- Ich widme mich vor allem einen Sportart (Klettern) und bin darin dementsprechend relativ gut (wenn auch bei weitem nicht der beste). Die Mehrzahl scheint aber eher mal die eine, mal die andere Sportart auszuprobieren, aber keine so richtig konsequent zu befolgen.
- In den Bergen mache ich gerne anspruchsvollere Touren, während 90% oder so "nur" wandern gehen.
- Ich unternehme selten Fernreisen. Die Alpen sind quasi vor der Haustür und haben auch super viele schöne Ecken. Heutzutage scheinen die Meisten sich aber mit exotischen Reisezielen zu überbieten.
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Bin ich zu anders?
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ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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verticalist
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Bin ich zu anders?
Eine Frage, die sich mir immer mal wieder stellt, ist, ob die Schwierigkeit eine Partnerin zu finden für mich vielleicht auch (zum Teil, nicht nur) darin liegt, dass ich anders bin die meisten? Zumindest gibt es ein paar Punkte, bei denen ich das Gefühl habe von der Allgemeinheit etwas stärker abzuweichen:
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
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Anni654
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Re: Bin ich zu anders?
Hi,
Also das denke ich eher nicht...In meiner Bubble gibt es viele Frauen, die angeblich auch jede freie Sekunde beim Wandern oder Sport verbringen, Umweltfreundlich leben etc...und klettern ist doch denke ich aktuell ein sehr beliebter und moderner Sport.
Aber ich meine, du musst ja nicht deine Sportart mit jemandem teilen. Oder falls Sie leidenschaftliche Fahrradfahrerin sein sollte, kann man ja schauen, ob man die jeweils andere Sportart ausprobieren und teilen kann. Und wenn nicht, dann ist es halt so. Aber um sich zu daten oder in einer Beziehung zu sein musst du so was ja nicht automatisch zu 100% mit jemandem teilen (aber wenn es dir ein wichtiges Bedürfnis ist...dann ist das natürlich etwas anderes) Aber es ist doch auch schön einen Teil seiner Freizeit für sich zu haben. Meine beste Freundin macht jedes Jahr mit mir zwei Wochen Wanderurlaub und ihr Freund ist zwar auch sportlich, aber der kommt da nicht mit, sondern geht zu Rock am Ring...und die beiden sind seit 5 Jahren zusammen. Auch im Alltag machen sie nicht alles zusammen weil sie unterschiedliche Interessen und Freundeskreise haben.
Also das denke ich eher nicht...In meiner Bubble gibt es viele Frauen, die angeblich auch jede freie Sekunde beim Wandern oder Sport verbringen, Umweltfreundlich leben etc...und klettern ist doch denke ich aktuell ein sehr beliebter und moderner Sport.
Aber ich meine, du musst ja nicht deine Sportart mit jemandem teilen. Oder falls Sie leidenschaftliche Fahrradfahrerin sein sollte, kann man ja schauen, ob man die jeweils andere Sportart ausprobieren und teilen kann. Und wenn nicht, dann ist es halt so. Aber um sich zu daten oder in einer Beziehung zu sein musst du so was ja nicht automatisch zu 100% mit jemandem teilen (aber wenn es dir ein wichtiges Bedürfnis ist...dann ist das natürlich etwas anderes) Aber es ist doch auch schön einen Teil seiner Freizeit für sich zu haben. Meine beste Freundin macht jedes Jahr mit mir zwei Wochen Wanderurlaub und ihr Freund ist zwar auch sportlich, aber der kommt da nicht mit, sondern geht zu Rock am Ring...und die beiden sind seit 5 Jahren zusammen. Auch im Alltag machen sie nicht alles zusammen weil sie unterschiedliche Interessen und Freundeskreise haben.
Zuletzt geändert von Anni654 am 05.09.2026, 21:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bin ich zu anders?
Auf mich wirkst du anhand deiner Beschreibung jetzt nicht soo anders.
Eher interessant, gerade durch den speziellen Sport, den nicht jeder macht.
