Wird es im Alter besser?

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Kolinatan
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Kolinatan »

User17383838 hat geschrieben: ↑12.04.2026, 13:18 Aber was wäre die Alternative? Kein Sport und keine Hobbys und mich dem Schmerz stellen? Das ist doch auch nicht besser.
Das ist ein falsches Dilemma. Du musst mit den Dingen, welche Dir Spaß machen nicht aufhören, nur um Dir bewusst zu machen, dass es trotz all dieser schönen Dinge in Deinem Leben auch noch unerfüllte Bedürfnisse gibt.

Eher solltest Du aufhören Dir Geschichten zu erzählen, welche diesen Schmerz in Dir verstärken. Schaue was Dir fehlt und entscheide, wie viel Zeit Du damit zubringen möchtest, Wege zu suchen, um neue Strategien auszuprobieren, vielleicht die unerfüllten Bedürfnisse doch zu erfüllen. Du musst nicht jetzt eine Entscheidung treffen, welche Deinen Schmerz perpetuiert.

Hier solltest Du Dich eher fragen: Woher kommt Deine Bereitschaft Dir selbst diesen Schmerz zuzufügen, indem Du Dir eine Horrorgeschichte erzählst, dass Du niemals eine Partnerin fändest? Suche nach den Glaubenssätzen, welche dazu beitragen, dass Du bereit bist Dir diese Geschichte zu erzählen. Wovor soll Dich diese Geschichte schützen und von wem hast Du ggf. deren Inhalt übernommen? Wer hat Dir erzählt, dass autistische Züge für Frauen unattraktiv seien und warum meinst Du, dass Du Deine Coping-Strategien nicht weiter verbessern könntest?
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von User17383838 »

Kolinatan hat geschrieben: ↑12.04.2026, 14:31 Eher solltest Du aufhören Dir Geschichten zu erzählen, welche diesen Schmerz in Dir verstärken. Schaue was Dir fehlt und entscheide, wie viel Zeit Du damit zubringen möchtest, Wege zu suchen, um neue Strategien auszuprobieren, vielleicht die unerfüllten Bedürfnisse doch zu erfüllen. Du musst nicht jetzt eine Entscheidung treffen, welche Deinen Schmerz perpetuiert.
Ich würde sagen, mir fehlt aktuell Folgendes mit absteigender Priorität:
- eine Familie
- enge Freunde
- Eingebundenheit in ein soziales Netzwerk
- eine Partnerin
- sexuelle Bestätigung

Strategie:
- eine Familie: unerreichbar, biologisch determiniert
- enge Freunde: Enge Freundschaften wachsen über viele Monate/Jahre durch gemeinsame Interessen und Sympathie. Ich kann es nicht ausschließen, aber bisher hat sich eben trotz Bemühen meinerseits nichts dergleichen ergeben. Ich bin weiterhin sozial aktiv, reflektiert und gehe ohne Erwartungen auf Menschen zu. Vielleicht ergibt sich da noch was, vielleicht aber auch nicht.
- Eingebundenheit in ein soziales Netzwerk: Schwierig, aber potentiell am ehesten noch in der Tanz-Community erreichbar. Ich bleibe weiterhin dran. Ich denke, das wäre noch der am einfachsten zu erreichende Punkt. In der Uni sind meine Chancen deutlich schlechter, weil Status, Hierarchien, Mobbing und Ausgrenzung da einfach zu heftig sind. Vielleicht später im Beruf, aber das Studium geht noch 8 weitere Jahre, also würde ich darauf nicht setzen.
- eine Partnerin: nicht unmöglich, aber sehr unrealistisch. Würde sich durch den Punkt "Eingebundenheit in ein soziales Netzwerk" automatisch ergeben, wenn entsprechende soziale Kompetenzen und ausreichend Anziehung vorhanden sind.
- sexuelle Bestätigung: aktuell völlig unmöglich. Da wiegen Defizite in der nonverbalen Kommunikation nochmal schwerer als bei festen Beziehungen oder Freundschaften.

