Hilfreich vs. Belehrend
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ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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Hilfreich vs. Belehrend
Dieses Thema enthält Off-Topic Beiträge aus dem Thema "Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?", welche am 19.08.2025 abgetrennt wurden.
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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Zuya Hiyaye
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Mir ist klargeworden: Wir Abs sollten uns keinesfalls mit unserer Partnerlosigkeit abfinden.
Ich muss hier einmal an das Verantwortungsbewusstsein aller ABs appellieren.
Was würde aus all den Menschen, die sich hierherbegeben haben, um jenen zu helfen und sie zu belehren, die etwas nicht hinbekommen, was über 90 % der Menschheit – selbst mit Intelligenzminderung – spielend meistert?
Stellt euch vor, all die ehrenamtlichen Coaches, die durch ein einziges Psychologiebuch promoviert haben, wären auf einmal ohne Beschäftigung?
Ich muss hier einmal an das Verantwortungsbewusstsein aller ABs appellieren.
Was würde aus all den Menschen, die sich hierherbegeben haben, um jenen zu helfen und sie zu belehren, die etwas nicht hinbekommen, was über 90 % der Menschheit – selbst mit Intelligenzminderung – spielend meistert?
Stellt euch vor, all die ehrenamtlichen Coaches, die durch ein einziges Psychologiebuch promoviert haben, wären auf einmal ohne Beschäftigung?
Zuletzt geändert von Zuya Hiyaye am 17.08.2025, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Tania
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Siehst Du eigentlich einen Unterschied zwischen "Helfen" und "Belehren"? Und ist jede/r, der bzw. die hilft, wenn er/sie glaubt, helfen zu können, in Deinen Augen ein selbsternannter ehrenamtlicher Coach, der/die die eigenen Fähigkeiten signifikant überschätzt? Wenn nicht: wo siehst Du den entscheidenden Unterschied zwischen hilfreichen Helfenden und dem von Dir beschriebenen Personenkreis? Und wie das prozentuale Verhältnis in diesem Forum?Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑17.08.2025, 12:26 ... Menschen, die sich hierherbegeben haben, um [...] zu helfen und [...] zu belehren ....
[....] ehrenamtlichen Coaches, die durch ein einziges Psychologiebuch promoviert haben [...]
Eigentlich würde ich gern noch fragen, welche Mindestqualifikation ein Mensch Deiner Meinung nach nachweisen müsste, um würdig zu sein, Hilfe anzubieten. Aber ich fürchte, wir sind eh schon in Gefahr, ins OT abzudriften ...
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Zuya Hiyaye
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Das liegt ganz bei dir. Du musst dich nur ändern.
Ich empfehle da Bücher von Edelgard Lessing, Claude Weill und Charlotte Breyer durchzuarbeiten.
Aber auch Marcus Tullius Cicero hat sich in "Cato maior de senectute" mit dem Thema befasst.
Ich habe es geschafft. Viele andere habe es auch geschafft. Du wirst es ganz sicher auch schaffen.
Du musst nur an dir arbeiten und am Ball bleiben.
Zuletzt geändert von Zuya Hiyaye am 18.08.2025, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Tania
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Ich muss mich ändern, um zu erfahren, ob Du da einen Unterschied siehst?
Danke für den Tipp, aber so wichtig ist mir Deine Meinung dann doch nicht, dass ich erstmal drei Bücher durcharbeiten möchte, damit ich Dich verstehen kann. Ich rede dann halt mit Leuten, die ähnlich primitiv gestrickt sind wie ich
Zuletzt geändert von Tania am 18.08.2025, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Du stößt mit deinem Zynismus wirklich Leute vor den Kopf. Ist das dein Ziel?
Zuletzt geändert von Kolinatan am 18.08.2025, 20:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
3 Autor*innen. Wer weiß, wie viele Bücher Du durchackern müsstest.
Die werden ja nicht einmal genannt.
https://forever-alone.podcaster.de/
Der Podcast über ungewollte Beziehungslosigkeit.
Weil schweigen selten hilft!
