Ich denke schon, dass man seine eigenen Ansprüche hinterfragen sollte - einmal, ob die einfach zu hoch sind und zum Anderen, ob sie wirklich sinnvoll sind oder ob ich mir damit selbst im Weg stehe. Habe bspw schon öfters von ü30 männlichen AB's gehört, dass sie gerne eine Frau Anfang 20 hätten, da das die Zeit ist, die sie gerne nachholen würden. Ich finde, damit nehmen sie sich viele Chancen und sind in 5 Jahren nicht weiter. Ähnlich verhält sich das damit, dass ich nur einen Mann ohne Kinder wollte. Männer ü30 haben aber häufig schon Kinder. Mittlerweile ist es mir nicht mehr so wichtig, dass er noch keine Kinder hat.Menelaos hat geschrieben: ↑19 Dez 2021 08:28Ich glaube auch nicht, dass man versuchen sollte die eigenen Ansprüche zu ändern, denn das dürfte schlichtweg nicht funktionieren, die hängen irgendwo im Unterbewusstsein, und ignorieren schlichtweg was dein bewusster Verstand zu den Erfolgsaussichten sagt. Aber auf der anderen Seite hilft es womöglich in sich zu gehen, und zu erforschen was die Ursache für diese Ansprüche ist, und was man von dieser Ursache hält.Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑18 Dez 2021 16:37 Manche Ansprüche bekommt man von zu Hause mit. In meiner Familie gibt es bspw nur Akademiker. Deshalb suchte ich immer einen Mann, der auch Akademiker ist.
Andere Ansprüche setzt man sich selbst. Ich stehe nunmal auf Männer, die durchtrainiert sind, blonde Haare und blaue Augen haben. Solche Männer finde ich sehr attraktiv.
Wenn solche Männer mich nicht wollen, habe ich nur die Möglichkeit entweder weiterhin mich nur für solche Männer zu interessieren oder zu schauen, ob nicht ein Mann, der zwar optisch nicht dem entspricht, aber charakterlich ein toller Mensch ist und wir harmonieren, auch passen könnte.
Nie wurde in meiner Familie der Anspruch gestellt, dass unsere Partner Akademiker sein sollten. Der Freund meiner Schwester ist es bspw nicht. Das war nie ein Problem.
Du machst das beim Punkt "Akademiker" ja schon. Meine Frage wäre jetzt, ob du lediglich die Tatsache zur Kenntnis genommen hast, oder ob du tiefer gegangen bist? Akademiker, okay, warum assoziierst du das mit deiner Familie, und warum ist es dir wohl unbewusst wichtig, dass dein Partner dem entspricht/in der Hinsicht zu deiner Familie passt?
Und natürlich muss man sich auch immer fragen, ob man nicht eine Art von Beziehungsangst mit sich herum schleppt, und womöglich deshalb unbewusst so hohe Ansprüche stellt, damit man nicht Gefahr läuft, dass jemand sie erfüllen, und das Interesse auch noch erwidern könnte.
Warum Akademiker? Ich bin auch Akademikerin. Demzufolge habe ich nicht mehr erwartet als ich mitbringe, aber dennoch finde ich es mittlerweile zweitrangig, solange es den Mann nicht stört, dass ich einen höheren Abschluss (und damit häufig auch einen höheren Verdienst) als er habe. Männer kommen aber oft damit nicht klar.
Lernt man jemanden bspw im Freizeitbereich kennen, fragt man nicht gleich, ob derjenige studiert hat. Die meisten mit denen ich auf einer Wellenlänge war, hatten nicht studiert. Diese Erkenntnis hat mich dazu gebracht, mich zu fragen, ob Akademiker zu sein, wirklich so wichtig ist. Lange Zeit wars mir einfach.