Es gibt ja bei Asexualität alle möglichen Abstufungen. Auch so was wie Gray oder Demisexuell. (Ist mir auch erst seit kurzem bekannt)
Gar nicht so einfach, da durchzublicken.
Gleichklang kostet doch was, oder?
Moderator: Codex Moderatoren
Es gibt ja bei Asexualität alle möglichen Abstufungen. Auch so was wie Gray oder Demisexuell. (Ist mir auch erst seit kurzem bekannt)
Ja?
Klar geht das, aber es ist halt leider nicht die reale Person, in die man sich verliebt bzw. muss das Bild, dass man sich von dem Gegenüber aufgrund seiner Textnachrichten gezeichnet hat, erstmal mit der Realität übereinstimmen - und ich glaube, das ist selten.Mesaloma hat geschrieben: ↑05.06.2026, 03:59 Ich habe mich vor 3 Monaten in einen Mann verliebt, mit dem ich eine ausführliche Mail-Freundschaft hatte. Habe mich in seine sehr einfühlsame, wertschätzende und verständnisvolle Persönlichkeit und seine sehr intelligente differenzierte Sprache verliebt und weil wir sehr viele Gemeinsamkeiten hatten. Er hat die Freundschaft beendet, als ich ihm meine Verliebtheit gestanden habe. Ich habe diesen Mann nie gesehen, es geht also auch ohne dass man die Person im realen Leben kennenlernt.
Also das wäre mir leider echt zu teuer. Vor allem, wenn dann nichts bei rumkommt.
Glaub ich nicht.
Ich kann euch beruhigen, ich war noch nie in einer Situation, dass ich jemanden hätte ablehnen müssen. Warum? Es hatte noch nie jemand Interesse an mir gezeigt. Und ja, ich würde mir durchaus zutrauen, dass zu erkennen.
Wie Tania und Levyn schon gesagt haben, hat die Friendzone wohl in den seltensten Fällen mit echter Freundschaft zu tun sondern ist einfach eine höfliche Floskel um nicht sagen zu müssen: "Geh dorthin wo der Pfeffer wächst und tritt mir nie mehr wieder unter die Augen.".
Mit Sicherheit weiß ich es natürlich nicht, auch wenn mir zwei Dates das schon mal mehr oder weniger direkt gesagt haben, könnte es bei den anderen natürlich andere Gründe gehabt haben.
Ich kenne zwar keine, aber das mag es durchaus geben ja. Bis dann ein in ihren Augen besserer kommt...Levyn hat geschrieben: ↑03.06.2026, 14:56 Ich kenne genügend Frauen, die sich aktiv dazu entscheiden dem Mann, auch wenn er sie nicht direkt umhaut, eine Chance zu geben sie besser kennen zu lernen, weil sie eben aus dem Teufelskreis ausbrechen wollen, wo nur ein Mann eine Chance bekommt, wenn er der Traumprinz ist. Oft genug klappt das dann auch. D.h. natürlich nicht, dass sie den Mann unattraktiv finden, aber er ist der "Durchschnitt".
Ob das nun tatsächlich so gemeint ist, oder nur die Interpretation des als Partner abgelehnten Parts, kann man diskutieren.Joshua hat geschrieben: ↑05.06.2026, 13:53 Wie Tania und Levyn schon gesagt haben, hat die Friendzone wohl in den seltensten Fällen mit echter Freundschaft zu tun sondern ist einfach eine höfliche Floskel um nicht sagen zu müssen: "Geh dorthin wo der Pfeffer wächst und tritt mir nie mehr wieder unter die Augen.".
Zum Verlieben gehört ja wie geschrieben mehr als Sympathie. Nicht mit jedem, den man sympathisch findet, geht man eine Beziehung ein.
