Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

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Rosta

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Rosta »

Lisa hat geschrieben:
Corp.INC hat geschrieben:Du hast nicht verstanden, dass es unterschiedliche Qualitäten an Macken gibt. Einige sind vernachlässigbar, andere sind einfach nicht tragbar für den Partner. Macken, die das ABtum begründen, gehören zur letzteren Kategorie. :|
[...]
... wie erklärst du dir dann, dass viele ABs durchaus sozial gut integriert sind? Wenn unsere Macken wirklich so schrecklich wären, würden sich wohl auch Freunde und Arbeitskollegen von uns abwenden.
Das sagst du gar als Frau? :o
Für eine Liebesbeziehung oder sonstige sexuelle Anziehung sind eben andere Eigenschaften gefragt. Habe auch mehrere Freundeskreise gehabt, guten Kontakt zu männlichen und weiblichen ( :o :o :o :o ) Freundesfreunden/Arbeitskollegen und für eine Zeit sogar als Freunde gehabt.
Mehr ist aber für manche Leute wie mir einfach nicht drin. Da lässt man einen verstehen: "Rosta, bis hier hin und nicht weiter". :dont:

Naja, und die andere Seite verharrt sich eben in ihre Ansprüche. Allgemein gesagt, jetzt ohne Bezug zu den vorherigen Beiträgen hier. ;)
Erlkönigin

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Erlkönigin »

Ich vermute, dass ein paar ABs auch einfach ein unterdurchschnittliches Beziehungs(- und auch Sex)bedürfnis haben.

Zumindest geht das mir so. Ich würde jetzt gar nicht sagen, dass ich irgendwelche schrecklich unangemessenen Ansprüche habe, aber ich interessiere mich wahnsinnig selten auf dieser Mann/Frau-Ebene für Männer.
Ich hab auch als Teenager phasenweise vermutet, asexuell zu sein.
(Ich kann schon flirten usw., aber ich betrachte das dann mehr als Performance Art denn als authentisches Verhalten meinerseits.)

Ich könnte jetzt auch gar nicht sagen, dass ich unbedingt einen Partner möchte. Über den richtigen Mann würd ich mich freuen, aber das müsste dann auch wirklich der Richtige inkls. viel Verliebtheit sein. Sonst halt nicht.
Lisa

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Lisa »

Rosta hat geschrieben:
Lisa hat geschrieben:... wie erklärst du dir dann, dass viele ABs durchaus sozial gut integriert sind? Wenn unsere Macken wirklich so schrecklich wären, würden sich wohl auch Freunde und Arbeitskollegen von uns abwenden.
Das sagst du gar als Frau? :o
Für eine Liebesbeziehung oder sonstige sexuelle Anziehung sind eben andere Eigenschaften gefragt. Habe auch mehrere Freundeskreise gehabt, guten Kontakt zu männlichen und weiblichen ( :o :o :o :o ) Freundesfreunden/Arbeitskollegen und für eine Zeit sogar als Freunde gehabt.
Mehr ist aber für manche Leute wie mir einfach nicht drin. Da lässt man einen verstehen: "Rosta, bis hier hin und nicht weiter". :dont:
Du hast mein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen - Teil 2 meines Beitrags (siehe vorige Seite) hast du ausgeklammert ;). Corp.INC hat (nach meinem Verständnis) ABs für prinzipiell beziehungsunfähig erklärt - da bin ich eben anderer Meinung und habe auch entsprechende Beispiele genannt.
Rosta

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Rosta »

Nagut wenn das der Fall ist:
Dann ist mir deine Aussage zu grob. Das sind für mich Aussagen wie "Das wird schon" "Haste halt Pech gehabt" . Eben das Ganze bloooooß nicht hinterfragen wenn es einen auf Dauer belastet! :mrgreen:

Er hat halt zu dir geschrieben:
Du hast nicht verstanden, dass es unterschiedliche Qualitäten an Macken gibt. Einige sind vernachlässigbar, andere sind einfach nicht tragbar für den Partner.
Macken, die das ABtum begründen, gehören zur letzteren Kategorie. :|
Da gibt es eben verschiedene Macken.

