Dann liegt es eventuell an der Art und Weise des Zugehens auf andere und ein Gefühl dafür zu haben, wann eine positive Rückmeldung kommen könnte.
Erzählt mir jemand bspw wie stressig alles gerade ist und dass kaum Zeit für Hobbys ist, dann frage ich nicht noch nach einem Treffen. Erzählt jemand aber bspw wie langweilig doch das Wochenende schon wieder war, schlage ich vor, dass man am nächsten Wochenende etwas zusammen machen könnte.
Sagt mir jemand, er habe keine Zeit, gehe ich nicht gleich davon aus, dass das nicht stimmt. In der Regel regiert man von der Mimik und Gestik anders, wenn man glaubt verschaukelt zu werden im Vergleich dazu, wenn man es als Wahrheit annimmt.
Gibt natürlich auch welche, die keinen Kontakt außerhalb der Arbeit suchen, dann brauche ich garnicht erst fragen.
Ergibt sich auf Arbeit nichts, sucht man sich Freizeitaktivitäten, wo man unter Leute kommt. So ist mir bspw beim Klettern aufgefallen, dass die meisten sehr offen einem gegenübertreten und gleich Hinweise geben. So kommt man schnell ins Gespräch.
Bis wirkliche Freundschaften entstehen, braucht es oft Zeit und auch die Zeit wird am Ende erst zeigen, ob es nicht nur eine Bekanntschaft, flüchtige Freundschaft oder tiefe Freundschaft ist.
Zudem beschreibst du ein ganz anderes Phänomen als ich.
Das heißt, wenn es einem in der Jugend gelingt, Freundschaften aufzubauen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es später auch funktioniert. Freundschaften entstehen in der Jugend über gemeinsame Interessen und auch später. Die Interessen verändern sich aber oftmals mit dem Alter. Trifft das auf einen selbst nicht zu, entfernt man sich von den anderen.Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑09.01.2024, 20:51 Es muss später nicht weniger werden, man muss nur lernen auf andere zuzugehen ...