Potentiell könnte der Drang eine Partnerin zu finden jedoch abnehmen, wenn andere Bedürfnisse von mir erfüllt werden. Vielleicht lässt es sich auch bis zu einem gewissen Grad kompensieren. Berührung habe ich immerhin reichlich beim Tanzen und emotionale Nähe könnten auch enge Freunde bieten. Außerdem könnte ich - ggf. mit einer Therapie - lernen, besser mit der unerfüllten Sehnsucht nach einer Partnerin umzugehen.
Kolinatan hat geschrieben: ↑12.04.2026, 14:31 Hier solltest Du Dich eher fragen: Woher kommt Deine Bereitschaft Dir selbst diesen Schmerz zuzufügen, indem Du Dir eine Horrorgeschichte erzählst, dass Du niemals eine Partnerin fändest? Suche nach den Glaubenssätzen, welche dazu beitragen, dass Du bereit bist Dir diese Geschichte zu erzählen. Wovor soll Dich diese Geschichte schützen und von wem hast Du ggf. deren Inhalt übernommen? Wer hat Dir erzählt, dass autistische Züge für Frauen unattraktiv seien und warum meinst Du, dass Du Deine Coping-Strategien nicht weiter verbessern könntest?
Ich bin realistisch. Ich arbeite wirklich seit Jahren gezielt an meinen sozialen Defiziten. Ich habe mir immer wieder Feedback zu meinem Sozialverhalten eingeholt und jeden für sinnvoll erscheinenden Ratschlag umgesetzt. Dennoch sind meine Defizite noch zu groß, um Freunde oder gar eine Partnerin zu finden. Ja, man kann autistische Tendenzen kompensieren, aber das braucht sehr viel Zeit. Es wird Stück für Stück besser, vielleicht sind in einigen Jahren erste Freundschaften realistisch. Beim Thema Liebesbeziehung haben aber die meisten Frauen eben nur genau einen "Slot" für einen einzigen Lieblingsmenschen. Um für eine Frau die Nummer 1 zu sein, sind meine Defizite einfach noch viel zu groß. Das rede ich mir nicht ein, das ist Fakt.
Autistische Züge sind für Frauen unattraktiv, das zeigen die Erfahrungen von so ziemlich jedem männlichen Autist. Es ist ja auch kein Zufall, dass die meisten männlichen Autisten eben keine Partnerin haben.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von alex321 »

Im Alter wird es keinesfalls leichter weil:
  1. Die meisten Frauen schon vergeben sind.
  2. Die Ansprüche der Frauen höher werden. Vielleicht nicht beim Aussehen aber bei Einkommen, Wohnsituation, Charakter und Lebenserfahrung. Ich schätze mal wegen schlechter Erfahrungen mit anderen Männern wollen sich Frauen jenseits der 30 auf keine Experimente mehr einlassen.
Keine guten Bedingungen für Menschen für die alles im Bereich Liebe und Sex noch neu und experimentell ist.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von verticalist »

alex321 hat geschrieben: ↑14.04.2026, 18:31 Im Alter wird es keinesfalls leichter [...]
Ich glaube nicht, dass das unbedingt stimmen muss. Es gibt sicherlich in jeden Alter Paare, die sich trennen, sodass es für mich nicht offensichtlich ist, dass es in einer bestimmten Altersgruppe zwangsläufig weniger Singlefrauen gibt (zumindest ab spätestens 30).

