Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

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Seb-X
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Seb-X »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.12.2024, 22:48 Hilfreicher wäre es auch, zu erforschen, wo liegt der Hase bei mir begraben und was muss ich tun, um dies zu beheben und nicht den Grund bei anderen zu suchen.
Das tun einige bis zum Exzess, diese ständige Selbstbeobachtung, dieses "Ich bin noch nicht gut genug" etc.
Wie werde ich denn zu dem Supertypen, der sich vor Likes und Angeboten kaum retten kann? Das frage ich mich täglich.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.12.2024, 22:48 Gesehen wird aber nur: sie hat eine Beziehung. Alles andere wird nicht gesehen. [...]

Kann aber auch sein, dass man zwar eine Beziehung hat, aber keinen Sex. Für Außenstehende ist aber auch hier nur ersichtlich: der/die hat eine Beziehung.
Woher soll ich wissen, ob ein Paar auch Sex hat oder nicht? Das erzählen die - zum Glück - nicht jedem.

Ansonsten gilt: selbst Schuld.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.12.2024, 22:48 Gehört man nicht zu denen, muss man schauen, wo muss ich bei mir ansetzen, um ans Ziel zu kommen.
Wie werde ich denn äußerlich attraktiver mit zunehmendem Alter (am besten auch größer)?
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.12.2024, 22:48 Kann aber sein, dass man dann zwar Sex hat, aber nicht mit denen, die man sexuell anziehend findet. 
Warum sollte jemand das tun? Ich hatte das getan und kann es nicht empfehlen. Das bringt doch nichts. Als Mann hatte ich mir dabei attraktive Frauen im Kopf vorgestellt, damit ich überhaupt meine Erektion halten konnte. Das würdest du wollen als Frau bzw. das wäre für dich ein gangbarer Kompromiss?
Zuletzt geändert von Kolinatan am 18.12.2024, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Levyn »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.12.2024, 22:48 Diese Behauptungen, Frauen hätten es leichter und Frauen würden ständig an neue Männer kommen und Frauen müssten nur da sein und alle Männer wollen Sex, kotzen mich an.

Die Frauen, denen es schwer fällt und denen die Männer nicht hinterherlaufen, werden ständig übersehen. Dass es auch Frauen gibt, denen es schwerfällt, passt nicht ins Weltbild vieler männlicher AB´s. Diesen Eindruck haben auch andere weibliche AB´s. Deswegen äußern sie sich nicht mehr dazu oder melden sich ab.
Ich finde man muss das ein wenig differenzierter betrachten. Das sind ja mehrere Ebenen, die du da gerade anschneidest. Was du unter "Sex" verstehst, ist anscheinend nicht das gleiche was einige MABs darunter verstehen.
So wie ich das heraushöre müssen für dich mehrere Bestandteile erfüllt sein, damit du den "Sex" auch so nennen kannst. So höre ich heraus, dass er a) sexuell attraktiv, b) dich angesprochen und c) offen für eine eventuelle Beziehung sein.
Wenn das nicht zutrifft, dann würdest du den Sex nicht mal so bezeichnen wollen, selbst wenn andere ihn schon so bezeichnen würden.

Wenn wir uns darüber unterhalten, ob Frauen einfacher an Sex kommen, dann kann man diese Frage halt nur mit einem "Ja" beantworten. Darunter verstehe ich aber ausschließlich das mechanische Rein-Raus-Spiel und nicht alles drumherum.
Natürlich ist jemand, der die potentielle Möglichkeit dazu hätte, aber diese nicht wahrnehmen möchte, weil er sich bei einem ONS z.B. nicht so wohl fühlt, in einer, alleine diesen Aspekt betreffend, privilegierteren Position als jemand der noch nicht mal die Möglichkeit dazu hätte zu evaluieren, ob ONS etwas für ihn ist, weil ihm keine Möglichkeit präsentiert wird.

Gilt Sex aber nur - ich überspitze - wenn ich mit meiner Traumpartnerin etwas habe und auch die Möglichkeit bestünde mehr mit ihr anzufangen, dann bin ich wohl auch noch Jungfrau.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.12.2024, 22:48 Mit dem, den ich liebe, hatte ich nur 3x Sex und das ist schon lange her (vor den anderen beiden) und dennoch sind wir wieder zusammen, auch ohne Sex. Ich vermisse es, aber man kann nicht alles haben, ich kann nicht alles haben. Ich habe also eine Beziehung, die aber die Mehrheit nicht eingehen würde, da Sex fehlt. Gesehen wird aber nur: sie hat eine Beziehung. Alles andere wird nicht gesehen.
Dir ist Sex wichtig und trotzdem gehst du eine sexlose Beziehung ein. Sie muss dir also so wichtig und erfüllend sein, dass du dafür in Kauf nimmst, dass du sogar keinen Sex hast.
Nebenbei: Das ist jetzt auch nicht die Norm, dass man in eine Beziehung geht und dann keinen Sex hat. Zumindest wenn man selbst eine Person ist, der das sehr wichtig ist.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.12.2024, 22:48 So bahnen sich aber keine Kontakte im realen Leben an.
Immer mehr bahnen sich Kontakte so an. Das sieht man ja an den Dating Apps.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.12.2024, 22:48 Kann aber sein, dass man dann zwar Sex hat, aber nicht mit denen, die man sexuell anziehend findet.
Ich finde auch "sexuell anziehend" wird immer mehr und mehr damit gleichgesetzt, dass jemand den optischen und theoretischen Ansprüchen entsprechen muss. Man kann ja auch sexuell Menschen attraktiv finden, die nicht unbedingt dem eigenen theoretischen Beuteschema entsprechen, aber dann eben auf den zweiten Blick und wenn man mit der Person etwas zu tun hat.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Kolinatan »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.12.2024, 22:48
Vogel hat geschrieben: ↑18.12.2024, 05:18
Moderation: Absolute Beginner Treff Zunächst möchte ich Euch beiden, liebe Finnlandfreundin und lieber Vogel dafür danken, dass Ihr in dieser Form offen darüber schreibt, wie die Äußerungen des jeweils anderen bei Euch ankommen. Zugleich möchte ich Euch und auch alle anderen Mitglieder bitten, auf Zuschreibungen bzw. Unterstellungen zu verzichten, weil genau diese lassen einen solchen Austausch nur weiter eskalieren. Danke.
Soweit sich die Diskussion um das Problem des Hörens von gegenseitigen Vorwürfe dreht, bitte ich Euch dafür das Thema "Die Sache mit den Vorwürfen..." zu verwenden und diesen Teil nicht in diesem Thema fortzuführen. Danke.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von schrulligeWölfin »

