Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

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Reinhard
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Reinhard »

Tania hat geschrieben: ↑19.05.2023, 15:26
Reinhard hat geschrieben: ↑19.05.2023, 14:28 ... verpasst dann aber die ganzen Leute, für die das Thema auch einigermaßen wichtig wäre und genau deshalb ansprechen.
Aber genau das ist doch der Punkt - in "bist Du im Tierschutzverein oder hast Du selbst Tiere" ist nicht zu erkennen, dass dem Schreiber das Thema selbst wichtig ist. Es ist ein "ich habe gelesen dass Du Tiere magst und deswegen zeige ich jetzt Interesse an dem Thema." Das hilft der Dame nicht wirklich weiter. Sie ist schließlich nicht auf der Plattform, um einen Vortrag über ihre Tierliebe zu geben, sondern um Menschen kennenzulernen. Aus der Frage kann sie höchstens ableiten, dass für den Schreiber Tierliebe dadurch zu zeigen ist, dass man im Tierschutzverein ist oder selbst Haustiere hat. Was, wenn sie nun beides nicht erfüllt, sondern jedes Wochenende in den Wald geht und Rehe beobachtet?

Kann ja sein, dass es bessere Formulierungen gibt, die ein eventuelles Tierliebe-interesse besser auf den Punkt bringen ... aber das reicht für mich noch nicht, die Vorgehensweise generell als schlecht anzusehen.

Und die Antwort "Nein, aber ich gehe Rehe beobachten" ist doch --> :shylove: :shylove:
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Martin1988 »

Reinhard hat geschrieben: ↑19.05.2023, 14:28

Kann ja sein, dass es bessere Formulierungen gibt, die ein eventuelles Tierliebe-interesse besser auf den Punkt bringen ... aber das reicht für mich noch nicht, die Vorgehensweise generell als schlecht anzusehen.

Und die Antwort "Nein, aber ich gehe Rehe beobachten" ist doch --> :shylove: :shylove:
So sehe ich es auch. Es ist nicht perfekt, aber wenn sie wirklich Interesse hätte, könnte man darauf eingehen. Immerhin zeigt es doch, dass ich ihr Profil gelesen habe und das Thema auch interessant finde.
Und wenn sie Rehe beobachten geht, ist es doch super. Dann kann sie mir davon erzählen und ich kann ihr erzählen, dass es bei mir auch viele Rehe gibt und sie sich manchmal sogar noch in die Wohnstraße verirren. Außerdem laufen bei mir viele Katzen herum, Eine ist mir vor kurzem in die Wohnung gefolgt... Und schon ist ein Gespräch in Gange.
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Tania
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Tania »

Martin1988 hat geschrieben: ↑19.05.2023, 18:07 .... aber wenn sie wirklich Interesse hätte, könnte man darauf eingehen.
Das gilt auch für ein simples "Hi, wie geht's".
Immerhin zeigt es doch, dass ich ihr Profil gelesen habe und das Thema auch interessant finde.
Es zeigt aber auch, dass Du das Profil gelesen hast und Dich irgendwie von "Hi wie geht's?" abheben und ihr Interesse wecken willst, dass aber das Beste, was Dir einfällt, die Frage ist, ob sie im Tierschutzverein ist oder Haustiere hat.

Aber wenn Du es okay findest, dann will ich Dir nicht widersprechen. Dass es mich nicht anspricht, bedeutet gar nichts - außer dass wir kein kompatibles Paar wären. Die zu Dir passende Traumfrau wird es sicher interessant finden. Und wenn die auf sich warten lässt, kannst Du ja solange Reinhard schreiben, ihn spricht es ja auch an 😉
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Reinhard »

Tania hat geschrieben: ↑19.05.2023, 18:57
Martin1988 hat geschrieben: ↑19.05.2023, 18:07 .... aber wenn sie wirklich Interesse hätte, könnte man darauf eingehen.
Das gilt auch für ein simples "Hi, wie geht's".

