Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Deja-vu »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑01.09.2026, 12:30 Gehört eben noch mehr dazu und da musst du auch ansetzen, um was zu ändern.
Ich stecke da leider gerade in einer ziemlichen Sackgasse.

Fehltrade hat geschrieben: ↑01.09.2026, 17:22 Das stimmt sicher, aber es eröffnet zumindest höhere Chancen, die man beispielsweise mit extremer Adipositas (egal ob Mann oder Frau) überhaupt nicht bekommt. Ich meine gelesen zu haben, dass Sascha bis vor kurzem auch ziemlich übergewichtig war und er Gegenmaßnahmen ergriffen hat.
Sie kannte ihn allerdings vorher nicht, mit seiner "alten Figur". Wir wissen also nicht, ob sie sich nicht trotzdem in ihn verliebt hätte.

Zudem wurde hier nun schon öfter erwähnt, dass auch genug Übergewichtige Menschen in Beziehungen sind. Wohingegen nicht wenige Menschen, die so ziemlich das Gegenteil von übergewichtig sind, noch immer AB sind.

Das mit der Attraktivität und den Chancen ist alles viel komplexer.
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dfg82
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von dfg82 »

In der Altersgruppe 40-59 sind 70 % der Männer und 50 % der Frauen übergewichtig. Läuft aber ja doch einigermaßen, wenn ich mich so umschaue.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von sascha94 »

Deja-vu hat geschrieben: ↑01.09.2026, 20:34
Fehltrade hat geschrieben: ↑01.09.2026, 17:22 Das stimmt sicher, aber es eröffnet zumindest höhere Chancen, die man beispielsweise mit extremer Adipositas (egal ob Mann oder Frau) überhaupt nicht bekommt. Ich meine gelesen zu haben, dass Sascha bis vor kurzem auch ziemlich übergewichtig war und er Gegenmaßnahmen ergriffen hat.
Sie kannte ihn allerdings vorher nicht, mit seiner "alten Figur". Wir wissen also nicht, ob sie sich nicht trotzdem in ihn verliebt hätte.
In meinem Fall kann ich aber tatsächlich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass das nichts geworden wäre. Meine Freundin steht eher auf den Typ sportlich/schlank und hat das mir gegenüber auch mal gesagt, weil ich auch Neugierig gewesen bin. Bevor jetzt wieder Kommentare kommen ala Oberflächlich usw. Für mich ist das völlig ok weil irgendwo jeder eine gewisse Vorliebe hat was für einen Typen er mag, ich bin auch eher auf dem Dampfer, dass ich sportlich/schlank bevorzuge.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Optimist »

Reinhard hat geschrieben: ↑31.08.2026, 21:06
Kolinatan hat geschrieben: ↑31.08.2026, 18:04(...) der Aspekt, dass optische Attraktivität zwar helfen mag leichter Interessenten für eine Beziehung zu bekommen (...)

... weshalb in einem Forum, bei dem viele Schwierigkeiten damit haben, überhaupt Interessenten zu finden, dieser Aspekt für relativ wichtig gehalten wird.

Nur mal so angemerkt. 8-)
Genau. Ob eine Beziehung zustande kommt, hängt vom Aussehen ab. Ob die Beziehung auch hält, hängt vom Charakter ab. Auch bei ABinen war es bisher nicht der Fall, dass sie über mein Aussehen hinweggesehen haben, um einfach mal auszuprobieren, ob es mit einer Beziehung klappt. Ich glaube wenn der Charakter das Problem gewesen wäre, wäre es nicht fast immer zu mehreren Treffen gekommen.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von sascha94 »