Und die Leute die für "beziehungsuntauglich" erklärt werden tun es oft noch nicht mal freiwillig von selbst ( so wie ich ... also eigentlich :mrgreen: ) , sondern bekommen es eben vom anderen Geschlecht stets auf die eine oder andere Weise vorgehalten oder reingedrückt.

Wenn man keine Lebenslüge leben will sollte man diesen Punkt doch irgendwann einsehen. Auch wenn es manchen (oder mehr) schwer fällt.
Verständlich.
Zuletzt geändert von Rosta am 22.02.2015, 02:05, insgesamt 2-mal geändert.
Lisa

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Lisa »

@Rosta: Mich stört an Corp.INCs Formulierung genau diese Ausschließlichkeit - "Macken, die das AB-Tum begründen". Wir ABs sind, wie bereits gesagt, keine homogene Gruppe. Es gibt viele sehr unterschiedliche Gründe, warum ein Mensch AB wird. Nicht immer müssen es Macken sein.

Außerdem - selbst wenn diese Macken sooo beziehungsverhindernd wären, und es überhaupt keinen Ausweg aus dem AB-Tum gäbe, so wie du es gerade darstellst, wieso gibt es dann Ex-ABs und Erfolgsmeldungen in diesem Forum? Auch in meinem Bekanntenkreis haben sich die Reihen der ABs deutlich gelichtet, die meisten meiner AB-Bekannten haben die Kurve irgendwann doch noch gekriegt und sind jetzt fest vergeben.
Rosta

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Rosta »

Lisa hat geschrieben:Außerdem - selbst wenn diese Macken sooo beziehungsverhindernd wären, und es überhaupt keinen Ausweg aus dem AB-Tum gäbe, so wie du es gerade darstellst, wieso gibt es dann Ex-ABs und Erfolgsmeldungen in diesem Forum?
Weil ABs keine homogene Gruppe sind? :mrgreen:
Es gibt eben diese und jene Macken die unterschiedlich bewertet werden. Und so mach einige werden so schöngeredet dass ich Kotzen könnte. 8-)

Weißt du, das Dümmste an der ganzen Problematik ist dass einige/manche Macken die zum ABtum führen gar nicht mal so oft NICHT (offiziell) als Macken erkannt werden.
Das ist das größte Problem.
Und das Raffinierteste daran: Da ist meistens nicht mal einer allein daran Schuld. Denn zur Partnerfindung gehören eben immer zwei. ;)

Nur leider ist es unerwünscht offen darüber zu sprechen.

Dazu hier und vom Threadtitel her passend : (Das Video von Planet Wissen)
--> http://abtreff.de/viewtopic.php?f=11&t=18653

Extrem dargestellt kann man , wenn man das Ganze völlig umdreht, also in Bezug auf Erfolgslosigkeit in meinem Leben , das Ganze wieder auf mein ABtum zurückführen. ;)

Es wird immer gesagt dass das alles nichts ausmache. Nichts als Heuchelei. Aber das kümmert mich eh nicht mehr so wirklich was andere davon halten. :mrgreen:
Lisa hat geschrieben:Auch in meinem Bekanntenkreis haben sich die Reihen der ABs deutlich gelichtet, die meisten meiner AB-Bekannten haben die Kurve irgendwann doch noch gekriegt und sind jetzt fest vergeben.
Kenne in meinem Alter nur eine einzige ABine die unter dem Prinzessinensyndrom leidet. Ansonsten gibt's da weit und breit kein ABtum. Nichts!!! Im Gegenteil. Da sind sogar ALLE verpartnert. :)
Bin echt in den falschen Kreisen aufgewachsen. :verwirrt:
Fragt sich halt welche Macken deine Freunde hatten. Aber da wir keine homogene Gruppe sind... ;)
Lisa

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Lisa »

