Wird es im Alter besser?

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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Deja-vu »

User17383838 hat geschrieben: ↑23.04.2026, 23:33 Ich würde schon behaupten, dass man als Frau leichter einen Partner findet.
Sexpartner, meinst du. Wird immer wieder verwechselt.
User17383838 hat geschrieben: ↑23.04.2026, 23:33Es gibt ja einen Grund, warum die große Mehrheit der ABs männlich ist.
Nämlich?
User17383838 hat geschrieben: ↑23.04.2026, 23:33Außerdem zeigen eigentlich alle Studien zu dem Thema, dass es deutlich mehr männliche als weibliche unfreiwillige Singles gibt. Als Frau erlebt man im Schnitt einfach deutlich mehr Interesse als ein Mann in ähnlicher Position. Außerdem muss man nicht unbedingt aktiv initiieren.
Mir ist aber klar, dass diese statistische Tendenz im Einzelfall nicht unbedingt relevant ist.
Am Ende sind wir alle Einzelfälle, die ihre individuellen Gründe fürs Single- / AB-sein haben.

Auf mich wirkt diese Argumentation immer ein bisschen so, als könne man als Mann am Ende nichts dafür, "weil es nun mal so ist" (Schicksal eben).
Als Frau hingegen macht man wohl offensichtlich was falsch bzw. hat einfach zu hohe Ansprüche - sprich, ist selbst schuld. Und auch noch mitverantwortlich für die vielen männlichen Singles.

Ich weiß wirklich nicht, wem dies hier nützen soll.

Dass es nicht nur Hetero Menschen gibt, spielt natürlich mal wieder keine Rolle bei der Gesamtbetrachtung. :roll:
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von RomNey »

User17383838 hat geschrieben: ↑23.04.2026, 23:33 Es gibt ja einen Grund, warum die große Mehrheit der ABs männlich ist.
Quelle?
User17383838 hat geschrieben: ↑23.04.2026, 23:33 Außerdem zeigen eigentlich alle Studien zu dem Thema, dass es deutlich mehr männliche als weibliche unfreiwillige Singles gibt.
Quellen?
User17383838 hat geschrieben: ↑23.04.2026, 23:33 Als Frau erlebt man im Schnitt einfach deutlich mehr Interesse als ein Mann in ähnlicher Position.
Quelle?

Deja-vu hat geschrieben: ↑24.04.2026, 10:57 Auf mich wirkt diese Argumentation immer ein bisschen so, als könne man als Mann am Ende nichts dafür, "weil es nun mal so ist" (Schicksal eben).
Als Frau hingegen macht man wohl offensichtlich was falsch bzw. hat einfach zu hohe Ansprüche - sprich, ist selbst schuld. Und auch noch mitverantwortlich für die vielen männlichen Singles.

Ich weiß wirklich nicht, wem dies hier nützen soll.
Ja, wirkt auf mich genau so.
Erinnert mich immer sehr stark an die Incel Szene.
Die Frauen wollen nur die Alpha Männer mit Sixpack, groß, blond, blaue Augen.
Wenn eine Frau ihm dann sagt das sie aber auf (oder andere beliebige Eigenschaft) kleine Männer steht ist sie eine Lügnerin.
Da werden die Schönheitsideale die Frauen toll finden, von Männern gemacht...

Triggerthema... Genug für heute, schones Wochenende!
Zuletzt geändert von RomNey am 24.04.2026, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von User17383838 »

