alex321 hat geschrieben: ↑27.08.2026, 20:20
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑25.08.2026, 16:06
Was ist für dich etwas Lockeres? Mehrere Sexualpartner? Monogamie mit getrennten Wohnungen?
Mehrere Sexualpartner? Ja, wäre toll, aber für mich wäre es schon wie Weihnachten und Ostern zusammen, wenn ich mal EINEN Sexualpartner hätte.
Man liest ja hier hin und wieder, dass man erstmal mit mehreren Frauen schlafen will, bevor man sich festlegt. Das heißt für mich auch mehrere Sexualpartner. Und dann gibt es Andere, die die erste nach kurzer Zeit heiraten. Wenn es das Richtige für den Einzelnen ist, ist ja alles gut, aber zwischen Wunsch und wozu man in der Lage ist, ist manchmal ein Unterschied.
Ich bin bspw nicht der Typ, der immer wieder an Sexualpartner kommen würde. Dazu habe ich zum einen nicht die Ausstrahlung und zum anderen stehe ich mir viel zu sehr im Weg. Ist eben so, muss ich wahrscheinlich in gewisser Weise akzeptieren.
Mit etwas Lockerem meine ich einfach eine lockere Beziehung. So wie sie Teenager haben. Freizeit gemeinsam verbringen, regelmäßig Sex haben und schauen wie es sich entwickelt. Keine Beziehung in der gleich Zukunftspläne geschmiedet werden für die man ein gutes Einkommen, Umzugsbereitschaft oder Heirats- und Kinderwunsch haben muss.
Eine Teenager-Beziehung wirst du als erwachsener Mann aber wahrscheinlich nicht mehr finden, denn dein Gegenüber hat diese Phase höchstwahrscheinlich schon lange hinter sich gelassen.
In gewisser Weise beginnen Beziehungen aber in der Regel dennoch so - gemeinsame Aktivitäten, Sex und mit der Zeit schaut man, wohin die Reise geht. Kommt man auf Zukunftspläne zu sprechen, will man eigentlich nur eine Tendenz haben. Gehen die Vorstellungen komplett auseinander, macht ein Kennenlernen für die meisten kein Sinn.
Dieses in den Tag hineinleben hat man noch während des Studium, aber danach ändert sich das. Gute Frage wieso, aber war bei mir auch so, auch wenn eigentlich nur aus Uni Arbeit wurde. So wird es anderen wahrscheinlich auch gehen. Aber das ist vielleicht auch gerade der Grund. Im Studium hatte man teilweise die Nächte durchgemacht, ist dann einfach nicht nur ersten Veranstaltung, hat sich in der Vorlesung berieseln lassen. Arbeit ist anders. Muss man früh raus, kann man die Nacht nicht zum Tag machen, einfach zwei Stunden später auf Arbeit erscheinen, kann man auch nicht. Alles wird strukturierter und ich glaube das wirkt sich auf weitere Aspekte im Leben aus, so mein Eindruck.
Ein gutes Einkommen ist keine Voraussetzung für eine Beziehung. Gibt Bürgergeldempfänger, die vergeben sind.
Umzugsbereitschaft ist nicht notwendig, wenn man dort sucht, wo man lebt. Gedanken, ob man gegebenenfalls irgendwann umziehen würde, kann man sich dennoch machen. Ich hatte mal einen Mann kennengelernt, der sagte, dass er auf keinen Fall umziehen würde und dass seine zukünftige Freundin auf jeden Fall zu ihm ziehen müsse. Auch wenn ich grundsätzlich nichts gegen einen Umzug in meinem Umfeld habe, war das eine Red Flag. Anderweitig konnte der Mann aber auch nicht wirklich punkten. Ich denke das verhält sich ähnlich, wenn jemand so schwammig bleibt und sich garnicht festlegen kann oder will, was ein mögliches Ziel ist.
Kinderwunsch besteht nunmal oder auch nicht. Die Frage heißt nicht, dass man sofort loslegen will, sondern ob man das grundsätzlich möchte oder nicht.