Rosta hat geschrieben:Weißt du, das Dümmste an der ganzen Problematik ist dass einige/manche Macken die zum ABtum führen gar nicht mal so oft NICHT (offiziell) als Macken erkannt werden.
Von welchen Macken konkret sprichst du? :gruebel:
Rosta hat geschrieben:Fragt sich halt welche Macken deine Freunde hatten.
Besondere Macken sind mir da nicht aufgefallen. Die meisten sind eher schüchtern und/oder unsicher und hatten/haben keine besonders gute Meinung von sich selbst. Ansonsten waren sie aber ganz normale Leute ... jedenfalls war keiner dabei, der mit Schaum vor dem Mund herumgelaufen wäre und sich laut mit seinen Fantasiefreunden unterhalten hätte ;).
Rosta

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Rosta »

Lisa hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:Weißt du, das Dümmste an der ganzen Problematik ist dass einige/manche Macken die zum ABtum führen gar nicht mal so oft NICHT (offiziell) als Macken erkannt werden.
Von welchen Macken konkret sprichst du? :gruebel:
Denke da vor allem an:
Frauen die gleichberechtigt/emanzipiert leben wollen und dann Männer bzw. "potentielle Partner" und dessen Niveau die den Frauen nicht mithalten können, zumindest von ihrer Warte aus, gnadenlos aussortieren. Extremfall: Siehe vorherigen Link.
Da gibt's dann natürlich unterschiedliche Kritierien. Halt LMS. (relativ sehen! :) )
Die Ablehnung wird dann entschuldigt mit schlichtem "Es hat nicht gefunkt/Es passt halt nicht/Für eine Beziehung reicht's nicht". Was für eine Reflexion! :mrgreen: Aber man will halt nicht ehrlich sein.
Und nebenher wird immer propagiert dass Männer die Oberflächlicheren sind weil sie vor allem eher auf's Aussehen achten. (was auch stimmt :mrgreen: ) . Aber Frauen sind halt wie vorhin erklärt kein Stückchen besser.

Also damit bist nicht direkt du gemeint, keine Sorge Lisa. :) Sondern die allgemeine, eh, offizielle Meinung oder Haltung.

Aber ganz ehrlich Lisa: Werde mich von nun an zurückhalten.
Merke gerade selbst dass ich das hier im Forum schon mehrmals runtergebetet habe und keine Lust und Motivation habe das jedes mal wieder zu erklären... für nix und wieder nix. :whiteflag:
Nichts für ungut. :hut:

Achso und: Bitte nicht darauf versteifen. Es ist nur einer der möglichen Macken! Nicht dass du das auch noch zwingend auf dich beziehst. Neee, bitte nicht. Das wollte ich hiermit nicht erreichen. :winken:
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Versingled
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Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Versingled »

Lisa hat geschrieben: Ich habe btw. auch einige ABs und EX-ABs in meinem Freundes- und Bekanntenkreis und keine/r von denen hat besonders schlimme Macken. Die meisten sind einfach nur ein wenig unsicher, das ist alles. Die Ex-ABs unter meinen Freunden leben jetzt überwiegend in stabilen Beziehungen, so weit kann es also mit ihren Macken nicht her sein.
Das Problem mit den Macken ... jeder definiert Macke für sich selbst und ob sie für den Betreffenden relevant sind.
Si vis pacem para bellum.
Vogelnest

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Vogelnest »

Sobald ein gewisser "Zwang" hinter den Macken steckt, wird's eventuell problematisch.
Unter Zwang verstehe ich einen Reaktion hervorgerufen durch Angst (nicht allein Unsicherheiten sondern schwerwiegenderes) wie Beziehungsangst (die oft unbemerkt bleibt) oder typische traumatische Störungen.


Zum Thema Gleichberechtigung:
Bin wohl die typisch emanzipierte, junge, erfolgreiche Frau - das hat aber nichts mit meinem Frausein zu tun sondern hängt damit zusammen, dass ich mir bis jetzt alles alleine erkämpft habe.
Deshalb kann ich auch keine Kontrolle abgeben bzw hasse es mich "umsorgen" zu lassen. Ich hoffe und bete dass der Mann kommt der das kann.
Corp.INC

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Corp.INC »

Go Rosta 8-)

