Neue Realität
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sascha94
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Neue Realität
Hallo zusammen,
im Verlauf mehrerer Threads, die ich gelesen habe oder an denen ich mich beteiligt habe, lag der Fokus fast immer auf der Frage: Wie bekomme ich überhaupt eine Frau? Wie kann man sie von sich begeistern? Ist es Glück oder die Summe von Veränderungen?
Dabei kam mir der Gedanke, dass fast nie darüber gesprochen wird, was danach kommt.
Was bedeutet es eigentlich, sein Leben mit einem Partner zu teilen? Was macht das psychisch mit einem und wie gestaltet sich das Zusammenleben?
Ich habe fast 12 Jahre alleine gelebt. Wer glaubt, dass man das einfach so abschüttelt und man „einfach so“ in einer glücklichen Beziehung landet, der irrt sich. Ja, vieles ist toll – aber unser Kopf ist schon ein faszinierendes Konstrukt.
Jetzt nach einem Jahr kann ich rückblickend sagen, dass es an der ein oder anderen Stelle in meiner Psyche gewaltig gerattert hat:
Das verschobene Selbstbild: Ich habe oft überlegt, ob ich meiner Partnerin genüge. Das Bild, für jemanden nicht gut genug zu sein (und ja, diese Gedanken kenne ich nur zu gut), hat sich nur sehr langsam an die Realität angepasst.
Fehlende Erfahrung & die Angst zu versagen: Oft habe ich mich in Situationen gefragt, ob das jetzt richtig war, was ich gesagt oder getan habe, weil ich nicht auf eine reichhaltige Erfahrung zurückgreifen konnte, sondern allein auf meine Intuition bauen musste. Stellenweise hatte ich sogar richtiggehend Angst davor, es irgendwie zu vermasseln – und theoretisch kann mir das immer noch blühen.
Neue Dynamiken aushalten: Ich kann mich an eine beispielhafte Situation erinnern, als meine Verlobte ihre Periode hatte. Den Zustand hatte ich bei einer Frau das letzte Mal miterlebt, als meine Schwester das hatte und ich als Teenager noch bei meinen Eltern gewohnt habe. Plötzlich fand ich mich in dieser Situation wieder, dass durch die Hormone bei ihr so stark reagiert haben, dass ein falsches Wort gereicht hat, um eine komplette Unterhaltung kippen zu lassen. Das ist man überhaupt nicht gewohnt – und plötzlich muss man damit klarkommen.
Der reale Umbruch: Die Frage nach dem zukünftigen gemeinsamen Wohnort: Mir war von Anfang an relativ klar, dass ich zu ihr ziehen würde, wenn es ernst wird. Aber hier unterscheidet sich wieder die Theorie von der Praxis. Es ist eine Sache, sich dessen bewusst zu werden – aber eine ganz andere, sich in den Sprinter zu setzen, Arbeit und Familie 130 km zurückzulassen und sich in einer völlig ungewohnten Umgebung wiederzufinden. Außenstehende sagen dann: „Hast es dir ja selber ausgesucht“ – und damit haben sie ja auch recht. Aber bis der Kopf das als neue Realität angenommen hat, dauert es eine Weile.
Das sind nur 2 Beispiele von Dingen mit denen man plötzlich konfrontiert wird und mit denen man früher nichts zu tun hatte und plötzlich ist es die neue Realität. Früher habe ich immer alles alleine entschieden. Plötzlich ist da jemand mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen, mit dem man Entscheidungen gemeinsam trifft.
Ich schreibe heute im Homeoffice, arbeite nur noch 3 Tage die Woche an meiner alten Arbeitsstelle und heute Abend gehe ich auf ein Roland-Kaiser-Konzert (wo ich früher in meinen schlimmsten Albträumen nicht dran gedacht hätte).
Würde ich mein altes Leben wiederhaben wollen? Ganz sicher nicht.