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Zuya Hiyaye
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Hilfreich vs. Belehrend
Der Unterschied zwischen Hilfe und Belehrung liegt in der Haltung. Hilfe bietet Unterstützung an, ohne eine Gegenleistung oder ein bestimmtes Ergebnis zu erwarten. Belehrung hingegen drängt auf eine bestimmte Sichtweise und einen bestimmten Weg. Die belehrte Person soll nicht selbstständig eine Lösung finden, sondern die vorgegebene Lösung annehmen.
Ich habe aufgezeigt, dass der Ton und die Wortwahl entscheidend ist, wie eine gut gemeinte Absicht bei anderen ankommt.
Das darf ich bei anderen Usern nicht bemängeln. Mich selbst darf ich aber, wie Kolinatan es nennt „beleidigen“.
Deswegen die Auflösung.
Angewendete Mittel:
Verallgemeinerung: "Du musst dich nur ändern." Das reduziert eine komplexe, persönliche Situation auf eine einfache, externe Anforderung.
Leistungsdruck: "Ich habe es geschafft. Viele andere haben es auch geschafft. Du wirst es ganz sicher auch schaffen." Hier wird eine persönliche Entwicklung zu einer Leistung stilisiert, die man "schaffen" muss.
Mangelnder Respekt: Meine Lebensphase wird als eine Art Errungenschaft präsentiert, die andere noch nicht erreicht haben. Ich stelle mich über euch.
Eine solche Kommunikation erzeugt oft Widerstand und das Gefühl, nicht verstanden zu werden. Anstatt zu helfen, wirkt sie wie eine Art "moralischer Zeigefinger".
Ich hoffe diese drastische Vorführung hat den Unterschied zwischen Hilfe und Belehrung deutlich gemacht.
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Tania
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Sogar vier. Nicht mal zählen kann ich. Ich sag's ja, total primitiv gestrickt
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Tania
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Durchaus. Und danke dass Du Dir die Mühe gemacht hast, den Unterschied noch einmal zu erläutern. Nur war das überhaupt nicht meine Frage - die allerdings implizit auch beantwortet wurde: da Du den Unterschied sogar erläutern kannst, ist Dir offensichtlich bewusst, dass es ihn gibt.Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑18.08.2025, 22:20 Ich hoffe diese drastische Vorführung hat den Unterschied zwischen Hilfe und Belehrung deutlich gemacht.
Dann verstehe ich leider immer noch nicht, warum Du behauptet hast, es gäbe
Ist es tatsächlich möglich, beide Intentionen gleichzeitig zu verfolgen?Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑17.08.2025, 12:26 Menschen, die sich hierherbegeben haben, um jenen zu helfen und sie zu belehren ...
Oder war Dein soeben auszugsweise zitierter Beitrag etwa ironisch gemeint und es bringt überhaupt nichts, diesen Widerspruch zu klären, da er sowieso nicht ernst gemeint war? Dann herzlichen Glückwunsch dazu, dass er überhaupt freigeschaltet wurde
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Moderation: Absolute Beginner Treff Die vorherigen 9 Beiträge wurden am 19.08.2025 vom Thema "Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?" abgetrennt und in dieses Thema ausgelagert. Die Titel der Beiträge wurden entsprechend auf den Titel des neuen Themas geändert.
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Schon mal auf die Idee gekommen, dass das eine Ermunterung/Ermutigung sein könnte? "Wenn sogar ich es geschafft habe , kannst du das auch."Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑18.08.2025, 22:20 Leistungsdruck: "Ich habe es geschafft. Viele andere haben es auch geschafft. Du wirst es ganz sicher auch schaffen." Hier wird eine persönliche Entwicklung zu einer Leistung stilisiert, die man "schaffen" muss.
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Es könnte aber auch einfach wieder als Messlatte gesehen werden, a la "Ich mit all meinen Defiziten hab es geschafft, du (noch) nicht... warum schaffst du das nicht, wenn SOGAR ICH das schaffe?" und so wird ganz schnell aus einer positiven ermunternden Aussage wegen anderer Interpretation, gleich wieder was negatives was Druck macht...
Und ich denke bei der AB Thematik ist dieses "Ich habs geschafft" meistens keine Motivation für andere, besonders wenn die generell schon eher in Richtung Fatalismus gehen mit Verallgemeinerungen wie "Ich finde nie eine Frau und werde nie glücklich", "Alle Frauen sind eh nur oberflächlich, da hab ich keine Chance" "Frauen wollen eh keine Männer mehr, wozu sich anstrengen" etc... wenn man solche Gedankengänge verinnerlicht hat, ist es wenn jemand anders sagt "Hey Leute, ich hatte Glück und es hat endlich mal geklappt" eher wie Salz in die Wunde streuen...