Da diese Aussagen meist in einer Situation kommen, in der gar keine Freundschaft besteht, muss es wohl ein Code sein. Das Fiese ist: es ist ein sehr unspezifischer Code. "Freundschaftliches Kennenlernen" bedeutet z.B. nicht unbedingt, dass Weiteres definitiv ausgeschlossen ist - es bedeutet nur, dass man sich IM MOMENT nichts Weiteres vorstellen kann. Und es bedeutet vor allem, dass körperliche Annäherungsversuche oder romantische Anwandlungen in der aktuellen Phase noch nicht erwünscht sind. Aber "Kennenlernen" signalisiert, dass im weiteren Prozess noch vieles offen ist - im Unterschied zu "Ich kann mir mit Dir höchstens Freundschaft vorstellen". Da ist die Grenze klar gezogen - egal was man am Anderen noch kennenlernt, es wird nicht mehr als Freundschaft. Höchstens - also in 90% aller Fälle versandet das Ganze einfach irgendwie.Deja-vu hat geschrieben: ↑05.06.2026, 18:23 Hier wurde ja schon bestätigt, dass die Formulierung "freundschaftliches Kennenlernen" als auch "Freunde bleiben" als Code verstanden wird, der Weiteres ausschließt. (Was ich zum Beispiel nicht wusste)
Aber es heißt sicher nicht: "Geh hin, wo der Pfeffer wächst".
Hoppala hat geschrieben: ↑04.06.2026, 22:54 Ja?
Du willst von 7,999... Mrd Menschen nix. Dann kommt einy davon auf dich zu, ersiees würde sehr gern ..
du sagst: Nö. Was genau hat sich geändert?
Ihr hattet Interaktion. Okay. Voraussetzung, damit es das Szenarion überhaupt gibt. Welchen Anlass gibt es für diese Person, nun zu denken: Boah Reinhard will nichts mit mir - das zieht mich echt runter ...
Welchen Anlass außer ihren eigenen, ansonsten tatsachenfreien Wünschen?
Is schon komisch, oder nicht?
Welche Option hättest du, das zu verhindern? Soweit Reinhard als interagierende Person eine Rolle spielt: wie könntest du Einfluss nehmen? Und wenn nicht: dann ist es mangels weiterer relevanter Faktoren von der Person selbst induziert. Oder nicht? Warum nicht?
Der typische Fehlschluss: Statistik - schlimmer noch: aus Stichproben extrapolierte Annahmen über statistische Wahrscheinlichkeiten! (das ist dann schon ziemlich vage, zumal bei unsystematischer individueller Empirie) - auf den Einzelfall zu übertragen.
Die menschliche Psyche und die mathematische Logik sind sich allerdings nicht immer einig. Und so kommt es, dass viele Menschen trotz der bekannten (Un-)Wahrscheinlichkeiten Lotto spielen. Solange sie ihr Leben nicht danach ausrichten, dass sie erstmal gewinnen müssen, und dann würden sie ...., und solange ihnen die Einsätze nicht weh tun, spricht wenig dagegen. Und selbst wenn die meisten nie den Hauptgewinn ziehen - ein Kleingewinn kann das Leben auch versüßen. Zumindest für eine gewisse Zeit.
Hoppala hat geschrieben: ↑06.06.2026, 12:44Der typische Fehlschluss: Statistik - schlimmer noch: aus Stichproben extrapolierte Annahmen über statistische Wahrscheinlichkeiten! (das ist dann schon ziemlich vage, zumal bei unsystematischer individueller Empirie) - auf den Einzelfall zu übertragen.
Es sind deine Annahmen über dich selbst - aus denen du ev. hnterher "Erniedrigung" bzw. "erniedrigt fühlen"" (darum ging es bei meiner initialen Antwort) ableitest.
Wenn Du ausdrücklich nur nach Rumfummeln oder Sex suchst, dann sind die Frauen, die darauf anspringen, kein "Kleingewinn", sondern bekommen genau das, was sie wollen. Aber das meinte ich nicht, sondern eher die Tatsache, dass sich nun mal leider nicht jeder Kontakt als die sprichwörtliche große Liebe erweist. Eine kleine Liebe oder auch nur ein gutes Gespräch kann aber trotzdem noch deutlich besser sein als allein zu Hause auf der Couch zu sitzen ....
Machst du eine Therapie oder besuchst eine Selbsthilfegruppe?
Die Unterstützung und Ideen usw. haben sicher geholfen, aber am Ende hast du es beendet.
Ich vermute da hat deine Vergangenheit mit deinem Vater einen brutal starken Einfluss.
