich zu verlieben, quasi als Schutzmechanismus meiner Psyche vor Enttäuschungen.
Denselben Gedankengang habe ich nämlich auch.
Angefangen hat der Gedanke mit dem "Schutzmechanismus" schon sehr früh. Wann genau weiß ich nicht mehr, aber wohl schon mit 15, 16 ungefähr.
Ich glaube die Erfahrungen in der Vergangenheit haben mich anscheinend diesbezüglich doch zu sehr verstört.... irgendwie... hm....
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Edda hat geschrieben:ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber wenn allein die Anwesenheit von jemanden euch mit Freude erfüllt oder wenn ihr nichts anderes braucht, als diesen Menschen lachen zu sehen... Das war für mich völlig neu und ich vermisse es schon irgendwie... Ja ich glaube es fehlt mir.
Ob Liebeskummer oder Gefühlslosigkeit zu bevorzugen wäre, darüber könnte man sich wohl streiten.
Mir wäre glaube ich ersteres wichtiger. Das zeigt einem doch, dass man "lebt". Aber ich denke mal viele die unglücklich verliebt gewesen sind werden hierbei vielleicht den Kopf schütteln. Kann ich aber verstehen... Ist alles ein für und wider, bleibt am Ende doch insgesamt im negativen Sinne was das Ganze auch nicht besser macht. Das Eine eben mehr emotional, das andere weniger. Wobei die emotionaleren Themen mit mehr Verständnis begegnet werden. Bei denen wo gefühlsmäßig bzw. emotional nichts passiert, da horcht man auch nicht wirklich auf....
War aber interessant deine Geschichte zu lesen.
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otto-mit-o hat geschrieben:ich bin ja der Meinung verlieben kann man sich in seinen Partner, mit dem man schon zusammen ist.....
Ah nee, das würde ich lieben nennen. Das Lieben wächst erst mit der Partnerschaft.

Verlieben/Verknallen/Vergucken kann man sich auch ohne das Erwidern der jeweiligen Person. Das ist für mich der bedeutsame Unterschied dabei.