Interessant ist auch die Art der Umarmung (siehe Tabelle im Beitrag). Seitwärts verwende ich eher selten, wenn dann eher von vorne und mit Berührung der Oberkörper ohne sich dabei zu verbiegen oder sich auf die Zehenspitzen zu stellen. Größenunterschiede werden dabei durch einen breitbeinigeren Stand von der jeweils größeren Person ausgeglichen.Während Frauen sich von klein an auf tröstliche Umarmungen innerhalb der Familie, bei Freundinnen und natürlich in der Partnerschaft verlassen können – ist das gesellschaftlich gesehen bei Männern eher mau. Schon heranwachsende Jungs werden nur noch gelegentlich gedrückt und erleben noch seltener, dass sich erwachsene Männer umarmen.
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Männer haben oft nur dann einen Kuschel- und Umarmungspartner, wenn sie in einer Beziehung leben. So entgeht ihnen nicht nur jede Menge Oxytocin und Serotonin. Es hat auch massive Auswirkungen auf die Psyche, wenn gerade keine Partnerin oder Partner vorhanden sind. Zu den Folgen zählt das verstärkte Auftreten von depressiven Phasen bis hin zur Depression und ein höheres Aggressions- sowie Stresslevel. Wer regelmäßig kuschelt – und Umarmungen sind dafür ein guter Einstieg – ist ausgeglichener, ruhiger und emotional belastbarer.
Quelle: parship.at
Bei meiner Oma mütterlicherseits ist Umarmung bei der Begrüßung und Verabschiedung standard, auch bei meiner Mutti, nachdem ich meine Familie inzwischen zumeist nur noch 1-2 Mal im Jahr persönlich treffe.
Kommst Du aus einer kuschelnden und umarmenden Familie oder war kuscheln und umarmen bei Euch eher unüblich?