Einen Partner zu finden, der über die beziehungshinderlichen Macken hinweg sieht, ist die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Für die breite Masse ist dieser Mensch nicht handelbar. Wieso gibt es SC ABs? Die können scheinbar beim anderen Geschlecht ankommen. Nur sind sie auf Dauer einfach zu anstrengend, zu belastend. Ich kenne ja selbst eine ABine mit unzähligen Beziehungsversuchen. Jedes Mal ist der Typ nach ein paar Wochen, manchmal nur Tage, geflüchtet. Ihre Macken sind halt zu belastend. Genau das ist ihr AB Grund. Andere kommen aufgrund ihrer Macken gar nicht so weit. Die ist schon die Beziehungsanbandelung nicht erfolgreich.
Lisa

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Lisa »

Rosta hat geschrieben:Denke da vor allem an:
Frauen die gleichberechtigt/emanzipiert leben wollen und dann Männer bzw. "potentielle Partner" und dessen Niveau die den Frauen nicht mithalten können, zumindest von ihrer Warte aus, gnadenlos aussortieren. Extremfall: Siehe vorherigen Link.
Ja, aber du schreibst ja selbst, dass das Extremfälle sind. Solche Reportagen werden halt immer sehr reißerisch aufgemacht, sonst schaut sich den Unsinn ja keiner an.

Dem Video nach zu urteilen, bin ich beispielsweise auch vollkommen unvermittelbar, weil Männer meines Alters ja angeblich nur 20 Jahre jüngere Frauen akzeptieren. Scheint aber nicht so zu sein, das erste Internet-Date meines Lebens hat mich offenbar attraktiv genug gefunden, um nach einem zweiten Date zu fragen, wobei dieser Mann btw. sogar etwas jünger ist als ich. Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass das auch zu einer Beziehung führt - aber immerhin, zweites Date heißt schon mal, dass ich nicht gnadenlos aussortiert wurde. Außerdem heißt das für mich, dass nicht alle Männer so oberflächlich sind, wie es in diesem Video dargestellt wird. Für Frauen gilt das btw. ebenso.
Rosta hat geschrieben:Die Ablehnung wird dann entschuldigt mit schlichtem "Es hat nicht gefunkt/Es passt halt nicht/Für eine Beziehung reicht's nicht". Was für eine Reflexion! :mrgreen: Aber man will halt nicht ehrlich sein.
Naja, meistens funkt es nicht, aber das ist halt einfach so. Das darf man aber nicht persönlich nehmen. "Funkt nicht" heißt ja übersetzt nicht "du bist scheiße", sondern es heißt einfach nur, dass es eben nicht gefunkt hat. Dann muss man halt weitersuchen.
Rosta hat geschrieben:Und nebenher wird immer propagiert dass Männer die Oberflächlicheren sind weil sie vor allem eher auf's Aussehen achten. (was auch stimmt :mrgreen: ) .
Tja, das ist eben Pech für uns Frauen, wenn ihr Männer so oberflächlich seid. ;). Aber zum Glück sind ja die meisten Männer selbst nicht besonders schön :mrgreen: - irgendwann kapieren auch die Oberflächlichsten, dass sie bei Emily Blunt nicht landen können und sich mit Durchschnittsfrauen wie mir begnügen müssen.
Corp.INC hat geschrieben:Jedes Mal ist der Typ nach ein paar Wochen, manchmal nur Tage, geflüchtet. Ihre Macken sind halt zu belastend. Genau das ist ihr AB Grund. Andere kommen aufgrund ihrer Macken gar nicht so weit. Die ist schon die Beziehungsanbandelung nicht erfolgreich.
OK, das kann durchaus sein. Aber es kann auch sein, dass man einen Menschen mit ähnlichen Macken findet, wo es dann wieder passt. Einige Macken kann man sicher auch loswerden bzw. mit etwas "Training" unter die beziehungsverhindernde Schwelle drücken - man kann ja an sich arbeiten und lernt außerdem durch Lebenserfahrung laufend dazu.
Strange Lady
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Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Strange Lady »