Auch bei den Ansprüchen wäre ich mir nicht so sicher. Ich vermute vielen Männern ist das Aussehen der Frau wichtig und da das mit dem Alter meistens abnimmt, müssen sie vielleicht ihre Ansprüche doch etwas runterschrauben?
Zuletzt geändert von Kolinatan am 14.04.2026, 22:00, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von User17383838 »

alex321 hat geschrieben: ↑14.04.2026, 18:31 Im Alter wird es keinesfalls leichter weil:
Leichter eine Partnerin zu finden wird es als unerfahrener Mann mit Sicherheit nicht, eher im Gegenteil. Das meinte ich doch aber gar nicht.
Die Frage war: Wird es leichter ein glückliches Leben zu leben, unabhängig davon, ob es mit den Damen klappt oder nicht?
verticalist hat geschrieben: ↑14.04.2026, 21:11 sodass es für mich nicht offensichtlich ist, dass es in einer bestimmten Altersgruppe zwangsläufig weniger Singlefrauen gibt (zumindest ab spätestens 30).
Doch, bei den 20-Jährigen gibt es definitiv deutlich mehr Singles als bei 30-Jährigen, da besteht kein Zweifel. Einfach u.a. deswegen, dass Beziehungen in den 30ern im Schnitt länger halten.
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alex321
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von alex321 »

verticalist hat geschrieben: ↑14.04.2026, 21:11 Ich glaube nicht, dass das unbedingt stimmen muss. Es gibt sicherlich in jeden Alter Paare, die sich trennen, sodass es für mich nicht offensichtlich ist, dass es in einer bestimmten Altersgruppe zwangsläufig weniger Singlefrauen gibt (zumindest ab spätestens 30).
Ich habe es genauso erlebt. Bis Mitte 20 kannte ich immer Singlefrauen, obwohl mein Umfeld immer sehr männerlastig war und ich selten auf Partys und dergleichen war. Einfach durch Zuhören beim Tratsch wusste ich wer single ist, wer am Wochenende mit wem rumgemacht hat, bei wem es in der Beziehung kracht, wer sich getrennt hat, ...

Jetzt mit Ende 30 geht es beim Tratsch meistens um die eigenen Kinder, deren Probleme in der Schule, Renovierungsarbeiten am Haus, Probleme im Job, ... Die Themen Partnersuche und Sex existieren als Gesprächsthemen überhaupt nicht mehr. Ich kenne momentan auch keine einzige Frau in meinem Alter die single und auf der Suche ist. Jedes Mal wenn ich eine interessante Frau kennenlerne, erfahre ich kurz darauf dass sie vergeben ist.

User17383838 hat geschrieben: ↑15.04.2026, 08:01 Die Frage war: Wird es leichter ein glückliches Leben zu leben, unabhängig davon, ob es mit den Damen klappt oder nicht?
Es fehlt schon etwas ohne Partnerin, aber wenn Frauen nie das Interesse erwidern verliert man auch irgendwann die Lust auf Partnersuche und Liebesbeziehungen.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Egil »

alex321 hat geschrieben: ↑17.04.2026, 23:50 Ich habe es genauso erlebt. Bis Mitte 20 kannte ich immer Singlefrauen, obwohl mein Umfeld immer sehr männerlastig war und ich selten auf Partys und dergleichen war. Einfach durch Zuhören beim Tratsch wusste ich wer single ist, wer am Wochenende mit wem rumgemacht hat, bei wem es in der Beziehung kracht, wer sich getrennt hat, ...

Jetzt mit Ende 30 geht es beim Tratsch meistens um die eigenen Kinder, deren Probleme in der Schule, Renovierungsarbeiten am Haus, Probleme im Job, ... Die Themen Partnersuche und Sex existieren als Gesprächsthemen überhaupt nicht mehr.
Das kann auch schlicht und ergreifend daran liegen, dass das in dem Alter einfach seltener vorkommt. Die Beziehungen werden stabiler und länger anhaltend, wilde Partys sind nicht mehr jedes Wochenende angesagt, Kinder und Hausbau oder -kauf sind auch keine Themen, die für die meisten schon mit Anfang 20 anstehen.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Tony2021 »

Ich kenne schon zwei, drei Singlefrauen Anfang bis Mitte 40. mit einer bin ich seit vielen Jahren befreundet, da hat es auch nie gefunkt zwischen uns. Bei den anderen ist es ähnlich, man kennt sich (auch recht gut), teilweise mit gemeinsamen Hobbys, aber das war’s.

