Werdet ihr auch immer verbitterter?

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Deja-vu
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Deja-vu »

Vogel hat geschrieben: ↑24.02.2026, 05:55 Ja, ich glaube, ich werde immer verbitterter!

Ich wollte es mir bis jetzt nicht eingestehen, aber wenn man nicht in einer Beziehung und Partnerschaft ist, ist man in unserer Gesellschaft einfach unten durch. Erst Recht wenn man überhaupt keine Erfahrungen sammeln durfte - und ich spüre das sehr deutlich, auch hier im Forum!

Und je mehr ich das spüre, desto mehr möchte ich mich noch mehr abkapseln, weil ich den Eindruck habe, meilenweit anderen Menschen in der Entwicklung hinter her zu sein - im wahrsten Sinne des Wortes buchstäblich: zurückgeblieben zu sein.
Kann ich sehr nachfühlen.

Aber gerade hier im Forum ist doch der Ort, wo man damit nicht allein ist.
Eine liebe Umarmung für dich :umarmung2:
Seb-X
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Seb-X »

Wenn dann noch andere Probleme dazukommen, welche dir klarmachen, dass für eine Beziehung sowieso Zeit und Energie fehlen, dann wird es richtig schlimm. Nach außen gibt man den Optimisten, aber allein in den eigenen vier Wänden resigniert man nur und hat keine Hoffnung. Dazu kommt die Scham.
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Seb-X hat geschrieben: ↑25.02.2026, 15:02 Nach außen gibt man den Optimisten, aber allein in den eigenen vier Wänden resigniert man nur und hat keine Hoffnung. Dazu kommt die Scham.
Innerlich leide ich auch unter meinem AB-Status. :sadman: Ich glaube aber, dass man mir das nicht ansieht bzw. anmerkt. Es ist tatsächlich so, dass man nach aussen immer so tut, als wäre alles super. Wie es innerlich aussieht ahnt keiner.

Und ja, auch Scham ist ein Problem. Normalos können sich das wahrscheinlich nicht vorstellen, wie es ist, wenn man AB ist und haben diesbezüglich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch kein Verständnis. Von daher verheimliche ich meinen AB-Status auch. Werde ich gefragt, ob ich schonmal eine Freundin hatte, dann lautet die Antwort: Ja! Auch wenn das gelogen ist... :sadman:
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Mia Kristall
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Mia Kristall »

Carmen1452 hat geschrieben: ↑12.05.2025, 12:31 Ich weiß das man die Hoffnung nicht aufgeben soll.

Aber jetzt mit 40 habe ich die Hoffnung so gut wie aufgegeben. Bis auf einen Mann der mich bitterlich enttäuscht und vielleicht auch verarscht hat hatte nie ein Mann je Interesse an mir.😞 Ich bin einfach zu hässlich.

Vielleicht sollte man es einfach akzeptieren lernen.😢
Hat sich was geändert? Das Problem ist, die Welt wird schneller und schwerer, die Menschen werden strenger und härter, kälter, Liebe wird wirtschaftlicher, mehr Auswahl als Gefühl

Ich bn 28, Eigentlich junger Mann, zu meinem leiden mit einer SEHR weiblichen Seite, abgesehen davon, Autistisch, komme nur schwer im Leben klar, und alle chancen auf Beziehungen die ich bisher hatte zerstört........ der perfekte Weg in ein dauer einsames leben, was leider absolut möglich ist, deswegen steigen ja die Selbstmord raten auch an, und so manche Systemkritiker weis, nicht Grundlos wird unser Land von den Bürgern her langsam kleiner, es ist ein modernes Kulturen Problem, was scheinbar kaum jemand ernst nimmt

umso schwerer man es hat, umso aktiver muss man leider sein, mehr kämpfen, sich mehr anstrengend, es geht leider nicht anders, in allem trainieren, Sich optisch schön machen, Sprechen, Verhalten, Reaktionen, sozialkentnnisse, die Liebe ist heute leider ein harter markt, da zu bestehen ist eine richtige Mamut aufgabe geworden.,....... ZU VIELE geben auf und leben ERNSTHAFT lieber für sich allein......... tut mir, nicht, leid.... Aber das respektiere ich nur wenig, Beziehungen und Nachwuchs sind NOTWENDIG, und Beziehungen für das Herz, es wäre für uns alle leichter, würde die MAsse das endlich kapieren, aber ich sage mal, es sieht leider schlecht für uns aus


