Mangelnde Vorstellungskraft
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
enderal,
damit bist du aber kein HC-AB mehr, sondern eher ein SC-AB.
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Reinhard
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Enderal hat geschrieben: ↑03.10.2025, 12:54 Das es Impararitäten (Ungleichheiten) in der Haushaltsführung von Paaren geben kann, bezweifle ich per se gar nicht, ein haargenaues 50:50 kann es wohl nicht geben. Ich bezweifle lediglich, dass dies an den bösen/faulen Männern liegt, sondern vielleicht auch an den Lebensumständen der Menschen. Unterschiedliche Berufe, Arbeitszeiten, körperliche Vorrausetzung etc.
Hier mit schließe ich die Thematik, da dies zu Off-Topic wird, meine Meinung zu diesem Thema ist gesagt, dass sich manche von einer Meinung getriggert fühlen unterliegt nicht meiner Verantwortung.
... naja, es ist ja nicht unbedingt die Meinung selbst, die triggert, sondern Präsentation und Kontext.
Wenn das Thema der haushaltlichen Arbeitsteilung im Allgemeinen diskutiert wird, oder Feminismus, oder Geschlechterrollen und Gesellschaft, dann kann man durchaus mit seinen Erkenntnissen bezüglich Statistik, Auswertung und Erhebungsmethoden, etc. pp. kommen und hat dann vielleicht einen Punkt. Wenn man hingegen Dating das eigentliche Thema ist und man dann bei Haushalt gleich mit "feministischem Blödsinn" kommt, dann fragen sich die Leser schon, will der jetzt triggern? Oder sich bewusst als Antifeminist darstellen?
Make love not war!
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Meffi
Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Nur ein kurzer Einwurf: Eine Umfrage, bei der die Antworten aus einem Gefühl heraus gegeben werden, liefert keine belegten Fakten, sondern vielmehr subjektive Einschätzungen von Frauen und Männern. Umfragen sind zwar wertvolle Indikatoren für Meinungsbilder, Zufriedenheit oder gesellschaftliche Trends – doch sie stellen keine objektiven Belege für Tatsachen dar.
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Hoppala
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Das ist in dieser Allgemeinheit falsch.
Und auch Daten über subjektive Eischätzungen können Fakten sein.
Auch dasi ist in dieser Allgmeinheit eine unrichtige Aussage.
Es kommt immer m Einzelnen auf Fragestellung, Auswertung und natürlich Erhebungsverfahren an.
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Meffi
Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Das ändert jedoch nichts daran, dass man bei einer objektiv messbaren Methodik zu anderen Daten gelangen würde. Schau dir dazu gerne Studien an – etwa zur wahrgenommenen Attraktivität oder zur Arbeitsweise von Personen. Man kommt dabei recht schnell zu dem Schluss, dass die subjektiv gelebte Realität nicht mit der tatsächlichen Realität übereinstimmt
Und? Für dich sind Fragestellungen wie „wahrgenommene aktive Zeit“ ein Hinweis darauf, dass es sich um eine Studie handelt, die sich für „harte“ Fakten interessiert? Hast du schon einmal spontan ein Kilo Mett abgewogen? Beim ersten Versuch liegt man da ziemlich sicher daneben.
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Kisuli
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
In der von mir verlinkten Studie wurde erhoben, wie viele Stunden Männer und Frauen jeweils mit Haus- und Carearbeit verbringen (objektive Angaben). Dann wurden beide Gruppen befragt, ob sie die Arbeit als gleichberechtigt verteilt empfinden und wie zufrieden sie mit der Aufteilung sind.Meffi hat geschrieben: ↑05.10.2025, 19:05Nur ein kurzer Einwurf: Eine Umfrage, bei der die Antworten aus einem Gefühl heraus gegeben werden, liefert keine belegten Fakten, sondern vielmehr subjektive Einschätzungen von Frauen und Männern. Umfragen sind zwar wertvolle Indikatoren für Meinungsbilder, Zufriedenheit oder gesellschaftliche Trends – doch sie stellen keine objektiven Belege für Tatsachen dar.
Ich weiß jetzt nicht, was du mit deinem Beitrag aussagen willst. Es ist doch genau der Sinn der Studie, zu prüfen, wie die Aufgabenverteilung innerhalb von Paaren/Familien empfunden wird und ob diese subjektiven Empfindungen mit der erhobenen Realität objektiv übereinstimmen.