Also: ja, gibt es auch in späteren Lebensjahren noch. Und nein, da wird dann nicht automatisch was romantisches draus.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Seb-X »

User17383838 hat geschrieben: ↑15.04.2026, 08:01 Die Frage war: Wird es leichter ein glückliches Leben zu leben, unabhängig davon, ob es mit den Damen klappt oder nicht?
Das kann man doch gar nicht allgemein beantworten, sondern ist sehr individuell.
Ich z.B. steuere auf die Verbitterung zu.
"Im innersten Gehäuse des Humanismus, als dessen eigene Seele, tobt gefangen der Wüterich, der als Faschist die Welt zum Gefängnis macht."
(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von LonesomeCoder »

Nein, wird schwerer. Die Frauen und anderen Männer haben viel mehr Erfahrung, der Rückstand wird immer größer. Dazu gibts so ab Ende 20/Anfang 30 kaum mehr Single-Frauen weil in dem Alter fast alle mit der ersten Ehe und Kindern beschäftigt sind. Erst am Ende 40/Anfang 50 gibts wieder mehr Single-Frauen, da gehts mit den Scheidungen los.
alex321 hat geschrieben: ↑17.04.2026, 23:50 Ich habe es genauso erlebt. Bis Mitte 20 kannte ich immer Singlefrauen, obwohl mein Umfeld immer sehr männerlastig war und ich selten auf Partys und dergleichen war. Einfach durch Zuhören beim Tratsch wusste ich wer single ist, wer am Wochenende mit wem rumgemacht hat, bei wem es in der Beziehung kracht, wer sich getrennt hat, ...

Jetzt mit Ende 30 geht es beim Tratsch meistens um die eigenen Kinder, deren Probleme in der Schule, Renovierungsarbeiten am Haus, Probleme im Job, ... Die Themen Partnersuche und Sex existieren als Gesprächsthemen überhaupt nicht mehr. Ich kenne momentan auch keine einzige Frau in meinem Alter die single und auf der Suche ist. Jedes Mal wenn ich eine interessante Frau kennenlerne, erfahre ich kurz darauf dass sie vergeben ist.
Das kann ich bestätigen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Wolfcraft »

Tony2021 hat geschrieben: ↑18.04.2026, 10:15 Ich kenne schon zwei, drei Singlefrauen Anfang bis Mitte 40. mit einer bin ich seit vielen Jahren befreundet, da hat es auch nie gefunkt zwischen uns. Bei den anderen ist es ähnlich, man kennt sich (auch recht gut), teilweise mit gemeinsamen Hobbys, aber das war’s.

Also: ja, gibt es auch in späteren Lebensjahren noch. Und nein, da wird dann nicht automatisch was romantisches draus.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Optimistin »

Hallo user17383838,

eine wichtige Frage, die du da stellst. Das Thema treibt dich um, das merkt man.

Kennst du bzw hast du ausprobiert:
Hiki, Capido, Autism Date, Gleichklang ?

Meine 5 Cent: mach das, was du überlegst - Autismus Diagnostik und eine Therapie.


Zu deiner Eingangsfrage: ich habe meinen ersten (und jetzigen) Partner mit 39 gefunden. Ich musste erst so alt werden, um mich überhaupt auf Beziehung einlassen zu können.
Alter ist mMn kein Verschlimmer sondern Ermöglicher. Sofern man bereit ist, sich mit seinen AB Ursache auseinander zu setzen und nicht stur jahrelang dieselben "Wahrheiten" über sich wiederzukäuen.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von User17383838 »