wenn ich jetz nicht wüsste das wir in eine Moralisierten Welt leben in der man immer Angst haben und Vorsichtig sein muss, würde ich dich jetz da dein Ort von der Entfernung passen könnte, nach einem DAte fragen : D ich lass das mal als Humorvolle Aussage stehen

Zu mir gibt es wenig, bin absolut nicht 0815, bisschen speziell, trainiere " normaler " und klüger zu werden, aber klappt nur dezent, bin noch jungfrau, mit Freunden lief auch nie viel, manchen ergeht es leider so

ABER das gab es natürlich schon früher, UNSERE ONKEL, sehr oft, der Bruder meiner Mama, Mitte 60, NOCH NIE IM LEBEN Freunde gehabt, jemanden geliebt oder geküsst, ein HARDCORE Beginner, und es hat ihn nie hart interessiert.......... JOP Genetisch hat sich das auch etwas, seltsam gedreht, aber ändern kann man es ja eh nicht, einfach mal so, nebenher

Lass von dir hören : D
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Mia Kristall
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Mia Kristall »

Darth Bane hat geschrieben: ↑12.05.2025, 10:01 Bei mir ist es so, dass ich inzwischen mit Mitte 50 jegliche Hoffnung auf eine Beziehung aufgegeben habe. Alles andere wäre illusorisch. Ich merke mittlerweile, dass ich von Tag zu Tag immer mehr abstumpfe, gefühlskälter werde und weiter verbittere.
Wilhelm Busch hat ja mal gesagt:"Wer alleine ist der hat es gut, da keiner da, der ihm Böses tut."
Geht es euch auch so?
WADDE, bei dir steht vergeben, ist da ein SCherz oder ist es jetzt passiert? wenn ja, das erste Mal? Muss bitter sein mit 50 das erste Mal die liebe zu finden, nach all den Jahren der Jugend
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Kolinatan »

Mia Kristall hat geschrieben: ↑25.02.2026, 23:09 WADDE, bei dir steht vergeben, ist da ein SCherz oder ist es jetzt passiert? wenn ja, das erste Mal?
Du kannst seine Geschichte hier nachlesen.
:se-vulcan+: Lebe lang und in Frieden.
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Deja-vu »

Mia Kristall hat geschrieben: ↑25.02.2026, 22:58 die Liebe ist heute leider ein harter markt, da zu bestehen ist eine richtige Mamut aufgabe geworden
Fast wie im Literaturmarkt.

Ich möchte das Thema Liebe eigentlich ungern so betrachten, und ich bin auch kein Produkt, das ich anpreisen und verkaufen muss. Genau wie ich andere Menschen nicht als Produkt sehe.
Mia Kristall hat geschrieben: ↑25.02.2026, 22:58 ZU VIELE geben auf und leben ERNSTHAFT lieber für sich allein......... tut mir, nicht, leid.... Aber das respektiere ich nur wenig, Beziehungen und Nachwuchs sind NOTWENDIG
Den Absatz verstehe ich jetzt nicht. :gruebel:
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Hoppala »

Seb-X hat geschrieben: ↑25.02.2026, 15:02 Wenn dann noch andere Probleme dazukommen, welche dir klarmachen, dass für eine Beziehung sowieso Zeit und Energie fehlen, dann wird es richtig schlimm. Nach außen gibt man den Optimisten, aber allein in den eigenen vier Wänden resigniert man nur und hat keine Hoffnung. Dazu kommt die Scham.
Zum "Schämen" besteht kein Anlass.
Niemand muss sich schämen, von einer Lawine überrollt und begraben zu werden.