Aber in den letzten 1,5 Jahren ist für mich emotional und für den Kopf mehr passiert als in den 12 Jahren davor. Mit dieser Veränderung muss man erst mal klarkommen können. Wenn man sagt, man möchte sich nicht verändern, um eine Partnerin zu finden – darüber wurde ausgiebig diskutiert. Fakt ist: Man verändert sich, ob man will oder nicht, weil man es sonst nicht schafft, eine gesunde Beziehung auf Augenhöhe zu führen.
Das ist letztlich alles, was ich mit diesem Thread sagen will: Dass die Arbeit auch dann weitergeht, wenn man „erfolgreich“ war. Denn die neue Realität, die einen dann erwartet, fordert einem noch mal einiges ab.
im Verlauf mehrerer Threads, die ich gelesen habe oder an denen ich mich beteiligt habe, lag der Fokus fast immer auf der Frage: Wie bekomme ich überhaupt eine Frau? Wie kann man sie von sich begeistern? Ist es Glück oder die Summe von Veränderungen?
Dabei kam mir der Gedanke, dass fast nie darüber gesprochen wird, was danach kommt.
Was bedeutet es eigentlich, sein Leben mit einem Partner zu teilen? Was macht das psychisch mit einem und wie gestaltet sich das Zusammenleben?
Ich habe fast 12 Jahre alleine gelebt. Wer glaubt, dass man das einfach so abschüttelt und man „einfach so“ in einer glücklichen Beziehung landet, der irrt sich. Ja, vieles ist toll – aber unser Kopf ist schon ein faszinierendes Konstrukt.
Jetzt nach einem Jahr kann ich rückblickend sagen, dass es an der ein oder anderen Stelle in meiner Psyche gewaltig gerattert hat:
Das verschobene Selbstbild: Ich habe oft überlegt, ob ich meiner Partnerin genüge. Das Bild, für jemanden nicht gut genug zu sein (und ja, diese Gedanken kenne ich nur zu gut), hat sich nur sehr langsam an die Realität angepasst.
Fehlende Erfahrung & die Angst zu versagen: Oft habe ich mich in Situationen gefragt, ob das jetzt richtig war, was ich gesagt oder getan habe, weil ich nicht auf eine reichhaltige Erfahrung zurückgreifen konnte, sondern allein auf meine Intuition bauen musste. Stellenweise hatte ich sogar richtiggehend Angst davor, es irgendwie zu vermasseln – und theoretisch kann mir das immer noch blühen.
Neue Dynamiken aushalten: Ich kann mich an eine beispielhafte Situation erinnern, als meine Verlobte ihre Periode hatte. Den Zustand hatte ich bei einer Frau das letzte Mal miterlebt, als meine Schwester das hatte und ich als Teenager noch bei meinen Eltern gewohnt habe. Plötzlich fand ich mich in dieser Situation wieder, dass durch die Hormone bei ihr so stark reagiert haben, dass ein falsches Wort gereicht hat, um eine komplette Unterhaltung kippen zu lassen. Das ist man überhaupt nicht gewohnt – und plötzlich muss man damit klarkommen.
Der reale Umbruch: Die Frage nach dem zukünftigen gemeinsamen Wohnort: Mir war von Anfang an relativ klar, dass ich zu ihr ziehen würde, wenn es ernst wird. Aber hier unterscheidet sich wieder die Theorie von der Praxis. Es ist eine Sache, sich dessen bewusst zu werden – aber eine ganz andere, sich in den Sprinter zu setzen, Arbeit und Familie 130 km zurückzulassen und sich in einer völlig ungewohnten Umgebung wiederzufinden. Außenstehende sagen dann: „Hast es dir ja selber ausgesucht“ – und damit haben sie ja auch recht. Aber bis der Kopf das als neue Realität angenommen hat, dauert es eine Weile.
Das sind nur 2 Beispiele von Dingen mit denen man plötzlich konfrontiert wird und mit denen man früher nichts zu tun hatte und plötzlich ist es die neue Realität. Früher habe ich immer alles alleine entschieden. Plötzlich ist da jemand mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen, mit dem man Entscheidungen gemeinsam trifft.