Optimist hat geschrieben: ↑02.09.2026, 09:48 Genau. Ob eine Beziehung zustande kommt, hängt vom Aussehen ab. Ob die Beziehung auch hält, hängt vom Charakter ab. Auch bei ABinen war es bisher nicht der Fall, dass sie über mein Aussehen hinweggesehen haben, um einfach mal auszuprobieren, ob es mit einer Beziehung klappt. Ich glaube wenn der Charakter das Problem gewesen wäre, wäre es nicht fast immer zu mehreren Treffen gekommen.
Vielleicht ist es möglicherweise auch umgekehrt und es passte optisch aber zwischenmenschlich nicht? So rein von der Logik her meine Ich wenn mir jemand beim ersten Date optisch so gar nicht gefällt und ich demjenigen nicht aufs Fell sehen kann, tue ich mir dann noch 2,3 Dates an? Ich würde aber wiederum sagen, dass es schon mehrere Dates braucht um festzustellen ob es zwischenmenschlich passt und um erste Gefühle zu entwickeln. Bei mir war der berühmte Funke erst beim zweiten Date. Deswegen würde ich letzteres für wahrscheinlicher halten, wie es wirklich ist, musst du wissen, ich war nicht dabei nur meine Persönliche Meinung 🙂
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Tania »

Optimist hat geschrieben: ↑02.09.2026, 09:48 Ich glaube wenn der Charakter das Problem gewesen wäre, wäre es nicht fast immer zu mehreren Treffen gekommen.
Ich glaube, wenn das Aussehen das Problem gewesen wäre, wäre es immer bei einem Treffen geblieben. Es ist recht selten, dass jemand denkt "Okay, leider gaaaaar nicht mein Typ, aber vielleicht wird er/sie beim nächsten Treffen ja noch hübscher." Entweder trifft man sich dann gar nicht mehr oder man stellt zeitnah klar, dass man eher freundschaftliche Ambitionen hat.

Ich würde also entweder darauf tippen, dass Du tatsächlich optisch nicht ins Beuteschema der Dame gepasst hast, und sie eigentlich schon ab dem zweiten Treffen in Richtung Freundschaft unterwegs war - ohne das so zu kommunizieren, dass Du es verstehen konntest. Oder Du warst optisch durchaus ansprechend (was Du meiner Meinung nach bist), aber dann fehlte irgendwas - meist der berühmte Funke oder kompatible Pheromone oder der Wunsch, ihre Lebensziele zu teilen ... Aber was es nun genau war, lässt sich nachträglich wohl nicht mehr feststellen. Es sei denn, Du schreibst den Damen noch mal und schickst ihnen einen Feedback-Bogen ;)
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Tania
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Tania »

Reinhard hat geschrieben: ↑01.09.2026, 18:47
Tania hat geschrieben: ↑01.09.2026, 09:52 wenn man einen bestimmten Köder ins Wasser wirft, beisst bevorzugt eine bestimmte Art von Fisch an.
Bei 0 Dates pro Jahr liegt selbst mit guter Anbissrate die Erfolgsanzahl bei 0.
Da 0 Dates bedeuten, dass niemand angebissen hat, lässt sich die Anbissquote (AQ = AAK/DA)* kaum als "gut" bezeichnen. Oder überhaupt berechnen.
Maximal.
Minimal auch. Es sei denn Du hast negative Datezahlen. Also die Variante, bei der mindestens eine Dame den Raum betreten muss, damit er leer ist.
Außerdem gehe ich eigentlich davon aus, dass Intelligenz und Aussehen(*) voneinander unabhängige Eigenschaften sind. Kommt also rein statistisch in allen Kombinationen vor. Eine von den Hübschen wird also auch schon was in der Birne und nicht nur außendrauf haben ... :hierlang:
Bleiben wir mal bei der Fischmetapher ... also betrachten die Hübschen als Goldfische, die mit was in der Birne als Katzenhaie und die, die beide Eigenschaften haben, als Regenbogenforellen.

Nehmen wir weiter an, dass Regenbogenforellen neben ihren bevorzugten Regenbogenforellenködern sowohl Goldfischköder als auch Katzenhaiköder fressen.

Nehmen wir außerdem an, dass die anderen Fische neben ihren arttypischen Ködern auch sehr gern Regenbogenforellenköder fressen.

Nun kommt ein beliebiger Angler R des Weges. Er möchte am liebsten einen Katzenhai fangen, aber eine Regenbogenforelle wäre auch toll, weil man die besser herumzeigen kann. In der Tasche trägt er sehr leckere Katzenhaiköder.

Am Teich stehen bereits einige Angler. Die meisten sind scharf auf die Regenbogenforellen, aber nur ein Teil von ihnen hat Regenbogenforellenköder. Die meisten haben Goldfischköder dabei und würden auch einen Goldfisch nehmen, wenn einer anbeissen sollte. R. entdeckt auch eine Handvoll Angler mit Katzenhaiködern, aber erkennt auf den ersten Blick, dass seine ein bisschen leckerer aussehen.