Lisa hat geschrieben: Naja, meistens funkt es nicht, aber das ist halt einfach so. Das darf man aber nicht persönlich nehmen. "Funkt nicht" heißt ja übersetzt nicht "du bist scheiße", sondern es heißt einfach nur, dass es eben nicht gefunkt hat. Dann muss man halt weitersuchen.
Was ich krass finde ist, dass Männer mit diesem "funkt nicht" anscheinend viel schlechter umgehen können als Frauen.
Wie oft wurde mir von Männer gesagt: Sorry, funkt nicht. Und ich habe gedacht: OK, dann ist das so, kann nicht erzwungen werden.
Viele MÄnner fassen das allerdings - selbst wenn sie selbst am laufenden Band "Funkt-nicht"-Abfuhren erteilen - immer als persönlichen Affront auf und stricken komische Theorien (LMS, PUA, evolutionsbiologische Ergüsse etc.) draus, immer mit einem stillen Vorwurf an Frauen ...
Woher kommt das? diese extreme Kränkung? die Schuldvorwürfe an die Frauen? resultiert das auch aus einer evolutionsbedingten Erwartungshaltung, jedes Weibchen möge gefälligst die Beine breit machen und sich zur Begattung bereithalten?
“Happiness is like a butterfly: The more you chase it, the more it will elude you. But if you turn your attention to other things, it will come and sit quietly on your shoulder.”
Henry David Thoreau
Lisa

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Lisa »

Strange Lady hat geschrieben:Was ich krass finde ist, dass Männer mit diesem "funkt nicht" anscheinend viel schlechter umgehen können als Frauen.
Wie oft wurde mir von Männer gesagt: Sorry, funkt nicht. Und ich habe gedacht: OK, dann ist das so, kann nicht erzwungen werden.
Viele MÄnner fassen das allerdings - selbst wenn sie selbst am laufenden Band "Funkt-nicht"-Abfuhren erteilen - immer als persönlichen Affront auf und stricken komische Theorien (LMS, PUA, evolutionsbiologische Ergüsse etc.) draus, immer mit einem stillen Vorwurf an Frauen ...
Ganz deiner Meinung, das ist mir auch vollkommen unverständlich. Wenn ich auf dem Radar eines Mannes nicht erscheine, nehme ich das üblicherweise mit einem Schulterzucken zur Kenntnis. Das ist doch nichts Schlimmes. Weh tut es nur, wenn man sich schon heftig verknallt hat und danach eine Abfuhr bekommt, aber meistens merkt man ja schon vorher, ob man eine Chance hat oder nicht.
Strange Lady
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Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Strange Lady »

Rosta hat geschrieben: Denke da vor allem an:
Frauen die gleichberechtigt/emanzipiert leben wollen und dann Männer bzw. "potentielle Partner" und dessen Niveau die den Frauen nicht mithalten können, zumindest von ihrer Warte aus, gnadenlos aussortieren. Extremfall: Siehe vorherigen Link.
Da gibt's dann natürlich unterschiedliche Kritierien. Halt LMS. (relativ sehen! :) )
Die Ablehnung wird dann entschuldigt mit schlichtem "Es hat nicht gefunkt/Es passt halt nicht/Für eine Beziehung reicht's nicht". Was für eine Reflexion! :mrgreen: Aber man will halt nicht ehrlich sein.
Und nebenher wird immer propagiert dass Männer die Oberflächlicheren sind weil sie vor allem eher auf's Aussehen achten. (was auch stimmt :mrgreen: ) . Aber Frauen sind halt wie vorhin erklärt kein Stückchen besser.
Gut, mal angenommen, deine Annahmen sind richtig: Frauen achten auf LMS, Männer achten auf Aussehen. Mal angenommen, das sind anthropologische/evolutionäre Konstanten, an denen nicht zu rütteln ist.