Ich schreibe heute im Homeoffice, arbeite nur noch 3 Tage die Woche an meiner alten Arbeitsstelle und heute Abend gehe ich auf ein Roland-Kaiser-Konzert (wo ich früher in meinen schlimmsten Albträumen nicht dran gedacht hätte).
Würde ich mein altes Leben wiederhaben wollen? Ganz sicher nicht.
Aber in den letzten 1,5 Jahren ist für mich emotional und für den Kopf mehr passiert als in den 12 Jahren davor. Mit dieser Veränderung muss man erst mal klarkommen können. Wenn man sagt, man möchte sich nicht verändern, um eine Partnerin zu finden – darüber wurde ausgiebig diskutiert. Fakt ist: Man verändert sich, ob man will oder nicht, weil man es sonst nicht schafft, eine gesunde Beziehung auf Augenhöhe zu führen.
Das ist letztlich alles, was ich mit diesem Thread sagen will: Dass die Arbeit auch dann weitergeht, wenn man „erfolgreich“ war. Denn die neue Realität, die einen dann erwartet, fordert einem noch mal einiges ab.
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Mein Weg als Ex-Ab in einer Beziehung mit mehr Details und Facetten
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Waldgeist
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Re: Neue Realität
Ich kann verstehen, warum du es schreibst, aber eine zu realistische Beschreibung wirkt eher abschreckend.
Für uns ist es eine Mammutaufgabe überhaupt in eine Beziehung zu kommen. Dann will man lieber nicht zu genau wissen, was danach noch kommt, außer man möchte Single bleiben.
Wenn wir über Realität reden, dann solltest du im Hinterkopf behalten, dass du dich aktuell in der "Verliebt"-Phase befindest. Die schönste Phase einer Beziehung. Wenn diese Phase vorbei ist, was meisten nach ca. 2 Jahren der Fall ist, dann zeigt sich erst die wahre Beziehung. Jetzt freust du dich über 2x Sex am Tag, aber in ein paar Jahren freust du dich, wenn es vielleicht überhaupt noch Sex gibt.
Auch bei deinen ganzen Ausführungen solltest du berücksichtigen, dass du einen Bogenschütze bist, welcher trainiert hat, aber bisher nur einmal getroffen hat. Es kann sich auch noch herausstellen, dass es nur ein glücklicher Zufall war, dass du deine jetztige Partnerin gefunden hast. Solltest sich zum Beispiel deine Verlobte nächste Jahr von dir trennen, weil Sie vor der Hochzeit kalte Füße bekommt oder die Liebe weg ist, weil die "Verliebt"-Phase vorbei ist, dann kann es sein, dass du die nächsten 10-20 Jahre Single bist und demütig hierher zurückgekrochen kommst, um deine Aussage zurückzunehmen, weil dir bewusst geworden ist, dass es wohl doch in erster Linie Glück war.
Zum Beispiel hatte ich mal eine Freund, welcher mit Anfang 20 für 1 Jahre eine Freundin hatte, bis dahin war er AB,
fast 20 Jahe später ist es immer noch seine einzige Freundin gewesen!
Für uns ist es eine Mammutaufgabe überhaupt in eine Beziehung zu kommen. Dann will man lieber nicht zu genau wissen, was danach noch kommt, außer man möchte Single bleiben.
Wenn wir über Realität reden, dann solltest du im Hinterkopf behalten, dass du dich aktuell in der "Verliebt"-Phase befindest. Die schönste Phase einer Beziehung. Wenn diese Phase vorbei ist, was meisten nach ca. 2 Jahren der Fall ist, dann zeigt sich erst die wahre Beziehung. Jetzt freust du dich über 2x Sex am Tag, aber in ein paar Jahren freust du dich, wenn es vielleicht überhaupt noch Sex gibt.