Wenn wir schon dabei sind: man kann auch nur ein Profil haben und darauf warten, dass einen die Frauen anschreiben.
Erfahrungsgemäß klappt das halt nicht. :pfeif:


Tania hat geschrieben: ↑19.05.2023, 18:57
Immerhin zeigt es doch, dass ich ihr Profil gelesen habe und das Thema auch interessant finde.
Es zeigt aber auch, dass Du das Profil gelesen hast und Dich irgendwie von "Hi wie geht's?" abheben und ihr Interesse wecken willst, dass aber das Beste, was Dir einfällt, die Frage ist, ob sie im Tierschutzverein ist oder Haustiere hat.

Deswegen lasse es manche Leute ganz sein, auf irgendwas eingehen zu wollen, und schreiben jedem einen Standardspruch .. und dann wundern sich alle, dass Onlinedating so unbenutzbar wird ... :fluchen2:

Oder soll man zu allem, was man im Profil findet, irgendwas schreiben, auch wenn das dann Romanlänge hat?
Das gibt man am Besten an ChatGPT, der soll sowas können. Und dann wundert man sich, oder eigentlich frau, dass sie jetzt von jedem einen Standardroman zugeschickt bekommt, und warum das Onlinedating so unbenutzbar wird ... :fluchen2:


Alles Mist. :(
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Captain Unsichtbar »

Reinhard hat geschrieben: ↑19.05.2023, 19:19
Tania hat geschrieben: ↑19.05.2023, 18:57
Martin1988 hat geschrieben: ↑19.05.2023, 18:07 .... aber wenn sie wirklich Interesse hätte, könnte man darauf eingehen.
Das gilt auch für ein simples "Hi, wie geht's".
Wenn wir schon dabei sind: man kann auch nur ein Profil haben und darauf warten, dass einen die Frauen anschreiben.
Erfahrungsgemäß klappt das halt nicht. :pfeif:
Kann man schon, nur schreiben Frauen auch nur "Hi", was am Ende gleich viel wert ist, wie wenn du sie zuerst angeschrieben hättest. Ich persönlich kann damit leider gar nichts anfangen.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Reinhard »

Captain Unsichtbar hat geschrieben: ↑19.05.2023, 22:21 Kann man schon, nur schreiben Frauen auch nur "Hi", was am Ende gleich viel wert ist, wie wenn du sie zuerst angeschrieben hättest. Ich persönlich kann damit leider gar nichts anfangen.
Zumindest braucht es sich nicht weiter von anderen Nachrichten in der Inbox abheben ... :)

Als Gesprächsanfang taugt es aber auch nicht viel.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Tania »

Captain Unsichtbar hat geschrieben: ↑19.05.2023, 22:21 Kann man schon, nur schreiben Frauen auch nur "Hi", was am Ende gleich viel wert ist, wie wenn du sie zuerst angeschrieben hättest. Ich persönlich kann damit leider gar nichts anfangen.
Das "Hi" drückt aus, dass sie Interesse hätte, Dich kennenzulernen. Du kannst dann anhand des Profils entscheiden, ob Du auch Interesse hättest. Wenn ja, schreibst Du was Nettes zurück. Und dann wird sich ja zeigen, ob sie auch ganze Sätze formulieren kann.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Captain Unsichtbar »

Tania hat geschrieben: ↑20.05.2023, 14:30
Captain Unsichtbar hat geschrieben: ↑19.05.2023, 22:21 Kann man schon, nur schreiben Frauen auch nur "Hi", was am Ende gleich viel wert ist, wie wenn du sie zuerst angeschrieben hättest. Ich persönlich kann damit leider gar nichts anfangen.
Das "Hi" drückt aus, dass sie Interesse hätte, Dich kennenzulernen. Du kannst dann anhand des Profils entscheiden, ob Du auch Interesse hättest. Wenn ja, schreibst Du was Nettes zurück. Und dann wird sich ja zeigen, ob sie auch ganze Sätze formulieren kann.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn die Situation umgekehrt wäre, mich mindestens 5 weibliche User darüber belehren würden, wie wenig aussagend ein "Hi" doch sei, und dass ich ja selbst schuld sei, dass keine Antwort käme bei so wenig Investition...
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Captain Unsichtbar »