Seb-X hat geschrieben: ↑16.12.2024, 14:22
schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑10.12.2024, 15:40 Das ist nämlich nicht etwas, was irgendwer sich erarbeiten oder erzwingen kann.
Erzwingen nicht, aber erarbeiten sicherlich. Hände in den Schoß legen oder in die Hosentaschen stecken und dann abwarten wird sicher nichts ändern.
Und das Erarbeiten kommt von einer Gesellschaft, die denkt, man müsse nur genug "arbeiten", dann schaffe man seine Ziele. So funktioniert das Leben aber nicht und wenn man dann nach Jahren diese Erkenntnis erlangt, führt das oft zu Verbitterung.
Seb-X hat geschrieben: ↑16.12.2024, 14:22 Es geht hier um grundsätzliche Bedürfnisse, die ein Leben ohne niemals befriedigen kann. Die Menschen, die Single und angeblich so geerdet und reif sind, dass sie wissen, sie bräuchten keine Beziehung für ihr persönliches Glück, machen sich oft was vor in einer Gesellschaft, die keine Schwächen duldet, obwohl ständig das Gegenteil behauptet wird. Diese Gesellschaft ist aber dermaßen perfektioniert und durchpsychologisiert, dass es scheinbar für jedes Problem eine Lösung - und wenn nicht, dann eine perfekte Alternative ohne dieses Problem - gibt und jeder selbst Schuld hat, wenn es ihm immer noch nicht wirklich gut geht. Solche Menschen verwechseln Reife gern mit Verhärtung, also mit der mentalen Panzerung, die sie um sich errichtet haben.
Ich gehe mal davon aus, dass du mit Beziehung, die romantische Beziehung meinst und diese brauchen Menschen tatsächlich nicht unbedingt. Warum auch?
Und sein soziales Bedürfnis kann Mensch auch in anderen Beziehungen wie Freundschaften ausleben. Man muss ja nicht als einsamer Wolf leben, nur weil man keine romantische Beziehung hat.
Und woran legst du fest, dass sie durchpsychologisiert ist?
Wie ich schon schrieb - ich gehe nicht davon aus, dass jeder Schuld an seiner Situation ist. Das hängt auch von Umständen ab, die man selbst nicht sehen kann. Man kann nur das Beste aus einer Situation machen.

Und verstehe gerade nicht, warum Menschen, die denken, jeder sei Schuld an seiner Misere, Reife gerne mit Verhärtung verwechseln?
Könntest du das näher erläutern? Ich habe gerade den Eindruck, dass du denkst, dass manche ABs, die mit ihrem Status zufrieden sind, einfach nur verhärtet sind. Dabei kann es auch einfach sein, dass sie zufrieden sind mit ihrem Leben, so wie es ist und in sich ruhen.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑19.12.2024, 15:24 Und das Erarbeiten kommt von einer Gesellschaft, die denkt, man müsse nur genug "arbeiten", dann schaffe man seine Ziele. So funktioniert das Leben aber nicht und wenn man dann nach Jahren diese Erkenntnis erlangt, führt das oft zu Verbitterung.
Ich denke schon, dass man in einem gewissen Rahmen an sich arbeiten kann. Vor allem an seinem Mindset kann und sollte man arbeiten. Wenn man sich tagtäglich einredet, wie hässlich man ist und dass es einem ja total schlecht geht, dann drückt das natürlich auf die Stimmung. Schlimmer noch, man glaubt es irgendwann auch und strahlt das natürlich auch aus! Versucht man aber sich auf positive Dinge zu fokussieren, dann führt das natürlich nicht sofort zu einer Beziehung, aber es führt zumindest dazu, dass man sich selber nicht mehr so quält und evtl. auch auf andere attraktiver wirkt, was dann vielleicht eben doch zu einer Beziehung führen könnte.

Ich bin schon der Meinung, dass man an sich arbeiten kann und sollte. Durch mangelnden Kontakt zu gleichaltrigen bzw. jungen Frauen war ich Jahrelang extrem unsicher solchen Frauen gegenüber. Da ich nun durch einen Jobwechsel vor zweieinhalb Jahren täglich Kontakt zu jungen attraktiven Frauen habe, hat sich das geändert und ich bin heute viel sicherer Frauen gegenüber. Es zeigt sich also, dass man sehr wohl an sich arbeiten kann und damit auch etwas ändern kann.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Levyn »

schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑19.12.2024, 15:24 Ich gehe mal davon aus, dass du mit Beziehung, die romantische Beziehung meinst und diese brauchen Menschen tatsächlich nicht unbedingt. Warum auch?
Und sein soziales Bedürfnis kann Mensch auch in anderen Beziehungen wie Freundschaften ausleben. Man muss ja nicht als einsamer Wolf leben, nur weil man keine romantische Beziehung hat.
Gehst du da gerade von dir selbst aus oder ist das dein wirklicher Glaube?
Ich bin nämlich ganz anderer Meinung. Freundschaften ersetzen für mich keinesfalls romantische Beziehungen. Klar muss man nicht als einsamer Wolf leben, aber dennoch würde ich da schon einen gewaltigen Unterschied machen. Ich brauche sowohl Freunde als auch eine romantische Beziehung.
schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑19.12.2024, 15:24 Dabei kann es auch einfach sein, dass sie zufrieden sind mit ihrem Leben, so wie es ist und in sich ruhen.
Ich würde sagen sie sind zufrieden, weil sie sich ja irgendwie damit arrangieren mussten. Man kann ja nicht jeden Tag darüber nachdenken, warum man selbst noch nie eine Freundin oder Freund hatte. Trotzdem platzt es sicher bei den meisten heraus, wenn sie dann vor ihren Augen ein Pärchen oder ein angehendes Pärchen beobachten dürfen, die sich gegenseitig ihre Zuneigung zeigen. Da tut es schon weh, wenn man das selbst nie erleben durfte und man wird daran erinnert, dass einem doch etwas fehlt.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Two-Tone »

schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑19.12.2024, 15:24 Und das Erarbeiten kommt von einer Gesellschaft, die denkt, man müsse nur genug "arbeiten", dann schaffe man seine Ziele. So funktioniert das Leben aber nicht und wenn man dann nach Jahren diese Erkenntnis erlangt, führt das oft zu Verbitterung.
Doch, so funktioniert das Leben. Für einen Großteil der Menschen. There is no such thing as a free meal heißt ein berühmter Spruch.
Ich gehe mal davon aus, dass du mit Beziehung, die romantische Beziehung meinst und diese brauchen Menschen tatsächlich nicht unbedingt. Warum auch?
Weil der Mensch kein Wolf ist, so sehr er sich auch anstrengt. Er ist sozial programmiert worden, der Quellcode liegt in seiner DNA. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Berührungen von fremden Menschen dem menschlichen Körper gut tut, statt sich selbst zu befummeln.
Und was die Wissenschaft sagt, hat Gültigkeit, sonst Flat Earthler.
Und sein soziales Bedürfnis kann Mensch auch in anderen Beziehungen wie Freundschaften ausleben. Man muss ja nicht als einsamer Wolf leben, nur weil man keine romantische Beziehung hat.
Wenn der Mensch denn Freunde hat....
Das wird offenbar so selbstverständlicht.