Auch bei deinen ganzen Ausführungen solltest du berücksichtigen, dass du einen Bogenschütze bist, welcher trainiert hat, aber bisher nur einmal getroffen hat. Es kann sich auch noch herausstellen, dass es nur ein glücklicher Zufall war, dass du deine jetztige Partnerin gefunden hast. Solltest sich zum Beispiel deine Verlobte nächste Jahr von dir trennen, weil Sie vor der Hochzeit kalte Füße bekommt oder die Liebe weg ist, weil die "Verliebt"-Phase vorbei ist, dann kann es sein, dass du die nächsten 10-20 Jahre Single bist und demütig hierher zurückgekrochen kommst, um deine Aussage zurückzunehmen, weil dir bewusst geworden ist, dass es wohl doch in erster Linie Glück war.
Zum Beispiel hatte ich mal eine Freund, welcher mit Anfang 20 für 1 Jahre eine Freundin hatte, bis dahin war er AB,
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Wusel
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Re: Neue Realität
Ich hatte einen ähnlichen Prozess durchlaufen, so wie du ihn bereits in anderen Threads geschildert hast.
Ab dann Punkt an wo ich dann mit meiner Partnerin zusammen kam, fühlte es sich dann doch recht plötzlich und irgendwie einfach an.
Wenige Wochen zuvor war ich noch an dem Punkt, dass es sich alles nach vergebener Mühe anfühlte.
Oder auch einfach nicht ..
All zu viel Dynamik (in negativer Lesart) erlebe ich nicht in meiner Partnerschaft.
Ich merke jedenfalls.. zu viel aufeinander hocken ist jedenfalls nicht gut und man sollte noch das alte Leben von vorher aufrecht erhalten, insofern man dieses als wichtig erachtet.
Meine neue Realität ist also eher ein Update der alten Realität. Plötzlich sagt man dann so in Gesprächen Sachen wie"meine Freundin und ich planen.... "..
Diese ungewohnten Formulierungen sind irgendwie schwer über die Lippen zu kriegen .. zumindest anfänglich.
Aber sonst.. würde ich meine neue Realität aus meiner Erfahrung heraus nicht als groß anders darstellen.
Das hängt vielleicht auch bei dir damit zusammen, dass ihr Hochzeit plant und vermutlich auch bald Nachwuchs..?
Dann bist du auch weit umgezogen...
Und auch noch Roland Kaiser Konzerte..
Das sind ja auch einfach gleich ein paar Dinge mehr, als einfach nur in einer Beziehung zu sein.
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Neue Realität
Danke für diesen interessanten Beitrag.
Das sind tatsächlich Dinge, an die denkt man jetzt gar nicht. Man denkt als AB immer: Wenn ich erst eine Freundin habe, dann ist alles gut! Aber, dass die Arbeit auch dann weiter geht und die alten Denkmuster und Selbstzweifel dann immer noch aktiv sind und sich erst langsam abbauen bzw. ändern, daran denkt man nicht.
Amor gib mir den verdammten Pfeil, ich mach' den Scheiß jetzt selber!
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verticalist
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Re: Neue Realität
Ich glaube das Zusammenziehen ist für mich bei einer potentiellen Beziehung das größte Fragezeichen (außer vielleicht noch Kinder kriegen, aber momentan gehen ich davon aus, dass ich auch mit Beziehung keine Kinder haben werde). Seit dem Studium habe ich weitestgehend alleine gewohnt, mit Ausnahme von ein paar Jahren in einer WG. Aber auch dort hatte ich immer mein eigenes Zimmer als Rückzugsort. Da kann ich mir echt schwer vorstellen, wie es sich zu zweit mit einem geteilten Schlafzimmer und so weiter lebt ...
Beim Umzug in eine andere Stadt, gibt man ja auch potentiell noch etwas seinen derzeitigen Freundeskreis auf. War das bei dir ein Thema? Meine Vorstellung von einer Beziehung wäre schon, dass man nicht alles nur mit seiner Partnerin macht und den Kontakt zu Freunden hält. Auch weil ich mit meinem Erfahrungen wie schnell es wieder vorbei sein kann ein soziales Netz behalten wollen würde, dass mich in diesem Fall auffängt.
