Die eigene Heim öffnen: Wie leicht fällt es euch, andere nach Hause einzuladen?

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Wusel
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Re: Die eigene Heim öffnen: Wie leicht fällt es euch, andere nach Hause einzuladen?

Beitrag von Wusel »

sascha94 hat geschrieben: ↑27.09.2026, 18:47
Zynisch war das ganz sicher nicht gemeint. Ich habe nur meine Meinung dazu gesagt.
Gemeint war nicht, das dein Kommentar zynisch sei, sondern seb's Antwort auf deine Einordnung.
sascha94 hat geschrieben: ↑27.09.2026, 18:47 Im Gegenteil: Seb-X geht für mein Empfinden viel zu hart mit sich selbst ins Gericht. Ein Fehler ist für mich noch kein Weltuntergang, sondern einfach etwas, das man beim nächsten Mal anders machen kann.
Er geht nicht hart mit sich ins Gericht, sondern hat das ironisch, sarkastisch.. oder zynisch gemeint auf deine Einordnung, die zunächst ganz anders klang, als sie es nun jetzt tut.
Da:
sascha94 hat geschrieben: ↑26.09.2026, 18:56
Einem Besuch oder einem Date etwas zu trinken anzubieten und die Wohnung zumindest ordentlich und vorzeigbar zu machen, hat für mich weniger mit „langjährigem Übungsmangel“ zu tun, sondern eher mit grundlegender Gastfreundschaft.
[...]


Deshalb würde ich die Erfahrung nicht ausschließlich auf fehlende Praxis zurückführen. Ein bisschen Eigeninitiative gehört für mich einfach dazu.
Das klang hier noch recht urteilend.
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Re: Die eigene Heim öffnen: Wie leicht fällt es euch, andere nach Hause einzuladen?

Beitrag von sascha94 »

Wusel hat geschrieben: ↑27.09.2026, 20:33 Das klang hier noch recht urteilend.
Ich habe mein Selbstverständnis zum Ausdruck gebracht, ich bin ein ziemlich direkter Typ und sage bzw. Schreibe was ich denke. Mich persönlich hat das im Leben immer weitergebracht. Damit es halt nicht urteilend wirkt, habe ich es im Nachhinein nochmal etwas präzisiert.
Zuletzt geändert von sascha94 am 28.09.2026, 05:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die eigene Heim öffnen: Wie leicht fällt es euch, andere nach Hause einzuladen?

Beitrag von Zwerg »

Es fällt mir leicht, wenn aufgeräumt ist. Das muss nicht perfekt und makellos sauber, aber zumindest vorzeigbar sein. Meiner Meinung nach verrät das etwas über den Besitzer/die Besitzerin der Wohnung/des Hauses.
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Re: Die eigene Heim öffnen: Wie leicht fällt es euch, andere nach Hause einzuladen?

Beitrag von Seb-X »

Wusel hat geschrieben: ↑27.09.2026, 20:33 sondern hat das ironisch, sarkastisch.. oder zynisch gemeint
Nein, weder noch. Sascha hat recht.
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Re: Die eigene Heim öffnen: Wie leicht fällt es euch, andere nach Hause einzuladen?

Beitrag von Seb-X »

sascha94 hat geschrieben: ↑28.09.2026, 05:55ich bin ein ziemlich direkter Typ und sage bzw. Schreibe was ich denke. Mich persönlich hat das im Leben immer weitergebracht.
Und wie schaffst du das trotz großer Angst vor dem Echo?
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Re: Die eigene Heim öffnen: Wie leicht fällt es euch, andere nach Hause einzuladen?

Beitrag von sascha94 »