Tania hat geschrieben: ↑24.04.2026, 07:26 Und ich würde man behaupten, dass wir damit so ziemlich in derselben Situation sind wie all die unsichtbaren Männer.
Ich würde dir an sich zustimmen, aber das widerspricht ja nicht meiner Aussage.
Sina85 hat geschrieben: ↑24.04.2026, 10:53 Bin mittlerweile 40 und es ist sehr schwer geworden. Vor allem wenn man nicht hetero isr, weil da die Chance noch geringer ist jemanden zu finden aus der lgbt die auch AB ist.
Wieso beschränkst du deine Suche ausschließlich auf andere ABs?
Deja-vu hat geschrieben: ↑24.04.2026, 10:57 Am Ende sind wir alle Einzelfälle, die ihre individuellen Gründe fürs Single- / AB-sein haben.
Das stimmt.
Deja-vu hat geschrieben: ↑24.04.2026, 10:57Nämlich?
Der Grund wurde bereits genannt: Frauen haben im Schnitt leichteren Zugang zum Dating-Markt. Mit "leichter" meine ich, im Median signifikant mehr romantische Erfahrungen im Verhältnis zum eigenen Investment.
Deja-vu hat geschrieben: ↑24.04.2026, 10:57 Sexpartner, meinst du. Wird immer wieder verwechselt.
Nein, ich meinte Partner im Rahmen einer langfristigen monogamen Beziehung. Ich habe das nicht verwechselt.
Deja-vu hat geschrieben: ↑24.04.2026, 10:57 Auf mich wirkt diese Argumentation immer ein bisschen so, als könne man als Mann am Ende nichts dafür, "weil es nun mal so ist" (Schicksal eben).
Man hat als Mann mit Sicherheit Einfluss darauf, aber nicht für jeden Mann ist es realistisch, in naher Zukunft eine Partnerin zu finden. Natürlich ist das für Frauen genauso - aber eben quantitativ seltener.
Deja-vu hat geschrieben: ↑24.04.2026, 10:57 Als Frau hingegen macht man wohl offensichtlich was falsch bzw. hat einfach zu hohe Ansprüche - sprich, ist selbst schuld. Und auch noch mitverantwortlich für die vielen männlichen Singles.
Das habe ich nie behauptet. Ich glaube du projizierst gerade die Incel-Ideologie auf meine eigentlich recht neutrale Aussage. Ich sehe mich selbst eher als eine Art "potentieller AB", ausdrücklich nicht als Incel.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Tania »

User17383838 hat geschrieben: ↑24.04.2026, 13:47
Tania hat geschrieben: ↑24.04.2026, 07:26 Und ich würde man behaupten, dass wir damit so ziemlich in derselben Situation sind wie all die unsichtbaren Männer.
Ich würde dir an sich zustimmen, aber das widerspricht ja nicht meiner Aussage.
Doch, irgendwie schon. Deine Aussage war
User17383838 hat geschrieben: ↑23.04.2026, 23:33 Als Frau erlebt man im Schnitt einfach deutlich mehr Interesse als ein Mann in ähnlicher Position. Außerdem muss man nicht unbedingt aktiv initiieren.
Also nach dieser Aussage müssten die "unsichtbaren" Frauen viel mehr Interesse bekommen und weniger aktiv sein als die "unsichtbaren" Männer.
User17383838 hat geschrieben: ↑24.04.2026, 13:47 Nein, ich meinte Partner im Rahmen einer langfristigen monogamen Beziehung.
Wenn Frauen leichter einen Partner im Rahmen einer langfristigen monogamen Beziehung finden als Männer, und es deshalb weniger Frauen ohne Beziehungserfahrung gibt als Männer, gehst Du also davon aus, dass homosexuelle Frauen deutlich häufiger Beziehungen finden als homosexuelle Männer? Weil, bei Heterofrauen folgt ja aus der Tatsache, dass eine Frau eine langfristige monogame Beziehung eingeht, dass auch ein Mann eine solche eingeht.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Kolinatan »

Tania hat geschrieben: ↑24.04.2026, 18:01 Wenn Frauen leichter einen Partner im Rahmen einer langfristigen monogamen Beziehung finden als Männer, und es deshalb weniger Frauen ohne Beziehungserfahrung gibt als Männer, [...]
Die Aussage vom User17383838, dass er davon ausgeht, dass es mehr männliche AB gäbe als weibliche lässt, sich nicht dadurch widerlegen, weil angenommen wird, dass zu einem Zeitpunkt X die Anzahl von heterosexuellen Männer und Frauen in monogamen Beziehungen theoretisch gleich ist. Theoretisch ist diese Behauptung deswegen, weil erst mal zu klären wäre, welche Beziehungen hier betrachtet würden. Nur diejenigen welche sowohl formal den Anspruch haben monogam geführt zu werden als auch diese Monogamie in der Realität von beiden Beteiligten eingehalten wird oder auch diejenigen, wo eines der beiden Kriterien nicht erfüllt ist?

