Servus
alex321 hat geschrieben: ↑21 Dez 2021 19:39
Nummer 4 war erst kürzlich, diesen September, und sie hat mich damit für 2 Wochen aus der Depression geholt. Die 10min Aufmerksamkeit von ihr haben besser gewirkt als jedes Antidepressivum.
Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Zuneigung vom anderen Geschlecht kann einem echt gut tun.
alex321 hat geschrieben: ↑21 Dez 2021 21:34
Mir setzt vor allem der Mangel an körperlicher Nähe sehr zu.
Körperliche Nähe fehlt mir auch. Ok, man umarmt mal seine Eltern, aber das ist ja nicht das Gleiche. Wie schön es ist von einer attraktiven Frau berührt zu werden, habe ich vor einigen Monaten beim Impfen bemerkt. Einerseits war es schön von ihr am Arm berührt zu werden, auf der anderen Seite fand ich es irgendwie traurig, dass meine einzige körperliche Berührung bei einer Ärztin stattfindet...
Nach gut 15 Jahren ist diese Erinnerung verblasst und mittlerweile wünsche ich mir nichts mehr als einfach nur kuscheln.
Geht mir genau so. Es müsste noch nicht mal Sex sein. Einfach nur kuscheln, eine Frau im Arm halten... das wäre schön.
Die Pandemie hat diesen Mangel nochmals verschlimmert, denn seit März 2020 ist ja nicht mal mehr Händeschüttlen erlaubt. Als AB habe ich dadurch 0 Berührungen mit anderen Menschen seit fast 2 Jahren.
Die Pandemie macht die ganze Sache wirklich nicht einfacher. Durch Omikron scheint sich da auch erstmal nichts dran zu ändern, was aber auch bedeutet, dass das Thema Beziehungsanbahnung wohl weiter auf sich warten lassen wird. Gestern kam mir in den Sinn, dass sich die Pandemie mit ihrem "social distancing" sicherlich leichter ertragen ließe, wenn man in einer Beziehung wäre, da man dann ja nicht allein wäre, sondern jemanden an seiner Seite hätte.
Körbe sind da natürlich sehr schwer wegzustecken wenn man so "ausgehungert" ist.
Ausgehungert ist das richtige Wort. Ich glaube Normalos können sich gar nicht richtig vorstellen, wie es sich anfühlt mit Mitte 30 noch nie eine Frau im Arm gehalten zu haben. Von Zuneigung, Liebe oder gar Sex ganz zu schweigen...