Zudem muss ich hier anmerken, eine Freundschaft ersetzt doch niemals emotionale Nähe! Das wäre so, wie ich zu meinem Arbeitskollegen Dmitri gehe, mich an ihn anschmiege und ihn einen Kuss geben soll, weil er so ist wie er ist???? Der würde mich verprügeln wollen!

So sollen Freundschaften sein???? Weil du musst bedenken, was ich an emotionaler Nähe verstehe, und dazu gehört auch Sex, muss, wenn Freundschaft einen Ersatz darstellen soll, auch von Freunden abgedeckt werden.
Zum Beispiel bei Friends with Benefits. Oder durch Mitleid im Sinne:
>Waaaas du hattest noch nie eine Freundin?? Ich biete mich als Ersatz an! Weil kein Mensch alleine zu sein hat!
Man kann nur das Beste aus einer Situation machen.
Mit so etwas gebe ich mich nicht zufrieden.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Seb-X »

schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑19.12.2024, 15:24 Ich habe gerade den Eindruck, dass du denkst, dass manche ABs, die mit ihrem Status zufrieden sind, einfach nur verhärtet sind. 
Ich habe den Eindruck, dass Menschen die immer wieder betonen müssen, wie glücklich sie doch ohne Beziehung sind, sich was vormachen. Warum müssen sie es denn immer wieder betonen? Warum äußern sie sich oft zu dem Thema, wenn sie doch so glücklich sind und sich anderen Dingen widmen können? Wen wollen sie eigentlich überzeugen? Wahrscheinlich mehr sich selbst.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Zuya Hiyaye »

Seb-X hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:27
schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑19.12.2024, 15:24
Ich habe den Eindruck, dass Menschen die immer wieder betonen müssen, wie glücklich sie doch ohne Beziehung sind, sich was vormachen.
Das müsstest du uns erklären.
1. Welche Menschen betonen denn immer wieder wie glücklich sie ohne Beziehung sind?
2. Warum machen sie sich das vor?
3. Wer definiert denn deren Selbstwahrnehmung?
Warum müssen sie es denn immer wieder betonen?
Keine Ahnung. Ich sehe hier keine Postings von Leuten die immer wieder betonen, wie glücklich sie ohne Beziehung wären.
Wohl aber Postings von Leuten die auch ohne Beziehung ein zurfriedenstellendes Leben führen, auch wenn sie sich eine Beziehung gewünscht hätten.
Sollten die etwa ständig Trübsal blasen?
Sollte Depression wenn man nicht verpartnert ist möglicherweise als staatsbürgerliche Pflicht im Grundgesetz verankert werden?
Warum äußern sie sich oft zu dem Thema, wenn sie doch so glücklich sind und sich anderen Dingen widmen können?

Vielleicht weil viele die unfreiwillig ohne Beziehung sind, aber deswegen keine dauerhafte Depression haben, sich gerne über das Thema unfreiwillige Beziehungslosigkeit austauschen wollen.
Wen wollen sie eigentlich überzeugen?
Diejenigen die ihre Depression zur Pflicht für Alle erklären, um hier mitdiskutieren zu dürfen.

Warum verdrehst du schrulligeWölfins Äußerung "Zufrieden <=> Glücklich"?

Kurz und gut, ein Leben lang keinen Partner/Partnerin zu finden und ständig zurückgewiesen zu werden, ist alles andere als eine tolle Sache. Es ist verunsichernd und deprimierend.
Aber irgendwann einmal muss man auch einfach mal anfangen zu leben, ohne auf einen Partner oder Partnerin zu warten.
In diesem Leben sollte man nach glücklichen Momenten und Gelegneheiten suchen und daran auftanken.
Wer aber alles nur auf eine Karte setzt die dann doch nicht gespielt wird der ruiniert sich selber.
Ich hoffe das wird hier nicht zur Pflicht.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Seb-X hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:27 Ich habe den Eindruck, dass Menschen die immer wieder betonen müssen, wie glücklich sie doch ohne Beziehung sind, sich was vormachen. Warum müssen sie es denn immer wieder betonen? Warum äußern sie sich oft zu dem Thema, wenn sie doch so glücklich sind und sich anderen Dingen widmen können? Wen wollen sie eigentlich überzeugen? Wahrscheinlich mehr sich selbst.
Ich bin davon überzeugt, dass es tatsächlich glückliche Singles gibt. Warum auch nicht?

Ist zwar ein anderes Thema aber ich betone auch immer wieder wie glücklich in meinem jetzigen Job und mit meinem jetzigen Arbeitgeber bin. Und nein, ich rede mir das nicht ein oder versuche mich selber zu überzeugen, sondern ich bin davon überzeugt. Nachdem ich Jahrelang in einem Beruf gearbeitet habe, der mir absolut keine Freude gemacht hat und den ich am Ende regelrecht gehasst habe, bin ich heute super glücklich mit meinem Job, meinem Arbeitgeber und meinen Kollegen. :gewinner: Und ja, ich betone das auch immer wieder. Beispielsweise ist es mittlerweile ein Running Gag von mir, wenn ich an einem Friseurladen vorbei gehe, dass ich sage: "Hatte ich eigentlich schonmal erwähnt, wie glücklich ich bin nicht mehr als Friseur arbeiten zu müssen?!" :tanzen2:
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von time4change »

Two-Tone hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:03
schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑19.12.2024, 15:24 Und das Erarbeiten kommt von einer Gesellschaft, die denkt, man müsse nur genug "arbeiten", dann schaffe man seine Ziele. ...
Doch, so funktioniert das Leben. Für einen Großteil der Menschen. ...
Kommt drauf an ...

Manche Ziele kann man mühsam durch harte Arbeit erreichen ... ODER wesentlich bequemer indem man einen einfacheren Weg findet ...

Andere Ziele kann man gar nicht erreichen - Arbeit die man hierfür aufwendet ist also verschwendete Lebenszeit!
Two-Tone hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:03 Weil der Mensch kein Wolf ist, so sehr er sich auch anstrengt. Er ist sozial programmiert worden, der Quellcode liegt in seiner DNA. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Berührungen von fremden Menschen dem menschlichen Körper gut tut, ...
Mensch und Wolf sind BEIDE Rudeltiere!

Und auch Wölfe schätzen freundliche Berührungen - welcher Haushund = domestizierte Wolf schätzt nicht die Streicheleinheiten und das gekrault werden von seinem zweibeinigen Rudelersatz?
Zuletzt geändert von Kolinatan am 21.12.2024, 14:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Diomedes »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑20.12.2024, 19:27 Ich bin davon überzeugt, dass es tatsächlich glückliche Singles gibt. Warum auch nicht?
Ich bin auch der Überzeugung, dass es glückliche Singles gibt... aber das sind dann Leute die eben ab und zu Beziehungsversuche, ONS oder Affären haben.

