Und das bringt dich weiter?Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑10 Dez 2021 22:57
"Warum bekomme ich es nicht hin, dass ich eine Beziehung eingehen kann?" "Was kann ich anders machen?" "Kann ich das überhaupt alleine?" "Wer kann mich unterstützen?" "Muss ich vielleicht erst etwas anderes ändern?" ... "Wie wirke ich auf Andere?"
Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
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Volta
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
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Menelaos
Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Das kann schon sein, aber ich kenne auch den Typ Mensch der sich selbst in so einem thematisch vertrauten Umfeld kaum einzubringen versteht, und bei dem auch Versuche anderer ihn einzubinden meist vergeblich sind.Reinhard hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 20:14Kannst du dir vorstellen, dass es keine Eigenschaft der Person selbst ist, sondern dass derselbe Mensch so richtig aufblühen würde bei ... sagen wir ... einem Modelleisenbahnertreffen? In einem Swinging Jazz Club? Beim Sportschießen? Einer Sci-Fi- oder Games-Convention? Bei einem Gespräch über Astrophysik oder Molekularbiologie? Und dass er natürlich dann auch die dort dazugehörigen Menschen spannend finde würde?inVinoVeritas hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 19:32 Einen dieser "Nicht-Offenen" habe ich sogar auf zwei größeren Treffen erlebt (und mich kurz versucht mit ihm zu unterhalten) und es war beide Male das gleiche: ich hatte sofort das Gefühl, dass hier wirklich so gar keine Verbindung vorhanden ist. Es kam keinerlei persönlicher Gesprächsfluss über Smalltalk-Themen àla "Job, Hobbies, wo hast du vor Köln gewohnt" hinausgehend auf und selbst dabei wirkte er "bemüht", so als spule er irgendwas ab was ihn eigentlich nicht interessiert. Mit anderen Menschen hingegen war ich schon nach wenigen Minuten über irgendwelche lustigen Dinge am lachen, ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Ich würde auch behaupten, dass ein offener (an seinem Gegenüber interessierter) Mensch selbst dann noch Anschluss an die Unterhaltung findet, wenn er von der Thematik gar nicht so viel Ahnung hat, einfach weil er dann wohl interessierte Fragen eben zu dem Thema stellen würde.
Manche Menschen können das einfach besser als andere.
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Du fantasierst. Und lässt Wesentliches aus. Jeglichen Kontext. Zum 4. Mal: als Antwort für Reinhard, als einen möglichen Ansatzpunkt zumeigenständigen Weiterinformieren. Für sonst taugt dieser offensichtlich rudimentäre und rein per Stichwortern sehr grob deskriptive Wiki-Text nicht.
Was du bezweckst, das wiederholt zu Ignorieren und mir zum Vorwurf zu machen, dass ich zu keiner Diskussion beitrage auf Basis dieses Wiki-Fitzelchens, ist mir schleierhaft.
Na wunderbar! Da sagst du's ja selbst: alles ist (kann) eine Chance (sein) und der WIki-Text fürchterlich unvollständig.NBUC hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 16:10 Es sollte denke ich klar sein, dass mit dem "nicht zwangsläufig" gemeint war, dass es bei diesem "Interesse an Ästhetischem" so eben kein nennenswerter Zusammenhang mit einer Verbesserung der Beziehungschancen besteht, den es nicht auch mit jeder anderen Handlung, wo die Chance andere Leute zu treffen nicht exakt 0 ist, genauso gibt - inkl. statt selber kochen Essen bestellen.
Wie kommst du um Himmels Wille zu der Annahme, dies sei ein "Tipp"? Ein Wiki-Artikel-Stump zum Topic "Offenheit" ...
Und wenn es einer wäre: Wenn du KEINE Chancen willst, stimmt deine Aussage.
Ich kann echt nix dafür, dass du in dieser kleinen Anregung nobelpreisverdächtige Erkenntnisse vermisst. Schreib sie halt selbst hin. Wiki ist für jeden offen.
Es hat bestimmt irgendeinen wichtigen Nutzen für dich, dass du die Welt abweisend, schwer zugänglich und abstrakt konstruierst. Und die überwiegenden Erfahrungen anderer Menshcen, dass das nicht so ist, oder zumindest oft genug nicht, nicht jenseits deiner Abstraktion gelten lassen kannstNBUC hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 20:13 Halte ich für eine zu kurz gesprungene Momentaufnahme.
(...)
Wie schon vermutet: der Knackpunkt ist also nicht "offen" zu sein, sondern entscheidend ist zur lokalen Szene passend.
Ohne dass sind auch Versuche offener zu sein bestenfalls "bemüht", wenn nicht gar "freakig"
(...)
Ebend: Passendes LMS ist in der Situation entscheidend.
Das Ergebnis ist halt, dass du bekommst, wie du ihr begegnest.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Halt dich bitte etwas zurück mit solchen substanzlosen Interpretationen. Bevor sich die Moderation damit befassen muss.
Zum 5. Mal: ich wollte ausdrücklich(!) keinen Diskussionsansatz liefern. Das Wiki-Dings taugt auch gar nicht dafür.