Allerdings leben wir in einer Kutlur, die "individuelle Freiheit" zur Ideologie gekürt hat. Dass die jemand durch Umstände, Lebensweg etc. eingeschränkt wird, ist eigentlich der Normalfall. Dass dann manchmal NUR Unterstützung von außen noch was bewegen kann, ist offensichtlich. Persönliche Selbstverantwortung hat Grenzen.
Widerspricht aber der Ideologie. Soll also nicht sein. Ist nur in "historischen Kontexten" noch erlaubt: Krankheiten, Unfälle etc. Wenn man faktisch physisch "beschädigt" ist. "Oh, du kanst nicht mehr laufen! Ein Unfall? Was hast du falsch gemacht?" Bitte?

Wie durchbricht mensch Ideologien? Einfach nicht dran halten, nicht danach leben. Nicht schämen.

Und;: nicht den Optimisten geben, wenn man nicht optimistisch ist.
Die "fast-schon-Pflicht" zur Positivität widerspricht der Realität. Es gibt Aspekte, die mensch in positiver Entwicklung sieht. Da ist Optimismus angesagt. Und es gibt Aspekte, die mensch in unguter Entwicklung sieht, Da ist es richtig, klar "Stopp. Nein. Nicht da lang!" zu sagen.
Im Fruühmittelalter haben die Menschen damit gerechnet, dass noch zu Lebzeiten, aber spätenstens in der nächsten Generation, die Welt untergeht und Gottes Strafgericht hernieder geht.
Heute sollen wir so tun, als ginge es fortwährend in eine wunderbare Zukunft. (Und dann schaltet man die Nachrichtne ein ....)
Beides ist richtig und falsch. Beides hat je nach dem seine Berechtigiung.

Und meines Erachtens gibt es zuvel Blödsinn auf der Welt, auch weil die Menschen nicht lauthals widersprechen. Wegen dieses "man kann ja nicht dagegen sein, wie sieht da aus, wenn ich so negativ bin, und es ändert sich sowieso nichts" Glaubens.

Stattdessen wird das Maul überwiegend aufgemacht, wenn es gegen andere Menschen geht. Vorzugsweise Schwächere.

Nicht mitmachen, was man nicht gut findet. Und wenn gezwungenermaßen: dann nur unter hörbarem Protest.
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Valek »

Hallo,

hab mich wegen dieses Threads hier mal registriert.

Schiebe derzeit auch Frust mit zunehmender Verbitterung, obwohl mir klar ist, dass ich nur bedingt dazu berechtigt bin. Denn meine Situation (männlicher Dauersingle Anfang 40, vereinzelte Erfahrung mit Frauen inzwischen mehr als 10 Jahre her...) hab ich mir zu einem großen Teil selbst zuzuschreiben, da ich viele, viele Jahre einfach gar nicht aktiv, motiviert und interessiert war. Ich bin grundsätzlich tatsächlich gerne allein. Allerdings hab ich auch psychische Probleme (nehme Medikamente, die ganz gut wirken), insofern ist fraglich, inwiefern das überhaupt mein authentisches Ich ist. Die Problematik des sog. freien Willens etc. Egal, ganz anderes Thema...

Naja, aber jetzt bin ich halt Anfang 40, merke dass ich "alt" werde und wie unfassbar schnell einfach die Zeit verfliegt. Kommt mir vor, als hätte ich mich seit der Pandemie gerade einmal im Kreis gedreht und schon sind wieder 5 Jahre weg. War doch gerade noch Anfang 30. Wtf. Also ich kann Jüngeren wirklich nur raten, ihre Wünsche und Begehren nicht auf die lange Bank zu schieben mit dem Irrglauben, sie hätten ja noch Zeit, das kommt schon alles etc. Nee. Ist keine Zeit mehr. Und ohne Initiative klopft keine an die Tür.

Tjo, nun will ich mal mein Glück via Online-Dating und auch solchen Geschichten wie Speeddating versuchen. Ist jetzt nicht so, dass ich unbedingt Kinder will oder unbedingt einen anderen Menschen braucht, damit mein Dasein lebenswert ist , aber so ganz ohne Frauenkontakt fehlt halt schon was...