Dein Beitrag ergibt in diesem Kontext keinen Sinn.
Zuletzt geändert von Kisuli am 06.10.2025, 07:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Hoppala
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Mit einer anderen Messmethode gelangt man imme ru anderen Ergebnissen. So wie man ohne Empirik auch zu anderen Ergebnissen kommt. Oder oder oder. Dein "Einwand" ist keiner, er benennt Grundlagen, die für jedwede empirische Studie gelten.
Wegen des Unterschieds von subjektiver Wahrnehmung zu objektiver (=überprüfbar gemessener) Faktizität erstellt man solche Studien.
Da kannst du die nicht wegen ihrer notwenidgen Grundlagen in Bausch und Bogen als irreführend abtun, aber zugleich "Objektivität" einfordern. Widerspruch in sich.
"Und?" Nichts und. Isso.Die Schlussfolgerung daraus darfst du selbst treffen.
Eine hast du anscheinend schon getroffen. Und die lässt erkennen, dass du das Konzept nicht verstanden hast: Ja, wenn ich "wahrgenommene aktive Zeit" messen will, sind Aussagen über "wahrgenommene aktive Zeit" Messdaten, die zu Fakten generiert werden können - und zwar so "hart", wie es Erhebungs- und Auswertungsdesign zulassen.
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Meffi
Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Die Studie erhebt keine objektiven Daten zum tatsächlichen Zeitaufwand, sondern basiert ausschließlich auf Selbsteinschätzungen der Befragten. Es wurde nicht gemessen, wie viel Zeit Männer und Frauen tatsächlich mit der Tätigkeit verbringen, sondern lediglich, wie viel Zeit sie glauben dafür aufzuwenden. Das zeigt sich bereits an Formulierungen wie „Männer empfinden die Verteilung deutlich gleichmäßiger“ oder „nach eigener Einschätzung“.
Objektive Daten hätten sich problemlos erheben lassen. Dass dies unterblieben ist, scheint eine bewusste(?) methodische Entscheidung gewesen zu sein.
Aus methodischer Sicht wäre es ohne Weiteres möglich gewesen, die Teilnehmenden ihre alltäglichen Care-Tätigkeiten ausführen zu lassen und den damit verbundenen Zeitaufwand objektiv zu erfassen – etwa durch direkte Beobachtung, Zeitprotokolle. Dass stattdessen ausschließlich auf subjektive Selbsteinschätzungen zurückgegriffen wurde („Wie viel Zeit glauben Sie, im Haushalt zu investieren?“), wirft grundlegende Fragen zur Validität der Ergebnisse auf. Einschätzungen dieser Art sind erfahrungsgemäß anfällig für Verzerrungen durch soziale Erwünschtheit, individuelle Wahrnehmungsunterschiede und geschlechtsspezifische Erwartungshaltungen.
Die Entscheidung, auf objektive Messungen zu verzichten, erscheint daher nicht nur forschungsökonomisch motiviert, sondern auch erkenntnistheoretisch problematisch – insbesondere, wenn die Studie normative Aussagen über geschlechtsspezifische Verteilungsmuster ableitet.
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich bereits zu einem früheren Zeitpunkt deutlich gemacht habe, dass ich an weiterführenden Diskussionen mit dir kein Interesse habe. Deine Argumentationsweise entwickelt sich erfahrungsgemäß nach wenigen Beiträgen in eine Richtung, die ich weder inhaltlich noch strukturell nachvollziehen kann, da du dazu neigst, dich auf einzelne Aspekte zu versteifen und dabei den Gesamtzusammenhang auszublenden. Aus diesem Grund werde ich auf weitere Beiträge deinerseits nicht reagieren und diese auch nicht zur Kenntnis nehmen.
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Meffi
Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Und hier noch einmal deine damalige Einschätzung zu einem vergleichbaren Thema – das letztlich ebenfalls nur auf einer „Online-Befragungsstudie“ beruhte.