Ob du das nutzt, um was zu lernen, oder nicht, ist dein Bier.
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Hoppala hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 23:16Halt dich bitte etwas zurück mit solchen substanzlosen Interpretationen. Bevor sich die Moderation damit befassen muss.
Zum 5. Mal: ich wollte ausdrücklich(!) keinen Diskussionsansatz liefern. Das Wiki-Dings taugt auch gar nicht dafür.
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Hallo zusammen
Möglichkeit 2: Ich bleibe vor dem Fernseher sitzen, warte dass der Strom wieder kommt und bedauere mich, weil ich keinen Strom mehr habe.
So ähnlich ist es beim AB-tum doch auch! Auch hier habe ich zwei Möglichkeiten: Möglichkeit 1 ist, dass ich schaue, woran es liegen könnte, dass ich noch keine Beziehung gefunden habe. Gelingt mir das alleine nicht, dann suche ich mir Hilfe (Flirtcoach, Psychologe, Freunde usw.). Möglichkeit 2: Ich sitze zu Hause und bedauere mich, dass ich noch nie eine Beziehung hatte.
Eines ist auf jeden Fall klar: Einfach ist es nicht.
Für mich persönlich bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich in der Vergangenheit tatsächlich Fehler gemacht habe, die mich dahin geführt haben, wo ich jetzt bin. Die Frage ist halt nur, was ich jetzt tue? Möglichkeit 1 oder Möglichkeit 2? Versuchen, die Situation zu ändern oder verharren und mich selbst bedauern? Ganz ehrlich, die letzten Jahre habe ich Möglichkeit 2 genutzt. Und hat es mir etwas gebracht? Nein! Im Gegenteil: Ich bin regelrecht deprimiert. Also bleibt nur, Möglichkeit 1 in Betracht zu ziehen und versuchen aktiv zu werden. Das kostet Kraft und ist nicht leicht, dürfte aber der einzige Weg sein um Glücklich zu werden.
Es ist sicherlich etwas wahres dran, dass es innere und äussere Einflüsse gibt, weshalb man Single und AB ist. Die äusseren Einflüsse kann man nur bedingt beeinflussen. Aber die inneren, also das eigene Mindset, das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein, das kann ich selbst beeinflussen.
So verkehrt finde ich den Vergleich mit dem Stromausfall gar nicht. Die Frage ist, wie gehe ich mit dem Stromausfall um? Stellen wir uns das doch mal vor: Ich sitze vor dem Fernseher und plötzlich ist er Strom weg. Jetzt habe ich zwei Möglichkeiten: Möglichkeit 1 ist, ich stehe auf, schaue im Sicherungskasten nach den Sicherungen. Liegt der Fehler in meinem Sicherungskasten, kann ich versuchen die Sicherung wieder einzuschalten. Misslingt das, rufe ich einen Elektriker. Liegt der Fehler nicht in meinem Sicherungskasten, dann rufe ich die Stadtwerke an. Hilfe kann ich mir also auf jeden Fall holen, egal ob der Fehler bei mir oder aussen liegt. Ich muss halt "nur" aktiv werden.Zwerg hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 11:41Entschuldige, wenn ich dich vor den Kopf stoße. Aber an dieser Stelle passt das Beispiel mit dem Stromausfall überhaupt nicht. Es suggeriert, dass wir unser Schicksal nicht in der Hand hätten und Partnerlosigkeit etwas Unabwendbares wäre. Das ist es nicht.Schokolade hat geschrieben: ↑12 Dez 2021 13:11 Das ist, wie wenn der Strom ausfällt. Ich kann mich ärgern darüber, oder ich hab Plan B, mache eine Kerze an und lese ein Buch.
Möglichkeit 2: Ich bleibe vor dem Fernseher sitzen, warte dass der Strom wieder kommt und bedauere mich, weil ich keinen Strom mehr habe.
So ähnlich ist es beim AB-tum doch auch! Auch hier habe ich zwei Möglichkeiten: Möglichkeit 1 ist, dass ich schaue, woran es liegen könnte, dass ich noch keine Beziehung gefunden habe. Gelingt mir das alleine nicht, dann suche ich mir Hilfe (Flirtcoach, Psychologe, Freunde usw.). Möglichkeit 2: Ich sitze zu Hause und bedauere mich, dass ich noch nie eine Beziehung hatte.
Ich bin schon davon überzeugt, dass man etwas ändern kann. Die Frage ist halt nur, ob man dazu bereit ist. Es kann aber auch sein, dass man der Meinung ist, man hätte schon alles versucht und es gibt doch noch Wege, die man gar nicht versucht hat, weil man gar nicht weiss, dass es diese Wege gibt. Hier wäre dann Unterstützung von aussen hilfreich.Bubsi hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 11:57 Für den Einen oder Anderen ist Partnerlosigkeit schon etwas Unabwendbares. Ich habe alles mir Mögliche getan und trotzdem hat es aus vielen verschiedenen Gründen nie geklappt.
So ein Quatsch zu denken man könnte alles verändern. Manchmal muss man Tatsachen auch akzeptieren.
Eines ist auf jeden Fall klar: Einfach ist es nicht.