Viele Grüße,
V
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Seb-X »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑25.02.2026, 19:18 Und ja, auch Scham ist ein Problem.
Mir ging es dabei - trotz des Strangthemas - nicht nur um Beziehung.
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Diomedes
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Diomedes »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑25.02.2026, 19:18 Und ja, auch Scham ist ein Problem. Normalos können sich das wahrscheinlich nicht vorstellen, wie es ist, wenn man AB ist und haben diesbezüglich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch kein Verständnis. Von daher verheimliche ich meinen AB-Status auch. Werde ich gefragt, ob ich schonmal eine Freundin hatte, dann lautet die Antwort: Ja! Auch wenn das gelogen ist... :sadman:
Also ich erlebe in meinen Umfeld immer mehr Männer die Probleme damit haben überhaupt an ein Date zu gelangen und bei denen in Sachen Frauen nichts läuft. Es hat sich sehr viele verändert in der Dating Welt vor allem zum negativen in den letzten Jahren.

Manchmal habe ich das Gefühl dieses Forum wäre im Jahre 2001 stehengeblieben... Das AB tum wird als etwas exotisch seltenes dargestellt bzw als Randphänomen und die Millionen an angeblichen Normalos schwingen sich mit einer grazilen Leichtigkeit ständig von Bett zu Bett oder von einer Beziehung in die Nächste. Das wird nichts weiter als selektive Wahrnehmung sein. Die Welt hat sich seit dem ersten AB Forum sehr gedreht.
Zuletzt geändert von Diomedes am 22.03.2026, 06:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Diomedes hat geschrieben: ↑22.03.2026, 06:29 Das AB tum wird als etwas exotisch seltenes dargestellt bzw als Randphänomen und die Millionen an angeblichen Normalos schwingen sich mit einer grazilen Leichtigkeit ständig von Bett zu Bett oder von einer Beziehung in die Nächste. Das wird nichts weiter als selektive Wahrnehmung sein.
Insgesamt gesehen gehe ich davon aus, dass das AB-tum tatsächlich nach wie vor etwas exotisches ist. Zumindest ist es ja nicht normal. Wenn ich mal so in meinen Bekanntenkreis gucke, dann sind da die meisten vergeben oder hatten zumindest schonmal eine Beziehung. Dass sich alle Normalos von einer Beziehung zur anderen schwingen dürfte tatsächlich eher selten vorkommen, aber auch diese Fälle gibt es.

Letztendlich ist es aber so, dass man als AB schon das Gefühl hat, dass man der einzige ist, der dieses Schicksal "erleiden" muss. Wohlwissend, dass es eine nicht geringe Zahl Leidensgenossen da draussen gibt. Trotzdem bin ich der Auffassung, dass das AB-tum nicht der Normalzustand ist. :dont: :fessel:
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Levyn »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑22.03.2026, 11:51 Letztendlich ist es aber so, dass man als AB schon das Gefühl hat, dass man der einzige ist, der dieses Schicksal "erleiden" muss. Wohlwissend, dass es eine nicht geringe Zahl Leidensgenossen da draussen gibt. Trotzdem bin ich der Auffassung, dass das AB-tum nicht der Normalzustand ist.
Ich finde die Story mit deiner Arbeitskollegin zeigt doch eindeutig, wo deine Baustelle liegt, aber du daran auch nichts ändern willst. In dem Sinne trägst du auch selbst dazu bei, dass es schwieriger wird jemanden kennen zu lernen.
Du meintest zuerst, dass du deine Arbeitskollegin hübsch und toll findest und als man dir hier im Forum gesagt hat, dass du total in die Friendzone mit deiner Herangehensweise schlitterst, hast du selbstbewusst gesagt, dass du die Zeit genießt und auch einfach nur Freundschaft genug wäre. Jetzt erzählst du aber, dass du dich ja total getraut hast ihr dein Interesse zu zeigen und du doch Interesse hast, aber sie nicht. Aus meiner Sicht machst du es dir selbst schwer und verarschst dich selbst. Gerade weil du versuchst dich über die Friendzone langsam an das "Opfer" anzupirschen, damit sie dann irgendwann denkt "Mensch, ich glaube ich hab mich in den Einsamkeit is doof verliebt". Not gonna happen.
(Es geht um die Story mit der Frau, die du jeden Tag nach Hause gefahren hast)
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von dfg82 »