Reinhard hat geschrieben: ↑20.05.2023, 09:29
Captain Unsichtbar hat geschrieben: ↑19.05.2023, 22:21 Kann man schon, nur schreiben Frauen auch nur "Hi", was am Ende gleich viel wert ist, wie wenn du sie zuerst angeschrieben hättest. Ich persönlich kann damit leider gar nichts anfangen.
Zumindest braucht es sich nicht weiter von anderen Nachrichten in der Inbox abheben ... :)

Als Gesprächsanfang taugt es aber auch nicht viel.
Naja kommt halt auf die eigene Ausgangslage an.

Das ist richtig, im Grunde ist es auch kein Einstieg, sondern mehr so ein "Hier bin ich, schreib mich jetzt bitte an". Der eigentliche Gesprächsanfang liegt dann wieder bei mir.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Tania »

Captain Unsichtbar hat geschrieben: ↑20.05.2023, 16:46
Tania hat geschrieben: ↑20.05.2023, 14:30 Das "Hi" drückt aus, dass sie Interesse hätte, Dich kennenzulernen. Du kannst dann anhand des Profils entscheiden, ob Du auch Interesse hättest. Wenn ja, schreibst Du was Nettes zurück. Und dann wird sich ja zeigen, ob sie auch ganze Sätze formulieren kann.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn die Situation umgekehrt wäre, mich mindestens 5 weibliche User darüber belehren würden, wie wenig aussagend ein "Hi" doch sei, und dass ich ja selbst schuld sei, dass keine Antwort käme bei so wenig Investition...
Ich habe vor wenigen Tagen so ziemlich dasselbe einem männlichen Nutzer geschrieben, um zu erklären, ob und warum ich bei einem "Hi wie gehts" antworten würde.

Und eine andere Nutzerin hat geschrieben, dass ein "Hi" ausreicht, wenn das dazu gehörige Profil ausreichend interessant ist.

Wahrscheinlich hast Du Recht und es würden sich auch 5 Leute finden, denen ein "Hi" nicht ausreicht. Und wahrscheinlich ist es so, dass die Kombination "tolles Anschreiben + tolles Profil" größere Chancen hat als " 'Hi' + tolles Profil". Aber wem ersteres zu aufwendig ist, der ist mit Option 2 auch nicht chancenlos.
Zuletzt geändert von Obelix am 20.05.2023, 22:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Reinhard »

Captain Unsichtbar hat geschrieben: ↑20.05.2023, 16:51
Reinhard hat geschrieben: ↑20.05.2023, 09:29 Als Gesprächsanfang taugt es aber auch nicht viel.
Naja kommt halt auf die eigene Ausgangslage an.

Das ist richtig, im Grunde ist es auch kein Einstieg, sondern mehr so ein "Hier bin ich, schreib mich jetzt bitte an". Der eigentliche Gesprächsanfang liegt dann wieder bei mir.

Naja, da müsste man wohl online gefundene Paare mal fragen, wann sie erstmal wirklich ins Gespräch gekommen sind. Meine Vermutung ist ja das sowas rauskäme wie "auf dem Date, als sie/er auf $THEMA gekommen ist". So gesehen sollte man das bisschen Chat-vorgeplänkel nicht überbewerten.