Ein Heterosexueller Mann z.b. bei dem in einer langjährigen Singlezeit (außer evtl. Paysex) sonst nichts läuft mit Frauen, ist nur äußerst selten wirklich glücklich.

Ein Single ist halt nicht immer = Single.
Zuletzt geändert von Diomedes am 21.12.2024, 15:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Diomedes hat geschrieben: ↑21.12.2024, 15:47
Der Knackpunkt dürfte sein, ob jemand freiwillig Single ist oder eben nicht. Gibt ja durchaus Menschen, die sich freiwillig entschieden haben alleine zu leben. Aber als AB hat man diese Wahl ja im Grunde gar nicht. :sadman:
Zuletzt geändert von Kolinatan am 21.12.2024, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Diomedes »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑21.12.2024, 18:26 Der Knackpunkt dürfte sein, ob jemand freiwillig Single ist oder eben nicht. Gibt ja durchaus Menschen, die sich freiwillig entschieden haben alleine zu leben. Aber als AB hat man diese Wahl ja im Grunde gar nicht. :sadman:
Ich denke da gibt es nicht nur schwarz und weiß in dem Bereich. Gibt genug unfreiwilliges Singles die halt eine feste Beziehung gerne hätten, aber da es damit nun mal nicht klappt durchaus auch nicht ganz unglücklich sind mit dem wie es läuft... Short Term Geschichten, Romanzen etc.

ABs und Ex-AB Dauersingle Härtefälle wie ich z.B. bei denen herrscht ja die absolute Frauenlosigkeit im Leben oftmals... und viele können das nur durch Paysex oder Escort für eine kurze Zeit ändern. Und ja diese "Fake Nähe" ist durchaus besser als nichts, wenn auch natürlich kein Vergleich zu echter Zuneigung.

Ich würde aber trotzdem dabei bleiben dass es einem Single, der es nicht zu einer festen Beziehung schafft aber bei dem ab und an was mit Frauen läuft, es durchaus deutlich besser geht als einem AB oder Dauersingle Härtefall wo rein GAR NICHTS mit Frauen läuft. Denn alleine das Bewusstsein dass "man Intimität mit einer Frau nur erleben darf, wenn man dafür ordentlich Geld blecht" ist ein depressiver und schlimmer Status, doch leider für immer mehr Männer die Realität.
Zuletzt geändert von Diomedes am 21.12.2024, 19:22, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Zuya Hiyaye »

Kolinatan hat mich gebeten, ob ich nicht auch hier moderieren wolle.
Das muss ich aber zurückweisen, weil ich nahezu bei der Hälfte aller Postings getriggert werde und mich fragen muss, was ich den jetzt schon wieder falsch gemacht habe.

Ein Beispiel:
schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑19.12.2024, 15:24 Und das Erarbeiten kommt von einer Gesellschaft, die denkt, man müsse nur genug "arbeiten", dann schaffe man seine Ziele. So funktioniert das Leben aber nicht und wenn man dann nach Jahren diese Erkenntnis erlangt, führt das oft zu Verbitterung.
Seb-X hat geschrieben: ↑16.12.2024, 14:22 Erzwingen nicht, aber erarbeiten sicherlich. Hände in den Schoß legen oder in die Hosentaschen stecken und dann abwarten wird sicher nichts ändern.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑19.12.2024, 19:32 Ich denke schon, dass man in einem gewissen Rahmen an sich arbeiten kann. Vor allem an seinem Mindset kann und sollte man arbeiten.
Two-Tone hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:03 Doch, so funktioniert das Leben. Für einen Großteil der Menschen. There is no such thing as a free meal heißt ein berühmter Spruch.
"schrulligeWölfin" wird hier missverstanden. Ihre Aussage wird vereinfacht und auf die Behauptung reduziert, dass man ohne Anstrengung bei der Partnersuche erfolgreich sein könne. Dabei geht der eigentliche Punkt verloren: Erfolg ist hier ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren und nicht nur das Ergebnis harter Arbeit.

Die Aussage von "schrulligeWölfin" bietet einen wichtigen Denkanstoß. Sie erinnert uns daran, dass Erfolg nicht nur von unserer eigenen Anstrengung abhängt, sondern auch von äußeren Umständen und individuellen Voraussetzungen beeinflusst wird. Eine ausgewogene Betrachtung aller Faktoren ist entscheidend, um ein realistisches Bild zu entwickeln.

Es scheint, als ob die Aussage von "schrulligeWölfin" bewusst missinterpretiert wird, um eine polemische Diskussion zu entfachen.

Dies scheint der Moderation hier völlig zu entgehen, die sonst auf eine konstruktive Diskussion pocht.

Da dieser Zustand nun aber schon seit Jahren in den AB-Foren gepflegt wird, sehe ich mich außerstande hier -so gerne ich das Thema ungewollte Partnerlosigkeit diskutiere-, konstruktiv mitzuwirken.
Ich kann nicht konstruktiv, rücksichtsvoll, gewaltfrei diskutieren, wenn die Gegenseite Polemik betreibt.

Und wenn die Moderation es anders sieht als ich, wüsste ich nicht, wie ich da helfen könnte. Ich hätte die Antworten auf schrulligeWölfin nicht zugelassen oder Antworten zugelassen die sich eben gegen diese Polemik wendet und sie auch beim Namen nennt.
Es wird schon seit Jahren ein Klima aufgebaut, dass die erfolglosen AB's gewissermaßen als Faulenzer dargestellt werden, die nicht s verändern wollten.
Der Sexualtrieb ist ein Trieb. Deswegen gehe ich davon aus, dass jeder im Laufe seines Lebens sein Möglichstes getan hat einen Partner und eine Partnerin zu finden.

Das herablassende und belehrende Auftreten von Usern von anhaltender Partnerlosigkeit Betroffenen gegenüber, ist für mich ein deutlicher Hinweis auf ein Missverhältnis und eine Machtverschiebung Zuungunsten der von Partnerlosigkeit Betroffenen.

Die pauschale Darstellung von Menschen ohne Partner als "faul" oder "unwillig zur Veränderung" ist ein schädliches Stereotyp, das die individuellen Umstände und Erfahrungen dieser Menschen völlig außer Acht lässt.

Der herablassende Tonfall und die belehrenden Aussagen können für Betroffene sehr verletzend sein und ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigen.

Die Ursachen für Partnerlosigkeit sind vielfältig und komplex und lassen sich nicht einfach auf Faulheit oder mangelnde Anstrengung reduzieren. Faktoren wie soziale Ängste, Traumata oder gesellschaftliche Normen spielen ebenfalls eine Rolle.