Diomedes hat geschrieben: ↑22.03.2026, 06:29 Manchmal habe ich das Gefühl dieses Forum wäre im Jahre 2001 stehengeblieben... Das AB tum wird als etwas exotisch seltenes dargestellt bzw als Randphänomen und die Millionen an angeblichen Normalos schwingen sich mit einer grazilen Leichtigkeit ständig von Bett zu Bett oder von einer Beziehung in die Nächste. Das wird nichts weiter als selektive Wahrnehmung sein. Die Welt hat sich seit dem ersten AB Forum sehr gedreht.
Was du hier so schreibst, gab es schon 2006, 2012 oder 2018 im Forum zu lesen. Es hat hier auch niemand behauptet, Normalos hätten es sehr leicht, an Sex und Beziehungen zu kommen.
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Deja-vu »

Levyn hat geschrieben: ↑22.03.2026, 17:05 Ich finde die Story mit deiner Arbeitskollegin zeigt doch eindeutig, wo deine Baustelle liegt, aber du daran auch nichts ändern willst. In dem Sinne trägst du auch selbst dazu bei, dass es schwieriger wird jemanden kennen zu lernen.
War die nicht aber vergeben? So wie die meisten seiner Kolleginnen?

Levyn hat geschrieben: ↑22.03.2026, 17:05Gerade weil du versuchst dich über die Friendzone langsam an das "Opfer" anzupirschen, damit sie dann irgendwann denkt "Mensch, ich glaube ich hab mich in den Einsamkeit is doof verliebt". Not gonna happen.
Kann sehr wohl passieren. Manchen ist dieser Weg sogar lieber.
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Rantanplan »

Deja-vu hat geschrieben: ↑22.03.2026, 22:21
Levyn hat geschrieben: ↑22.03.2026, 17:05Gerade weil du versuchst dich über die Friendzone langsam an das "Opfer" anzupirschen, damit sie dann irgendwann denkt "Mensch, ich glaube ich hab mich in den Einsamkeit is doof verliebt". Not gonna happen.
Kann sehr wohl passieren. Manchen ist dieser Weg sogar lieber.
Sehe ich auch so. Ist bei mir eigentlich nur so gelaufen. Man muss sich doch erst mal kennenlernen, damit sich vielleicht was entwickelt, wenn man meint, das wird immer sofort entschieden, dann wird das doch nix...und wenn das nicht sofort entschieden wird sich gleich abzuwenden führt erst recht nicht zum Ziel.
Ich habe mich schon 2x insgesamt ca. ein ganzes Jahr in der Friendzone bewegt, bevor was draus geworden ist. Da hätten hier die meisten wohl längst aufgegeben.
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Levyn hat geschrieben: ↑22.03.2026, 17:05 Du meintest zuerst, dass du deine Arbeitskollegin hübsch und toll findest und als man dir hier im Forum gesagt hat, dass du total in die Friendzone mit deiner Herangehensweise schlitterst, hast du selbstbewusst gesagt, dass du die Zeit genießt und auch einfach nur Freundschaft genug wäre.
Ja, ich fand die Kollegin hübsch. Da ich Jahrelang wenig bis gar keinen Kontakt zu attraktiven Frauen bzw. potenziellen Partnerinnen hatte, wäre es für mich schon ein Erfolg gewesen, wenn "nur" eine Freundschaft entstanden wäre.
Jetzt erzählst du aber, dass du dich ja total getraut hast ihr dein Interesse zu zeigen und du doch Interesse hast, aber sie nicht.
Ob ich mich wirklich "total" getraut habe, ihr mein Interesse zu zeigen? Ich weiss nicht. :gruebel: Vielleicht habe ich es ihr tatsächlich nicht deutlich genug gezeigt. Vielleicht hatte sie aber auch wirklich kein Interesse an mir.
Rückblickend muss ich sagen, dass es vielleicht sogar ganz gut war, dass nichts draus geworden ist, da sie doch einen, sagen wir mal, schwierigen Charakter hatte. Sie fing mit der Zeit an, sich von mir zu distanzieren, sprach auf der Arbeit nur noch das nötigste mit mir und wollte auch nicht mehr mitgenommen werden. Ok, jetzt könnte man sagen, dass sie vielleicht gemerkt hat, dass ich mehr von ihr wollte. Da sie das aber auch bei anderen Kolleginnen und Kollegen gemacht hat, kann man das eigentlich ausschliessen.
Wie schonmal beschrieben, wurde die Stimmung vor ihrem Weggang im Team immer schlechter. Sie zog über unsere Chefin her und äusserte so Sachen wie: "Am liebsten würde ich den ganzen Laden anzünden!"
Auch andere aus dem Team sind enttäuscht von ihr, da sie den Kontakt mehr oder weniger abgebrochen hat.
Gerade weil du versuchst dich über die Friendzone langsam an das "Opfer" anzupirschen, damit sie dann irgendwann denkt "Mensch, ich glaube ich hab mich in den Einsamkeit is doof verliebt". Not gonna happen.
Also zu 100% würde ich sowas nicht ausschliessen. Gibt genug Paare, die zuerst nur befreundet waren und sich plötzlich ineinander verliebt haben. Umsonst wird es das Lied "1000 mal berührt" wohl auch nicht geben.
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von LazyEyeOzzy »

