Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kostet?

Dein Thema passt in keines der anderen Freizeit-Foren? Kein Problem, schreib es einfach in diesen Bereich.
Lion

Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von Lion »

uhu2163 hat geschrieben: Doch, ist es, hab ich dir doch oben vorgerechnet. Die Verbrauchswerte sind realistisch, typische Diesel unterbieten die 9L locker.
Aber sowas von.

Bei mir sind es durchschnittlich 6,5 Liter auf 100 km. Diesel kostet durchschnittlich 1,35 pro Liter (in HH tanke ich manchmal noch für 1,29).

Ergo: 8-9 Euro pro 100 km.
zebulon

Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von zebulon »

Lion hat geschrieben:Ergo: 8-9 Euro pro 100 km.
Ja, Sprit! Aber wie sieht's mit den anderen Kosten aus (Versicherung, Steuer, Rücklagen, Wartung, Reparaturen, Verschleiß- und Verbrauchsteile, Wunderbaum)?
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BartS
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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von BartS »

zebulon hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:Ergo: 8-9 Euro pro 100 km.
Ja, Sprit! Aber wie sieht's mit den anderen Kosten aus (Versicherung, Steuer, Rücklagen, Wartung, Reparaturen, Verschleiß- und Verbrauchsteile, Wunderbaum)?
Ich verweis noch mal auf die ADAC-Liste. Dort wurden die Kosten genau nach fix, Werkstatt/Reifen, Betrieb und Wertverlust aufgegliedert. Bei den Fixkosten nicht dabei ist der Wertverlust nach Zeit. Man sieht an der Liste, dass zu den Betriebskosten noch Werkstattkosten um Umfang von einem Drittel bis zu Hälfte dazukommen. Zudem gibt es einen Wertverlust nach zurückgelegter Strecke. Die sind jetzt nur bedingt an den Zahlen erkennbar, weil man jeweils vom festen Szenario von 4 Jahre Fahren a 15.000 km ausgeht.
Lion hat geschrieben:Es ist daher schon grenzwertig, 50 km zu fahren, statt die EUR 5,90 für die Post zu zahlen. Aber als völlig blödsinnig würde ich das nun auch wieder nicht sehen wollen.
Von blödsinnig war auch nicht die Rede. Aber ökonomisch ist es nicht.
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Lazarus Long
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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von Lazarus Long »

Als ob Menschen sich immer vernünftig verhalten.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt
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1767 - 1835
Nobody

Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von Nobody »

BartS hat geschrieben:
zebulon hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:Ergo: 8-9 Euro pro 100 km.
Ja, Sprit! Aber wie sieht's mit den anderen Kosten aus (Versicherung, Steuer, Rücklagen, Wartung, Reparaturen, Verschleiß- und Verbrauchsteile, Wunderbaum)?
Ich verweis noch mal auf die ADAC-Liste. Dort wurden die Kosten genau nach fix, Werkstatt/Reifen, Betrieb und Wertverlust aufgegliedert. Bei den Fixkosten nicht dabei ist der Wertverlust nach Zeit. Man sieht an der Liste, dass zu den Betriebskosten noch Werkstattkosten um Umfang von einem Drittel bis zu Hälfte dazukommen. Zudem gibt es einen Wertverlust nach zurückgelegter Strecke. Die sind jetzt nur bedingt an den Zahlen erkennbar, weil man jeweils vom festen Szenario von 4 Jahre Fahren a 15.000 km ausgeht.
Kennst du die "Eh Da Kosten"? Das Auto ist eh da, also kann man auch mit fahren. :-) Ausserdem ist diese Berechnung etwas akademisch. Ich habe einen 11 Jahren alten Ford Focus mit 187 000 km auf der Uhr, da ist der Wertverlust schonmal unwichtig. Den Cent auf 1000 km verkrafte ich. :mrgreen: Versicherung und Kilometer fallen sowieso an bzw. werden mit mehr Kilometern relativ gesehen günstiger. Bleiben noch die Wartung und Werkstatt, aber auch die machen bei meinen Auto nicht viel aus.