Für mich persönlich bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich in der Vergangenheit tatsächlich Fehler gemacht habe, die mich dahin geführt haben, wo ich jetzt bin. Die Frage ist halt nur, was ich jetzt tue? Möglichkeit 1 oder Möglichkeit 2? Versuchen, die Situation zu ändern oder verharren und mich selbst bedauern? Ganz ehrlich, die letzten Jahre habe ich Möglichkeit 2 genutzt. Und hat es mir etwas gebracht? Nein! Im Gegenteil: Ich bin regelrecht deprimiert. Also bleibt nur, Möglichkeit 1 in Betracht zu ziehen und versuchen aktiv zu werden. Das kostet Kraft und ist nicht leicht, dürfte aber der einzige Weg sein um Glücklich zu werden.
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inVinoVeritas
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
NBUC mir scheint dass du den Drang dazu hast, dich als "Anwalt" dieser Menschen anzusehen, der versucht jedwedes beobachtetes Verhalten zu verteidigen und zu erklären.
Die Gründe warum jemand einsilbig ist oder desinteressiert wirkt sind in einer solchen sozialen Situation aber irrelevant für den Ausgang des Abends, denn die anderen Anwesenden sehen so ein Treffen nicht als Selbsthilfegruppe um Menschen mit sozialen Defiziten zu therapieren, sondern um neue Bekannte/Freundschaften zu finden und eine gute Zeit zu haben.
Ergo wenden sich die Menschen von jenen, die sich wie von mir beschrieben verhalten haben irgendwann ab und die Dynamik nimmt ihren Lauf.
Beobachtet habe ich diese Dynamik nicht nur bei einem NiK-Treffen, sondern bei vielen anderen auch und dazu auch in ganz anderen Kontexten (Einführungswoche im Studium, Sport-Gruppenreise, etc.), wo es immer diese paar Leute gibt, die aufgrund meiner geschilderten Merkmale bei Gruppenbildungen außen vor bleiben.
Folgend noch ein paar kurze Erläuterungen:
Genau hier ist der Zirkelschluss zur Einsilbigkeit und dem desinteressiertem Wirken auf die Umstehenden.
Wenn ich jemanden frage wie lange er denn schon in Köln lebt und da nur "seit 6 Monaten" kommt und danach gar nichts mehr, steht das in krassem Kontrast zu der anderen Person, die sagt "Seit 6 Monaten! Habe vorher in München gelebt und habe mir dann nach der Trennung meiner Freundin eine Veränderung gewünscht. In Köln gab es dieses tolle Jobangebot und da habe ich einfach den Sprung gewagt und bin hierhergezogen, ich kenne sogar zwei Bekannte die hier bereits leben, das hat es mir etwas leichter gemacht! Wie lange lebst du denn schon in Köln`? Bist du auch von einer ganz anderen Region hierhergezogen?"
Das ist kein ausgedachter Dialog, sondern hat sich genau so in meine Gesamtbeobachtung eingefügt zwischen "Offenen" und "Nicht-offen" wirkenden Menschen, wo man mit letzteren gerne Kontakt knüpft und erstere recht schnell aus der Wahrnehmung verschwinden. Mit so jemandem kann ich jetzt direkt über verschiedenste Dinge weitersprechen: Warum Trennung von Freundin? Erwähnen dass ich auch Single bin, man könnte das Thema "Tinder-Erlebnisse" ansprechen, die kulturellen Unterschiede München<->Köln, etc. etc. etc. - so ergibt sich ein dynamisches und interessiertes Gespräch.
Siehe oben, man merkt es definitiv. Bei solchen Gruppentreffen geht es darum Menschen kennenzulernen und nicht bestimmte Themen zu diskutieren, diese sind lediglich das Vehikel um schlussendlich auf der persönlichen Ebene miteinander zu "connecten".
Hier wird deine bemühte Verteidigung wirklich absurd.NBUC hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 20:13 Wie schon vermutet: der Knackpunkt ist also nicht "offen" zu sein, sondern entscheidend ist zur lokalen Szene passend.
Ohne dass sind auch Versuche offener zu sein bestenfalls "bemüht", wenn nicht gar "freakig"
Wobei keine Gruppe eine Verpflichtung zur Inklusion hat, die sind auch nur zum Genießen ihrer Freizeit da. Aber mich stört die Verlogenheit diese Exklusivitätsauswahl dann den doch zumindest tendenziell bemühten (warum waren sie sonst da) auch noch als "selber Schuld" anzuhängen.
Exklusivitätsauswahl? Bei 30 total zufällig zusammengewürfelten Menschen, die zunächst keinerlei Gemeinsamkeit haben außer dass sie in einer Facebook-Gruppe angemeldet sind und neue Leute kennenlernen wollen? Da gibt es keine "Szene", sondern das ist üblicherweise ein sehr bunt gemixter Haufen an Menschen.
Dein letzter Satz zeigt deutlich dass du in irgendeiner sehr schädlichen Denkweise festhängst, denn du kannst schlichtweg nicht objektiv zur Kenntnis nehmen, dass ich diese Dinge wiederholt beobachtet habe und dass es vollkommen irrelevant ist, WARUM sich jemand so gibt. Es hat einfach eine Wirkung auf andere Menschen und wenn man sich fragt, warum man sich so schwer tut andere Menschen (und auch Frauen kennenzulernen), dann ist eine solche Reflektion definitiv ein Ansatzpunkt.