Ich selber habe oft das Gefühl, ich komme aus einer anderen Galaxie, gemessen an dem was als normal gilt.
Eher interessant, gerade durch den speziellen Sport, den nicht jeder macht.
Das finde ich in einer Stadt nicht ungewöhnlich und im Grunde auch vernünftig.verticalist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 19:30 Ich habe keinen Führerschein, weil es sich in der Stadt auch mit den Öffentlichen und einem Fahrrad gut leben lässt.
Ich selber habe oft das Gefühl, ich komme aus einer anderen Galaxie, gemessen an dem was als normal gilt.
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Vogel
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Re: Bin ich zu anders?
Ich sehe nicht, das Du anders bist - vielleicht anders als Menschen aus dem Flachland. Aber Bergsportler gibt es doch so einige, auch Bergsportlerinnen.
Und herade was Sicherheit und Bergunfälle angeht, sind die Gelegenheitsbergwanderer und -kletterer am gefährdesten - und eher kritisch zu sehen.
Bist Du aktiv in enem Verein, Gruppe, etc..., wo Du auch Frauen triffst?
Und herade was Sicherheit und Bergunfälle angeht, sind die Gelegenheitsbergwanderer und -kletterer am gefährdesten - und eher kritisch zu sehen.
Bist Du aktiv in enem Verein, Gruppe, etc..., wo Du auch Frauen triffst?
Zuletzt geändert von Vogel am 05.09.2026, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bin ich zu anders?
Ich glaube das du einem Hobby exzessiv nach gehst und du dich nicht mit fernen Reisen schmückst, wäre meines Erachtens nicht hinderlich das du eine Beziehung finden könntest.
Allerdings indirekt beim Bergklettern womöglich schon:
Wechselnde Hobbys und Sportarten können die Anzahl möglicher Begegnungen mit potentiellen Partnern deutlich erhöhen.
Ein einzelnes Hobby das dich unter viele Menschen wirft wäre denn ein großer Vorteil und evt. ausreichend.
Z.B. Tanzen und sicher noch andere Sachen.
Ich denke Bergklettern in extremer Form, das du wie ich denke heraus zu hören, wohl eher alleine oder häufig mit den wenigen selben Menschen angehst, gibt dir dann eben keinen Bonus in den Möglichkeiten jemanden zu finden.
Ich glaube aber nicht, dass du dich aufgrund allein des Hobbys als "zu anders" definieren oder empfinden müsstest. Das könnte dann ein Nachteil zusätzlich sein
Allerdings indirekt beim Bergklettern womöglich schon:
Wechselnde Hobbys und Sportarten können die Anzahl möglicher Begegnungen mit potentiellen Partnern deutlich erhöhen.
Ein einzelnes Hobby das dich unter viele Menschen wirft wäre denn ein großer Vorteil und evt. ausreichend.
Z.B. Tanzen und sicher noch andere Sachen.
Ich denke Bergklettern in extremer Form, das du wie ich denke heraus zu hören, wohl eher alleine oder häufig mit den wenigen selben Menschen angehst, gibt dir dann eben keinen Bonus in den Möglichkeiten jemanden zu finden.
Ich glaube aber nicht, dass du dich aufgrund allein des Hobbys als "zu anders" definieren oder empfinden müsstest. Das könnte dann ein Nachteil zusätzlich sein
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Re: Bin ich zu anders?