Die Konsequenz wäre doch:
Frauen sollten sich verstärkt um ihr Aussehen, ihre Jugend etc. kümmern
Männer sollten sich verstärkt um ihr LMS kümmern

Wenn du das schon als in Stein gemeißelte überzeitliche Realitäten betrachtest, solltest du dich definitiv um Verbesserung deines LMS bemühen:
- guten Job suchen
- eigene Wohnung beziehen
- dir paar Statusobjekte anschaffen, Auto, gute Kleidung etc.
- bissel auf das Äußere achten, Sport, Kleidung, Sozialkompetenzen

Was tust du diesbezüglich denn so, wenn ich fragen darf?
“Happiness is like a butterfly: The more you chase it, the more it will elude you. But if you turn your attention to other things, it will come and sit quietly on your shoulder.”
Henry David Thoreau
Vogelnest

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Vogelnest »

Bin was Zurückweisung betrifft also ein Mann. Mit einem Schulterzucken ist's bei mir leider nie getan :(


@Lisa: meine Daumen sind ganz fest gedrückt, dass du ein tolles zweites Date hast!!!!
Rosta

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Rosta »

Lisa hat geschrieben:Dem Video nach zu urteilen, bin ich beispielsweise auch vollkommen unvermittelbar, weil Männer meines Alters ja angeblich nur 20 Jahre jüngere Frauen akzeptieren.
Nein, es wird lediglich gesagt dass die Luft dünner wird. Z.B. als Frau durch gestiegenes Alter oder sozialem Status.
Und das Zweitere ist dann auch eher Wunschdenken als Wirklichkeit, wenn es denn zutrifft. Wie viele haben z.B. einen moppeligen Partner, obwohl sie sich einen schlanken wünschen. In diese Richtung geht's.
Umgekehrt bei Frauen, z.B. jene ABine mit Prinzessinensyndrom, schwärmt insgeheim für Leute die wie ihre Lieblingsband aussehen. Sicher, jeder ist da anders und man kann vor allem dieses Thema nicht so schnell und vor allem so leicht verallgemeinern. Aber... ah, ich brech hier mal lieber ab. 8-)
Lisa hat geschrieben:"Funkt nicht" heißt ja übersetzt nicht "du bist scheiße", sondern es heißt einfach nur, dass es eben nicht gefunkt hat.
Es heißt dass man als Partner nicht in Frage kommt. Und wenn das ständig nur fällt, dann ist man halt als Partner scheiße. Als Partner. Als Liebespartner!
Lisa hat geschrieben:Wenn ich auf dem Radar eines Mannes nicht erscheine, nehme ich das üblicherweise mit einem Schulterzucken zur Kenntnis. Das ist doch nichts Schlimmes.
Wenn ich auf dem Radar aller Frauen nicht erscheine, nehme ich das üblicherweise mit einem Schulterzucken zur Kenntnis. Das ist doch nichts Schlimmes.
:tanzen:
;) ...
Vogelnest hat geschrieben:@Lisa: meine Daumen sind ganz fest gedrückt, dass du ein tolles zweites Date hast!!!!
Von mir ebenso. :daumen:
Strange Lady hat geschrieben:Was ich krass finde ist, dass Männer mit diesem "funkt nicht" anscheinend viel schlechter umgehen können als Frauen.
Kommt auf den Mann an. Wenn man so wie ich noch nie ein Erfolgserlebnis zu spüren bekommen hat, dann hat man doch verständlicherweise ein Problem mit der Aussage, nicht? ;)
Strange Lady hat geschrieben:Wie oft wurde mir von Männer gesagt: Sorry, funkt nicht. Und ich habe gedacht: OK, dann ist das so, kann nicht erzwungen werden.

Viele MÄnner fassen das allerdings - selbst wenn sie selbst am laufenden Band "Funkt-nicht"-Abfuhren erteilen - immer als persönlichen Affront auf und stricken komische Theorien (LMS, PUA, evolutionsbiologische Ergüsse etc.) draus, immer mit einem stillen Vorwurf an Frauen ...
Dieses "OK, dann ist das halt so" ist Leuten wie mir einfach zu wenig. Ich will wissen warum das so ist. Besonders als jemand der noch nie verliebt war, der den Funken daher so oder so nicht wirklich einer besonderen Bedeutung zugemessen hat.
Während du nur über dich selbst kreist, schaue ich mir derweil auch mal das Gesamtpaket an. Der Unterschied ist dann wohl auch der gleiche Grund warum viele Frauen blind dem Feminismus oder ähnlichem hinterherrennen und gar nicht wissen was für ne Scheiße der insgeheim anrichtet. Und die ganz verkopften Frauen kommen dann mit Argumenten wie "Das ist aber nicht mein Feminismus" "Staatsfeminismus ist ein Unwort", bloß nicht hinterfragen. ;) Ganz interessant wenn das auch noch "hochgebildete" Frauen sagen.