Niemand hängt hier irgendwem "die Schuld" an, da gibt es keine Verschwörung oder Getuschel in der Gruppe über diese 2-3 ruhigen Personen da vorne. Es ist einfach soziale Dynamik, dass Menschen sich mit solchen Individuen einfach nicht gerne beschäftigen, die so rüberkommen wie beschrieben und sich dann anderen Menschen zuwenden, mit denen es besser läuft.
Nochmal: Deine potentiellen Begründungen für jede meiner aufgezählten Beobachtungen sind schlichtweg irrelevant für den Ausgang der Situation, denn sie ändern nichts am Ergebnis des Treffens: die Nicht-offen-Wirkenden sind außen vor geblieben und gehen ohne neue Kontakte nach Hause. Wollen sie das ändern, müssen sie reflektieren warum sich das so (wahrscheinlich immer wieder in ihrem Leben) abspielt.
Zuletzt geändert von inVinoVeritas am 17 Dez 2021 07:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Im Falle eines richtigen Stromausfalls bringt es auch nichts die Stadtwerke anzurufen, das bringt den Strom auch nicht schneller wieder.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 07:43 So ähnlich ist es beim AB-tum doch auch! Auch hier habe ich zwei Möglichkeiten: Möglichkeit 1 ist, dass ich schaue, woran es liegen könnte, dass ich noch keine Beziehung gefunden habe. Gelingt mir das alleine nicht, dann suche ich mir Hilfe (Flirtcoach, Psychologe, Freunde usw.). Möglichkeit 2: Ich sitze zu Hause und bedauere mich, dass ich noch nie eine Beziehung hatte.
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Stimmt. Aber auch hier habe ich nun die Möglichkeit meine eigene Reaktion zu beeinflussen. Letzte Woche gab es im Rhein-Sieg-Kreis beispielsweise in einigen Orten einen Stromausfall, der über 24 Stunden gedauert hat. Sehr unschöne Situation. Aber was kann man tun? Ich kann mich dann in mein dunkles zu Hause setzen und mich selbst bedauern, dass kein Strom da ist und werde immer deprimierter. Oder aber ich packe ein paar Sachen zusammen, setze mich in mein Auto und fahre ein paar Orte weiter und gönne mir da für eine Nacht ein Hotel.Einzelgänger hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 07:50Im Falle eines richtigen Stromausfalls bringt es auch nichts die Stadtwerke anzurufen, das bringt den Strom auch nicht schneller wieder.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 07:43 So ähnlich ist es beim AB-tum doch auch! Auch hier habe ich zwei Möglichkeiten: Möglichkeit 1 ist, dass ich schaue, woran es liegen könnte, dass ich noch keine Beziehung gefunden habe. Gelingt mir das alleine nicht, dann suche ich mir Hilfe (Flirtcoach, Psychologe, Freunde usw.). Möglichkeit 2: Ich sitze zu Hause und bedauere mich, dass ich noch nie eine Beziehung hatte.
Ich habe, bzw. mache immer noch die Erfahrung, dass es unheimlich wichtig ist, wie man selbst mit einer Situation umgeht. Das eigene Mindset entscheidet, wie ich mit einer Situation umgehe und vor allem, wie ich diese Situation empfinde. Eines ist mir auf jeden Fall klar geworden: Man muss selber aktiv werden! Es ist äusserst unwahrscheinlich, dass ich zu Hause sitze, es an der Tür klingelt, ich aufmache und draussen steht meine Traumfrau mit Koffer vor der Tür, die mich verliebt anschaut und sagt: "Hi, ich bin Carina! Ich bin ab heute deine Freundin!"
Und so ist es mit allem im Leben. Ich muss selbst aktiv werden. Eines ist auf jeden Fall sicher, egal ob bei Stromausfall oder bei der Partnersuche: Wenn ich nur zu Hause sitze und mich selbst bedauere, wird sich nichts ändern. Man muss seinen Hintern hochkriegen und die Komfortzone verlassen. Auch wenn es verdammt schwer ist und sehr viel Kraft kostet.
Um nochmal auf den Stromausfall zurück zu kommen: Wer weiss, vielleicht würde ich in der Hotelbar ja meine Traumfrau treffen...