5,90 Euro oder 50 Kilometer fahren hält sich bei meinen Auto die Waage. Es würde grob ein bis zwei Euro mehr ausmachen, wenn ich es dir persönlich vorbeibringe. Eigentlich müsste ich zur nächsten Post sowieso erstmal 7km einfach fahren, da wäre der Mehraufwand schonmal geringer.
Von blödsinnig war auch nicht die Rede. Aber ökonomisch ist es nicht.
Muss es das denn sein?
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BartS
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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von BartS »

Nobody hat geschrieben:Kennst du die "Eh Da Kosten"? Das Auto ist eh da, also kann man auch mit fahren. :-) Ausserdem ist diese Berechnung etwas akademisch. Ich habe einen 11 Jahren alten Ford Focus mit 187 000 km auf der Uhr, da ist der Wertverlust schonmal unwichtig. Den Cent auf 1000 km verkrafte ich. :mrgreen: Versicherung und Kilometer fallen sowieso an bzw. werden mit mehr Kilometern relativ gesehen günstiger. Bleiben noch die Wartung und Werkstatt, aber auch die machen bei meinen Auto nicht viel aus.
Und ich glaube, das unterschätzen die meisten. Man kann Glück haben und wird jahrelang von Werkstattkosten verschont. Aber man muss hier vom Normalfall ausgehen. Da wird eines Tages die Situation kommen, dass die Reparatorkosten einmal höher als der Restwert des Autos sind und Du gezwungen bist, Dir ein neues Fahrzeug zu kaufen. Und genau diese zusätzlichen Kosten, die mit jeden Kilometer näher rücken, wirken sich in den variablen Kosten aus.
Nobody hat geschrieben:5,90 Euro oder 50 Kilometer fahren hält sich bei meinen Auto die Waage. Es würde grob ein bis zwei Euro mehr ausmachen, wenn ich es dir persönlich vorbeibringe. Eigentlich müsste ich zur nächsten Post sowieso erstmal 7km einfach fahren, da wäre der Mehraufwand schonmal geringer.
7 km Abstand bis zur nächsten Poststation ist schon ungewöhnlich. Ich sag mal soviel, der eBay-Verkäufer kam nicht vom Lande.
Nobody hat geschrieben:
Von blödsinnig war auch nicht die Rede. Aber ökonomisch ist es nicht.
Muss es das denn sein?
Nochmal, das für mich überraschende war nicht, dass die Person das Auto benutzt hat, sondern die Entscheidung genau mit dem ökonomischen Aufwand begründet hat. Also entweder man sieht den Besitz und Gebrauch eines Autos als Zeichen der eigenen Freiheit, dann sind ökonomische Aspekte völlig nebenrangig. Oder man erklärt den konkreten Gebrauch mit rationalen, ökonomischen Gründen, dann sollte man wenigstens die Kosten der eigenen Mobilität ungefähr kennen.

Was ich noch zusätzlich erstaunlich finde, dass in der Diskussion der Zeitaspekt keine Rolle zu spielen scheint. Bedeutet das, dass vielen Autofahren es völlig egal ist, ob sie eine Stunde zusätzlich für eine Tätigkeit im Auto sitzen, die sie auch genauso gut outsourcen könnten? Auch Freizeit hat für mich einen Wert. Oder mit anderen Worten, mehr Freizeit zu haben, ist mir auch finanziell etwas wert.
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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von BartS »

Lazarus Long hat geschrieben:Als ob Menschen sich immer vernünftig verhalten.
Genau das war immer eine Grundannahme vieler wirtschaftswissenschaftlicher Modelle, dass die Teilnehmer sich rational verhalten. Und genau daran sind auch viele Modelle gescheitert.
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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von Blue Sky »

Lion hat geschrieben:Nun ja, ganz umsonst ist so ein Fahrzeug für den Arbeitnehmer auch nicht ...
Der ArbeitGEBER spart Steuern/Sozialabgaben.

Für den Arbeitnehmer ist die Rechnung komplex.
Aber wenn eine Firma das anbietet, sollte es jemand durchgerechnet haben.

Kenne auch Leute, die das höhere Brutto wegen des Schnaps extra bei
der Rente mögen. Kommt auf den Einzelfall an.
Lion

Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von Lion »

zebulon hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:Ergo: 8-9 Euro pro 100 km.
Ja, Sprit! Aber wie sieht's mit den anderen Kosten aus (Versicherung, Steuer, Rücklagen, Wartung, Reparaturen, Verschleiß- und Verbrauchsteile, Wunderbaum)?
Habe ich gerade in den Beiträgen vorher erklärt.

Lesen, verstehen.

:roll:
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Buham
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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von Buham »

Also ich fahre einen Prius. Die 7,4 Liter Benzin unterbietet dieser auf 2x25 km locker. Bei der Streckenlänge lande ich mit Sicherheit bei 4,x Liter/100km. Trotzdem lohnt es sich nicht. Ich rechne für den Kilometer mit realistischerweise ca. 0,25 € (hab das Fahrzeug gebraucht gekauft) über die ganze Haltedauer des Fahrzeugs.
Lion

Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von Lion »

BartS hat geschrieben: Nochmal, das für mich überraschende war nicht, dass die Person das Auto benutzt hat, sondern die Entscheidung genau mit dem ökonomischen Aufwand begründet hat.
Wie hier uhu und ich versucht haben, begreiflich zu machen, kann es durchaus sein, dass die Fahrt mit dem Auto, für jemanden, der bereits ein Auto besitzt, günstiger sein.