Also mir fällt es im Moment schwer nicht verbittert zu sein.
Es geht aber nicht so sehr darum dass ich unbedingt eine Beziehung will sondern dass ich mich oft einfach einsam fühle.

Mir würde dann schon einfach Gesellschaft reichen oder jemand zum reden und wenn es nur über Telefon oder WhatsApp ist.

Ich habe zwar relativ viele "Freunde" aber man lebt sich mit der Zeit auseinander und viele verbringen die komplette Zeit nur noch mit dem Partner und oft ist man dann nur noch der Notnagel wenn der Partner oder andere keine Zeit haben.

Jetzt war vor kurzem Karneval (Geht jetzt nicht darum wie toll Karneval ist) wo es immer heißt da würde man immer irgendwo Anschluss finden....das stimmt nicht.

Über das letzte Jahr habe ich auch aktiv versucht neue Leute kennen zu lernen und bin auch feiern gewesen aber mehr ist daraus auch nicht geworden.
Tatsächlich antworten die meisten nicht mal mehr wenn man fragt ob man am Wochenende wieder was machen will.

Also am liebsten würden ich es gerade einfach aufgeben und mich damit abfinden alleine zu bleiben.
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Levyn »

Deja-vu hat geschrieben: ↑22.03.2026, 22:21 Kann sehr wohl passieren. Manchen ist dieser Weg sogar lieber.
Natürlich ist den Leuten dieser Weg lieber, weil man kein Risiko eingeht, aber es ist eben nur Träumerei.
Rantanplan hat geschrieben: ↑23.03.2026, 08:56 Sehe ich auch so. Ist bei mir eigentlich nur so gelaufen. Man muss sich doch erst mal kennenlernen, damit sich vielleicht was entwickelt, wenn man meint, das wird immer sofort entschieden, dann wird das doch nix...und wenn das nicht sofort entschieden wird sich gleich abzuwenden führt erst recht nicht zum Ziel.
Du bist eine Frau und selbst dann weiß ich nicht, was du konkret mit Friendzone meinst. Ich habe ja schon öfter mit dir diskutiert und ich hatte das Gefühl, dass du immer ganz andere Situationen vorm inneren Auge hast als ich oder viele andere.
"Man muss sich doch erstmal kennenlernen, damit sich vielleicht was entwickelt"...Du denkst dir vielleicht eine Friendzone existiert schon, wenn man sich ganz normal kennenlernt und ab und zu miteinander etwas macht. So wie manch Bekannter eben.
Du müsstest für mich also nochmal genauer beschreiben, was du als Friendzone empfindest.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑23.03.2026, 09:15 Vielleicht habe ich es ihr tatsächlich nicht deutlich genug gezeigt. Vielleicht hatte sie aber auch wirklich kein Interesse an mir.
Nach deinen Beschreibungen war da leider nichts und ob sie Interesse hatte wird man auch nicht ganz genau wissen. Vermutlich eher nicht, so wie sie sich verhalten hat.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑23.03.2026, 09:15 Rückblickend muss ich sagen, dass es vielleicht sogar ganz gut war, dass nichts draus geworden ist, da sie doch einen, sagen wir mal, schwierigen Charakter hatte. Sie fing mit der Zeit an, sich von mir zu distanzieren, sprach auf der Arbeit nur noch das nötigste mit mir und wollte auch nicht mehr mitgenommen werden. Ok, jetzt könnte man sagen, dass sie vielleicht gemerkt hat, dass ich mehr von ihr wollte. Da sie das aber auch bei anderen Kolleginnen und Kollegen gemacht hat, kann man das eigentlich ausschliessen.