Was ist die beste Strategie für R?

A) Katzenhaiköder auswerfen und den ersten Fisch mit nach Hause nehmen, der anbeisst?

B) Katzenhaiköder auswerfen und so lange alle Katzenhaie und verirrten Goldfische zurück ins Wasser werfen, bis eine Regenbogenforelle anbeisst?

C) Katzenhaiköder auswerfen und so lange den ersten Fisch, der angebissen hat, vö... äh, in den Eimer legen, bis ein besserer Fisch angebissen hat - auch wenn bekannt ist, dass der Fisch es im Eimer nicht lange aushält und irgendwann zurück in den See springen wird?

D) Weggehen und versuchen, irgendwo Regenbogenforellenköder zu bekommen?

E) Versuchen, den Katzenhaiköder durch kostspielige und anstrengende Eingriffe in einen Regenbogenforellenköder umzuwandeln?

F) <hier eigene Superidee einfügen>


(*) Anbissquote = Anzahl ausgeworfener Köder / Dateanzahl
Zuletzt geändert von Tania am 02.09.2026, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Reinhard »

Die Frage des Threads ist doch:

Bringt das einem Katzenhai-/Forellenangler etwas, wenn man ihm mehr Goldfischköder gibt?

Meine Antwort ist: kommt drauf an. Es beinhaltet eine Chance auf eine Forelle, immerhin beißen die auch auf Goldfischköder. Und wenn ihm der Katzenhaiköder ausgegangen ist, dann ist es auf jeden Fall eine Verbesserung; insbesondere dann, wenn zur Not auch Goldfische gut genug sind. Es bedarf allerdings noch mehr Geduld, weil ja dann die Möglichkeit wegfällt, Katzenhaie zu fangen. Falls man davon schon einen hat, ist die vage Aussicht auf Regenbogenforelle kaum ein ausreichender Grund, um mit Goldfischköder weiterzuangeln. Oder wenn man am eh schon am Ende seiner Kraft oder Muße angekommen ist, um weiterzuangeln.

Ich sehe andererseits in keinem Szenario eine Verschlechterung durch eine Option auf mehr Goldfischköder.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Tania »

Reinhard hat geschrieben: ↑02.09.2026, 18:51 ... Und wenn ihm der Katzenhaiköder ausgegangen ist, dann ist es auf jeden Fall eine Verbesserung;
Ja. Irgendein Köder ist besser als kein Köder. Aber in meinem Szenario bin ich ja davon überzeugt, dass R. über Katzenhaiköder verfügt.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Hoppala »

Optimist hat geschrieben: ↑02.09.2026, 09:48 Ob eine Beziehung zustande kommt, hängt vom Aussehen ab. Ob die Beziehung auch hält, hängt vom Charakter ab.
Das sollte heißen: "hängt vielleicht auch vom .... ab".
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Kolinatan »

Am Ende von solchen Metaphern ist dann die Frage, warum sollte jedes einen Fisch angeln, wenn es doch felsenfest davon überzeugt ist, dass der Fisch den Angler doch ohnehin nicht attraktiv findet und allein deshalb jeden Köder sowieso verschmähen wird, dafür aber bei einem anderen Angler direkt aus dem Wasser in dessen Eimer springen wird. Wozu also angeln gehen?

Es ist eben das Problem, dass nicht nur der Köder dem Fisch schmecken muss, sondern zusätzlich der Angler auch noch etwas mit dem Fisch anfangen können muss. Am Ende ist es für die Beziehung zwischen Angler und Fisch vollkommen egal wie er aussieht ... nach ein paar Wochen des Anstarren des Fisches im Aquarium spielt das Aussehen des Fisches nur eine untergeordnete Rolle und wenn sonst nichts die Beziehung ausmacht, landet der Fisch dann in der Toilette ... auf die eine oder andere Weise, insbesondere wenn Liebe doch durch den Magen geht. Aussehen ist eben nicht alles und eben kein Garant für eine Beziehung. Wohl bekomm's.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von sascha94 »