Ne. Sehe ich anders. Besonders wenn wir von einem zufälligen, isolierten Gespräch ausgehen wo man danach halt denk "Hm, ja war ganz nett."
Ich weiß nicht, ob wir von dem gleichen öffnen sprechen. Ich bleibe mal bei dem Beispiel Straßenbahn: einfach so schwatzen mir mir völlig Fremden, kann ich, aber das sind keine tiefgehenden Gespräche, auch über mich gebe ich so gut wie nichts preis. Bei Treffen in Freizeitgruppen habe ich auch kein Problem. Erst wenn mein Kopf weiß, dass es eine bestimmte Erwartungshaltung gibt, dann geht garnichts mehr bzw wenn ich es zum Treffen schaffe, dann bin ich so dermaßen verkrampft. Ich fahre wie so ein Schutzschild hoch, was aber gleichzeitig von innen heraus nur schwer zu durchbrechen ist.Joshua hat geschrieben: ↑02.06.2026, 09:48Das ist bei mir genauso, das schwierigste ist immer der Erstkontakt. Gerade wenn man aber auf einer Wellenlänge ist, kann es bei mir auch ganz schnell gehen bis ich auftaue, das braucht dann jedenfalls nicht mehrere Treffen sondern kann durchaus während des ersten Treffens sein, dass ich wesentlich lockerer werde, wenn mir die andere Person ein gutes Gefühl gibt.Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑01.06.2026, 19:49 Ich brauche eine Vorlaufzeit, um mit jemandem warm zu werden, um mich öffnen zu können. Ich bin bei ersten Treffen viel zu verschlossen, ähnlich wie wenn mir jemand in der Straßenbahn begegnet und man ins Gespräch kommt.
Sind das denn Frauen, die selbst optische Defizite aufweisen? Mein Eindruck ist, dass man das nicht nötig hat, wenn man selbst nicht betroffen ist und jemamden findet, den man selbst anziehend findet. Grenzen hat das natürlich auch und wenn es lediglich das bevorzugte Geschlecht ist und/oder ein bestimmtes Alter.Und genau das ist auch der springende Punkt: es braucht Zeit. Zeit die man im Regelfall nicht bekommt, wenn man nicht aus irgendeinem Grund zwingend längerfristig mit der Person zu tun haben muss (wie etwa am Arbeitsplatz).Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑01.06.2026, 19:49 Wenn ich nur von mir ausgehe, verliebe ich mich auch in Männer, die mir optisch wenig gefallen, wenn sie eine sympathische liebenswürdige Art haben. Das braucht aber Zeit.
Ich behaupte, dass sich niemand mit einer anderen Person, die man gerade erst kennengelernt hat, mehrfach im romantischen Kontext trifft, obwohl man die Person optisch unattraktiv findet, nur um zu sehen, ob man sich nicht doch vielleicht nach dem x-ten Treffen verlieben könnte.
Ich kenne jetzt nur meine eigene Situation, aber mir ist bislang noch nie eine Frau begegnet, bei der ich den Eindruck hatte bzw. bei der ich erkennen konnte, dass sie optische Defizite nicht als Ausschlusskriterium sehen würde. Ganz im Gegenteil. Die meisten behaupten zwar, sie hätten nur ganz minimale Ansprüche an die Optik, aber die Handlungen sehen dann ganz anders aus.
Das kann man aber nicht nachholen, das muss man akzeptieren, sonst verbaut man sich die aktuelle Zeit.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑03.06.2026, 17:06 Eines ist natürlich schon schade: Ich bin ja jetzt 40 und werde niemals erfahren wie es ist in jungen Jahren mit einem Teenie rumzumachen oder später mit einer Frau in den 20ern. Schade, aber ist halt so. Man hat da schon etwas verpasst.
Mir sind aber auch einige Frauen bekannt, die Ü40, teilweise sogar Ü50(!) sind und trotzdem optisch äusserst attraktiv sind. Wobei natürlich immer fraglich ist, ob es für eine Beziehung reicht, wenn sie optisch attraktiv ist. Ich denke, für eine Beziehung braucht es mehr, wie nur das Aussehen. Und wenn man sich in eine Frau verliebt, dann ist sie für einen persönlich doch sowieso die Schönste aller schönen Frauen.