Beim Umzug in eine andere Stadt, gibt man ja auch potentiell noch etwas seinen derzeitigen Freundeskreis auf. War das bei dir ein Thema? Meine Vorstellung von einer Beziehung wäre schon, dass man nicht alles nur mit seiner Partnerin macht und den Kontakt zu Freunden hält. Auch weil ich mit meinem Erfahrungen wie schnell es wieder vorbei sein kann ein soziales Netz behalten wollen würde, dass mich in diesem Fall auffängt.
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dfg82
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Re: Neue Realität
Genau so ist es. Darum habe ich mich auch vor einigen Monaten getrennt und bin glücklicher Single, ohne zusätzlichen Stressfaktoren ausgesetzt zu sein. Das AB-Eigenbrötlerleben gefällt mir sehr, aber ich musste auch erst mehrere Erfahrungen mit Frauen sammeln, um das zu realisieren. Unterschätzt die Beziehungsarbeit nicht.
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Tania
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Re: Neue Realität
Zum Glück ist dieses Fragezeichen eins, das sich recht oft von selbst beantwortet. Vielleicht bevorzugt Deine zukünftige Partnerin ja selbst getrennte Wohnungen. Oder vielleicht hat sie ein riesiges Haus, in dem Du Dich auf Anhieb wohl fühlst. Könnte auch passieren, dass ihr es beide dermaßen toll findet, zusammen einzuschlafen und aufzuwachen, dass irgendwann einer von euch sagt "Du gehst jetzt seit 6 Monaten nur noch zum Blumen gießen in Deine Wohnung, eigentlich kannst du sie auch kündigen." Oder Du verliebst Dich einfach in die nette Nachbarin und bis auf einen Wanddurchbruch ändert sich nichtsverticalist hat geschrieben: ↑14.08.2026, 19:06 Ich glaube das Zusammenziehen ist für mich bei einer potentiellen Beziehung das größte Fragezeichen
Zuletzt geändert von Tania am 14.08.2026, 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
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sascha94
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Re: Neue Realität
Ich lasse deine Aussage einfach mal im Raum stehen, weil ich keiner davon zustimme und es mir zu mühselig ist alles auseinanderzunehmen. Nur das eine. Zurück kriechen würde ich ganz sicher nicht. Das liegt einem Mann mit einem bisschen Stolz einfach nicht
Zuletzt geändert von Kolinatan am 15.08.2026, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Neue Realität
Bei mir ist es eher die Familie, weil ich eine ziemlich große habe und meine Arbeitskollegen, mit denen ich nach Feierabend oft noch was mache. Das ist für mich ein soziales Netz. Da habe ich aber insofern Glück, dass ich an 3 Tagen in der Woche noch in der alten Heimat arbeite und so den Kontakt aufrecht erhalten kann.verticalist hat geschrieben: ↑14.08.2026, 19:06 Beim Umzug in eine andere Stadt, gibt man ja auch potentiell noch etwas seinen derzeitigen Freundeskreis auf. War das bei dir ein Thema? [...]
Zuletzt geändert von Kolinatan am 15.08.2026, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Neue Realität
Die einzigen beiden Frauen, mit denen ich was hatte, hatten in der Tat jeweils ein Haus. Davon extrapoliert ist der Teil mit dem Haus ja gar nicht so unwahrscheinlich.
Hm, nebeneinander aufzuwachen ist schon schön ...Tania hat geschrieben: ↑14.08.2026, 23:19 Könnte auch passieren, dass ihr es beide dermaßen toll findet, zusammen einzuschlafen und aufzuwachen, dass irgendwann einer von euch sagt "Du gehst jetzt seit 6 Monaten nur noch zum Blumen gießen in Deine Wohnung, eigentlich kannst du sie auch kündigen." Oder Du verliebst Dich einfach in die nette Nachbarin und bis auf einen Wanddurchbruch ändert sich nichts![]()
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sascha94
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Re: Neue Realität
Das stimmt, es ist schön wenn man nebeneinander aufwacht. Andererseits kommts jetzt in der Nacht öfters mal vor, dass ich Wach werde. Das liegt daran dass ich mir einen Klammeraffen ausgesucht habe der sich im Schlaf immer an mich ran macht, der Nachts hin und wieder mal pinkeln geht
Übrigens eins der Dinge auch die ich meine, ich brauche Platz beim schlafen, wenn man aber einen Partner hat der gerne kuschelt beim schlafen sorgt dass manchmal automatisch für Ärger und bevor wieder ein Kommentar kommt, ich hab’s mir selber ausgesucht
Zuletzt geändert von Kolinatan am 16.08.2026, 10:27, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Zitat repariert.