Damit will ich natürlich nicht sagen das Leute aufhören sollen über ihre (meist unerwarteten) Erfolge zu berichten... aber sie sollten auf jeden Fall darauf vorbereitet sein das es Leute gibt denen solche Erfolgsberichte nicht weiterhelfen, weil die erstmal aus diesen negativen Gedankenkreisen raus müssen.
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oldfield2283
Re: Hilfreich vs. Belehrend
Ich finde es immer wieder besonders toll, wenn die "Ermutigungen" dann von gerade denjenigen kommen, die es gerade erst geschafft haben und nun auf der Euphorie-Welle schwimmen und sich so überhaupt gar nicht mehr der vergangenen Mühen und Verzweiflung erinnern können und die einen dann beleeren, wie leicht es doch alles ist.
Wir hatten das Thema kürzlich mit den Bergabrollenden die den Bergaufsichmühenden gute Ratschläge geben oder die die durch was auch immer Körpergewicht abbauen konnten und nun zu den schärfsten "Adipösen" (O-Ton AB-Treff) werden.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 20.08.2025, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Zuya Hiyaye
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Das deutlichste Zeichen dafür, dass eine Hilfe als positiv empfunden wird, ist, wenn der Fragende ein positives Feedback gibt, sich verstanden fühlt und sich möglicherweise sogar bedankt. Dass dies in diesem Forum so selten geschieht, ist für mich ein deutliches Zeichen für das allgemeine Forenklima.
Der Belehrende dagegen versucht immer, seine Machtposition zu behaupten. Ich hätte zum Beispiel eine Gegenfrage stellen können, wie etwa: "Wie meinst du das?" Oder ganz nach dem Motto "Wer fragt, der führt" eine ganze Reihe von Fragen stellen können.
Diese Fragen zeigen dabei jedoch selten echtes Interesse, sondern sind oft rhetorisch oder haben selbst etwas Belehrendes. Sie wirken wie Scheinfragen, die einen sezierenden, verhörähnlichen Charakter haben und das Gegenüber unter Rechtfertigungsdruck setzen.
Ich kann natürlich nicht beurteilen, wie eine Äußerung gemeint ist.
Selbst eine Ohrfeige kann als lieb, wertschätzend und achtsam gemeint sein.
Wenn man seinem Gegenüber das Recht auf die eigene Wahrnehmung, die eigene Meinung und die eigenen Gefühle abspricht, ist alles denkbar. Die Frage ist dann nur noch, ob es damit auch hinnehmbar wird.
Der Belehrende dagegen versucht immer, seine Machtposition zu behaupten. Ich hätte zum Beispiel eine Gegenfrage stellen können, wie etwa: "Wie meinst du das?" Oder ganz nach dem Motto "Wer fragt, der führt" eine ganze Reihe von Fragen stellen können.
Diese Fragen zeigen dabei jedoch selten echtes Interesse, sondern sind oft rhetorisch oder haben selbst etwas Belehrendes. Sie wirken wie Scheinfragen, die einen sezierenden, verhörähnlichen Charakter haben und das Gegenüber unter Rechtfertigungsdruck setzen.
Ich kann natürlich nicht beurteilen, wie eine Äußerung gemeint ist.
Selbst eine Ohrfeige kann als lieb, wertschätzend und achtsam gemeint sein.
Wenn man seinem Gegenüber das Recht auf die eigene Wahrnehmung, die eigene Meinung und die eigenen Gefühle abspricht, ist alles denkbar. Die Frage ist dann nur noch, ob es damit auch hinnehmbar wird.