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Nevin
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Das ist für mich nicht logisch. Wenn du sagst, dass du immer der aktive Part sein musst, um was zu erreichen, dann heisst das doch, dass es auch einen passiven Part gibt bei der Sache. Also beim Ansprechen zB ist einer der, der anspricht und der/die andere, der angesprochen wird. Warum musst du denn immer der aktive Part sein? Warum nicht auch einmal der passive? Warum hat ein AB eigentlich nicht das "Recht", sich auch einmal zurückzulehnen und zu warten, dass andere einen Schritt auf ihn zu machen? Die Frage stelle ich mir oft und ich muss sagen, dass ich es schon lange nicht mehr einsehe, dass immer ich derjenige bin, der alles startet und der/die andere lässt sich das dann schön "gefallen" und lässt mich mal machen. Ne! Sorry aber da hab ich einfach auch meinen Stolz. Ich bin ja schon sehr aktiv und auch in meinen Freundschaften geht das meiste von mir aus, war schon immer so. Aber die anderen dürfen bzw. sollen auch mal. Von der Floskel "wenn du nicht aktiv wirst ..." distanziere ich mich daher, denn viele andere gehen auch durchs Leben, ohne dass sie immer der aktive Part sind. Und das beanspruche ich auch für mich.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 07:43 Und so ist es mit allem im Leben. Ich muss selbst aktiv werden.
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GustavGans
Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Das hast du jetzt aber offenbar bewusst sehr zugespitzt formuliert. In der Realität gibt es doch jede Menge Grauzonen und nicht nur Menschen, die entweder "sehr ruhig" sind oder "sehr schnell mit allen möglichen Leuten im Gespräch" sind. Mich würde das schon sehr wundern, wenn das Treffen wirklich genauso abgelaufen ist.inVinoVeritas hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 19:32"Offenheit in Bezug auf andere Menschen" - Ich dachte dass es ursprünglich genau darum ging (und nicht um Offenheit gegenüber neuen Hobbies oder sonstwas) und dass manch einer sich anscheinend (was mich wirklich wundert) darunter nichts konkretes vorstellen kann.Reinhard hat geschrieben: ↑15 Dez 2021 21:39 Ich vermute ja, dass diese "Offenheit gegenüber anderen Menschen" eigentlich nur aussagen will, wie schnell sich jemand emotional "öffnen" will. Umgangssprachlich: "auftaut". Wenn dem so ist, hat das aber mit Offenheit im psychologischen Sinn nichts zu tun, auch wenn wir zufällig den gleichen Wortstamm ("öffnen") für unterschiedliche Begriffe benutzen.
Anstatt irgendwelche Definitionen zu suchen, versuche ich es mal mit einer praktischen Beschreibung aus meinen letzten Erlebnissen, wo ich zu Gruppentreffen initiiert durch die Neu-in-Köln FB-Gruppe gegangen bin.
Es gab im Sommer ein Grill-Treffen am See, wo ca. 30 Menschen (die sich überwiegend noch nie vorher gesehen haben) hingekommen sind.
Dort konnte ich beobachten, was ich auch bei anderen Treffen mit völlig Fremden erlebt habe: Es gab Menschen, die waren sehr schnell mit allen möglichen Leuten im Gespräch und es gab Menschen, die waren sehr ruhig und eher außen vor.
Was hat diese beiden "Arten" unterschieden? Der Grad an Offenheit, mit dem sie auf die Anderen zugegangen sind und wie sie nach außen hin gewirkt haben.
Die "Offenen": (Gegenteil siehe unten, dadurch wird manches evtl. nochmal verdeutlicht)
- Haben von sich aus das Gespräch gesucht und Leute bewusst angesprochen
- Haben sich aktiv in bereits laufende Unterhaltungen eingeklinkt
- Hatten eine locker wirkende Körpersprache (freundlich lächelnd, Blickkontakt haltend, entspannte Körperhaltung)
- Haben interessierte Nachfragen gestellt
- Haben insgesamt an der Person interessiert gewirkt
- Waren emotional "connected" zu ihrem Gegenüber, d.h. dass sie über ihre Körpersprache/Stimmlage/Mimik je nach Gesprächsthema und ihrem Gegenüber genau passend belustigt, überrascht, ernsthaft, albern, etc. gewirkt haben
Die "Nicht-Offenen":
- Waren sehr ruhig
- Haben sich nicht von selbst in Unterhaltungen eingebracht
- Haben eher kurzsilbig geantwortet wenn sie was gefragt wurden und das Gespräch auch nicht aktiv weitergeführt
- Haben kaum oder keine persönlichen Nachfragen gestellt
- Haben gewirkt als wäre der Gegenüber ihnen egal
- Haben bei 90% der Themen desinteressiert gewirkt und sind wenn nur bei reinen Sachthemen (Gaming, Aktien, etc.) etwas gesprächig geworden, aber wenn es um persönliche Dinge ging oder "Gott-und-die-Welt-Nonsense" kam keine Beteiligung
- Standen eher wie "in Stein gemeißelt" rum, krampfig wirkende Körperhaltung
- Haben den Anscheind erweckt, dass sie keinerlei Freude/Spaß an dem Treffen und an dem Kennenlernen der Leute dort haben
Mit der Zeit haben sich innerhalb der Gruppe von 30 Leuten "Subgruppen" gebildet, ein natürlicher Prozess (bei neu gebildeten Gruppen) wo sich dann die Menschen nach einer kurzen Kennenlernzeit intensiver miteinander beschäftigen bzw. "finden", die sich miteinander "connected" fühlen.
Wer dann nach dieser Beschnupperungsphase dann eher am Rand bzw. außen vor saß und wer richtiger Bestandteil der Gruppe war, ist denke ich keine Überraschung und wer am Ende des Abends mit einigen Handynummern neu gewonnener Bekannter zwecks Wiedersehens nach Hause ging und wer nicht, wohl ebenfalls.