Letztlich lässt sich die These, dass es mehr männliche AB gäbe als weibliche, nicht dadurch widerlegen, dass die Anzahl von heterosexuellen Männern und Frauen in monogamen Beziehungen gleich hoch sei. Zum einen ist Monogamie nicht die einzige Beziehungsform und zum anderen - selbst wenn die durchschnittliche Anzahl von Beziehungen bei 3,8 liegt - bedeutet es nicht, dass von 100 Männern und 100 Frauen, jede einzelne Person die Gelegenheit erhält eine Beziehung zu führen, selbst wenn unterstellt würde, alle Beteiligten würden nur serielle Monogamie praktizieren.

An dieser ursprünglichen geäußerten Annahme ändert dies letztlich nichts.
User17383838 hat geschrieben: ↑23.04.2026, 23:33 Außerdem zeigen eigentlich alle Studien zu dem Thema, dass es deutlich mehr männliche als weibliche unfreiwillige Singles gibt.
Ein Beitrag zu einer Meta-Studie thematisiert diesen Unterschied:
Männer können sich nur der Partnerin emotional öffnen
Gesellschaftliche Normen, so Wahring, ließen nicht zu, dass Männer ihre Gefühle anderen Menschen gegenüber offen zeigen. Emotionale Nähe würden sie daher ausschließlich bei ihren Partnerinnen suchen und finden, während Frauen auch mit Menschen außerhalb ihrer Beziehungen Alltagsprobleme und schwierige Lebensphasen besprechen.

Daher suchen Männer feste Beziehungen, in denen sie emotional sein dürfen. Das zeige sich in allen Phasen vor und während einer Beziehung, so Wahring: "Wenn gerade keine Beziehung besteht, dann haben Männer im Durchschnitt eine höhere Sehnsucht, sie wünschen sich mehr als Frauen eine feste Partnerschaft."
Quelle: tagesschau.de
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Deja-vu »

RomNey hat geschrieben: ↑24.04.2026, 13:29
User17383838 hat geschrieben: ↑23.04.2026, 23:33 Als Frau erlebt man im Schnitt einfach deutlich mehr Interesse als ein Mann in ähnlicher Position.
Quelle?
Diomedes :lach:
User17383838 hat geschrieben: ↑24.04.2026, 13:47 Nein, ich meinte Partner im Rahmen einer langfristigen monogamen Beziehung. Ich habe das nicht verwechselt.
Dann bezweifle ich diese These, tut mir leid.
User17383838 hat geschrieben: ↑24.04.2026, 13:47 Ich glaube du projizierst gerade die Incel-Ideologie auf meine eigentlich recht neutrale Aussage. Ich sehe mich selbst eher als eine Art "potentieller AB", ausdrücklich nicht als Incel.
Ich habe nur dargelegt, wie es auf mich wirkt. Du bist ja nicht der Einzige, von dem das kommt. Es zieht sich seit Jahren durchs Forum (kann man im Archiv lesen).

Als Incel würde ich hier im Forum aktuell niemanden bezeichnen. Aber als verbittert schon (und ich habe Verständnis dafür).
Sich nicht wahrgenommen fühlen führt zu Verbitterung.


Ich frage mich bloß die ganze Zeit, was diese Vergleiche, Statistiken, Zahlenspiele uns bringen.
Was ist letztendlich die Schlussfolgerung?
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Kolinatan »

Deja-vu hat geschrieben: ↑24.04.2026, 20:27 Was ist letztendlich die Schlussfolgerung?
Ich gehe davon aus, dass ein Verstehen der (gesellschaftlichen) Gesamtsituation dabei hilft zu erkennen, dass männliche und weibliche AB durchaus unterschiedliche Hürden und Probleme zu überwinden haben. Dabei gibt es sowohl Überscheidungen, z.B. im den Bereichen Selbstwert und soziale Phobien, allerdings eben auch grundsätzliche Unterschiede - dass Dating-Game (zumindest online) spielt sich für beide Geschlechter deutlich unterschiedlich. Ebenso sind die Erwartungen - bei allen Versuchen, um Stereotype aufzulösen - an die Verhaltensmuster der einzelnen Gruppen weiterhin unterschiedlich und es ist sinnvoll hier auf verschiedene Optionen gut vorbereitet zu sein.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Reinhard »

Tania hat geschrieben: ↑24.04.2026, 18:01 Wenn Frauen leichter einen Partner im Rahmen einer langfristigen monogamen Beziehung finden als Männer, und es deshalb weniger Frauen ohne Beziehungserfahrung gibt als Männer, gehst Du also davon aus, dass homosexuelle Frauen deutlich häufiger Beziehungen finden als homosexuelle Männer?