Keiner dieser Punkte dürfte für sich genommen ein KO-Kriterium sein. Sie können aber durchaus beeinflussen, wie groß dein Datingpool und deine Zahl an Begegnungen sind. Hat dich schonmal jemand abgelehnt, weil du Bergsteigen gehst? Sicher ist das ein Hobby, bei dem es schwieriger wird jemanden zu der es teilt, deswegen aber abgelehnt zu werden kann ich mir nur schwer vorstellen. Das mit den Reisen ja gut, da draußen gibt es bestimmt genügend Leute die auch gerne in Deutschland Urlaub machen, ist die Frage eher wie offen du bist, wenn du eine Partnerin finden würdest, die gerne ins Ausland reist, würdest du eine mögliche Beziehung deswegen scheitern lassen oder würdest du eventuell mitreisen und schauen obs dir gefällt? Auto ist glaube ich das schwierigste, vor allem wenn man auf dem Öand wohnt. Es ist natürlich leichter wenn man beweglicher ist, weil sich auch der Radius der Partnerwahl deutlich erhöht aber auch das wäre jetzt vermutlich kein KO Kriterium sein, es schränkt dich halt nur bei der Partnerwahl ein, weil er gut per ÖPNV erreichbar sein muss. Insgesamt glaube ich dass es andere Faktoren sind, die Entscheiden ob man bei einer potenziellen Partnerin Interesse weckt oder nicht.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 06.09.2026, 11:57, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Mein Weg als Ex-Ab in einer Beziehung mit mehr Details und Facetten
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Re: Bin ich zu anders?
Weiss ich jetzt gar nicht, ob es üblich ist, ständig seine Sportart zu wechseln. Ich zum Beispiel mache das nicht. Ich treibe schon seit Jahren konsequent gar keinen Sport.verticalist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 19:30 Ich widme mich vor allem einen Sportart (Klettern) und bin darin dementsprechend relativ gut (wenn auch bei weitem nicht der beste). Die Mehrzahl scheint aber eher mal die eine, mal die andere Sportart auszuprobieren, aber keine so richtig konsequent zu befolgen.
Nein, im Ernst: Ich denke, es gibt viele Leute, die sich einer Sportart widmen. Ich hatte damals in der Schule beispielsweise einen Freund, der Fussball gespielt hat. So richtig im Verein. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass er auch andere Sportarten betrieben hat.
Klettern dürfte doch eigentlich auch eine Sportart sein, die bei Frauen gut ankommt, oder?
Muss man ja auch nicht. Ich bin auch kein Fan von Fernreisen. Wenn es in den Urlaub geht, dann am liebsten an den Bodensee. Ganz ehrlich, wenn ich die Alpen vor der Tür hätte, würde ich auch nicht groß verreisen wollen. Wohin auch? Ist doch wunderschön dort.Ich unternehme selten Fernreisen. Die Alpen sind quasi vor der Haustür und haben auch super viele schöne Ecken. Heutzutage scheinen die Meisten sich aber mit exotischen Reisezielen zu überbieten.
Im Übrigen spricht sowas auch nicht gegen eine Beziehung. Ich bin Jahrelang an den Bodensee ins gleiche Hotel gefahren. Der Chef ist auch nie in Urlaub gefahren. Das weiteste war im Winter ins Allgäu zum Skilaufen. Er sagte immer, dass er am Bodensee doch alles hätte, was er braucht. Ihn zöge es nirgendwo anders hin. Er war trotzdem verheiratet. Der Witz an der Sache: Seine Frau liebte Fernreisen! Sie war regelmässig in der Welt unterwegs. Er war glücklich an seinem Bodensee. Was ich übrigens sehr gut verstehen kann.
Auch das dürfte kein Hinderungsgrund sein.Ich habe keinen Führerschein, weil es sich in der Stadt auch mit den Öffentlichen und einem Fahrrad gut leben lässt.
Also auf Grund deiner Beschreibung kommst du mir jetzt nicht vor wie ein Freak. Im Gegenteil, du kommst mir vor wie ein normaler Mann. Führerschein haben heute viele keinen mehr. Ich habe einen Bekannten, der ist Anwalt und hat keinen Führerschein. Will er auch gar nicht. Und was dein Hobby angeht: Ich denke, dass gerade klettern eine "coole" Sportart ist, die auf Frauen interessant wirkt. Und wie gesagt, Fernreisen reizen mich auch nicht. Es gibt sicherlich viele, die keine Fernreisen mögen. Die lieber in der Umgebung bleiben. Alles in allem sehe ich jetzt nicht, dass du anders oder unnormal wärst.Aber bisweilen kommt es mir schon so vor, dass das den Pool an kompatiblen Partnerinnen schon stark einschränkt.