Einen dieser "Nicht-Offenen" habe ich sogar auf zwei größeren Treffen erlebt (und mich kurz versucht mit ihm zu unterhalten) und es war beide Male das gleiche: ich hatte sofort das Gefühl, dass hier wirklich so gar keine Verbindung vorhanden ist. Es kam keinerlei persönlicher Gesprächsfluss über Smalltalk-Themen àla "Job, Hobbies, wo hast du vor Köln gewohnt" hinausgehend auf und selbst dabei wirkte er "bemüht", so als spule er irgendwas ab was ihn eigentlich nicht interessiert. Mit anderen Menschen hingegen war ich schon nach wenigen Minuten über irgendwelche lustigen Dinge am lachen, ein Unterschied wie Tag und Nacht.
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
"Wir" sind nunmal nicht begehrt genug um es uns leisten zu können passiv zu bleiben.Nevin hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 15:03Das ist für mich nicht logisch. Wenn du sagst, dass du immer der aktive Part sein musst, um was zu erreichen, dann heisst das doch, dass es auch einen passiven Part gibt bei der Sache. Also beim Ansprechen zB ist einer der, der anspricht und der/die andere, der angesprochen wird. Warum musst du denn immer der aktive Part sein? Warum nicht auch einmal der passive? Warum hat ein AB eigentlich nicht das "Recht", sich auch einmal zurückzulehnen und zu warten, dass andere einen Schritt auf ihn zu machen? Die Frage stelle ich mir oft und ich muss sagen, dass ich es schon lange nicht mehr einsehe, dass immer ich derjenige bin, der alles startet und der/die andere lässt sich das dann schön "gefallen" und lässt mich mal machen. Ne! Sorry aber da hab ich einfach auch meinen Stolz. Ich bin ja schon sehr aktiv und auch in meinen Freundschaften geht das meiste von mir aus, war schon immer so. Aber die anderen dürfen bzw. sollen auch mal. Von der Floskel "wenn du nicht aktiv wirst ..." distanziere ich mich daher, denn viele andere gehen auch durchs Leben, ohne dass sie immer der aktive Part sind. Und das beanspruche ich auch für mich.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 07:43 Und so ist es mit allem im Leben. Ich muss selbst aktiv werden.
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Natürlich gibt es auch Grauzonen, aber die Extreme eigenen sich meistens besser um einen Punkt zu unterstreichen. -> Je offener desto besser die Kontaktchancen, weil Verschlossenheit ein Gespräch nicht nur praktisch schwierig macht, sondern in der Regel auch nicht so sympathisch/attraktiv wirkt.GustavGans hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 15:18Das hast du jetzt aber offenbar bewusst sehr zugespitzt formuliert. In der Realität gibt es doch jede Menge Grauzonen und nicht nur Menschen, die entweder "sehr ruhig" sind oder "sehr schnell mit allen möglichen Leuten im Gespräch" sind. Mich würde das schon sehr wundern, wenn das Treffen wirklich genauso abgelaufen ist.
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Menelaos
Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Weil es um dein Leben geht, und das was du willst. Man kann entweder aktiv daran arbeiten sein eigenes Leben zu verändern, und es den eigenen Wünschen entsprechend umzugestalten, oder man hofft einfach darauf dass es von alleine passiert. Und natürlich kann man Glück haben und passiv die eigenen Wünsche erfüllen... aber das ist halt deutlich unwahrscheinlicher als der aktive weg.Nevin hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 15:03Das ist für mich nicht logisch. Wenn du sagst, dass du immer der aktive Part sein musst, um was zu erreichen, dann heisst das doch, dass es auch einen passiven Part gibt bei der Sache. Also beim Ansprechen zB ist einer der, der anspricht und der/die andere, der angesprochen wird. Warum musst du denn immer der aktive Part sein? Warum nicht auch einmal der passive? Warum hat ein AB eigentlich nicht das "Recht", sich auch einmal zurückzulehnen und zu warten, dass andere einen Schritt auf ihn zu machen?Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 07:43 Und so ist es mit allem im Leben. Ich muss selbst aktiv werden.
Und nein, du musst nicht IMMER aktiv sein, denn nur weil du selbst aktiv bist, wann immer es für dich Sinn macht, kann es dir ja dennoch passieren, dass dir das Leben unerwartet eine Karte zuspielt.
Vernünftiger Ansatz, das mache ich auch so! Natürlich gibts unsicherere Menschen denen das schwer fällt, aber wenn von jemandem nie was zurück kommt, finde ich es völlig legitim auch das eigene Engagement runter zu fahren. Aber in Sachen Partnerschaft/Freundschaft gilt in dem Fall wohl auch "Wenn von drüben nix kommt, ist offenbar auch kein großes Interesse da."Die Frage stelle ich mir oft und ich muss sagen, dass ich es schon lange nicht mehr einsehe, dass immer ich derjenige bin, der alles startet und der/die andere lässt sich das dann schön "gefallen" und lässt mich mal machen. Ne! Sorry aber da hab ich einfach auch meinen Stolz.