Der Alternativenvergleich für einen Autobesitzer geht NICHT:

Portokosten versus (anteilige Autokosten fix + Autokosten variabel für diese Strecke)

sondern:

(Portokosten + anteilige Autokosten fix) versus (anteilige Autokosten fix + Autokosten variabel).

Denn die Autokosten fix sind bei einem bereits angeschafften Auto IMMER vorhanden, egal, nach welchem Pseudo-Variabel-Schlüssel (Kilometer, Tage) man diese anteilig umlegt. Auch wenn er das Paket per Post schickt, sind die Fixkosten für das Auto vorhanden (man kann schwerlich Finanzamt und Versicherung bitten, die Kosten zu reduzieren, weil man an Tag X ja das Auto in der Garage hat stehen lassen).


Also entweder man sieht den Besitz und Gebrauch eines Autos als Zeichen der eigenen Freiheit, dann sind ökonomische Aspekte völlig nebenrangig. Oder man erklärt den konkreten Gebrauch mit rationalen, ökonomischen Gründen, dann sollte man wenigstens die Kosten der eigenen Mobilität ungefähr kennen.
Wieso sollte man davon ausgehen, dass der Typ das nicht weiß? Nur spielen die Fixkosten in der Überlegung, eine bestimmte Fahrt anzutreten oder es bleiben zu lassen, keine Rolle mehr.

Die würden nur eine Rolle spielen, wenn man auf den Trichter käme, sich extra für eine Fahrt ein Auto erst anzuschaffen.

Was ich noch zusätzlich erstaunlich finde, dass in der Diskussion der Zeitaspekt keine Rolle zu spielen scheint. Bedeutet das, dass vielen Autofahren es völlig egal ist, ob sie eine Stunde zusätzlich für eine Tätigkeit im Auto sitzen, die sie auch genauso gut outsourcen könnten? Auch Freizeit hat für mich einen Wert. Oder mit anderen Worten, mehr Freizeit zu haben, ist mir auch finanziell etwas wert.
Auf das Portemonaie wirkt es sich nicht im geringsten aus, ob jemand in seiner Freizeit ein Buch liest oder im Auto sitzt. Weder wird ihm diese Zeit bezahlt, noch geht im Geld durch die eine oder andere Tätigkeit verloren.

Wie hier schon von einigen angerissen, kann auch eine Autofahrt an sich als Freizeitgestaltung gesehen werden. Ebenso wie eine Bahnfahrt. Beides kann man ebenso als notwendiges Übel (um von A nach B zu kommen) oder als Abwechslung (man sieht neue Landschaften, lernt neue Ecken Deutschlands kennen) sehen.
Lion

Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von Lion »

Buham hat geschrieben:Also ich fahre einen Prius. Die 7,4 Liter Benzin unterbietet dieser auf 2x25 km locker. Bei der Streckenlänge lande ich mit Sicherheit bei 4,x Liter/100km. Trotzdem lohnt es sich nicht. Ich rechne für den Kilometer mit realistischerweise ca. 0,25 € (hab das Fahrzeug gebraucht gekauft) über die ganze Haltedauer des Fahrzeugs.

Du willst von A nach B reisen, die Distanz sind 1.000 km (einfache Strecke). Also 2.000 km insgesamt.

Dein Prius verbraucht -seien wir mal großzügig- 5 Liter pro 100 km, also 100 Liter für die Gesamtstrecke. Der Spritpreis liegt bei 1,50. Ergo tankst Du für EUR 150, würdest Du mit dem Auto fahren.

Die Bahn bietet für die Gesamtstrecke ein Ticket zu EUR 220 an.

Bei welcher Variante hast Du am Ende des Jahres mehr Geld im Portemonaie / auf dem Konto? Wenn Du Auto fährst, oder wenn Du Bahn fährst?
Zuletzt geändert von Lion am 05.06.2014, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
zebulon

Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von zebulon »

Lion hat geschrieben:
zebulon hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:Ergo: 8-9 Euro pro 100 km.
Ja, Sprit! Aber wie sieht's mit den anderen Kosten aus (Versicherung, Steuer, Rücklagen, Wartung, Reparaturen, Verschleiß- und Verbrauchsteile, Wunderbaum)?
Habe ich gerade in den Beiträgen vorher erklärt.

Lesen, verstehen.

:roll:
Sagt der Richtige: http://abtreff.de/viewtopic.php?f=62&t= ... 20#p599638
Lion

Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von Lion »

zebulon hat geschrieben: Sagt der Richtige: http://abtreff.de/viewtopic.php?f=62&t= ... 20#p599638
Im anderen Thread komme ich aber nicht mit Rückfragen, die sich durch Lesen des Textes erübrigt hätten.
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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von Buham »

Lion hat geschrieben:Ergo tankst Du für EUR 150, würdest Du mit dem Auto fahren.