Wenn der Vorteil daran hängt, eine Frau zu sein, dann haben homosexuelle Frauen zweimal den Vorteil und homosexuelle Männer keinmal.

Wenn der Vorteil daran hängt, dass der potentielle Partner ein Mann ist, dann haben homosexuelle Frauen keinmal den Vorteil und homosexuelle Männer zweimal.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Deja-vu »

Kolinatan hat geschrieben: ↑24.04.2026, 22:37
Deja-vu hat geschrieben: ↑24.04.2026, 20:27 Was ist letztendlich die Schlussfolgerung?
Ich gehe davon aus, dass ein Verstehen der (gesellschaftlichen) Gesamtsituation dabei hilft zu erkennen, dass männliche und weibliche AB durchaus unterschiedliche Hürden und Probleme zu überwinden haben. Dabei gibt es sowohl Überscheidungen, z.B. im den Bereichen Selbstwert und soziale Phobien, allerdings eben auch grundsätzliche Unterschiede - dass Dating-Game (zumindest online) spielt sich für beide Geschlechter deutlich unterschiedlich. Ebenso sind die Erwartungen - bei allen Versuchen, um Stereotype aufzulösen - an die Verhaltensmuster der einzelnen Gruppen weiterhin unterschiedlich und es ist sinnvoll hier auf verschiedene Optionen gut vorbereitet zu sein.
Hier findet aber leider das Gegenteil statt. Zementierung von Stereotypen. Und das führt zu Frust bei all jenen, die dem nicht entsprechen können oder wollen.

Es ist immer einfach zu sagen, "die Gesellschaft". Aber die Gesellschaft sind letztendlich wir alle. Jeder, der diese Erwartungshaltungen repliziert, oder übernimmt, hat Anteil daran, dass sich nichts ändert.

In einem Selbsthilfeforum halte ich es daher für zielführender aufzuzeigen, dass nicht alles so schwarz-weiß sein muss, wie man denkt (oder vom Hörensagen kennt).
Alles andere führt m.E. dazu, in seinem vermeintlichen Schicksal zu verharren, die Hoffnung aufzugeben, zu verbittern - und sich auch noch gegenseitig runterzuziehen.


Das ist auch die Aussage, die ich schon von einigen Ex-Mitgliedern dieses Forums gehört habe. Dass es einen nur runterzieht.
Und ich selbst fühle das leider auch zunehmend.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Tania »

Kolinatan hat geschrieben: ↑24.04.2026, 22:37 ... das Dating-Game (zumindest online) spielt sich für beide Geschlechter deutlich unterschiedlich.
Ja. Aber es nützt wenig, sich darüber aufzuregen - wer diese Plattformen nutzt, muss das wohl oder übel nach den dort geltenden Regeln tun. Und nach meinen Beobachtungen gibt es dort bei allen Geschlechtern Spieler, die mit Leichtigkeit spielen und täglich ohne Mühe Profile durch die Gegend wischen, routiniert Nachrichten schreiben, beantworten oder ignorieren, und Ignoriertwerden als Teil des Spiel sehen und locker wegstecken - und welche, die da viel Energie investieren und bei jedem Misserfolg am Boden zerstört sind.

Wer da nicht mitspielen mag, hat mein volles Verständnis. Aber mitspielen und sich über die Regeln beschweren oder Vergleiche mit einer Nutzergruppe ziehen, zu der man nicht gehört, ist m.E. recht sinnlos. Diese Plattformen sind kommerzielle Unternehmen, die den Spagat zwischen "die Kunden sollen lange genug erfolglos sein, damit sie der Plattform Einnahmen bescheren" und "die Kunden sollen so viele gefühlte Erfolgsaussichten haben, dass sie die Plattform weiter nutzen" meistern müssen. Also, Unzufriedenheit und Erfolglosigkeit ist Teil des Konzeptes. Darüber meckern kann zwar befreiend wirken, bringt aber nicht viel. Und kann sogar kontraproduktiv sein, wenn es zu Neid auf die/ Missbilligung gerade der Zielgruppe führt, die man doch eigentlich zu finden hofft. Oder dazu, dass man sich gegenüber dem endlich gefundenen Date von Anfang an unterlegen fühlt ...