Man könnte meinen man ist in einem Angler Forum gelandet, wie beißen sie heute 😂😂
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Kolinatan hat geschrieben: ↑02.09.2026, 22:23 Aussehen ist eben nicht alles und eben kein Garant für eine Beziehung.
Wer auf der Suche nach einem schnellen Abenteuer ist, der hat es mit einem guten Aussehen (wobei das ja im Auge des Betrachters liegt) sicherlich leichter. Für eine Beziehung braucht es, wie hier schon festgestellt wurde, deutlich mehr. Gutes Aussehen macht es aber sicherlich leichter. Es ist quasi die Eintrittskarte. Ist man eher so optischer Durchschnitt, dann hat man es schwerer, weil man die Angebetete erst von sich überzeugen muss.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Deja-vu »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑03.09.2026, 07:41 Gutes Aussehen macht es aber sicherlich leichter. Es ist quasi die Eintrittskarte. Ist man eher so optischer Durchschnitt, dann hat man es schwerer, weil man die Angebetete erst von sich überzeugen muss.
Überzeugen musst du doch immer, oder nicht?

Ein (subjektiv empfundenes) angenehmes Äußeres allein ist für mich kein Grund, Interesse an jemandem zu haben. Deswegen bin ich auch unabhängig von meiner Sozialphobie kein Mensch für Kaltansprachen. Weil, was soll der Grund sein? Nur weil jemand gut aussieht? Sympathie und gemeinsame Wellenlänge sind mir wichtiger, wenn derjenige dann noch gut aussieht, ein nettes Plus. Umgekehrt funktioniert es für mich nicht.

Die meisten Menschen sind da vermutlich anders, deswegen funktioniert ja auch die Dating Industrie.

Eigentlich ein Beitrag für den anderen Thread....
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Finnlandfreundin »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑01.09.2026, 18:00 Mir fallen auch oft Paare auf, bei denen es eine gewisse Diskrepanz zwischen ihm und ihr gibt. Zumindest optisch. Da fragt man sich dann schon: "Wie sind die beiden bloß zusammengekommen?" Denkt man aber mal darüber nach, dann kommt man zu dem Schluss: Zu einer Beziehung gehört eben mehr, wie nur das Aussehen. Ich denke, dass sich diese Paare über den Freundeskreis gefunden haben. Optisch mag man zwar evtl. nicht zusammen passen, aber charakterlich passt es dann möglicherweise doch. Das kann man aber eben nur herausfinden, wenn man sich kennt. Also beispielsweise im Freundes- oder Kollegenkreis. Das ist eben ein Punkt, den Online-Dating beispielsweise nicht bieten kann.
Nicht das Online-Dating an sich, sondern die Menschen, die Online-Dating machen, sind entscheidend. Es liegt am Einzelnen, ob derjenige nur auf die Optik schaut oder ob man auch darauf schaut, was für Interessen bspw. derjenige hat. Man trifft sich dann nicht zu einem romantischen Date, sondern zu einer gemeinsamen Aktivität (Minigolf, Rudern, Museum ...) Auch da merkt man nach 1 / 2 / 3 Treffen, ob man auf einer Wellenlänge ist. Da klärt sich auch in der Regel, ob jemand an sich eine feste Beziehung sucht oder noch nicht so weit ist oder überhaupt nicht, ob jemand noch einen Kinderwunsch hat oder nicht, ob jemand schon Kinder hat, wie alt die sind, wie derjenige über sie spricht oder über seine Ex, wie er lebt und sich sein Leben vorstellt usw. Damit schafft man sich eine warme Umgebung und geht von der reinen Optik ab.