Bemerkenswert ist, wie stark unsere Positionen in der damaligen Diskussion halbwegs übereinstimmten. Vor diesem Hintergrund ließe sich vermuten, dass deine heutige Kritik weniger aus methodologischen Bedenken resultiert, sondern vielmehr dadurch motiviert ist, dass meine Einwände nicht mit deinem aktuellen Weltbild vereinbar erscheinen. Interessanterweise war deine Wortwahl damals deutlich schärfer als diejenige, die ich hier gewählt habe.Hoppala hat geschrieben: ↑11.07.2023, 16:52 Ich habe gelernt, dass man bei solchen Statistiken immer erst mal prüfen muss, ob sich im Vergleichszeitraum Definitionen, Kategorien, die beobachtende/verfolgende Personallage oder Fallaufnahmesituation oder andere wesentliche Faktoren gravierend geändert haben. Das wäre eigentlich die Aufgabe der berichtenden Redaktionen. Die sie aber praktisch nur mehr im seltenen Einzelfall ausfüllen. Da genügt ne Zahl und ein Schlagwort für die Melduing, Und unsereins denkt: "ooooh!" Bis dann mal irgendwer - zu spät - damit um die Ecke kommt, dass sie gar ncit so sher die Realität, sodenr die Erfassungsart geändert hat.
Muss nicht sein. Kann aber sein. Solche Fehlmeldungen aus vielen Bereichen der Kriminalität und Polizeiarbeit gab es in den vergangenen leider immer wieder.
Erst mal Basisfrage: was wird als "Partnerschaftsgewalt" erfasst? Und handelt es sich um Anzeigen? Gerichtliche Urteile? Erhebungen bei Hilfsstellen?
Und das ist erst der Anfang der Fragen, die ein anständig ausgebildeter Journalist prüfen sollte, bevor ersiees was zusammenschreibt.
Diese handwerklichen Schwächen sind ein Grund für die Glaubwürdgkeitskrise der Medien. Da kann man halt von vornherein irgendwelche Schwurbelmedien konsumieren, die einem nach dem Munde schreiben. (Nur dass das Konsumierte dannnoch weiter von der Wirklichkeit entfernt ist.)
Denken und Recherchieren vorm Schreiben kostet Zeit und damit Geld. (Was dazu führt, dass gerade die, die den Qualitätsverlust der ÖR beklagen, für höhere Rundfunkgebühr, ggf. zweckgebunden für höhere Honorare, sein müssten ...)
Zuletzt geändert von Kolinatan am 06.10.2025, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatzuordnung korrigiert.
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Kisuli
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Ich kenne zugegebenermaßen das genaue Studiendesign nicht, bin aber davon ausgegangen, dass entsprechende Zeitprotokolle etc. angefertigt wurden, so dass die Zeitangaben als objektiv belegt gelten können. Wenn du davon ausgehst, dass z.B. Männer deutlich mehr Zeit mit Kinderbetreuung verbringen, als sie angeben - ok, anzweifeln kann man das natürlich immer und natürlich weisen auch viele Studien methodische Mängel auf. Trotzdem gibt es zu dem Thema ja mehr als genug Forschung mit ähnlichen Ergebnissen, das ist nicht die einzige Studie zu dem Thema.Meffi hat geschrieben: ↑06.10.2025, 13:25 Die Studie erhebt keine objektiven Daten zum tatsächlichen Zeitaufwand, sondern basiert ausschließlich auf Selbsteinschätzungen der Befragten. Es wurde nicht gemessen, wie viel Zeit Männer und Frauen tatsächlich mit der Tätigkeit verbringen, sondern lediglich, wie viel Zeit sie glauben dafür aufzuwenden. Das zeigt sich bereits an Formulierungen wie „Männer empfinden die Verteilung deutlich gleichmäßiger“ oder „nach eigener Einschätzung“.
Objektive Daten hätten sich problemlos erheben lassen. Dass dies unterblieben ist, scheint eine bewusste(?) methodische Entscheidung gewesen zu sein.
