Reinhard hat geschrieben: ↑01.09.2026, 18:47
Tania hat geschrieben: ↑01.09.2026, 09:52
wenn man einen bestimmten Köder ins Wasser wirft, beisst bevorzugt eine bestimmte Art von Fisch an.
Bei 0 Dates pro Jahr liegt selbst mit guter Anbissrate die Erfolgsanzahl bei 0.
Da 0 Dates bedeuten, dass niemand angebissen hat, lässt sich die Anbissquote (AQ = AAK/DA)* kaum als "gut" bezeichnen. Oder überhaupt berechnen.
Maximal.
Minimal auch. Es sei denn Du hast negative Datezahlen. Also die Variante, bei der mindestens eine Dame den Raum betreten muss, damit er leer ist.
Außerdem gehe ich eigentlich davon aus, dass Intelligenz und Aussehen(*) voneinander unabhängige Eigenschaften sind. Kommt also rein statistisch in allen Kombinationen vor. Eine von den Hübschen wird also auch schon was in der Birne und nicht nur außendrauf haben ...
Bleiben wir mal bei der Fischmetapher ... also betrachten die Hübschen als Goldfische, die mit was in der Birne als Katzenhaie und die, die beide Eigenschaften haben, als Regenbogenforellen.
Nehmen wir weiter an, dass Regenbogenforellen neben ihren bevorzugten Regenbogenforellenködern sowohl Goldfischköder als auch Katzenhaiköder fressen.
Nehmen wir außerdem an, dass die anderen Fische neben ihren arttypischen Ködern auch sehr gern Regenbogenforellenköder fressen.
Nun kommt ein beliebiger Angler R des Weges. Er möchte am liebsten einen Katzenhai fangen, aber eine Regenbogenforelle wäre auch toll, weil man die besser herumzeigen kann. In der Tasche trägt er sehr leckere Katzenhaiköder.
Am Teich stehen bereits einige Angler. Die meisten sind scharf auf die Regenbogenforellen, aber nur ein Teil von ihnen hat Regenbogenforellenköder. Die meisten haben Goldfischköder dabei und würden auch einen Goldfisch nehmen, wenn einer anbeissen sollte. R. entdeckt auch eine Handvoll Angler mit Katzenhaiködern, aber erkennt auf den ersten Blick, dass seine ein bisschen leckerer aussehen.
Was ist die beste Strategie für R?
A) Katzenhaiköder auswerfen und den ersten Fisch mit nach Hause nehmen, der anbeisst?
B) Katzenhaiköder auswerfen und so lange alle Katzenhaie und verirrten Goldfische zurück ins Wasser werfen, bis eine Regenbogenforelle anbeisst?
C) Katzenhaiköder auswerfen und so lange den ersten Fisch, der angebissen hat, vö... äh, in den Eimer legen, bis ein besserer Fisch angebissen hat - auch wenn bekannt ist, dass der Fisch es im Eimer nicht lange aushält und irgendwann zurück in den See springen wird?
D) Weggehen und versuchen, irgendwo Regenbogenforellenköder zu bekommen?
E) Versuchen, den Katzenhaiköder durch kostspielige und anstrengende Eingriffe in einen Regenbogenforellenköder umzuwandeln?
F) <hier eigene Superidee einfügen>
(*) Anbissquote = Anzahl ausgeworfener Köder / Dateanzahl