Optimistin hat geschrieben: ↑21.04.2026, 19:35 Kennst du bzw hast du ausprobiert:
Hiki, Capido, Autism Date, Gleichklang ?
Ich lebe nicht in Deutschland, daher ist das vermutlich keine Option.
Optimistin hat geschrieben: ↑21.04.2026, 19:35 Meine 5 Cent: mach das, was du überlegst - Autismus Diagnostik und eine Therapie.
Wie sich herausgestellt hat, ist das nicht so einfach möglich. Da gibt es finanzielle Schwierigkeiten bzw. Probleme mit der Krankenversicherung.
Optimistin hat geschrieben: ↑21.04.2026, 19:35 Zu deiner Eingangsfrage: ich habe meinen ersten (und jetzigen) Partner mit 39 gefunden. Ich musste erst so alt werden, um mich überhaupt auf Beziehung einlassen zu können.
Alter ist mMn kein Verschlimmer sondern Ermöglicher. Sofern man bereit ist, sich mit seinen AB Ursache auseinander zu setzen und nicht stur jahrelang dieselben "Wahrheiten" über sich wiederzukäuen.
Als Mann steckt man da leider meist in einer etwas anderen Situation. Ich hab kein Problem damit, mich auf eine Beziehung einzulassen. Mein Problem ist, dass keine Frau das Interesse hat, mit mir eine Beziehung einzugehen.
Die Frage war nicht, ob ich mit dem Alter eine Partnerin finden werde. Die Frage war, ob es später leichter wird, ohne Partnerin glücklich zu sein.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Optimistin »

Capido und Gleichklang sind für den gesamten DACH Raum, sofern du dich im deutssprachigen Ausland aufhältst.
Hiki ist auch fürs nicht- deutssprachige Ausland in den großen Landessprachen wie Französisch und Englisch aktiv.

Wenn du dich im Ausland aufhältst bist du nicht krankenversichert?
Falls dieser Aufenthalt vorübergehend ist, z.b. im Rahmen deines Studiums, kannst du die Diagnostik durchführen, sobald du wieder hier bist.

Du hast kein Problem damit, dich auf eine Beziehung einzulassen? Das hätte ich auch im Brustton der Überzeugung von mir gesagt. War aber unbewusster Selbstbeschiss. Ich wage Mal zu behaupten, dass mehr als 90% aller ABs eine Bindungsproblematik haben, die ihnen das Anbahnen und Eingehen einer Partnerschaft massiv behindert (durch Selbstsabotage und was sie ausstrahlen). Ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von User17383838 »

Optimistin hat geschrieben: ↑22.04.2026, 18:36 Capido und Gleichklang sind für den gesamten DACH Raum, sofern du dich im deutssprachigen Ausland aufhältst.
Hiki ist auch fürs nicht- deutssprachige Ausland in den großen Landessprachen wie Französisch und Englisch aktiv.
Nein, ich lebe in Bulgarien. Wiki schaue ich mir mal an, glaube aber kaum, dass das hier beliebt ist.
Optimistin hat geschrieben: ↑22.04.2026, 18:36 Wenn du dich im Ausland aufhältst bist du nicht krankenversichert?
Falls dieser Aufenthalt vorübergehend ist, z.b. im Rahmen deines Studiums, kannst du die Diagnostik durchführen, sobald du wieder hier bist.
Ich bin über meine Mutter krankenversichert, zu der ich keinen Kontakt mehr habe. Deswegen wäre das alles einfach sehr mühsam und schwierig, weil ich nicht Versicherungsnehmer bin. Ich hab mich da wirklich schon drum gekümmert und war auch schon mal bei einem Psychiater, allerdings musste ich nach der Diagnostik abbrechen, weil es sich finanziell nicht ausging.
Das Studium geht (leider) noch acht weitere Jahre, also wird das so schnell nichts.
Optimistin hat geschrieben: ↑22.04.2026, 18:36 Du hast kein Problem damit, dich auf eine Beziehung einzulassen? Das hätte ich auch im Brustton der Überzeugung von mir gesagt. War aber unbewusster Selbstbeschiss. Ich wage Mal zu behaupten, dass mehr als 90% aller ABs eine Bindungsproblematik haben, die ihnen das Anbahnen und Eingehen einer Partnerschaft massiv behindert (durch Selbstsabotage und was sie ausstrahlen). Ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht.
Ja, damit hätte ich vermutlich kein Problem. Bei mir liegt es hauptsächlich daran, dass sich Frauen einfach nicht zu mir hingezogen fühlen und ich dann - wenn überhaupt - nur als Freund gesehen werde. Das ist meiner Ansicht nach mehr ein Attraktivitäts- als ein Bindungsproblem. Wenn es wirklich ein Bindungsthema wäre, dann hätten ja immerhin mal Frauen Interesse an mir gehabt, an denen ich keins gehabt hätte. Aber das war ja bisher nie der Fall.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Cavia »