Amor gib mir den verdammten Pfeil, ich mach' den Scheiß jetzt selber!
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verticalist
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Re: Bin ich zu anders?
Zumindest über die Online-Plattform eines Vereins immer mal wieder ... aber viele gehen halt "nur" wandern und wollen's gemütlich. Das sind nicht so ganz die Touren die am liebsten mache.
Also hier wurde vom Männern mit 80 Sportarten berichtet. Gut vielleicht etwas übertrieben.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.09.2026, 09:12 Weiss ich jetzt gar nicht, ob es üblich ist, ständig seine Sportart zu wechseln. Ich zum Beispiel mache das nicht. Ich treibe schon seit Jahren konsequent gar keinen Sport.![]()
![]()
Es gibt vielleicht viele Leute, die sich einer Sportart widmen, aber die Menge verteilt sich auf n Sportarten und da bleibt dann vielleicht nicht mehr so viel übrig pro Sportart.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.09.2026, 09:12 Nein, im Ernst: Ich denke, es gibt viele Leute, die sich einer Sportart widmen. Ich hatte damals in der Schule beispielsweise einen Freund, der Fussball gespielt hat. So richtig im Verein. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass er auch andere Sportarten betrieben hat.
Zumindest meinte eine mal zu mir, es mache schöne Arme.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.09.2026, 09:12 Klettern dürfte doch eigentlich auch eine Sportart sein, die bei Frauen gut ankommt, oder?![]()
Und ja, man muss nicht alle Hobbies teilen. Aber wenn ich 2-3x in der Woche klettern bin und am Wochenende noch einen Tag in der Bergen, muss man halt auch schauen, wo dann noch gemeinsame Zeit bleibt. Und die Partnerin müsste sich schon etwas dafür interessieren, was ich dort tue, weil etwas mir so wichtiges in gar keiner Weise mit der Partnerin teilen zu könne, fände ich schon komisch.
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Re: Bin ich zu anders?
Ich glaube nicht das diese Aktivitäten einen relevanten Einfluss haben. Entscheidend ist doch nicht was Du machst, sondern wie Du bist.
Du erinnerst mich ein wenig an einen Freund und Kletterpartner. Der konnte sich mit 30 auch nicht vorstellen, je eine Freundin zu haben die nicht ebenso wie er auch klettert. Irgendwann zog er sich beim Training eine Verletzung zu und konnte nicht mehr klettern. Nun ist schon mehr als 10 Jahre glücklich verheiratet.
Du liebst die Berge, aber die Berge können dich nicht lieben. Was aber ist eine einseitige Liebe?
Du erinnerst mich ein wenig an einen Freund und Kletterpartner. Der konnte sich mit 30 auch nicht vorstellen, je eine Freundin zu haben die nicht ebenso wie er auch klettert. Irgendwann zog er sich beim Training eine Verletzung zu und konnte nicht mehr klettern. Nun ist schon mehr als 10 Jahre glücklich verheiratet.
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Re: Bin ich zu anders?
Das Problem ist also, dass ich mir noch keine Verletzung zugezogen haben und noch klettern kann?Zwerg hat geschrieben: ↑09.09.2026, 17:42 Du erinnerst mich ein wenig an einen Freund und Kletterpartner. Der konnte sich mit 30 auch nicht vorstellen, je eine Freundin zu haben die nicht ebenso wie er auch klettert. Irgendwann zog er sich beim Training eine Verletzung zu und konnte nicht mehr klettern. Nun ist schon mehr als 10 Jahre glücklich verheiratet.
In den Bergen rücken die Probleme des Alltags in den Hintergrund. Da zählt es nicht, ob ich eine Beziehung habe oder geliebt werde. Dort bin ich alleine und mit mir zufrieden.