Da viele meiner Beiträge aber auch ignoriert werden, habe ich meine Zweifel, ob wir überhaupt auf einer Wellenlänge sind, oder ob es für mich nicht ein andauernder Kampf gegen Windmühlen ist.

Deswegen ist meine Frage, gibt es hier überhaupt Gleichgesinnte, die über das Thema diskutieren wollen, ohne dass gegen sie polemisiert wird.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Kolinatan »

Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑21.12.2024, 22:18 Es scheint, als ob die Aussage von "schrulligeWölfin" bewusst missinterpretiert wird, um eine polemische Diskussion zu entfachen.
Ich gehe davon aus, dass in dieser Bewertung der Unterschied liegt, warum ich die Beiträge freischalte statt zu intervenieren. Ich gehe nicht davon aus, dass es einem der Genannten darum ging, eine polemische Diskussion zu beginnen. Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass ihre Äußerung ihren eigenen Überzeugungen entsprechen.

Ja, ich teile diese Sichtweisen ebenfalls nicht. Insbesondere nicht in ihrer Absolutheit. Trotzdem werde ich deshalb nicht jedem geäußerten Glaubenssatz widersprechen. Nur wenn es mir wichtig genug ist nehme ich mir die Zeit meine Sichtweise dazuzustellen, weil ich die vorgetragene Haltung als zu problematisch bewerte.

In der Regel lassen mich solche Beiträge kalt, denn sie entsprechen nicht meiner Realität. Für mich sind solche Aussagen vor allem ein Spiegel der Glaubenskonstrukte, welche diese Haltungen hervorbringen. Ich nehme es nicht persönlich, wie jedes auf sein Leben blickt. Ich bin vielleicht manchmal berührt oder empfinde Traurigkeit ob der Schwere und Last, welche sich Menschen aufgrund ihres Glaubens auferlegen. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, ein jedes von seinem Glauben abzubringen. Jedoch freue ich mich über jeden Austausch, welcher die Möglichkeit bietet eine Saat auszubringen, welche dazu beiträgt diese engen Ketten zu sprengen.
Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑21.12.2024, 22:18 Da viele meiner Beiträge aber auch ignoriert werden, habe ich meine Zweifel, ob wir überhaupt auf einer Wellenlänge sind, oder ob es für mich nicht ein andauernder Kampf gegen Windmühlen ist.
Das ist die Herausforderung. Wie kommst Du gegen Windmühlen an? Gesellschaftlich werden viele Glaubenssätze reproduziert, damit nicht gegen die bestehende Ordnung aufbegehrt wird und die bestehenden Strukturen erschüttert werden. Mir fehlt es jeden Tag, dass es so wenige Menschen gibt, von denen ich den Eindruck habe, mit ihnen auf einer Wellenlänge zu liegen. Auch mir fehlt es oft an Rückmeldung, um zu erfahren, ob dass, was ich versuchte zu vermitteln, bei Anderen angekommen ist.

In diesem Thema geht es darum, wie schwierig es ist an Sex zu kommen. Die vorgetragenen Glaubenssätze basieren primär darauf, sich selbst anzupassen und sich gesellschaftlich akzeptieren Verhaltensweisen zu unterwerfen. Eine Alternative - welche bereits in der ursprünglichen Erzählung von Elfriede angedeutet war - stellt eine ganz andere Option in den Raum. Diese weitergedacht würde bedeuten, statt sich selbst zu kasteien, lieber rauszugehen und Konzepte wie Monogamie, Treue und Paarbeziehungen in Frage zu stellen und Sex als etwas ebenso normales zu handhaben, wie Essen. Wer würde schon auf die Idee kommen, sich an ein Gericht oder ein Restaurant für Jahrzehnte zu binden? Beides sind körperliche Bedürfnisse. Sexualität zu kontrollieren bedeutet den Menschen zu kontrollieren und wenn es gelingt, dass Sex knapp oder zur kontrollierbaren Ware wird, hast Du sowohl den Mann ebenso wie die Frau an den Eiern bzw. Eierstöcken.

Ja, es könnte in diesem Thema über ganz andere Aspekte gesprochen werden, welche in der Lage wären Konventionen aufzubrechen. Stattdessen zeigt sich, wie gut es funktioniert die gesellschaftlichen Normen beizubehalten. Das der Gedanke von schrulligeWölfin, dass nicht alle Faktoren für das angestrebte Ziel erarbeitet werden können, dabei schnell außen vor bleibt, ist verständlich. Schließlicht führt dieser Gedanke in die Ohnmacht. Wenn ich es nicht kontrollieren kann und vielleicht nicht einmal einen Einfluss auf das habe, was mir geschieht, dann kann die Motivation morgens aufzustehen, ganz schnell erlöschen, denn ich könnte zu der Überzeugung gelangen, dass der Weg zu meinem Ziel gar nicht existiert. Oder zumindest mehr Unwägbarkeiten aufweist, als es meiner Motivation zuträglich ist.
Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑21.12.2024, 22:18 was ich den jetzt schon wieder falsch gemacht habe.
Warum nimmst Du die Beiträge persönlich? Magst Du Deine Trigger nicht? Was ist so schwer, Mitgefühl für diejenigen zu empfinden, welche sich in der zitierten Weise geäußert haben? Bist Du wütend, weil Du selbst zu lange auf diese Glaubenssätze hereingefallen bist? Auf die falschen Versprechungen, welche sie suggerierten, welche sich dann doch nicht erfüllt haben und so den von schrulligeWölfin angesprochenen bitteren Ton erklingen lassen?
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von schrulligeWölfin »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑19.12.2024, 19:32 Ich denke schon, dass man in einem gewissen Rahmen an sich arbeiten kann. Vor allem an seinem Mindset kann und sollte man arbeiten. Wenn man sich tagtäglich einredet, wie hässlich man ist und dass es einem ja total schlecht geht, dann drückt das natürlich auf die Stimmung. Schlimmer noch, man glaubt es irgendwann auch und strahlt das natürlich auch aus! Versucht man aber sich auf positive Dinge zu fokussieren, dann führt das natürlich nicht sofort zu einer Beziehung, aber es führt zumindest dazu, dass man sich selber nicht mehr so quält und evtl. auch auf andere attraktiver wirkt, was dann vielleicht eben doch zu einer Beziehung führen könnte.
Da bin ich ganz bei dir. An sich selbst zu arbeiten bzw. sich psychisch um sich selbst kümmern, ist wirklich gut. Mir ging es eher darum, dass man nicht arbeiten sollte, um anderen zu gefallen. Denn jeder Mensch ist anders und wenn man versucht, jedem zu gefallen, dann wird man nur unglücklich, weil das eine unmögliche Aufgabe ist.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑19.12.2024, 19:32 Ich bin schon der Meinung, dass man an sich arbeiten kann und sollte. Durch mangelnden Kontakt zu gleichaltrigen bzw. jungen Frauen war ich Jahrelang extrem unsicher solchen Frauen gegenüber. Da ich nun durch einen Jobwechsel vor zweieinhalb Jahren täglich Kontakt zu jungen attraktiven Frauen habe, hat sich das geändert und ich bin heute viel sicherer Frauen gegenüber. Es zeigt sich also, dass man sehr wohl an sich arbeiten kann und damit auch etwas ändern kann.
Das unterstreicht meine Aussage. Das was du getan hast, war einfach deine Sicht zu ändern und dir eine neue Welt zu eröffnen. Das ist doch schön :). Dadurch hast du aber nicht versucht, dich zu ändern, um diesen Frauen zu gefallen - das war eigentlich mein Punkt.
Levyn hat geschrieben: ↑19.12.2024, 19:55 Gehst du da gerade von dir selbst aus oder ist das dein wirklicher Glaube?
Ich bin nämlich ganz anderer Meinung. Freundschaften ersetzen für mich keinesfalls romantische Beziehungen. Klar muss man nicht als einsamer Wolf leben, aber dennoch würde ich da schon einen gewaltigen Unterschied machen. Ich brauche sowohl Freunde als auch eine romantische Beziehung.
Von mir selbst gehe ich nicht aus. Ich bin ein temperamentvoller Mensch und kann mich diesen Punkt wohl nur annähern, finde ihn aber erstrebenswert. Aber ich werde mich nicht unter Druck setzen deswegen.
Mein Glaube ist es auch nicht, weil ich solche Menschen schon getroffen habe und sie für diese Eigenschaft bewundere.