Ein "Hi" ist schon mal ein Fortschritt, demm es signalisiert gewisse Gesprächsbereitschaft. Andererseits kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass für diese Funktion eigentlich das Like gedacht gewesen wäre. Aber natürlich nutzt niemand die Funktionen so, wie sie mal gedacht waren. :hammer:
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Leibesfrucht »

Egil hat geschrieben: ↑27.04.2023, 19:28
Leibesfrucht hat geschrieben: ↑27.04.2023, 09:53
halbkaputt hat geschrieben: ↑04.03.2023, 22:41
auf das Gehalt kann das schon einen Einfluss haben. siehe z. B.:

Wer schön ist, verdient mehr
Wer verdient mehr? Die hübsche Kellnerin in der Gastro oder der nerdige Softwareentwickler?
Einzelgänger hat es ja schon mit zwei kurzen Worten treffend beantwortet: Es geht nicht darum, zwei Berufsgruppen mit unterschiedlichen Qualifikationen zu vergleichen. Die Frage wäre: wer verdient mehr bei gleicher Qualifikation? Da du schon das Beispiel "Kellnerin" genannt hast, machen wir es doch ganz einfach: was denkst du, wer bekommt mehr Trinkgeld, die hübsche junge Kellnerin oder der ungepflegte, nerdige Typ, der neben seinem Informatikstudium als Kellner jobt?
Eine aufwendig gestylte Blondine, die nett lächelt und eine nerdige Person arbeiten beide in der IT-Branche. Wer verdient mehr?
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Finnlandfreundin »

Tania hat geschrieben: ↑20.05.2023, 14:30
Captain Unsichtbar hat geschrieben: ↑19.05.2023, 22:21 Kann man schon, nur schreiben Frauen auch nur "Hi", was am Ende gleich viel wert ist, wie wenn du sie zuerst angeschrieben hättest. Ich persönlich kann damit leider gar nichts anfangen.
Das "Hi" drückt aus, dass sie Interesse hätte, Dich kennenzulernen. Du kannst dann anhand des Profils entscheiden, ob Du auch Interesse hättest. Wenn ja, schreibst Du was Nettes zurück. Und dann wird sich ja zeigen, ob sie auch ganze Sätze formulieren kann.
Es gab beim Onlinedating tatsächlich hin und wieder Männer, die lediglich ein "Hi" schrieben. Damit konnte ich wie Captain Unsichtbar auch nicht viel anfangen und ein Zeichen für Interesse war das für mich auch nicht, eher ein Zeichen von wahllosem Hinterlassen einer Nachricht. Am Anfang (nicht Tinder, das funktionierte bei mir garnicht) schrieb ich noch zurück, aber da in der Regel daraufhin nichts mehr kam, ließ ich es irgendwann auch sein.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Finnlandfreundin »

Tania hat geschrieben: ↑20.05.2023, 18:42 Und wahrscheinlich ist es so, dass die Kombination "tolles Anschreiben + tolles Profil" größere Chancen hat als " 'Hi' + tolles Profil". Aber wem ersteres zu aufwendig ist, der ist mit Option 2 auch nicht chancenlos.
Das stimmt, aber dazu braucht man auch ein Profil, das anspricht. Und was als ansprechend angesehen wird, kommt auf die an, die man ansprechen möchte. Mein Profil war immer ähnlich - bei Tinder ging garnichts, bei Parship etwas besser, am besten lief es bei einer regionalen Singlebörse, aber so richtig gut wiederum nirgends.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Finnlandfreundin »

Egil hat geschrieben: ↑27.04.2023, 19:28 Einzelgänger hat es ja schon mit zwei kurzen Worten treffend beantwortet: Es geht nicht darum, zwei Berufsgruppen mit unterschiedlichen Qualifikationen zu vergleichen. Die Frage wäre: wer verdient mehr bei gleicher Qualifikation? Da du schon das Beispiel "Kellnerin" genannt hast, machen wir es doch ganz einfach: was denkst du, wer bekommt mehr Trinkgeld, die hübsche junge Kellnerin oder der ungepflegte, nerdige Typ, der neben seinem Informatikstudium als Kellner jobt?
Die kannst du dann aber auch nicht miteinander vergleichen. Dann schon die hübsche junge Kellnerin mit dem charmanten gutaussehenden Kellner oder die ungepflegte unfrauliche Studentin mit dem ungepflegten unmännlichem Studenten. So wird ein Schuh draus.