Kurz gesagt: Ich will wissen warum. Und es nicht einfach nur hinnehmen dass ich ständig aussortiert werde.
Denn wenn ich mich selbst 100% gut leiden kann und auch 100% mit meinem Aussehen zufrieden bin, was sollte ich dann ändern?
btw: Hab's für die Frauen trotzdem mal getan und gebracht hat's trotzdem nix. Nur so nebenbei. :)

Hab auch erst gedacht dass ich mit meiner Feminismus-Keule übertreibe. Dass es auch Frauen geben muss die genau so abgelehnt werden. Tja, ein gewisser Thread "was andere wollen" hat bestätigt dass es nicht so ist. Von daher.
EDIT: Bis auf einzelne Ausnahmen die dort nicht geschrieben haben. Einzelne Fälle von Frauen mit der gleichen Problematik gibt's hier im Forum auch, das ist klar. Es sind aber verdammt wenige.

Hach, ne, ich glaub muss noch was hinzufügen damit es nicht falsch verstanden wird... aber das wird es eh - haha egal :mrgreen: - Über mich selbst habe ich genug Gedanken gemacht. Ich weiß dass es hauptsächlich an mir liegt. Das tut es! Bin aber nicht der Einzige der an der Situation Schuld ist. So ist das eben. Zur Partnerfindung gehören mindestens zwei. 8-)
Strange Lady hat geschrieben:Woher kommt das? diese extreme Kränkung? die Schuldvorwürfe an die Frauen? resultiert das auch aus einer evolutionsbedingten Erwartungshaltung, jedes Weibchen möge gefälligst die Beine breit machen und sich zur Begattung bereithalten?
Du ziehst falsche Schlüsse.

Es ist nur so dass man uns eingeredet hat dass Männer und Frauen nicht nur Gleichberechtigung brauchen, sondern auch eine Gleichstellung. Und das geht einfach nicht. Biologisch sowie sozial gesehen nicht. So sind wir Menschen einfach nicht gestrickt.
Deswegen werden lustigerweise auch immer die Jungs und Männer immer mehr zur Verantwortung gezogen damit die Gleichstellung (nicht Gleichberechtigung) irgendwie funktionieren... soll.
Beweise aus Gesetzestexten, die das Ganze medial und sonstwie verbreiten habe ich schon gepostet. Aber wenn man das nicht ernst nehmen will. Mein Gott, dann ignoriert die Fakten und schreibt es als Verschwörungstheorie um. Obwohl es keine Theorie ist. Aber die meisten Menschen machen hinterfragen das eh nicht. Von daher. Passt schon. Dazu zwingen kann ich keinen. :)

Mir ist das mittlerweile aber eh wurscht. Aber Moment :gruebel: Warum schreibe ich dann hier wieder so einen Schwall von Text? Tja... ich hab zu Viel Zeit. :kopfstand:
Strange Lady hat geschrieben:Die Konsequenz wäre doch:
Frauen sollten sich verstärkt um ihr Aussehen, ihre Jugend etc. kümmern
Männer sollten sich verstärkt um ihr LMS kümmern
Hmm...nein. :mrgreen:
Eben nicht. Und ich glaub jetzt kommt bestimmt der Punkt wo du glaubst dass ich LMS nicht verstanden hätte. Was ich an deiner Stelle nachvollziehen kann. ;)
Aber um das jetzt zu detailliert erklären...uah, sorry Strangy. *seufz* Da hab ich gerade wirklich keinen Nerv für. :holy:
Strange Lady hat geschrieben:Wenn du das schon als in Stein gemeißelte überzeitliche Realitäten betrachtest, solltest du dich definitiv um Verbesserung deines LMS bemühen:
- guten Job suchen
- eigene Wohnung beziehen
- dir paar Statusobjekte anschaffen, Auto, gute Kleidung etc.
- bissel auf das Äußere achten, Sport, Kleidung, Sozialkompetenzen
- guten Job suchen... guten... eh, kannst du das gute mal wegstreichen? ;) Bin froh wenn ich überhaupt einen Job hab. Und außerdem bin ich nicht so talentiert wie ihr alle. Aber das würde dann wieder meine nächste Baustelle meines Lebens betreffen: Das Arbeits-/Berufsleben. Aber das gehört nicht hierher.