Vielleicht kann es ja helfen, wenn man sich Online-Dating (wenn man das denn unbedingt machen will) vorstellt wie die Zusammenstellung eines Zweierbob-Teams. Da hat man auch den, der vorn sitzt und lenkt und jede Kurve auswendig können muss - und den, der anscheinend nur kurz mit schiebt, und dann hinten sitzt und den Kopf unten hält. Trotzdem können nur beide zusammen gewinnen. Und es hilft vielleicht, sich ab und zu bewusst zu machen, dass auch der "Anschieber" nicht gemütlich auf dem Schlitten hockt und sich kutschieren lässt, sondern ebenfalls eine respektable sportliche Leistung vollbringt. Die allerdings völlig anders aussieht als die des Lenkers.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Kolinatan »

Deja-vu hat geschrieben: ↑25.04.2026, 12:09 Das ist auch die Aussage, die ich schon von einigen Ex-Mitgliedern dieses Forums gehört habe. Dass es einen nur runterzieht.
Und ich selbst fühle das leider auch zunehmend.
Ja, das ist eines der Hauptprobleme eines solchen Forums. Wie kann ich mit Problemen umgehen, welche andere Mitglieder schildern, ohne mich selbst von diesen Schilderungen negativ beeinflussen zu lassen? Selbst wenn jemand seine Probleme gelöst hat, wie gelingt es dabei nicht belehrend zu wirken und mit der daraus entstehenden Reaktanz umzugehen und dabei empathisch und respektvoll zu bleiben?

Aus meiner Sicht ist es schwierig, aus der eigenen Betroffenheit heraus, für die ich mir Empathie und Mitgefühl wünsche, zugleich genügend Energie aufzubringen, auch für andere Mitglieder ebenso Empathie und Geduld aufzubringen, um sich auf die individuelle Situation der jeweiligen Person einzulassen. Es ist leicht, aus den eigenen Erfahrungen und Vorstellungen heraus mit Ratschlägen zu agieren ohne wirkliche eine gemeinsame Verbindung oder Verständnis füreinander aufzubauen. Das macht die Erfahrung hier im Forum allerdings um so frustrierender.

Ja, jedes ist nicht alleine mit seinem Problem - dem Wunsch nach einer Partnerschaft und der empfundenen Ohnmacht dort hin zu kommen - allerdings ist jedes bei der Problemlösung letztlich zum Teil doch alleine, auch wenn es Möglichkeiten gibt sich passende Unterstützung zu suchen, je nach Schwerpunkt der eigenen Problemlage.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Egil »

Tania hat geschrieben: ↑24.04.2026, 18:01 Also nach dieser Aussage müssten die "unsichtbaren" Frauen viel mehr Interesse bekommen und weniger aktiv sein als die "unsichtbaren" Männer.
Ich denke, als (junge) Frau musst Du deutlich mehr unsichtbar sein denn als Mann, um keine Aufmerksamkeit zu bekommen.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Egil »

Reinhard hat geschrieben: ↑25.04.2026, 04:48
Tania hat geschrieben: ↑24.04.2026, 18:01 Wenn Frauen leichter einen Partner im Rahmen einer langfristigen monogamen Beziehung finden als Männer, und es deshalb weniger Frauen ohne Beziehungserfahrung gibt als Männer, gehst Du also davon aus, dass homosexuelle Frauen deutlich häufiger Beziehungen finden als homosexuelle Männer?
Wenn der Vorteil daran hängt, eine Frau zu sein, dann haben homosexuelle Frauen zweimal den Vorteil und homosexuelle Männer keinmal.