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Re: Bin ich zu anders?
verticalist hat geschrieben: ↑09.09.2026, 21:10 Das Problem ist also, dass ich mir noch keine Verletzung zugezogen haben und noch klettern kann?![]()
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Re: Bin ich zu anders?
Es gibt auch andere Menschen, die nur ein Hobby haben, teilweise es auch exzessiv betreiben. Eine Freundin bspw geht auch nur zum Klettern und das mehrmals in der Woche. Sie ist dennoch verheiratet. Beim Klettern kommt man gut mit anderen in Kontakt, habe ich selbst erlebt. Eigentlich eine gute Voraussetzung.verticalist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 19:30 Eine Frage, die sich mir immer mal wieder stellt, ist, ob die Schwierigkeit eine Partnerin zu finden für mich vielleicht auch (zum Teil, nicht nur) darin liegt, dass ich anders bin die meisten?
Nicht, dass es schlecht wäre anders zu sein. Schließlich sind das Dinge, die *mich* ausmachen. Aber bisweilen kommt es mir schon so vor, dass das den Pool an kompatiblen Partnerinnen schon stark einschränkt.
Anspruchsvolle Touren sind per se auch nicht nachteilig, wenn sie das auch mag. Alternativ reduzierst du die Touren und machst sie alleine. Sie hat vielleicht auch ein Hobby, dass sie gerne weiterführen kann. Bleibt das allem im zeitlichen Rahmen, ist alles gut. Und weniger anspruchsvolle Touren kann man eventuell zusammen machen. Wenn dir die Touren wichtig sind, brauchst eben jemanden dem das auch wichtig ist. Überschneidende Interessen sind meines Erachtens schon wichtig, man muss aber auch nicht alles zusammen machen, wenn man noch genug WIR-Zeit hat. Das hat aber nichts mit dem AB-Sein zu tun, so geht es allen Menschen, die in einer Beziehung sind.
Viele lieben Urlaube weit weg. Ich brauche es nicht, ich fliege aber auch nicht gerne, ich bekomme Panikattacken. Für mich geht´s mit dem Auto zur Ost- und Nordsee, nach Dänemark, in die Niederlanden, nach Österreich und in die Schweiz. Mit Auto und Schiff war ich auch schon in Schweden, Norwegen und Finnland. Mein Ex konnte nicht mit dem Schiff fahren, da er seekrank wird. Naja, da beschränkten wir uns nur aufs Auto. Wo ein Wille, da ein Weg. In einer Beziehung muss man eben auch Rücksicht nehmen und kann nicht nur das machen, was man selbst gerne macht.
Wenn deine potentielle Freundin auch keinen Führerschein hat, dann steht sie eventuell genauso dazu wie du. Und wenn sie einen hat, kann sie ja fahren.
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Re: Bin ich zu anders?
Ich denke nicht, dass beide Partner eine möglichst große Übereinstimmung bei Hobbys oder Interessen brauchen. Wichtiger ist glaube ich, eine Art Kompatabilität (die reiselustige Gamerin und der heimatverbundene Marathonläufer tun sich da vielleicht schwerer), Interesse an den Aktivitäten der anderen Person, und eine gemeinsame Basis außerhalb der Hobby-Zone. Das kann gesellschaftliches Engagement, die Familie oder die Vorliebe für chinesische Restaurants sein, zum Beispiel.
An den TE: Du schreibst zum Beispiel, dass du kein Auto hast, weil du das nicht brauchst - eine Partnerin könnte ebenfalls kein Auto haben, aber aus Überzeugung.
An den TE: Du schreibst zum Beispiel, dass du kein Auto hast, weil du das nicht brauchst - eine Partnerin könnte ebenfalls kein Auto haben, aber aus Überzeugung.
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Re: Bin ich zu anders?