Warum denkst du denn, dass du eine romantische Beziehung brauchst?
Levyn hat geschrieben: ↑19.12.2024, 19:55 Trotzdem platzt es sicher bei den meisten heraus, wenn sie dann vor ihren Augen ein Pärchen oder ein angehendes Pärchen beobachten dürfen, die sich gegenseitig ihre Zuneigung zeigen. Da tut es schon weh, wenn man das selbst nie erleben durfte und man wird daran erinnert, dass einem doch etwas fehlt.
Ich denke, du gehst du von deinem Schmerz aus und das ist für mich total nachvollziehbar. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich ihn nicht spüre, aber nicht jeder Mensch tickt gleich und ich glaube den Menschen, die mir sagen, dass es ihnen nichts ausmacht und glücklich in ihrem Single-Dasein sind. Wieso sollte ich sie der Lüge bezichtigen, nur weil ich manchmal anders fühle? Nicht jeder nimmt eine Situation gleich wahr.

Fühl dich gedrückt, für diese schmerzvollen Momente und du bist nicht allein damit.
Two-Tone hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:03 Doch, so funktioniert das Leben. Für einen Großteil der Menschen. There is no such thing as a free meal heißt ein berühmter Spruch.
Eine Sache ist es, für sein Überleben zu sorgen und eine andere, Ziele zu erreichen, die nicht für das Überleben wichtig sind.
Ansonsten würde es heutzutage viele reiche Minenarbeiter geben. Ich habe auch schon Bauern im Ausland getroffen, wo es echt nicht rosig war und die entsprechend hart gearbeitet haben. Manche von denen träumten zwar von Reichtum, aber sie macht sich selbst darüber lustig, dass sie das nie erreichen werden. Das fand ich bemerkenswert.
Two-Tone hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:03 Weil der Mensch kein Wolf ist, so sehr er sich auch anstrengt. Er ist sozial programmiert worden, der Quellcode liegt in seiner DNA. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Berührungen von fremden Menschen dem menschlichen Körper gut tut, statt sich selbst zu befummeln.
Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, wieso mit der sozialen Interaktion von Wölfen ankommst. Das habe ich hier doch gar nicht angesprochen.
Genau, der Mensch ist sozial programmiert und dass wir Berührungen brauchen, habe ich nirgendwo dementiert. Dafür braucht es aber keinen Sex und keine romantische Beziehung.
Two-Tone hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:03 Wenn der Mensch denn Freunde hat....
Das wird offenbar so selbstverständlicht.
Das stimmt. Freundschaft ist in dieser deutschen Kultur tatsächlich schwierig zu haben. Wir haben da echt ein Problem, wie bereits auch in den Medien berichtet wurde. Es ist tatsächlich wichtig, dieses Problem anzugehen, denn wie du schon richtig erwähnt hast: Der Mensch braucht soziale Kontakte.
Two-Tone hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:03 Zudem muss ich hier anmerken, eine Freundschaft ersetzt doch niemals emotionale Nähe! Das wäre so, wie ich zu meinem Arbeitskollegen Dmitri gehe, mich an ihn anschmiege und ihn einen Kuss geben soll, weil er so ist wie er ist???? Der würde mich verprügeln wollen!
Oh doch! Wenn ich eine tiefe Freundschaft zu jemandem pflege, dann lade ich mit jedem Gespräch oder Umarmung meine sozialen Batterien. Und bei körperlichem Kontakt reicht tatsächlich schon eine Umarmung, das muss kein Kuss auf dem Mund sein.