Ich denke, in den Dienstleistungsberufen (Friseur, Kellner...) haben die Frauen die Nase leicht vorn, in den wissenschaftlichen Berufen und höheren Positionen haben die Männer die Nase vorn.

Laut Statistischem Bundesamt 2021: In Deutschland waren 29,2 % der Führungs­positionen von Frauen besetzt. Im Vergleich zu den anderen EU-Mitglied­staaten lag Deutschland damit nur im unteren Drittel. Lettland war mit einem Frauenanteil von 45,9 % in den Führungsetagen EU-Spitzenreiter. Relativ hohe Quoten verzeichneten auch Polen und Schweden (jeweils 43,0 %). Das Schlusslicht bildete Zypern mit lediglich 21,0 %.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Egil »

Leibesfrucht hat geschrieben: ↑24.05.2023, 15:50
Egil hat geschrieben: ↑27.04.2023, 19:28
Leibesfrucht hat geschrieben: ↑27.04.2023, 09:53

Wer verdient mehr? Die hübsche Kellnerin in der Gastro oder der nerdige Softwareentwickler?
Einzelgänger hat es ja schon mit zwei kurzen Worten treffend beantwortet: Es geht nicht darum, zwei Berufsgruppen mit unterschiedlichen Qualifikationen zu vergleichen. Die Frage wäre: wer verdient mehr bei gleicher Qualifikation? Da du schon das Beispiel "Kellnerin" genannt hast, machen wir es doch ganz einfach: was denkst du, wer bekommt mehr Trinkgeld, die hübsche junge Kellnerin oder der ungepflegte, nerdige Typ, der neben seinem Informatikstudium als Kellner jobt?
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In der IT-Branche könnte es tatsächlich sein, dass die Blondine weniger verdient, weil ihr weniger Qualifikation zugeschrieben wird. Ansonsten ist das keine Frage.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Egil »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑24.05.2023, 16:33
Egil hat geschrieben: ↑27.04.2023, 19:28 Einzelgänger hat es ja schon mit zwei kurzen Worten treffend beantwortet: Es geht nicht darum, zwei Berufsgruppen mit unterschiedlichen Qualifikationen zu vergleichen. Die Frage wäre: wer verdient mehr bei gleicher Qualifikation? Da du schon das Beispiel "Kellnerin" genannt hast, machen wir es doch ganz einfach: was denkst du, wer bekommt mehr Trinkgeld, die hübsche junge Kellnerin oder der ungepflegte, nerdige Typ, der neben seinem Informatikstudium als Kellner jobt?
Die kannst du dann aber auch nicht miteinander vergleichen. Dann schon die hübsche junge Kellnerin mit dem charmanten gutaussehenden Kellner oder die ungepflegte unfrauliche Studentin mit dem ungepflegten unmännlichem Studenten. So wird ein Schuh draus.
Es ging aber nicht darum, ob Männer oder Frauen mehr verdienen.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Finnlandfreundin »

Egil hat geschrieben: ↑24.05.2023, 17:31
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑24.05.2023, 16:33
Egil hat geschrieben: ↑27.04.2023, 19:28 Einzelgänger hat es ja schon mit zwei kurzen Worten treffend beantwortet: Es geht nicht darum, zwei Berufsgruppen mit unterschiedlichen Qualifikationen zu vergleichen. Die Frage wäre: wer verdient mehr bei gleicher Qualifikation? Da du schon das Beispiel "Kellnerin" genannt hast, machen wir es doch ganz einfach: was denkst du, wer bekommt mehr Trinkgeld, die hübsche junge Kellnerin oder der ungepflegte, nerdige Typ, der neben seinem Informatikstudium als Kellner jobt?
Die kannst du dann aber auch nicht miteinander vergleichen. Dann schon die hübsche junge Kellnerin mit dem charmanten gutaussehenden Kellner oder die ungepflegte unfrauliche Studentin mit dem ungepflegten unmännlichem Studenten. So wird ein Schuh draus.
Es ging aber nicht darum, ob Männer oder Frauen mehr verdienen.
Hattest du selbst aufgegriffen - siehe Markierung - daher mein abgewandelter Vergleich.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Einzelgänger »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑24.05.2023, 18:18
Egil hat geschrieben: ↑24.05.2023, 17:31
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑24.05.2023, 16:33