Wenn der Vorteil daran hängt, dass der potentielle Partner ein Mann ist, dann haben homosexuelle Frauen keinmal den Vorteil und homosexuelle Männer zweimal.
Du hast eine Erwägung ausgelassen: dass der Vorteil daran hängt, dass der Kreis der Interessenten männlich ist - solange es um Sex geht. Bei einer dauerhaften Partnerschaft...na ja. Aber Sex ist ja schon mal eine Eingangstür.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Tania »

Egil hat geschrieben: ↑27.04.2026, 04:16 Ich denke, als (junge) Frau musst Du deutlich mehr unsichtbar sein denn als Mann, um keine Aufmerksamkeit zu bekommen.
Dafür ist es als ältere Frau deutlich leichter denn als Mann, keine Aufmerksamkeit zu bekommen. Also der Anteil der Unsichtbaren ist je nach Alter verschieden. Und was ändert das an meiner These, dass unsichtbare Menschen unabhängig vom Geschlecht ähnlich viel Aufmerksamkeit bekommen?
Egil hat geschrieben: ↑27.04.2026, 04:20 Aber Sex ist ja schon mal eine Eingangstür.
Sex ist die Eingangtür für Sex. Klar, es gibt eine Chance, dass jemand beim Sex bemerkt, dass die Person, in der er gerade steckt, ein total liebenswerter Mensch ist und spontan den Wunsch entwickelt, den Rest des Lebens mit diesem Menschen zu teilen. Deswegen bekommen Prostituierte ja auch ständig Heiratsanträge ;)

Aber wenn Du irgendwem empfiehlst, auf diese Chance zu setzen, dann fang bitte auch an, den Hausbesitzern im Umkreis von 15 km wöchentlich kostenlose Gemüsekisten zu liefern und zu hoffen, dass sie Dir dafür spontan ihr Haus vererben. Kann ja passieren ....
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Deja-vu »

Egil hat geschrieben: ↑27.04.2026, 04:16
Tania hat geschrieben: ↑24.04.2026, 18:01 Also nach dieser Aussage müssten die "unsichtbaren" Frauen viel mehr Interesse bekommen und weniger aktiv sein als die "unsichtbaren" Männer.
Ich denke, als (junge) Frau musst Du deutlich mehr unsichtbar sein denn als Mann, um keine Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich denke, es ist auch eine Frage, wie diese Aufmerksamkeit aussieht.

Geht es in Richtung Cat Calling, oder ist es nur aufs Aussehen beschränkt, ist das nicht unbedingt die Form von Aufmerksamkeit, die frau sich wünscht. Für viele zumindest. Blöde Sprüche möchte man auch nicht unbedingt hören.

Oft ist es notwendig, bzw. wird dazu geraten, sich massiv aufzubrezeln oder freizügig zu kleiden, um sichtbar zu werden.
Dieser Weg passt aber nicht für jede.

Warum wird dies nicht Männern geraten, die sich unsichtbar fühlen? ;)
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Kolinatan »

Deja-vu hat geschrieben: ↑27.04.2026, 11:44 Warum wird dies nicht Männern geraten, die sich unsichtbar fühlen? ;)
Wird es doch ... nur nicht mit Schminken und selten mit mehr Dekolleté zeigen. Allerdings Muskeln aufbauen, körperbetonte Kleidung und sich besser optisch präsentieren sind ebensolche pauschalen Standardratschläge, welche auch männlichen AB oft gegeben werden.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Egil »

Tania hat geschrieben: ↑27.04.2026, 11:40 Sex ist die Eingangtür für Sex. Klar, es gibt eine Chance, dass jemand beim Sex bemerkt, dass die Person, in der er gerade steckt, ein total liebenswerter Mensch ist und spontan den Wunsch entwickelt, den Rest des Lebens mit diesem Menschen zu teilen. Deswegen bekommen Prostituierte ja auch ständig Heiratsanträge ;)
Na ja... Hormone halt. Oxytocin und so.
Aber wenn Du irgendwem empfiehlst, auf diese Chance zu setzen, dann fang bitte auch an, den Hausbesitzern im Umkreis von 15 km wöchentlich kostenlose Gemüsekisten zu liefern und zu hoffen, dass sie Dir dafür spontan ihr Haus vererben. Kann ja passieren ....
Kein Scheiß, ich kenne jemanden, der mit "ach, ich schneide doch gerne für euch die Hecke und mähe den Rasen" zu zwei Häusern gekommen ist. Eine Bankberaterin wurde erst "Privatsekretärin" von einem alten Knacker aus dem Nachbarort (ohne Verwandtschaft) und hat sich dann von ihm adoptieren lassen, aber das Verhältnis war wohl nicht ganz koscher. Auch meine Mutter hatte mal die Chance, unser Nachbarsnachbarshaus zwar nicht zu erben, aber zum sehr günstigen Preis zu kaufen, zu einem Drittel dessen, wofür es nachher verkauft worden ist - das hatte dieser kinderlose Mann mit nur sehr entfernten und nicht gern gelittenen Verwandten so festgelegt, aber mein Onkel hat so dagegen Stimmung gemacht, dass sie darauf verzichtet hat.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Nordlicht84 »