Sie hat sich ja von euch distanziert und dir somit die Möglichkeit genommen zu handeln. Darum geht es für mich auch gar nicht. Es geht darum, was du aus der Situation davor gemacht hast - eben als ihr noch Kontakt hattet und sie dir nicht die Entscheidung abgenommen hat.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑23.03.2026, 09:15 Wie schonmal beschrieben, wurde die Stimmung vor ihrem Weggang im Team immer schlechter. Sie zog über unsere Chefin her und äusserte so Sachen wie: "Am liebsten würde ich den ganzen Laden anzünden!"
Auch andere aus dem Team sind enttäuscht von ihr, da sie den Kontakt mehr oder weniger abgebrochen hat.
Ja, und das hat mit dir und ihr als Person und Dynamik genau was zu tun?
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑23.03.2026, 09:15 Also zu 100% würde ich sowas nicht ausschliessen. Gibt genug Paare, die zuerst nur befreundet waren und sich plötzlich ineinander verliebt haben.
Ich kenne auch genügend Paare, die zuerst nur befreundet waren und dann ein Paar geworden sind. Da war aber niemand in der Friendzone, sondern sie waren "befreundet". Befreundet zu sein heißt ja nicht Friendzone. Friendzone heißt, du machst viel für sie, aber es kommt wenig bis gar nichts zurück. Friendzone heißt, du machst dir Gedanken um sie, aber sie ist immer beschäftigt. Friendzone heißt, du gibst dir viel Mühe und willst viel Zeit mit ihr verbringen, aber sie ist nur kurz angebunden. Friendzone heißt, du willst alles über sie wissen, während sie dich als Menschen kaum kennenlernen will. Friendzone heißt, sie erzählt dir über andere Typen oder ihre aktuelle Datingsituation.
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Re: Werdet ihr auch immer verbitterter?

Beitrag von Deja-vu »

Levyn hat geschrieben: ↑23.03.2026, 14:25 Befreundet zu sein heißt ja nicht Friendzone. Friendzone heißt, du machst viel für sie, aber es kommt wenig bis gar nichts zurück. Friendzone heißt, du machst dir Gedanken um sie, aber sie ist immer beschäftigt. Friendzone heißt, du gibst dir viel Mühe und willst viel Zeit mit ihr verbringen, aber sie ist nur kurz angebunden. Friendzone heißt, du willst alles über sie wissen, während sie dich als Menschen kaum kennenlernen will. Friendzone heißt, sie erzählt dir über andere Typen oder ihre aktuelle Datingsituation.
Dann habe ich unter Friendzone bislang etwas anderes verstanden. Und mich über die negative Konnotation gewundert.
Für mich heißt es: Befreundet sein, mindestens gut.
Muss nicht, aber kann, durchaus ein Türöffner sein für mehr. Den Schritt zu überspringen funktioniert bei mir nicht so gut. Stichwort Vertrauen.

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