- eigene Wohnung beziehen . Richtig. Der muss so oder so angegangen werden, keine Frage.

Statusobjekte - Du hast das S in LMS nicht verstanden. Bzw. siehst es nicht relativ. Das ist aber auch genau der Grund warum ihr LMS nicht verstehen könnt. Wenn ihr jedes mal nur an hohe Statusobjekte bzw. Prestigeobjekte denkt versteht ihr das Problem nicht. Es geht um höher. Arme Frauen finden arme Männer, wenn es denn nicht noch Männer gibt die etwas mehr zu bieten haben.
Schau dir mal das Problem in Japan und China an. Da ist es besonders krass.

- bissel auf das Äußere achten, Sport, Kleidung, Sozialkompetenzen
Ist genau so aussagekräftig wie: Sei nett zu deinen Mitmenschen.
Oder spring nicht aus dem Fenster.
;)
Lisa

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Lisa »

Rosta hat geschrieben:
Vogelnest hat geschrieben:@Lisa: meine Daumen sind ganz fest gedrückt, dass du ein tolles zweites Date hast!!!!
Von mir ebenso. :daumen:
Vielen Dank euch beiden! :D Sicher ist es allerdings noch nicht, er liegt nämlich gerade mit Grippe darnieder :mrgreen:. Vielleicht hat er ja auch gar nicht die Grippe, sondern nur das Date auf charmante Art abgesagt. Man wird sehen ...
Rosta hat geschrieben:Kurz gesagt: Ich will wissen warum. Und es nicht einfach nur hinnehmen dass ich ständig aussortiert werde.
Denn wenn ich mich selbst 100% gut leiden kann und auch 100% mit meinem Aussehen zufrieden bin, was sollte ich dann ändern?
Hmmm, guter Punkt. Manchmal denke ich mir, dass gerade mABsen und wABsen sich dahingehend sehr gut gegenseitig unterstützen könnten - man könnte z.B. Übungsdates machen, wo mABs und wABs einander gegenseitig Feedback geben und einander mitteilen, was der jeweils andere an sich verbessern könnte. Immerhin sitzen beide im gleichen Boot und wissen genau, wovon der andere redet. Altersunterschiede, Gemeinsamkeiten oder optische Vorlieben wären dabei auch völlig wurst, es geht ja nur um das Feedback und nicht um ein echtes Date. Das Blöde ist nur, dass der Begriff "Übungsdate" hier immer sehr einseitig verstanden wird ;).
Strange Lady
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Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Strange Lady »

Lisa hat geschrieben: Hmmm, guter Punkt. Manchmal denke ich mir, dass gerade mABsen und wABsen sich dahingehend sehr gut gegenseitig unterstützen könnten - man könnte z.B. Übungsdates machen, wo mABs und wABs einander gegenseitig Feedback geben und einander mitteilen, was der jeweils andere an sich verbessern könnte. Immerhin sitzen beide im gleichen Boot und wissen genau, wovon der andere redet. Altersunterschiede, Gemeinsamkeiten oder optische Vorlieben wären dabei auch völlig wurst, es geht ja nur um das Feedback und nicht um ein echtes Date. Das Blöde ist nur, dass der Begriff "Übungsdate" hier immer sehr einseitig verstanden wird ;).
Ich habe das ein paar Mal gemacht vor einigen Jahren, bekam auch ehrliches Feedback von den meisten Mabsen (Grundtenor: sympathisch, aber zu fett). Jetzt versuche ich seit Jahren vergeblich abzunehmen. Ein wenig kontraproduktiv war es im Endeffekt dann leider schon.
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Henry David Thoreau
Rosta

Re: Angst vor ZU erfahrenem/r Partner/in?

Beitrag von Rosta »

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