Ich bin ja schon sehr aktiv und auch in meinen Freundschaften geht das meiste von mir aus, war schon immer so. Aber die anderen dürfen bzw. sollen auch mal. Von der Floskel "wenn du nicht aktiv wirst ..." distanziere ich mich daher, denn viele andere gehen auch durchs Leben, ohne dass sie immer der aktive Part sind. Und das beanspruche ich auch für mich.
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Die Extreme eignen sich aber gerade deshalb nicht, weil sowohl extrem verschlossene als auch extrem penetrante, nervige oder aufdringliche Menschen nicht besonders attraktiv und sympathisch wirken.Menelaos hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 15:52Natürlich gibt es auch Grauzonen, aber die Extreme eigenen sich meistens besser um einen Punkt zu unterstreichen. -> Je offener desto besser die Kontaktchancen, weil Verschlossenheit ein Gespräch nicht nur praktisch schwierig macht, sondern in der Regel auch nicht so sympathisch/attraktiv wirkt.GustavGans hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 15:18Das hast du jetzt aber offenbar bewusst sehr zugespitzt formuliert. In der Realität gibt es doch jede Menge Grauzonen und nicht nur Menschen, die entweder "sehr ruhig" sind oder "sehr schnell mit allen möglichen Leuten im Gespräch" sind. Mich würde das schon sehr wundern, wenn das Treffen wirklich genauso abgelaufen ist.
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Na schön! Weder die Extreme eigenen sich, noch die Leute die allzu dicht um die Mitte herum angesiedelt sind. Können wir uns darauf einigen?GustavGans hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 16:58Die Extreme eignen sich aber gerade deshalb nicht, weil sowohl extrem verschlossene als auch extrem penetrante, nervige oder aufdringliche Menschen nicht besonders attraktiv und sympathisch wirken.Menelaos hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 15:52Natürlich gibt es auch Grauzonen, aber die Extreme eigenen sich meistens besser um einen Punkt zu unterstreichen. -> Je offener desto besser die Kontaktchancen, weil Verschlossenheit ein Gespräch nicht nur praktisch schwierig macht, sondern in der Regel auch nicht so sympathisch/attraktiv wirkt.GustavGans hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 15:18
Das hast du jetzt aber offenbar bewusst sehr zugespitzt formuliert. In der Realität gibt es doch jede Menge Grauzonen und nicht nur Menschen, die entweder "sehr ruhig" sind oder "sehr schnell mit allen möglichen Leuten im Gespräch" sind. Mich würde das schon sehr wundern, wenn das Treffen wirklich genauso abgelaufen ist.
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Juten Tach
Dazu kommt dann noch, dass man schon etwas aktiv werden muss, wenn man denn etwas ändern will. Wenn ich nur zu Hause sitze, dann wird sich mit 100%iger Sicherheit nichts ändern!
Unter "aktiv werden" verstehe ich jetzt nicht nur in der Stadt Frauen anzusprechen, sondern überhaupt irgendetwas unternehmen.
Sollte also da draußen eine Frau unterwegs sein, die eben nicht erwartet, dass der Mann den ersten Schritt macht, sondern sie will den ersten Schritt machen, dann muss ich ihr doch auch die Chance dazu geben. Sitze ich zu Hause, wird sie mich nicht ansprechen können. Also bleibt nur, dass ich raus muss. Und genau das zähle ich auch zu "aktiv werden". Nicht nur zu Hause sitzen, sich selber bedauern, aber nichts zu ändern. Das habe ich Jahrelang gemacht und es hat mir nicht geholfen. Ganz im Gegenteil!
Die Frage ist, ob man es sich leisten kann sich zurückzulehnen und zu warten, dass die anderen auf einen zukommen. Ok, man kann das mal versuchen, aber wenn ich merke, dass das nichts bringt und ich damit unglücklich bin, dann muss ich aktiv werden. Da führt dann kein weg dran vorbei. Es gibt sicherlich Männer, bei denen die Frauen Schlange stehen. Diese Männer können sich entspannt zurücklehnen. Wenn man aber Durchschnitt ist, dann muss man etwas tun.
Aber wie gesagt, aktiv werden bedeutet für mich auch einfach das Haus zu verlassen und etwas zu unternehmen und somit dafür zu sorgen, dass man überhaupt mit anderen Menschen in Kontakt kommt.
Zum einen ist es ja nunmal immer noch so, dass Frau erwartet, dass Mann den ersten Schritt macht. Gibt auch Ausnahmen, aber die Regel ist ja, dass der Mann den ersten Schritt machen soll bzw. muss. Ob einem das nun gefällt oder nicht, aber so ist es nunmal. Natürlich kann man als AB nun sagen, dass man sich das Recht rausnehmen möchte, sich zurückzulehnen. Aber hilft einem das? Bringt einen das weiter? Mich nicht!Nevin hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 15:03 Wenn du sagst, dass du immer der aktive Part sein musst, um was zu erreichen, dann heisst das doch, dass es auch einen passiven Part gibt bei der Sache. Also beim Ansprechen zB ist einer der, der anspricht und der/die andere, der angesprochen wird. Warum musst du denn immer der aktive Part sein? Warum nicht auch einmal der passive? Warum hat ein AB eigentlich nicht das "Recht", sich auch einmal zurückzulehnen und zu warten, dass andere einen Schritt auf ihn zu machen?