Würde es dich stören, wenn sie gerne dein Hobby mit dir teilen würde und es auch bevorzugen würde, wenn du ihr Hobby mit ihr teilst? Also, dass es über nur Interesse an den Aktivitäten der anderen Person hinaus geht.Tony2021 hat geschrieben: ↑10.09.2026, 18:57 Ich denke nicht, dass beide Partner eine möglichst große Übereinstimmung bei Hobbys oder Interessen brauchen. Wichtiger ist glaube ich, eine Art Kompatabilität (die reiselustige Gamerin und der heimatverbundene Marathonläufer tun sich da vielleicht schwerer), Interesse an den Aktivitäten der anderen Person, und eine gemeinsame Basis außerhalb der Hobby-Zone. Das kann gesellschaftliches Engagement, die Familie oder die Vorliebe für chinesische Restaurants sein, zum Beispiel.
Ich finde das Hobby ist eine gute gemeinsame Basis neben dem Beruf. Heißt nicht, dass man alle Hobbys teilen muss.
Wöchentlich einen Nachmittag, wo jeder seins macht, finde ich ja noch ok, aber wenn das jeden Abend nach der Arbeit beträfe, fände ich das etwas viel. Gleiches gilt fürs Wochenende. Komplett freie Zeit, die man zusammen verbringen kann, sollte man auch größtenteils zusammen verbringen. Wenn man in Schichten arbeitet, ist die gemeinsame freie Zeit noch weniger und damit wichtiger. Da hat man aber eventuell mehr Zeit für die eigenen individuellen Hobbys. Das fände ich wieder ok.
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Tony2021
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Re: Bin ich zu anders?
Nein, das würde mich gar nicht stören, im Gegenteil. Und auch ich könnte mir vorstellen, eins der Hobbys der Frau mitzumachen. ( Ich setze jetzt mal voraus, dass in beiden Fällen nichts dagegen spräche, wie Zeit/Fähigkeiten/Vorlieben).
Ansonsten denke ich, dass die meiste gemeinsame freie Zeit auch gemeinsam verbracht werden sollte , das umfasst ja nicht nur Hobbys. Und gleichzeitig ist Freiraum für jeden wichtig. Die richtige Mischung muss jedes Paar herausfinden.
Ansonsten denke ich, dass die meiste gemeinsame freie Zeit auch gemeinsam verbracht werden sollte , das umfasst ja nicht nur Hobbys. Und gleichzeitig ist Freiraum für jeden wichtig. Die richtige Mischung muss jedes Paar herausfinden.
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Egil
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Re: Bin ich zu anders?
Ich kenne auch mehrere Frauen, die nicht weit verreisen. Meine erste Freundin hatte zum Beispiel massive Flugangst, sodass sie nur per Bahn oder Schiff reisen konnte. Meine Verlobte möchte aber am liebsten die ganze Welt sehen.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.09.2026, 09:12Muss man ja auch nicht. Ich bin auch kein Fan von Fernreisen. Wenn es in den Urlaub geht, dann am liebsten an den Bodensee. Ganz ehrlich, wenn ich die Alpen vor der Tür hätte, würde ich auch nicht groß verreisen wollen. Wohin auch? Ist doch wunderschön dort.verticalist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 19:30 Ich unternehme selten Fernreisen. Die Alpen sind quasi vor der Haustür und haben auch super viele schöne Ecken. Heutzutage scheinen die Meisten sich aber mit exotischen Reisezielen zu überbieten.
Also, ganz ehrlich, das wäre mir zu langweilig. Vielleicht nach etlichen Jahren mal wieder (war diesen Winter nach 25 Jahren mal wieder in Luxor in Ägypten, aber das Hotel von damals gab es möglicherweise gar nicht mehr). Aber eine Kundin, ungefähr mein Alter, aus dem Ruhrpott macht seit zig Jahren immer mit ihren Eltern zusammen in meiner Nachbarschaft eine Woche Urlaub in einer Ferienwohnung. Gibt also solche Frauen, die nicht unbedingt ständig um die Welt jetten wollen. Sie ist schon glücklich, dass sie hier abends auch alleine spazieren gehen kann, was sie sich in ihrer Wohngegend nicht traut.Ich bin Jahrelang an den Bodensee ins gleiche Hotel gefahren.