Die kannst du dann aber auch nicht miteinander vergleichen. Dann schon die hübsche junge Kellnerin mit dem charmanten gutaussehenden Kellner oder die ungepflegte unfrauliche Studentin mit dem ungepflegten unmännlichem Studenten. So wird ein Schuh draus.
Es ging aber nicht darum, ob Männer oder Frauen mehr verdienen.
Hattest du selbst aufgegriffen - siehe Markierung - daher mein abgewandelter Vergleich.
Dein Beispiel vergleicht aber auch eher die Geschlechter als das Aussehen. Es geht doch noch darum, dass besser aussehende Menschen besser verdienen, oder habe ich den Faden verloren?
Demanch müsste man die hübsche Kellnerin mit der nicht so gut aussehenden Kellnerin vergleichen und eben das gleiche nochmal bei den Männern.
Die attraktiveren sollten in beiden Beispielen mehr Geld verdienen. In der Gastronomie sowieso, da die bestimmt mehr Trinkgeld bekommen.
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Re: Erfolglosigkeit mittelmäßiger Männer bei Tinder und co.

Beitrag von Finnlandfreundin »

Einzelgänger hat geschrieben: ↑24.05.2023, 19:32
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑24.05.2023, 18:18
Egil hat geschrieben: ↑24.05.2023, 17:31
Es ging aber nicht darum, ob Männer oder Frauen mehr verdienen.
Hattest du selbst aufgegriffen - siehe Markierung - daher mein abgewandelter Vergleich.
Dein Beispiel vergleicht aber auch eher die Geschlechter als das Aussehen. Es geht doch noch darum, dass besser aussehende Menschen besser verdienen, oder habe ich den Faden verloren?
Demanch müsste man die hübsche Kellnerin mit der nicht so gut aussehenden Kellnerin vergleichen und eben das gleiche nochmal bei den Männern.
Die attraktiveren sollten in beiden Beispielen mehr Geld verdienen. In der Gastronomie sowieso, da die bestimmt mehr Trinkgeld bekommen.
Ich bezog mich ja auch nur auf seine Aussage:
Egil hat geschrieben: ↑27.04.2023, 19:28 Einzelgänger hat es ja schon mit zwei kurzen Worten treffend beantwortet: Es geht nicht darum, zwei Berufsgruppen mit unterschiedlichen Qualifikationen zu vergleichen. Die Frage wäre: wer verdient mehr bei gleicher Qualifikation? Da du schon das Beispiel "Kellnerin" genannt hast, machen wir es doch ganz einfach: was denkst du, wer bekommt mehr Trinkgeld, die hübsche junge Kellnerin oder der ungepflegte, nerdige Typ, der neben seinem Informatikstudium als Kellner jobt?
Wer hübsch und jung ist, egal welchen Geschlechts, ist in der Regel aufgeschlossener, von sich überzeugter, hat positivere Rückmeldungen - das hängt alles zusammen. Und wer ungepflegt und nerdig ist, ist häufig auch in sich gekehrt, geht weniger aus sich raus, hat öfters Ablehnung erfahren - auch das hängt alles zusammen.

Beim Kellner bzw der Kellnerin geht es aber eher um das Trinkgeld, nicht um das, was im Arbeitsvertrag steht.

Ist man offener, zuvorkommender, hat eine positive Ausstrahlung hat man im Dienstleistungssektor bessere Chancen mehr Trinkgeld zu bekommen. Das ist nicht ungewöhnlich. Da muss man sich nur selbst beobachten, wem man Trinkgeld gibt und wem nicht oder weniger. Das hat aber weniger mit der Optik zu tun, sondern mit dem Auftreten.

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