Aus methodischer Sicht wäre es ohne Weiteres möglich gewesen, die Teilnehmenden ihre alltäglichen Care-Tätigkeiten ausführen zu lassen und den damit verbundenen Zeitaufwand objektiv zu erfassen – etwa durch direkte Beobachtung, Zeitprotokolle. Dass stattdessen ausschließlich auf subjektive Selbsteinschätzungen zurückgegriffen wurde („Wie viel Zeit glauben Sie, im Haushalt zu investieren?“), wirft grundlegende Fragen zur Validität der Ergebnisse auf. Einschätzungen dieser Art sind erfahrungsgemäß anfällig für Verzerrungen durch soziale Erwünschtheit, individuelle Wahrnehmungsunterschiede und geschlechtsspezifische Erwartungshaltungen.
Die Entscheidung, auf objektive Messungen zu verzichten, erscheint daher nicht nur forschungsökonomisch motiviert, sondern auch erkenntnistheoretisch problematisch – insbesondere, wenn die Studie normative Aussagen über geschlechtsspezifische Verteilungsmuster ableitet.
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Kisuli
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Tania hat darauf hingewiesen, dass Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern im Haushalt auch heutzutage nicht unbedingt immer gegeben ist. Du hast das in grundlos unhöflicher und unsachlicher Weise als feministischen Blödsinn und als Mittel zur Diskreditierung von Männern bezeichnet, ergo erstmal negiert dass es eine Ungleichverteilung gibt. Tania und ich haben Forschungsbeispiele geliefert, die belegen, dass Hausarbeit nicht gleichverteilt ist. Niemand hat behauptet, dass Männer böse oder faul sind. Genau genommen hat niemand irgendetwas zu den möglichen Gründen einer Ungleichverteilung von Hausarbeit geschrieben. Niemand hat abgestritten, dass es dafür u.U. gute Gründe geben kann. Mir schien, dass eher du derjenige warst, der sich aus welchen Gründen auch immer von einer recht neutralen Aussage getriggert fühlt.Enderal hat geschrieben: ↑03.10.2025, 12:54 Das es Impararitäten (Ungleichheiten) in der Haushaltsführung von Paaren geben kann, bezweifle ich per se gar nicht, ein haargenaues 50:50 kann es wohl nicht geben. Ich bezweifle lediglich, dass dies an den bösen/faulen Männern liegt, sondern vielleicht auch an den Lebensumständen der Menschen. Unterschiedliche Berufe, Arbeitszeiten, körperliche Vorrausetzung etc.
Hier mit schließe ich die Thematik, da dies zu Off-Topic wird, meine Meinung zu diesem Thema ist gesagt, dass sich manche von einer Meinung getriggert fühlen unterliegt nicht meiner Verantwortung.
Aber wie gesagt, viel Erfolg noch. Du machst das schon
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Meffi
Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Und genau deshalb schaue ich mir solche Aussagen gerne etwas genauer an, um zu prüfen, ob sie tatsächlich zutreffen. Zugegeben, sie sind formuliert, als handle es sich um einen gesicherten Fakt – umso ärgerlicher finde ich es, wenn Menschen darauf hereinfallen. Danke für die schnelle Klärung.
Ich habe dazu ehrlich gesagt keinerlei persönliche Meinung und hätte mich vermutlich gar nicht geäußert oder weitergelesen, wenn mir das kleine Drama nicht aufgefallen wäre
Du kannst es ja gerne verlinken, dann fügt sich das wieder stimmig ein.
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Tania
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Also bei Deiner Partnerin würdest Du ein schwammiges "Ich habe das Gefühl dass ich viel mehr Hausarbeit übernehme als Du" akzeptieren, aber in einer Diskussion unter Laien in einem Internetforum hättest Du gern messbare und belegte Fakten?
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Meffi
Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Meinst du, das wäre so? Ich führe seit 22 Jahren einen Einpersonenhaushalt – anfangs mit Unterstützung meiner Schwestern. Bei den meisten anderen ABs dürfte es ähnlich aussehen.
Ich lege keinen Wert darauf, ob ich 80 %, 60 % oder nur 30 % der Haushaltsaufgaben übernehme. Ich würde das auch nicht ausrechnen oder analysieren, wie viel ich im Vergleich zu meinem Partner geleistet habe. Entscheidend ist, dass die Wohnung in Ordnung ist. Eine Partnerschaft ist meiner Auffassung nach keine Mietgemeinschaft, in der jeder exakt denselben Anteil erfüllen muss – unabhängig von den individuellen Umständen.
Aber klar, du hast recht: Für so ein Verständnis sind heute nur noch wenige Menschen zu gewinnen.