Die Bahn bietet für die Gesamtstrecke ein Ticket zu EUR 220 an.

Bei welcher Variante hast Du am Ende des Jahres mehr Geld im Portemonaie / auf dem Konto? Wenn Du Auto fährst, oder wenn Du Bahn fährst?
Bei so einer langen Strecke gar nicht so klar :mrgreen: Dadurch könnte ich nämlich meine bei der Versicherung gemeldete Jahresfahrleistung überschreiten und durch die Nachzahlung mit der Bahn am Ende nicht unwahrscheinlich mehr auf dem Konto :D

Aber ja: ich hab schon verstanden, was du sagen willst ;) So eindeutig kann man das oft nicht sagen!
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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von uhu72 »

Mal ein paar andere Beispiele bezüglich der Fixkosten als Denkanstöße.

Duschen, was kostet einmal Duschen?
Das Wasser, was dabei verbraucht wird. Und die Dusche selbst? Hier müsste man die Kosten für die Duschkabine anteilig von der Miete oder dem Kaufpreis der Wohnung /des Hauses umlegen. Macht aber keiner.

EMail, was kostet eine EMail? Nichts?
Und was ist mit den Anschaffungskosten für den PC oder Smartphone, auf dem die EMail geschrieben wird? Und der Datentarif bzw. die Internetflat? Kann man alles umlegen und dabei kommt dann sowas heraus wie ein EMail-Acconut kostet pro Mitarbeiter und Jahr $100. ;)
Es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel. Aber es gibt nicht genug passende Deckel für alle Töpfe!
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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von unQuestionable_Con »

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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von BartS »

Ich denke mal, jeder hat das Prinzip von fixen und variablen Kosten verstanden. Wirklich erstaunt bin ich aber über Aussagen, dass die variablen Kosten zum großen Teil durch die Benzinkosten abgedeckt sind. Wer hier ernsthaft glaubt, dass durchschnittliche Werkstattkosten und Wertverlust durch zusätzlich gefahrene Kilometer nicht weiter der Rede wert sind, sollte sich doch mal ernsthaft die Ausgangsfrage aus der Überschrift selbst stellen.
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zebulon

Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von zebulon »

Lion hat geschrieben:
zebulon hat geschrieben: Sagt der Richtige: http://abtreff.de/viewtopic.php?f=62&t= ... 20#p599638
Im anderen Thread komme ich aber nicht mit Rückfragen, die sich durch Lesen des Textes erübrigt hätten.
Asche auf mein Haupt!
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Re: Wissen Autofahrer, wie viel eine Fahrt von A nach B kost

Beitrag von BartS »

@uhu und Lion: Noch mal zu Eurer Argumentation. Wenn das Auto schon vorhanden ist, dann bestehen schon viele Kosten, die bei weiterer Nutzung nicht größer werden, so die Grundidee. Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit. Angenommen man hat sich ein Gebrauchtes für 10.000 Euro gekauft und versucht es möglichst lange zu fahren, bis es sprichwörtlich auseinanderfällt und keinen Verkaufswert mehr besitzt. Selbst wenn man das Fahrzeug noch 100.000 km fährt, bedeutet das ein Wertverlust von 10.000€/100.000km = 0,1 €/km. Für eine Strecke von 50 km entspricht das schon allein 5 Euro. Nicht mitgerechnet die Reparaturkosten, jeder der sein Auto über 100.000 km gefahren hat weiß, was man da noch alles reinstecken und hinblättern muss.

Das Argument "das Auto ist ja schon da" stimmt eben nicht ganz, denn durch Abnutzung kommt man mit jedem Kilometer der Verschrottung und dem Kauf des nächsten immer näher. Und wer viel fährt, nutzt auch viel ab. Das ist so wie mit Menschen, die sich viel bewegen, deren Verbrauch an Schuhen ist nun mal höher als bei viel sitzenden Menschen.

@uhu, zu Deinem Duschbeispiel. Der Duschkopf ist ebenfalls ein Verbrauchsgut. Nach so und so viel tausenden von Litern wird man ihn trotz aller Reinigungsversuche irgendwann austauschen müssen. In Relation macht das trotzdem nicht viel aus, der Literpreis fürs Wasser gibt den Ausschlag. Beim Auto ist das qualitativ gesehen etwas anderes, für das bezahlt man einen meist fünfstelligen Betrag und verbraucht im Laufe eines Autofahrerlebens mehrere davon. In Relation zu den Benzinkosten macht das schon viel aus.
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