Natürlich finde ich auch einen bestimmten Typ Mann rein optisch attraktiv, aber das heißt nicht, dass ich eine Beziehung mit ihm eingehen würde, insbesondere, wenn unsere Lebensvorstellungen zu weit auseinander gehen. Für nur Sex mag das reichen. Da finde ich optische Attraktivität auch wichtig, weil alles Andere noch nicht erforscht werden konnte. Aber wenn man mehr will, reicht die optische Attraktivität allein nicht aus und wenn alles andere passt, geht die Wichtigkeit der optischen Attraktivität zurück, so meine Erfahrung.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Finnlandfreundin »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑03.09.2026, 07:41 Wer auf der Suche nach einem schnellen Abenteuer ist, der hat es mit einem guten Aussehen (wobei das ja im Auge des Betrachters liegt) sicherlich leichter. Für eine Beziehung braucht es, wie hier schon festgestellt wurde, deutlich mehr. Gutes Aussehen macht es aber sicherlich leichter. Es ist quasi die Eintrittskarte. Ist man eher so optischer Durchschnitt, dann hat man es schwerer, weil man die Angebetete erst von sich überzeugen muss.
:good:

Für nur Sex muss man ja auch nicht im Leben harmonieren, aber Anziehung muss irgendwie da sein, daher bedarf es der optischen. Gibt bestimmt auch Menschen, denen es reicht, dass es Sex gibt, aber ich denke, das ist die Minderheit und ich kann mir nicht vorstellen, dass es Frauen reicht.

Das gute Aussehen wird vom Sucher zur Eintrittskarte gemacht, man lässt sich sozusagen blenden.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von dfg82 »

Eine meiner Exen meinte mal zu mir: "Ja, lieber dfg, wir Frauen gucken zwar gerne auf Muskeln, aber für ne Beziehung ist uns das nicht wichtig". Ich konnte also trotz meiner lauchigen Ärmchen Interesse wecken.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Tania »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑03.09.2026, 07:41 Ist man eher so optischer Durchschnitt, dann hat man es schwerer, weil man die Angebetete erst von sich überzeugen muss.
Das kommt immer auf die Angebetete an. Wer sich eine Frau aussucht, der es wichtig ist, dass sie auf ihren Instafotos super aussieht, hat sicher einen Vorteil, wenn er sich auf diesen Fotos ebenfalls gut macht. Oder hinter seinem riesigen Auto vor seiner tollen Villa nicht allzu sehr auffällt ;)

Mir persönlich ist am Anfang wichtig, dass ich mit einem Mann gut reden kann. Wenn dann über diese Gespräche eine emotionale Verbindung entsteht, ist sowieso egal, wie er aussieht - bekanntlich ist ja alles schön, was man mit Liebe betrachtet.

Genau genommen hätte ein zu gut aussehender Mann es bei mir wahrscheinlich sogar schwerer als ein durchschnittlicher. Mein Selbstbewusstsein würde erstmal fragen "Was will der ausgerechnet mit mir, da muss was faul sein". Und der Gedanke, danach den Rest meines Lebens unangemessen viel Zeit und bei Friseur, Kosmetiker und Shopping verbraten, um neben ihm optisch nicht allzu sehr abzufallen, wäre auch kein Pluspunkt.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von sascha94 »

Tania hat geschrieben: ↑03.09.2026, 14:23 Genau genommen hätte ein zu gut aussehender Mann es bei mir wahrscheinlich sogar schwerer als ein durchschnittlicher. Mein Selbstbewusstsein würde erstmal fragen "Was will der ausgerechnet mit mir, da muss was faul sein". Und der Gedanke, danach den Rest meines Lebens unangemessen viel Zeit und bei Friseur, Kosmetiker und Shopping verbraten, um neben ihm optisch nicht allzu sehr abzufallen, wäre auch kein Pluspunkt.
Wahrscheinlich ein generelles Problem eines AB, dass man sich immer fragt ob man gut genug ist und dass da was faul ist, zumindest war das in der Anfangszeit meiner Beziehung so 🙂
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Reinhard »

Tania hat geschrieben: ↑02.09.2026, 21:39 Ja. Irgendein Köder ist besser als kein Köder. Aber in meinem Szenario bin ich ja davon überzeugt, dass R. über Katzenhaiköder verfügt.

Naja, Katzenhaie sind halt schwer zu angeln. Man weiß gar nicht, ob in einem Teich welche drin sind. Goldfische sind da einfacher, die sieht man schon von weitem. Und wie wir im anderen Thread gelernt haben, an "exklusiven Locations mit exklusiven Preisen" beißen sie sogar in nichtausgelegte Angeln. ;)

Das Problem dieses speziellen Anglers ist es, mehr Kontakt zu Katzen als zu Katzenhaien zu haben. :schwarzekatze:
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