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Egil
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Also ich kann nur sagen, dass ich in meiner Zeit als Hardcore-AB hier nie das Gefühl gehabt habe, "belehrt" zu werden. Mir haben Erfolgsgeschichten immer Mut gegeben, dass es auch mit mir nicht aussichtslos ist, und ich habe von meiner Anmeldung hier 2018 bis zu meinem ersten Erfolg Anfang 2022 versucht, so viel wie möglich an Informationen zu extrahieren, was ich selbst besser machen könnte. Ich muss allerdings zugeben, dass ich in der Zeit weitgehend passiv als Leser hier agiert habe, sodass ich selten in der Position war, überhaupt gezielt "belehrt" werden zu können.Bobbertus hat geschrieben: ↑20.08.2025, 07:25 Und ich denke bei der AB Thematik ist dieses "Ich habs geschafft" meistens keine Motivation für andere, besonders wenn die generell schon eher in Richtung Fatalismus gehen mit Verallgemeinerungen wie "Ich finde nie eine Frau und werde nie glücklich", "Alle Frauen sind eh nur oberflächlich, da hab ich keine Chance" "Frauen wollen eh keine Männer mehr, wozu sich anstrengen" etc... wenn man solche Gedankengänge verinnerlicht hat, ist es wenn jemand anders sagt "Hey Leute, ich hatte Glück und es hat endlich mal geklappt" eher wie Salz in die Wunde streuen...
Damit will ich natürlich nicht sagen das Leute aufhören sollen über ihre (meist unerwarteten) Erfolge zu berichten... aber sie sollten auf jeden Fall darauf vorbereitet sein das es Leute gibt denen solche Erfolgsberichte nicht weiterhelfen, weil die erstmal aus diesen negativen Gedankenkreisen raus müssen.![]()
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Levyn
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Es kann auch sein, dass die betreffende Person gar keine Hilfe will, sondern lediglich seine Grundhaltung bestätigt sehen will. Dieses wird dann in den Schleier positiv empfundene Hilfe gepackt, denn das wahrt einen Hauch von Legitimität. Alle Aussagen, die diese Grundhaltung hinterfragt oder angreifen könnte, wird dann als "Belehrung" charakterisiert. Man muss sich nicht mit dem Inhalt auseinandersetzen, weil man ihn schon als "von Oben herab" bewertet hat.Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑20.08.2025, 19:24 Das deutlichste Zeichen dafür, dass eine Hilfe als positiv empfunden wird, ist, wenn der Fragende ein positives Feedback gibt, sich verstanden fühlt und sich möglicherweise sogar bedankt. Dass dies in diesem Forum so selten geschieht, ist für mich ein deutliches Zeichen für das allgemeine Forenklima.
So kann man sich halt optimal schützen. Auf der einen Seite heuchelt man offen gegenüber "Hilfe" zu sein, aber auf der anderen Seite entscheidet man selbst was "Hilfe" ist und was "Belehrung". Wenns einem nicht gefällt, was der andere sagt, dann ist es halt "Belehrung". Bei Aussagen, die einen selbst bestätigen ist es wiederum "Hilfe". Da muss man gar nicht über den Tellerrand gucken, sondern kann einfach so weitermachen wie bisher.
Das Lob gibt es dann für die Bestätigung der eigenen Vorstellungen, die natürlich irgendwo "angegriffen" werden, aber der Kern bleibt bestehen.
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Tania
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Dem würde ich zustimmen. Nur kommen solche Feedbacks leider oft sehr zeitverzögert - und dann oft auch unter vier Augen. Denn gerade die Hinweise, die an den Grenzen der Komfortzone kratzen, werden meist instinktiv erstmal abgelehnt, als übergriffig empfunden oder tun sogar weh. Es dauert seine Zeit, bis man sich gedanklich darauf einlassen kann, den Hinweis überhaupt in Betracht zu ziehen, und ihn dann vielleicht sogar umzusetzen ...Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑20.08.2025, 19:24 Das deutlichste Zeichen dafür, dass eine Hilfe als positiv empfunden wird, ist, wenn der Fragende ein positives Feedback gibt, sich verstanden fühlt und sich möglicherweise sogar bedankt.
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Das mag für dich gelten, für andere inkl. mir nicht unbedingt.
"Im innersten Gehäuse des Humanismus, als dessen eigene Seele, tobt gefangen der Wüterich, der als Faschist die Welt zum Gefängnis macht."
(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)
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Zuya Hiyaye
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Re: Hilfreich vs. Belehrend
Wieso muss man überhaupt an wessen Komfortzone auch immer kratzen, während doch eigentlich alle eine eigene haben an der sie kratzen könnten.
Gerne auch achtsam und wertschätzend. ist mit egal.