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Re: Neue Realität
Das stelle ich mir auch sehr schön vor.
Ich glaube, das wäre für mich tatsächlich auch eine große Umstellung. Bin ja gewohnt allein zu schlafen. Einerseits muss das ja wunderschön sein, wenn sich eine Frau an einen kuschelt (ausser bei Hitze), aber jetzt plötzlich das Bett mit einer Frau zu teilen, wäre schon eine große Umstellung.Andererseits kommts jetzt in der Nacht öfters mal vor, dass ich Wach werde. Das liegt daran dass ich mir einen Klammeraffen ausgesucht habe der sich im Schlaf immer an mich ran macht, der Nachts hin und wieder mal pinkeln geht
Ich gehe aber mal davon aus, dass man sich mit der Zeit daran gewöhnt und irgendwann vielleicht nicht mehr schlafen kann, wenn man allein im Bett liegt.Übrigens eins der Dinge auch die ich meine, ich brauche Platz beim schlafen, wenn man aber einen Partner hat der gerne kuschelt beim schlafen sorgt dass manchmal automatisch für Ärger und bevor wieder ein Kommentar kommt, ich hab’s mir selber ausgesucht
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Tania
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Re: Neue Realität
Ein 2m-Bett mit getrennten Matratzen kann da etwas Abhilfe schaffen. Die "Ritze" sorgt dafür, dass sie länger auf ihrer Seite bleibt - und wenn sie irgendwann dann doch auf Deine wechselt, läufst Du einfach ums Bett und legst Dich auf ihre Hälfte. Lieber zweimal pro Nacht laufen als die halbe Nacht wachgekuschelt werden.
Und mit Glück erledigt sich das Problem irgendwann eh von selbst und Du pennst auf der Couch, weil irgendwer schlecht geträumt hat und Deinen Platz beansprucht
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Tania
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Re: Neue Realität
Du musst ja nicht linear extrapolieren. Wenn Du nach der Fibonacci-Reihe vorgehst, hat die nächste Frau zwei Häuserverticalist hat geschrieben: ↑15.08.2026, 19:07Die einzigen beiden Frauen, mit denen ich was hatte, hatten in der Tat jeweils ein Haus. Davon extrapoliert ist der Teil mit dem Haus ja gar nicht so unwahrscheinlich.![]()
Irgendwie fallen mir in letzter Zeit immer wieder Frauen auf, die Single sind und ein eigenes Haus besitzen. Ich vermute da einen Zusammenhang ... ist "eigenes Haus" für Frauen womöglich ein genau so großes Beziehungshemmnis wie "Alleinerziehend" oder "eigenes Pferd"?
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Buddy
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Re: Neue Realität
In meiner Kurzbeziehung damals, empfand ich es sogar als belastend, im gleichen Bett zu schlafen. Ich hatte ständig ihre Haare vor meiner Nase und hatte einen sehr unruhigen Schlaf...
Eine Beziehung zu führen, erlebte ich damals als recht anstrengend. Mein Leben war nicht schöner, nur anders. Muss aber auch sagen, dass es alles andere als harmonisch war.
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Tania
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Re: Neue Realität
Anstrengend ist es in den ersten Monaten wohl immer. Aber dafür sollte man in besagten Monaten auch das Gefühl haben, glücklicher zu sein als zuvor.
Wenn sich dann alles beruhigt und eingespielt hat und die nervös herumflatternden Schmetterlinge weggeflogen sind, lässt das "anstrengend" zum Glück nach und das neue Glückslevel wird zu "normal". Dann würden die meisten Leute wohl die Beschreibung "nicht schöner, nur anders" verwenden. Aber bei einer "Kurzbeziehung" warst Du ja vermutlich noch gar nicht so weit ...