Seb-X hat geschrieben: ↑29.09.2026, 18:41
sascha94 hat geschrieben: ↑28.09.2026, 05:55ich bin ein ziemlich direkter Typ und sage bzw. Schreibe was ich denke. Mich persönlich hat das im Leben immer weitergebracht.
Und wie schaffst du das trotz großer Angst vor dem Echo?
Ich versuche es mal so zu sagen. Die meiste Zeit in meinem Leben war ich der Ansicht , das Bescheidenheit eine Tugend ist und man mit seinen Stärken nicht hausieren geht, egal ob bei Frauen, im Job, in der Familie. Ich habe mich immer selber kleiner gemacht als ich war. Nur nicht auffallen. Das Gefühl kennen sicher viele. Im Prinzip habe ich mein ganzes Erwachsenenleben so gelebt. Der Wechsel in meinem Denken setze erst ein, als ich nach 12 Berufsjahren meinen Arbeitgeber gewechselt habe. Jeder der im Vertrieb einer Bank arbeitet weiß warum. Ich hatte so schnell einen neuen Job, dass ich es nicht fassen konnte, zum ersten Mal wurde mir unumstößlich bewusst, dass ich einen Wert habe. Nach 2 Monaten stellte ich fest, dass mir der Job nicht gefiel und meine alter Arbeitgeber nahm mich sofort mit Kusshand wieder zurück und das zu meinen Bedingungen. Das war für mein Gehirn der Overkill. Ich hatte hoch gepokert und am Ende für mein Empfinden gewonnen. Die Erkenntnis, dass ich einen Wert habe ist seitdem unbezahlbar und seit dem stehe ich viel mehr für mich ein. Ich habe meine Ängste mittlerweile viel besser im Griff, weil ich weiß, dass es sich lohnt für sich einzustehen.
Zuletzt geändert von sascha94 am 29.09.2026, 19:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die eigene Heim öffnen: Wie leicht fällt es euch, andere nach Hause einzuladen?

Beitrag von Seb-X »

sascha94 hat geschrieben: ↑29.09.2026, 19:12Ich hatte so schnell einen neuen Job, dass ich es nicht fassen konnte, zum ersten Mal wurde mir unumstößlich bewusst, dass ich einen Wert habe. Nach 2 Monaten stellte ich fest, dass mir der Job nicht gefiel und meine alter Arbeitgeber nahm mich sofort mit Kusshand wieder zurück und das zu meinen Bedingungen. Das war für mein Gehirn der Overkill. Ich hatte hoch gepokert und am Ende für mein Empfinden gewonnen.
Diese Welt ist mir unbekannt. Ich kann froh sein, dass ich noch einen Job habe. Aber v.a. aufgrund eigener Leistungsschwächen u. Nachlässigkeiten ist meinen Stundenzahl stark reduziert u. ich müsste mir eigentlichen einen neuen Job suchen. Aber mich reizt nichts. Erwerbsarbeit ist für mich nur noch ein notwendiges Übel. Leidenschaft u. Begeisterung muss ich herbeilügen. Bereits wenn ich Stellenanzeige lese, würde ich mir am liebsten den Finger in den Hals stecken.
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Re: Die eigene Heim öffnen: Wie leicht fällt es euch, andere nach Hause einzuladen?

Beitrag von sascha94 »

Seb-X hat geschrieben: ↑01.10.2026, 15:36
Diese Welt ist mir unbekannt. Ich kann froh sein, dass ich noch einen Job habe. Aber v.a. aufgrund eigener Leistungsschwächen u. Nachlässigkeiten ist meinen Stundenzahl stark reduziert u. ich müsste mir eigentlichen einen neuen Job suchen. Aber mich reizt nichts. Erwerbsarbeit ist für mich nur noch ein notwendiges Übel. Leidenschaft u. Begeisterung muss ich herbeilügen. Bereits wenn ich Stellenanzeige lese, würde ich mir am liebsten den Finger in den Hals stecken.
Das klingt nach einer verdammt schweren Last, die du da gerade mit dir herumschleppst. Wenn der Alltag und die Arbeit nur noch als reine Qual empfunden werden und man das Gefühl hat, sich überall nur verstellen zu müssen, zieht das extrem viel Energie – Energie, die dann an allen anderen Stellen im Leben fehlt.

Ich kenne das Gefühl wenn man sich zur Arbeit quält. Wenn man morgens zur Arbeit fährt und sich denkt der Tag kann gar nicht besser werden, bis man sich wieder schlafen legt.

Wenn das Gefühl vorherrscht, dass man ohnehin nur noch funktioniert, ist es natürlich verdammt schwer, überhaupt noch Motivation für Dating, Kontakte oder Veränderungen aufzubringen. Glaubst du denn, dass der Job bei dir aktuell der Hauptenergieräuber ist, oder ist es eher die allgemeine Gesamtsituation, die dich so auslaugt?
Zuletzt geändert von sascha94 am 01.10.2026, 18:21, insgesamt 1-mal geändert.
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