Reinhard hat geschrieben: ↑05 Jan 2022 20:00
Hoppala hat geschrieben: ↑03 Jan 2022 22:54
Wie erklärt man jemandem persönliche, aber dennoch intersubjektive, Empfindungen, wenn derjenige sie gefühlsmäßig nicht oder nicht mit gebräuchlichen Begriffen festmachen kann oder will?
Die Erfahrung des eigenen Erlebens iist m. E, nicht ersetzbar.
Sofern man auch Neues erfahren will, benötigt es m. E. Offenheit dafür. Sic.
Eigentlich dachte ich mal, ich hätte ein gewisses Maß an Offenheit im Sinne von Bereitschaft, mich auf etwas einzulassen; Neugierde; Unvoreingenommenheit; Wille, etwas verstehen zu wollen, statt den ersten Eindruck mitzunehmen; usw.
Aber wenn man, ich nenne es mal so nur zur Unterscheidbarkeit, Hoppala-Offenheit braucht, um die Hoppala-Offenheit zu verstehen ... damit kann ich anscheinend nicht aufwarten.
"Hoppala-Offenheit"? Was soll das sein?
Und wieso ist die hier deiner Ansicht nach relevant?
Und falls nicht: wieso seztt du es in eine "wenn"-Bedingung?
Geht es dir bei dieser "Was ist Offenheit"-Umkreisung eigentlich um irgendwas, jenseits der puren Freude am kaleidoskopischen Umsortieren? ("Alles so schön bunt hier"). Ich kann deinem Beirag jedenfalls keinerlei weiter führenden Sinn entnehmen, außer eventuell "ich piekse noch mal ein bisschen persönlich, mal schaun, wie er reagiert".
Dein Wille, etwas verstehen zu wllen, ist bei diesem Thema hier jedenfalls für mich nicht erkennbar.
Weiterhin würde ich anregen, dass du das "Mitnehmen des ersten Eindrucks" nicht so kategorisch davon abgrenzen solltest.
Im übrigen finde ich schon aufällig, wie deutlich du dir in deinen letzten Beiträgen mehrfach von einer Aussage zur anderen selbst widersprichst bzw. dein eigenes Geschriebenes einen Satz später schon wieder ausblendest. Klar, jetzt willst du das von mir belegt bekommen. Tu ich nicht, da hab ich Besseres zu tun als die dir vielen Brüche in deinen Darlegungen aufzuzählen, nur damit du dann mit doppelt so vielen neuen Haarspaltereien "dagegen argumentierst" .. völlig witzlos.
Du begehst 2 Kardinalfehler: 1. Du willst "Offenheit" bzw. "offen sein" möglichst eineindeutig definiert haben, noch dazu objektiv markierbar. Wie so eine Art chemisches Element.
2.
Reinhard hat geschrieben: ↑06 Jan 2022 11:05
Kleiner Mann hat geschrieben: ↑05 Jan 2022 21:43
Reinhard hat geschrieben: ↑05 Jan 2022 19:44
"Richtiger Output" ist in dem Fall derjenige Output, an dem wer anders erkennen kann, dass der Output-Erzeuger "offen" ist. Ob jemand mit dem Offensein dann gut ankommt oder nur aneckt ist für meine Betrachtung zweitrangig.
Mindset und so.
?
(Kurz ist gut, aber es gibt auch ein zu kurz.)
Meinst du, jeder der offen ist, WILL auch, dass die Offenheit von anderen (an)ERKANNT wird? Ist das die Unterstellung? (Das unterstellte Mindset?)
Du willst "innere Einstellung" unbedingt an von ungenannten weiteren Personen eineindeutig erkennbar (also vermutlich neutral und von individuelle Personen unabhängig objektivierbar? Womöglich gar situationsunabhängig?) erläutert haben, bevor du diesen
für ansonsten jeden verständigen Menschen auf Anhieb völlg hinreichend verständlichen Begriff hier akzeptieren willst.
Das hat was von "Warum kann ich kein Apfelmus kochen? Ich habe hier Obst, Topf, Zucker, Heizgerät - aber jeder sagt, es sei kein Apfelmus". Hast du denn Äpfel benutzt? Und wenn ja, welche? Und wieviele im Verhältnis zum anderen Obst? "Definiere Apfel. Wann beginnt Apfel, wann hört es auf? Es gibt auch Holzäpfel? Zählen die? Warum nicht? Ist grünes oder rotes Obst gemeint? Mal heißt es so, mal so. Mit oder ohne Kerne? Mit oder ohne Schale? Wenn ein roter Apfel geht, Warum dan nich auch eine Tomate? Merkt das jemand? Ich hab hier mal auf 5 Kilo eine halbe Tomate mitgekocht, fiel gar nicht auf. Also warum soll ich Äpfel verwenden? Warum sollte eine Birne nicht als Apfel gelten? Was ist der Unterschied von Apfel zu Apfelsine? Zählen auch angebissene Äpfel? Was ist der Unterschied zu den wurmstichigen Obststücken hier im Korb? Mal Apfel, mal nicht, jetzt wird auch noch unterschieden, die einen sind tauglich die anderen nicht, anscheinend ist "Apfel" doch nicht wsentlich? Oder? Erklär erklär erklär."Sonst glaub ich dir nicht, dass für Apfelmus Äpfel benötigt werden."