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Das kann Dich super darauf vorbereiten, einen Zwei- oder Drei- oder Mehrpersonenhaushalt zu führen. Es kann aber auch sein, dass Du in einer Partnerschaft auf ungeahnte Herausforderungen triffst. Deine Freundin könnte ein Putzteufelchen sein, dem Deine Putzroutine längst nicht reicht, oder sie könnte allergisch auf jede Art von Chemie sein, oder eine begabte, aber chaotische Künstlerin, an deren überall herumliegenden Pinseln und Farbtuben Du verzweifelst ...
Natürlich hast Du als erfolgreicher Einpersonenhaushaltsvorstand trotzdem eine bessere Ausgamgsposition als jemand, der direkt aus Hotel Mama mit Vollpension und Reinigungsservice kommt.
Habe ich auch nie getan - mein Credo war immer "Jede/r tut, was er/sie kann". Wenn sich allerdings irgendwann herausstellt, dass eine/r allabendlich nach den freiwillig übernommenen xy% der Hausarbeit erschöpft ins Bett fällt und sich nur noch wünscht, dass der/die andere beim Zocken wenigstens Kopfhörer tragen würde, weil man selbst im Gegensatz zu ihm/ihr einfach mal pennen will und früh raus muss ... dann beginnt man durchaus mal zu meckern. Auch ohne vorher ein Zeit- und Tätigkeitsprotokoll zu schreiben. Es geht dann einfach nur um das Gefühl, benachteiligt und überfordert zu sein. Und wenn eine/r dieses Gefühl hat, hat die Beziehung ein Problem - sogar wenn rein zahlenmäßig xy <= 50 ist.Ich lege keinen Wert darauf, ob ich 80 %, 60 % oder nur 30 % der Haushaltsaufgaben übernehme. Ich würde das auch nicht ausrechnen oder analysieren, wie viel ich im Vergleich zu meinem Partner geleistet habe.
Zumindest für eine gewisse Zeit ....
Zuletzt geändert von Tania am 07.10.2025, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Meffi
Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Jo, sie ist ein regelrechter Putzteufel mit ausgeprägtem Kontrollbedürfnis. Ich wünsche ihr ein erfolgreiches Leben, denn ich möchte mich nicht mit jemandem arrangieren, der zu keinerlei Kompromissen bereit ist.Tania hat geschrieben: ↑07.10.2025, 13:52 Deine Freundin könnte ein Putzteufelchen sein, dem Deine Putzroutine längst nicht reicht, oder sie könnte allergisch auf jede Art von Chemie sein, oder eine begabte, aber chaotische Künstlerin, an deren überall herumliegenden Pinseln und Farbtuben Du verzweifelst
Bei einer Künstlerin wäre es denkbar, ihr ein eigenes Atelierzimmer zur Verfügung zu stellen, das sie selbstständig organisiert. Allerdings sehe ich mich nicht in der Rolle eines Elternteils oder Betreuers – eine solche Beziehung würde ich vermutlich gar nicht erst anstreben.
Insofern bin ich auf vielen Ebenen ziemlich wählerisch. Deshalb werde ich wohl auch AB bleiben und mich höchstens auf die eine oder andere F+ einlassen – die dann irgendwann wieder auseinandergehen
wenn man keine Kompromisse findet und jeder stur auf seinem Recht beharrt, wird es einfach nichts. Ganz gleich, wie viel der Partner leistet oder nicht.
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Wenn es der- oder diejenige mit sich machen und sich ausnutzen lässt, dann kann das sicherlich "funzen". Es ist nämlich nicht selten der Fall, dass sich eine Person bedienen lässt und es gar nicht mehr merkt, wie sehr sich die andere Person abrackert.
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Re: Mangelnde Vorstellungskraft
Zu wählerisch zu sein, kann aber auch dafür sorgen, dass man nie glücklich wird. Hast du denn für dich nun entschieden, dass deine Kriterien, die du hier mal ausgebreitet hattest, nicht verhandelbar sind? Ein Freund von mir wollte niemals eine tätowierte Frau ohne akademischen Abschluss haben. Irgendwann lief er dann einer tätowierten Erzieherin über den Weg und heute sind sie schon 14 Jahre lang verheiratet.