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sascha94
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Re: Neue Realität
Spannend wirds wenn 2 Personen zusammen zusammen ziehen die beide relativ lange alleine gewohnt haben, das hat anfangs ziemlich gerappelt im Karton.
Nach fast 6 Monaten die wir nun zusammen wohnen hat sich das aber eingependelt, weil jeder erstmal seine Rolle in dieser neuen Gemeinschaft finden musste.
Thema Sauberkeit und Ordnung war z.B anfangs ein Problem. Ich bin für einen Mann schon ziemlich ordentlich, aber sie hat nochmal ein ganz anderes Level.
Ich lege dafür z.B deutlich mehr Wert auf neuzeitliche Technik, sodass ich in der Hinsicht erstmal alles auf Links gedreht habe
Wichtig ist optimistisch bleiben damit das was wird
Nach fast 6 Monaten die wir nun zusammen wohnen hat sich das aber eingependelt, weil jeder erstmal seine Rolle in dieser neuen Gemeinschaft finden musste.
Thema Sauberkeit und Ordnung war z.B anfangs ein Problem. Ich bin für einen Mann schon ziemlich ordentlich, aber sie hat nochmal ein ganz anderes Level.
Ich lege dafür z.B deutlich mehr Wert auf neuzeitliche Technik, sodass ich in der Hinsicht erstmal alles auf Links gedreht habe
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Re: Neue Realität
Leider war es zu negativ anstrengend, denke das ist eher ein schlechtes Anzeichen. Und ich war sogar erleichtert, als sie Treffen absagte. Wir haben so gar nicht zusammengepasst.
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sascha94
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Re: Neue Realität
Das ist natürlich sehr schade. Wenn’s dauerhaft anstrengend ist, ist das natürlich nicht schön. Kleine Scharmützel gibt es mal, in Summe ist die Beziehung und das gemeinsame Wohnen aber ein Gewinn. Wir teilen unsere Tage miteinander, ich habe jemanden, mit dem ich lachen kann, dem ich meine Sorgen und Nöte erzählen kann, der sich um mich kümmert wenn’s mir mal nicht so gut geht. Der in vielen Dingen tickt wie ich, mit dem man ein Leben aufbaut. Ich glaube alles andere macht dann auch wenig Sinn, dafür ist das Leben zu kurz.
Ich finde das aber gut, dass du das so ehrlich sagst, weil es eben nicht damit getan ist, juhu ich hab ein Date, sondern danach geht die Änderung erst richtig los
Zuletzt geändert von sascha94 am 16.08.2026, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neue Realität
Also beim Schlafen Kuscheln geht für mich nicht. Davor und danach gerne ... und ja an das nebeneinander Schlafen musste ich mich auch erst gewöhnen (die ersten Male habe ich kaum ein Auge zugemacht). Wobei es wahrscheinlich auch viel der Aufregung geschuldet war. Im Matratzenlager auf Berghütten habe ich da nämlich etwas weniger Probleme, außer jemand schnarcht.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑16.08.2026, 11:23Ich glaube, das wäre für mich tatsächlich auch eine große Umstellung. Bin ja gewohnt allein zu schlafen. Einerseits muss das ja wunderschön sein, wenn sich eine Frau an einen kuschelt (ausser bei Hitze), aber jetzt plötzlich das Bett mit einer Frau zu teilen, wäre schon eine große Umstellung.Andererseits kommts jetzt in der Nacht öfters mal vor, dass ich Wach werde. Das liegt daran dass ich mir einen Klammeraffen ausgesucht habe der sich im Schlaf immer an mich ran macht, der Nachts hin und wieder mal pinkeln geht
PS: Was meinem Schlaf auch nicht geholfen hat, waren ihre Katzen, die manchmal nachts über mich rüber gelatscht sind oder in den Fuß gepiekst haben.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 16.08.2026, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt.
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