Dabei ist offensichtlich: Apfelmus. Äpfel. Punkt.
Wobei diese Illustration daran hinkt, dass man dir für Äpfel und Reifegrade noch eine botanische Bestimmung liefern könnte. Was bei Offenheit
in der Natur der Sache liegend nun mal nicht vorliegt.
Mindset. Punkt.
DU willst doch Apfelmus kochen und kommst damit nicht zu Rande. Stellst aber 1000 Hürden vor den hilfreichen Ratschlag, und wirfst es den Ratgebern vor, dass sie die nicht nehmen. Auch eine Art des Abweisens und Nicht-Offenseins: hier im Gewand des Pseudo-Wissenwollens. Du willst nichts wissen. Du willst, dass man deinen unendlichen Sack Hürden überklettert und zeigst dich mokiert, wenn man dazu - mangels erkenbarem Sinn der Übung - recht schnell nicht mehr bereit ist.
Auf solche Ideen wie du sie hier demonstriert kann man meines Erachtens nur kommen, wenn man ein deutliches Defizit an substanzieller sozialer Verständigung hat. Wer mit gewisser Regelmäßigkeit und Tiefe mit Menschen umgeht, hat solche Flausen nicht mehr Kopf. Die sind dann per Erfahrung beantwortet.
Du kannst Erfahrungswissen nicht per Analyse und Deklination ersetzen.
So wollte NBUC neulich auch den unvollständigen deskriptiven Stumpen einer Wikipedia-Seite für eine (völig ungeeignete) analytische Annäherung an persönliches Erfahrungswissen missbrauchen.
Der hat dann auch vesucht, mich hier zu diskreditieren, weil ich - wie vorweg schon mitgeteilt im übrigen - diesen offensichtlich mit Karacho in die Sackgasse brausenden Humbug nicht mitmachen wollte.
Ist das eigentlich ein Merkmal der selbst attestierten Kopflastigkeit? Sich über Erfahrung und Menschen, die die Grenzen der wissenschaftlich-logisch-rationalen Analyse und Definition respektieren, lustig machen? Wie rational ist das eigentlich: sauer oder unzufrieden sein über für einen selbst nicht greifbare, womöglich noch nicht erlebte Erfahrungen; und andere, die diese Erfahrungen kennen, per demonstrierter Ungläubigkeit runtermachen?
Ist für mich nicht weit von dieser Pseudo-AUfgeklärtheit, mit der Menschen neuerdings meinen, jede Meinung sei irgendwie als generell objektives Faktum anderen Fakten gleichzustellen. Wie ich's gestern erst wieder im Gespräch hatte: "Es gibt aber auch Ärzte, die sagen ..." Ja. Unter 1000 Leuten gibt es immer 2, die was anderes sagen. Und ja: deren Meinung hört man dann nicht so laut: das ist kein totschweigen, es sind halt nur 2. Und die anderen 998 halten deren Darlegung für falsch, weshalb sie denen nich ein zweites Mal Redezeit einräumen. Während diese 998 untereinander auch nicht ohne Widersprüche sind ("siehste! Die wissen es auch nicht genau!"), aber ihren Kenntnis- und Meinungsstand untereinander immerhin nachvollziehen können. Wem will ich als Nicht-Experte da eher glauben? Den 2? Oder dem Trend der 998, auch wenn da nicht alles 100% klar zu Ende gedacht ist (was sie auch eingestehen; ihnen dann aber auch wieder negativ ausgelegt wird; denn es gibt ja 2 mit definitiven Antworten ...)?
Aber nee: es gibt auch Ärzte, die sagen was anderes ... und man hört sie kaum (aber anscheinend ja noch laut genug?). Dann nehm ich die 998 lieber mal nicht ernst.
Rational und logisch.
Unser Bildungssystem funktioniert mal so gar nicht, wenn so viele Menschen so viel Unsinn denken.
Naja, die Analphabetenquote spricht für sich.
Oder dass Menschen unverbrüchlich glauben, dass das Bild auf einem Handyscreen quasi dokumentenecht offiziell sei.
Der Techno-Mystizismus ist schon tief verwurzelt. Adieu, Aufklärung.
Du willst Menschen kennen lenen? Sei offen in Denken und Handeln dafür.
Klappt nicht? Sei offener in Denken und Handeln. Stell dich selbst in Frage. Nicht die anderen, die du noch nicht kennst.
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