Der Vergleich mit deinem Arbeitskollegen hingt, weil ihr keine echte Freundschaft hegt. Dimitri ist, so wie du ihn beschreibst, ein Bekannter.
Wenn er dich dafür verprügeln will, dann ist hat der Mann Aggressionsprobleme und ich würde lieber Abstand zu ihm halten.
Two-Tone hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:03 So sollen Freundschaften sein???? Weil du musst bedenken, was ich an emotionaler Nähe verstehe, und dazu gehört auch Sex, muss, wenn Freundschaft einen Ersatz darstellen soll, auch von Freunden abgedeckt werden.
Hast du denn mal versucht, emotionale Nähe ohne Sex zu suchen? Also wirklich ein tiefes Gespräch mit jemandem zu suchen und die Freundschaft soweit zu vertiefen, dass dabei auch Umarmungen oder Kuscheln ok ist. Das können ja auch Männer tun. Unter Frauen tun wir es ja auch, ohne dass es sexuell wird.
Two-Tone hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:03 Zum Beispiel bei Friends with Benefits. Oder durch Mitleid im Sinne:
>Waaaas du hattest noch nie eine Freundin?? Ich biete mich als Ersatz an! Weil kein Mensch alleine zu sein hat!
Das ist keine Freundschaft, weil die Person dich nicht als Individuum sieht, sondern als eine Art soziales Projekt und das ist demütigend.
Two-Tone hat geschrieben: ↑20.12.2024, 13:03 Mit so etwas gebe ich mich nicht zufrieden.
Solltest du irgendwann es doch anstreben, in dieser Situation zufrieden zu sein, kann ich dir nur professionelle, psychologische Hilfe nahelegen.
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Diomedes hat geschrieben: ↑21.12.2024, 19:19 Ich würde aber trotzdem dabei bleiben dass es einem Single, der es nicht zu einer festen Beziehung schafft aber bei dem ab und an was mit Frauen läuft, es durchaus deutlich besser geht als einem AB oder Dauersingle Härtefall wo rein GAR NICHTS mit Frauen läuft.
Ja, da hast du Recht. Ich denke es macht auch einen großen Unterschied, wie das soziale Netz aufgebaut ist. Wenn jemand Single ist, aber einen Freundeskreis hat, dann lässt sich das Singledasein evtl. auch besser ertragen, als für jemanden, der Single ist und keinen Freundeskreis hat.
Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑21.12.2024, 22:18 "schrulligeWölfin" wird hier missverstanden. Ihre Aussage wird vereinfacht und auf die Behauptung reduziert, dass man ohne Anstrengung bei der Partnersuche erfolgreich sein könne. Dabei geht der eigentliche Punkt verloren: Erfolg ist hier ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren und nicht nur das Ergebnis harter Arbeit.
Ich kann jetzt nur für meinen Beitrag sprechen: Ich gebe dir Recht, Erfolg hängt von vielen Faktoren ab. Nur ist es ja so, wenn man sich gar nicht bewegt, dann wird sich auch mit 99,9%iger Sicherheit nichts ändern. An sich zu arbeiten ist keine Erfolgsgarantie, aber zumindest erhöht man etwas die Chance dazu. Dass der Erfolg aber von mehreren Faktoren abhängt ist unbestreitbar.
Es scheint, als ob die Aussage von "schrulligeWölfin" bewusst missinterpretiert wird, um eine polemische Diskussion zu entfachen.
Auch hier kann ich nur für meinen Beitrag sprechen: Ich habe eher den Eindruck, dass du hier etwas missinterpretierst.
Dies scheint der Moderation hier völlig zu entgehen, die sonst auf eine konstruktive Diskussion pocht.
Ich halte die Diskussion durchaus für konstruktiv! Ich sehe hier unterschiedliche Meinungen (wobei die Meinungen eigentlich gar nicht so weit voneinander abweichen!), Polemik kann ich nicht erkennen.
Und wenn die Moderation es anders sieht als ich, wüsste ich nicht, wie ich da helfen könnte. Ich hätte die Antworten auf schrulligeWölfin nicht zugelassen oder Antworten zugelassen die sich eben gegen diese Polemik wendet und sie auch beim Namen nennt.
Ich finde es ehrlich gesagt bedenklich, dass du die Antworten nicht zugelassen hättest. Ich habe hier keinerlei Beleidigungen oder ähnliches herauslesen können. Eine Diskussion lebt nunmal davon, dass es unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen gibt. Das muss man aushalten und auch zulassen.
Die pauschale Darstellung von Menschen ohne Partner als "faul" oder "unwillig zur Veränderung" ist ein schädliches Stereotyp, das die individuellen Umstände und Erfahrungen dieser Menschen völlig außer Acht lässt.

Der herablassende Tonfall und die belehrenden Aussagen können für Betroffene sehr verletzend sein und ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigen.
Da ich selber betroffen bin, nehme ich mir das Recht raus gewisse Aussagen zu diesem Thema zu tätigen. Bei mir war es tatsächlich viele Jahre so, dass ich null Komma null geändert bzw. dafür getan habe, endlich eine Freundin zu finden. Aber gejammert habe ich trotzdem. Es kann also durchaus sein, dass es sich auch einfach um Selbstkritik und Selbsterkenntnis handelt, wenn man sagt, dass man an sich abrieten soll. Das hat weder etwas mit faul oder unwillig zur Veränderung zu tun! Es hat viel mehr etwas mit der Erkenntnis zu tun, dass von nichts eben nichts kommt. Ich kann nicht erwarten, dass ich nicht dafür tue und plötzlich steht meine Freundin vor der Tür. Wäre schön, ist aber leider nicht so.
Und das wiederum hat nichts mit herablassendem Tonfall oder Belehrung zu tun, sondern mit Selbsterkenntnis und Selbstkritik!
Die Ursachen für Partnerlosigkeit sind vielfältig und komplex und lassen sich nicht einfach auf Faulheit oder mangelnde Anstrengung reduzieren. Faktoren wie soziale Ängste, Traumata oder gesellschaftliche Normen spielen ebenfalls eine Rolle.
Da gebe ich dir Recht. Die Ursachen sind vielfältig. Ich bin aber der Meinung, dass es wichtig ist, sich bewusst zu machen, welche Faktoren dazu führen. Hat man diese ausgemacht sollte man versuchen daran zu arbeiten.

Eines möchte ich aber betonen: Wenn ich sage, man solle an sich arbeiten, dann heißt das nicht, dass das einfach ist oder gar Spass macht. Es heißt auch nicht, dass es von heute auf morgen zum Erfolg führt. Und auch hier kann ich wieder sagen, dass ich weiss wovon ich rede, da ich selber betroffen bin!
schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑22.12.2024, 11:33 Da bin ich ganz bei dir. An sich selbst zu arbeiten bzw. sich psychisch um sich selbst kümmern, ist wirklich gut. Mir ging es eher darum, dass man nicht arbeiten sollte, um anderen zu gefallen. Denn jeder Mensch ist anders und wenn man versucht, jedem zu gefallen, dann wird man nur unglücklich, weil das eine unmögliche Aufgabe ist.
Jedem zu gefallen dürfte schlicht unmöglich sein. Es wird immer Menschen geben, die etwas an einem auszusetzen haben.
Das unterstreicht meine Aussage. Das was du getan hast, war einfach deine Sicht zu ändern und dir eine neue Welt zu eröffnen. Das ist doch schön :). Dadurch hast du aber nicht versucht, dich zu ändern, um diesen Frauen zu gefallen - das war eigentlich mein Punkt.
:good: Genau so sehe ich es auch. Andere kann man sowieso nicht ändern. Man kann nur versuchen seine eigene Denkweise und seine Sicht auf die Dinge zu ändern. Dadurch kann es einem dann im Idealfall gelingen etwas zu ändern.
Ich bin selber überrascht, was sich in den letzten zwei bis zweieinhalb Jahren in meinem Leben und in meinem Mindset verändert hat. Heute bin ich selbstbewusster und vor allem selbstsicherer jungen, attraktiven Frauen gegenüber. Das ist schon ein großer Fortschritt. Von meinem Ziel, endlich eine Freundin an meiner Seite zu haben, bin ich allerdings noch weit entfernt. Trotzdem hoffe ich, dass ich auch das irgendwann erreichen werde. :boxing:
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Egil »

schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑22.12.2024, 11:33
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑19.12.2024, 19:32 Ich denke schon, dass man in einem gewissen Rahmen an sich arbeiten kann. Vor allem an seinem Mindset kann und sollte man arbeiten. [...]
Da bin ich ganz bei dir. An sich selbst zu arbeiten bzw. sich psychisch um sich selbst kümmern, ist wirklich gut. Mir ging es eher darum, dass man nicht arbeiten sollte, um anderen zu gefallen. Denn jeder Mensch ist anders und wenn man versucht, jedem zu gefallen, dann wird man nur unglücklich, weil das eine unmögliche Aufgabe ist.
Es soll auch nicht das Ziel sein, jedem zu gefallen. "Wer everybody's darling sein will, ist bald everybody's Volldepp", hat Franz Joseph Strauss gesagt, und das trifft es auch meiner Meinung ziemlich gut. Ich habe allerdings den Eindruck, dass du eine vollständig andere Vorstellung davon hast als die anderen Teilnehmer der Diskussion, was "an sich arbeiten" und "sich anpassen" heißt. Das kann tatsächlich auch für jeden etwas anderes heißen. Ich kann mal aus meiner eigenen Erfahrung berichten: ich hatte massive Hemmungen gegenüber Frauen, keine sozialen Kontakte, über die ich potentielle Partnerinnen hätte kennen lernen können, und habe eine spezielle Weltanschauung, die für mich zwar vollkommen konsistent und logisch ist, die nach meiner Beobachtung aber stets nur in Teilbereichen geteilt wird, sodass es schwierig ist, Gleichgesinnte zu treffen, und ich früher Partnerinnen, die nicht zu mindestens 95% gepasst hätten, von vornherein abgelehnt hätte.
So, ich habe zunächst einmal daran gearbeitet, meine Hemmungen zu reduzieren. Das hat Jahre gedauert und hat zum Teil bewusstes Training erfordert, zum Beispiel um mir zu ermöglichen, Blickkontakt nicht mehr zu vermeiden. Mehr soziale Kontakte habe ich nach wie vor nicht, aber da bin ich auch nicht unglücklich drüber - meine erste Beziehung habe ich über OD gefunden; da war vor allem eine Erhöhung meiner Frustrationstoleranz nötig, was mir vorab gar nicht so klar war, und mehr Wissen um die "Spielregeln", zum Beispiel die Auswahl guter Fotos und ein bisschen darüber, wann man wie viel und was schreibt. Und ich habe gelernt, über ein paar mehr Unterschiede hinweg zu sehen, sprich, ich bin, wenn auch zähneknirschend, kompromissbereiter geworden. Für andere Leute kann "an sich arbeiten" zum Beispiel heißen "mehr unter Leute gehen", oder "Gewicht reduzieren".

schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑22.12.2024, 11:33 Oh doch! Wenn ich eine tiefe Freundschaft zu jemandem pflege, dann lade ich mit jedem Gespräch oder Umarmung meine sozialen Batterien. Und bei körperlichem Kontakt reicht tatsächlich schon eine Umarmung, das muss kein Kuss auf dem Mund sein.

Der Vergleich mit deinem Arbeitskollegen hingt, weil ihr keine echte Freundschaft hegt. Dimitri ist, so wie du ihn beschreibst, ein Bekannter.
Wenn er dich dafür verprügeln will, dann ist hat der Mann Aggressionsprobleme und ich würde lieber Abstand zu ihm halten.
Ich gehe mal davon aus, dass TwoTone hier eine sarkastische Zuspitzung der möglichen Reaktion seines Kollegen gewählt hat, um es zu verdeutlichen (vielleicht aber auch nicht), aber jedenfalls ist das auch in meiner Welt so: Männer umarmen sich nicht. Ich hatte für viele Jahre zwei gute Freunde, aber die zum umarmen, wäre mir im Traum nicht eingefallen.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 22.12.2024, 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt. Zitatzuordnung ergänzt.
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Re: Tausche Schokolade gegen Sex - Wie schwer ist es ein Sexpartny zu finden?

Beitrag von Levyn »

schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑22.12.2024, 11:33 Von mir selbst gehe ich nicht aus. Ich bin ein temperamentvoller Mensch und kann mich diesen Punkt wohl nur annähern, finde ihn aber erstrebenswert. Aber ich werde mich nicht unter Druck setzen deswegen.
Mein Glaube ist es auch nicht, weil ich solche Menschen schon getroffen habe und sie für diese Eigenschaft bewundere.

Warum denkst du denn, dass du eine romantische Beziehung brauchst?
Weil es einfach eine ganz andere Verbindung ist als eine Freundschaft. Da geht es nicht nur um Körperflüssigkeiten austauschen, sondern das Gefühl wirklich als Mensch akzeptiert zu sein. Es ist einfach eine andere Form von Nähe, die besonders ist.
Wenn du nicht von dir ausgehst, dann kannst du mir sicher auch erklären, warum die meisten Menschen in unserer Gesellschaft trotzdem Freundschaft und Beziehung so stark trennen. Als Mensch braucht man doch keine Beziehung.

Warum möchtest du denn eine Beziehung?
schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑22.12.2024, 11:33 Ich denke, du gehst du von deinem Schmerz aus und das ist für mich total nachvollziehbar. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich ihn nicht spüre, aber nicht jeder Mensch tickt gleich und ich glaube den Menschen, die mir sagen, dass es ihnen nichts ausmacht und glücklich in ihrem Single-Dasein sind. Wieso sollte ich sie der Lüge bezichtigen, nur weil ich manchmal anders fühle? Nicht jeder nimmt eine Situation gleich wahr.
Ich kenne auch genügend Menschen, die ihr Single-Dasein genießen, aber das sind alles Menschen, die regelmäßig jemanden am Start haben. Einen Menschen, der das Single-Dasein genießt und gleichzeitig noch nie oder sehr selten Erfolg beim anderen Geschlecht hat, habe ich bisher noch nicht getroffen. Von Lügen würde ich persönlich nicht sprechen, aber sehr wohl davon sich die eigenen Gefühle schön zu reden. Dass du genügend Leute kennst, die sowohl glücklich mit ihrem Single-Dasein sind und gleichzeitig auch wenig Erfolg beim anderen Geschlecht haben, will ich hier aber natürlich nicht ausschließen. Es soll ja auch einige Unternehmer geben, die sich voll auf ihre Karriere fokussiert haben und daher ganz froh waren Single zu sein und mehr Zeit hatten sich um andere Dinge zu kümmern.
schrulligeWölfin hat geschrieben: ↑22.12.2024, 11:33 Eine Sache ist es, für sein Überleben zu sorgen und eine andere, Ziele zu erreichen, die nicht für das Überleben wichtig sind.
Geht es jetzt um Überleben oder das Leben zu leben? Du kannst ja nicht in deiner Argumentation ständig den Kontext ändern. Mal geht es darum Überleben und mal geht es um Lebensqualität. Wenn es nur um das Überleben geht, dann brauchen wir hier auch gar nicht weiter diskutieren, weil sich alle Themen hier nur darum drehen, dass man sein Glück maximiert und nicht darum, dass man sonst stirbt. Du brauchst ja auch keinen guten Job, um zu überleben.

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