Dazu kommt dann noch, dass man schon etwas aktiv werden muss, wenn man denn etwas ändern will. Wenn ich nur zu Hause sitze, dann wird sich mit 100%iger Sicherheit nichts ändern!
Sollte also da draußen eine Frau unterwegs sein, die eben nicht erwartet, dass der Mann den ersten Schritt macht, sondern sie will den ersten Schritt machen, dann muss ich ihr doch auch die Chance dazu geben. Sitze ich zu Hause, wird sie mich nicht ansprechen können. Also bleibt nur, dass ich raus muss. Und genau das zähle ich auch zu "aktiv werden". Nicht nur zu Hause sitzen, sich selber bedauern, aber nichts zu ändern. Das habe ich Jahrelang gemacht und es hat mir nicht geholfen. Ganz im Gegenteil!
Das kommt noch erschwerend hinzu!Einzelgänger hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 15:41 "Wir" sind nunmal nicht begehrt genug um es uns leisten zu können passiv zu bleiben.
Aber wie gesagt, aktiv werden bedeutet für mich auch einfach das Haus zu verlassen und etwas zu unternehmen und somit dafür zu sorgen, dass man überhaupt mit anderen Menschen in Kontakt kommt.
Amor gib mir den verdammten Pfeil, ich mach' den Scheiß jetzt selber!
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Naja, im Sommer 2019 war ich noch absoluter HC-AB. Bis auf Händchenhalten war noch nichts. Mittlerweile bezeichne ich mich als AB30+. Küssen, Petting, Sex, erste Beziehung, leider auch erste Trennung.Volta hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 21:00Und das bringt dich weiter?Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑10 Dez 2021 22:57
"Warum bekomme ich es nicht hin, dass ich eine Beziehung eingehen kann?" "Was kann ich anders machen?" "Kann ich das überhaupt alleine?" "Wer kann mich unterstützen?" "Muss ich vielleicht erst etwas anderes ändern?" ... "Wie wirke ich auf Andere?"
Meines Erachtens hat mich das Hinterfragen schon weitergebracht. Zuvor waren meine Gedanken andere wie bspw "Wieso will mich kein Mann?" "Wieso haben die Männer immer so hohe Ansprüche?" ... Ich habe den Grund eher in den Männern gesehen und damit natürlich auch alle über einen Kamm geschert. Ich kann aber Andere nicht verändern, dass ich dazu passe. Ich kann nur mich verändern, dass ich dazu passe.
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Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 20:40Naja, im Sommer 2019 war ich noch absoluter HC-AB. Bis auf Händchenhalten war noch nichts. Mittlerweile bezeichne ich mich als AB30+. Küssen, Petting, Sex, erste Beziehung, leider auch erste Trennung.Volta hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 21:00Und das bringt dich weiter?Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑10 Dez 2021 22:57
"Warum bekomme ich es nicht hin, dass ich eine Beziehung eingehen kann?" "Was kann ich anders machen?" "Kann ich das überhaupt alleine?" "Wer kann mich unterstützen?" "Muss ich vielleicht erst etwas anderes ändern?" ... "Wie wirke ich auf Andere?"
Meines Erachtens hat mich das Hinterfragen schon weitergebracht. Zuvor waren meine Gedanken andere wie bspw "Wieso will mich kein Mann?" "Wieso haben die Männer immer so hohe Ansprüche?" ... Ich habe den Grund eher in den Männern gesehen und damit natürlich auch alle über einen Kamm geschert. Ich kann aber Andere nicht verändern, dass ich dazu passe. Ich kann nur mich verändern, dass ich dazu passe.
Ich weiß nicht, ob Selbstkritik unbedingt alle weiterbringt.
Ich weiß seit Jahrzehnten schon, dass es an mir liegt. Habe viel Therapie gemacht, veråndere mich auch.
Aber dennoch geht's keinen Schritt weiter.
“Happiness is like a butterfly: The more you chase it, the more it will elude you. But if you turn your attention to other things, it will come and sit quietly on your shoulder.”
Henry David Thoreau
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- Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
- Ich suche hier ...: eine(n) Partner/in.
Re: Denkt ihr nicht das wir versagt haben?
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17 Dez 2021 20:40 Zuvor waren meine Gedanken andere wie bspw "Wieso will mich kein Mann?" "Wieso haben die Männer immer so hohe Ansprüche?" ... Ich habe den Grund eher in den Männern gesehen und damit natürlich auch alle über einen Kamm geschert.
Ich denke so über Frauen momentan. Die Logik sagt mir es ist nicht wirklich so, aber wenn man von jeder Frau die man attraktiv findet einen Korb bekommt fängt man fast zwangsweise an so zu denken. Das ist wohl auch der Hauptgrund warum ich keine Lust auf Partnersuche habe ... Ich habe nicht die Energie Hunderte Körbe/Enttäuschungen wegzustecken bis ich vielleicht irgendwann mal Erfolg habe.