User17383838 hat geschrieben: ↑22.04.2026, 16:42 Als Mann steckt man da leider meist in einer etwas anderen Situation. Ich hab kein Problem damit, mich auf eine Beziehung einzulassen. Mein Problem ist, dass keine Frau das Interesse hat, mit mir eine Beziehung einzugehen.
Hm, der Partner von Optimistin ist ein Mann. So wie du.

Ich bin übrigens eine Frau. Ich habe, wie du, auch keine Probleme, mich auf eine Beziehung einzulassen. Und trotzdem finde ich niemanden. Nur, weil man eine Frau ist, findet man nicht leichter einen Partner.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Deja-vu »

Cavia hat geschrieben: ↑23.04.2026, 09:58 Nur, weil man eine Frau ist, findet man nicht leichter einen Partner.
Diese Ansicht scheint (nicht nur) hier sehr verbreitet zu sein.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von User17383838 »

Cavia hat geschrieben: ↑23.04.2026, 09:58 Ich bin übrigens eine Frau. Ich habe, wie du, auch keine Probleme, mich auf eine Beziehung einzulassen. Und trotzdem finde ich niemanden. Nur, weil man eine Frau ist, findet man nicht leichter einen Partner.
Ich würde schon behaupten, dass man als Frau leichter einen Partner findet. Es gibt ja einen Grund, warum die große Mehrheit der ABs männlich ist. Außerdem zeigen eigentlich alle Studien zu dem Thema, dass es deutlich mehr männliche als weibliche unfreiwillige Singles gibt. Als Frau erlebt man im Schnitt einfach deutlich mehr Interesse als ein Mann in ähnlicher Position. Außerdem muss man nicht unbedingt aktiv initiieren.
Mir ist aber klar, dass diese statistische Tendenz im Einzelfall nicht unbedingt relevant ist. Außerdem hat man als Frau eben andere Bedenken, wie z. B. das Thema Sicherheit und ungewollte/unangemessen Aufmerksamkeit.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Tania »

User17383838 hat geschrieben: ↑23.04.2026, 23:33 Als Frau erlebt man im Schnitt einfach deutlich mehr Interesse als ein Mann in ähnlicher Position. Außerdem muss man nicht unbedingt aktiv initiieren.
Und auch hier wieder: Frauen, die "nicht unbedingt aktiv initiieren" müssen, werden einfach nicht gesehen. Wir existieren nicht - weder auf der Straße noch im Club noch in den Gedanken der meisten Männer. Man(n) bemerkt erst, dass es uns gibt, wenn wir "aktiv initiieren". Uns irgendwie sichtbar machen - durch besondere Freundlichkeit, besondere Hilfsbereitschaft, besonders gute Leistungen in der Schule, besonders leichte Verfügbarkeit, besonders viele Posts in irgendwelchen Foren ... Und selbst dann sind wir oft die gute Freundin, mit der man super reden, feiern, zusammenarbeiten oder in sehr kalten Nächten auch mal kuscheln kann - aber nur extrem selten jemand, dem man täglich beim Frühstück begegnen möchte.

Und ich würde man behaupten, dass wir damit so ziemlich in derselben Situation sind wie all die unsichtbaren Männer.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Sina85 »

Bin mittlerweile 40 und es ist sehr schwer geworden. Vor allem wenn man nicht hetero isr, weil da die Chance noch geringer ist jemanden zu finden aus der lgbt die auch AB ist.

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