User17383838 hat geschrieben: ↑08.04.2026, 22:47 mal an alle AB's, die ihre 20er bereits hinter sich haben. Wie geht es euch? Vor allem wie ging es euch in den frühen 20ern mit dem Thema? [...]

Wird das in den nächsten Jahren eurer Erfahrung nach noch besser? Ist es realistisch, mich einfach voll auf meine Karriere und den Sport zu konzentrieren, und mich subjektiv zumindest überwiegend gut zu fühlen? Ich habe wirklich alles probiert, aber aktuell ist das für mich einfach nicht möglich. Klar wird die Sehnsucht niemals verschwinden und einen gewissen Schmerz werde ich immer in mir tragen müssen, aber aktuell erscheint es einfach unverhältnismäßig schlimm zu sein.
Grundsätzlich: Du bist noch jung, da ist nicht Hopfen und Malz verloren. Zumal du in einem Alter bist, wo du noch "leicht" Kontakte knüpfen kannst.

Der Fokus auf Sport und Karriere macht sich durchaus bezahlt.
Ich bin bis in meine 30er von Frauen links liegen gelassen worden, egal, wie viel Aufwand ich betrieben habe.
Ab 30 haben sich Sport und Karriere dann bei mir massiv ausgezahlt.

Die Frage, die du dir stellen musst ist nur, ob du bereit für Abstriche sein wirst.
Ab 30 kannst du quasi wählen, soll die Frau jünger, älter oder gleichalt sein.
Bei jüngeren wirst du aber oftmals mit einer anderen Lebensrealität konfrontiert und anderen Ideen bezüglich einer Beziehung.
Bei gleichaltrigen hast du das Problem, dass die dann auf Teufel komm raus noch ganz schnell Kinder wollen oder schon welche haben.
Bei älteren Frauen triffst du dann meist auf Herr der Ringe-Ausmaß Vorgeschichten + alles, was bei den gleichaltrigen auch vorkommt.

Dazu, und das kann auch nur meine Sicht der Dinge sein, verlieren viele Frauen einfach auch ihren Pull-Faktor, sobald sie älter werden.
Frauen, bei denen ich die Klobrille vergöttert hätte, auf der sie saßen, würde ich heute nichmal mehr mit der Kneifzange anfassen.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 07.05.2026, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von dfg82 »

Nordlicht84 hat geschrieben: ↑07.05.2026, 15:27 Dazu, und das kann auch nur meine Sicht der Dinge sein, verlieren viele Frauen einfach auch ihren Pull-Faktor, sobald sie älter werden.
Frauen, bei denen ich die Klobrille vergöttert hätte, auf der sie saßen, würde ich heute nichmal mehr mit der Kneifzange anfassen.
Was sind denn diese Pull-Faktoren?
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Re: Wird es im Alter besser?

Beitrag von Cavia »

Nordlicht84 hat geschrieben: ↑07.05.2026, 15:27 Dazu, und das kann auch nur meine Sicht der Dinge sein, verlieren viele Frauen einfach auch ihren Pull-Faktor, sobald sie älter werden.
Frauen, bei denen ich die Klobrille vergöttert hätte, auf der sie saßen, würde ich heute nichmal mehr mit der Kneifzange anfassen.
Das geht mir mit älteren Männern genauso. Ab 50 oder schon vorher, wenn sie graue Haare haben, finde ich Männer einfach absolut nicht mehr attraktiv.

Aber du bist ja vergeben. Ich weiß nicht, wie alt du bist. Hast du deiner Partnerin gesagt, dass du sie wohl verlassen wirst oder zumindest nicht mehr mit ihr schlafen wirst, sobald sie das für dich unattraktive Alter erreicht hat?
Grief is just love with no place to go

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