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Re: Bin ich zu anders?
Ich fliege auch nicht gern, bin aber schon geflogen. Manchmal bekomme ich eine Panikattacke, manchmal nicht. Mit einem unguten Gefühl besteige ich aber immer ins Flugzeug.
Lieber bin ich mit dem Auto unterwegs. Deutschland und die Länder ringsherum haben so viele schöne Ecken zu bieten. Viel entspannter für mich.
Wenn mein potentieller Partner gerne fliegt, würde ich mitkommen, aber genauso von ihm erwarten, dass wir Autoreisen machen.
Lieber bin ich mit dem Auto unterwegs. Deutschland und die Länder ringsherum haben so viele schöne Ecken zu bieten. Viel entspannter für mich.
Wenn mein potentieller Partner gerne fliegt, würde ich mitkommen, aber genauso von ihm erwarten, dass wir Autoreisen machen.
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Bin ich zu anders?
Immer wieder interessant, wie unterschiedlich Menschen sind.
Also, ganz ehrlich, das wäre mir zu langweilig.
Du kennst das Hotel nicht.
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Re: Bin ich zu anders?
Eigentlich ein schönes Beispiel dafür, dass es schwer ist, anhand von solchen Dingen zu sagen "passt" oder "passt nicht". Ich bin z.B. ähnlich langweilig, habe aber natürlich nicht denselben Lieblingsurlaubsort wie Du. Also eigentlich ein Fall für "passt nicht".Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑14.09.2026, 18:07 Ich bin da eher langweilig. Es gibt natürlich viele schöne Orte auf der Welt, aber mich zieht es tatsächlich immer wieder an den Bodensee und dann am liebsten ins gleiche Hotel.
Aber sollten wir uns zufällig irgendwo begegnen und uns ineinander verlieben, stehen die Chancen recht gut, dass wir uns auf ein Modell der Form "dieses Jahr Bodensee, nächstes Jahr Ostsee" einigen. Oder darauf, dass wir es eine Woche im Jahr auch ohne einander aushalten. Oder Du verliebst Dich spontan in die Ostsee und ich finde es spontan super, statt meiner gewohnten spartanischen Urlaubsküche mit Dir supertolle Ostsee-Restaurants zu besuchen. Und dann könnte es plötzlich ziemlich gut passen...
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Bin ich zu anders?
Mal angenommen ich würde eine Frau kennenlernen bzw. mit einer Frau zusammenkommen, so wäre ich anderen Urlaubszielen nicht abgeneigt. Zumindest, wenn sie ohne Flugzeug erreichbar wären. Eine Urlaubsform, wie von dir vorgeschlagen, wäre tatsächlich ein guter Kompromiss. Auch wenn ich seit frühester Kindheit regelrecht verliebt in den Bodensee bin, will ich nicht ausschließen, dass es auch woanders schön sein kann.
Es ist ja so, dass man im Alltag schon oft getrennt ist. Wenn es blöd läuft, hat man an unterschiedlichen Tagen frei. Wer wie ich in der Gastronomie arbeitet, muss auch am Sonntag schonmal ran. Heißt, im Alltag ist man ja schon oft getrennt. Da fände ich es schon schön, wenn man den Urlaub gemeinsam genießen könnte.Oder darauf, dass wir es eine Woche im Jahr auch ohne einander aushalten.
An der Ostsee soll es ja auch sehr schön sein. Ich war als Kind sogar mal da und fand es eigentlich auch nicht schlecht. Aber Moment! Wer sagt denn eigentlich, dass du dich nicht unsterblich in den Bodensee verliebst?Oder Du verliebst Dich spontan in die Ostsee und ich finde es spontan super, statt meiner gewohnten spartanischen Urlaubsküche mit Dir supertolle Ostsee-Restaurants zu besuchen. Und dann könnte es plötzlich ziemlich gut passen...
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