Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

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Finnlandfreundin
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Seb-X hat geschrieben: ↑29.09.2026, 18:17
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑28.09.2026, 17:18Ach komm, das hatten wir jetzt schon so oft. Es wurden schon unzählige Vorschläge gemacht und jeder, wirklich jeder wird von dir zurückgewiesen. So wurde dir vor einiger Zeit geraten neue Leute kennenzulernen. Auch das wurde energisch zurückgewiesen, da das ja sowieso nichts bringt.
Dann kannst du ja solche Beispiele nennen, die auf mich passen und nicht einfach nur dahergesagte Binsen sind.
Woher soll ein anderer denn wissen, was zu dir passt, ohne dich zu kennen? Ich finde deine Anforderungen an Andere immer total abgehoben. Jeder kann doch nur von eigenen persönlichen Erfahrungen sprechen und du entscheidest für dich, ob es für dich nutzbar ist oder nicht.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Hoppala »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑01.10.2026, 18:58
Seb-X hat geschrieben: ↑29.09.2026, 18:17 Dann kannst du ja solche Beispiele nennen, die auf mich passen und nicht einfach nur dahergesagte Binsen sind.
Ich finde deine Anforderungen an Andere immer total abgehoben. .
Fairerweise: diese Anforderungen stellt SebX offenbar auch an sich selbst. Gefühltes Scheitern mit Methode.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Deja-vu hat geschrieben: ↑27.09.2026, 20:25 Ja, sind genau meine Probleme. Aber wie übt man denn das? Doch am besten mit einem geeigneten Partner/ einer geeigneten Partnerin. Oder würdest du das einfach mit irgendwem machen, für den du gar nichts empfindest? Nur um der Sache Willen?

Ich zumindest kann mir ohne Gefühle und emotionale Verbindung keine Intimität vorstellen.
Ich finde, üben ist das falsche Wort - Erfahrungen sammeln, passt meines Erachtens besser. Erfahrungen sammeln heißt aber nicht, dass das mit mehreren Partnern erfolgen muss. Mit irgendjemandem würde bei mir auch nicht funktionieren, ich brauche mindestens Sympathie, schöner sind natürlich auch Gefühle füreinander.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von alex321 »

Deja-vu hat geschrieben: ↑27.09.2026, 20:25 Ja, sind genau meine Probleme. Aber wie übt man denn das? Doch am besten mit einem geeigneten Partner/ einer geeigneten Partnerin. Oder würdest du das einfach mit irgendwem machen, für den du gar nichts empfindest? Nur um der Sache Willen?
Warum denn nicht? Ich finde manchmal schon zufällige Berührungen im Alltag, z.B. in den Öffis, super angenehm. Ich bin nicht der Meinung dass man für Kuscheln und Sex eine feste Beziehung braucht.

Deja-vu hat geschrieben: ↑27.09.2026, 20:25 Davon halte ich absolut gar nichts. Du etwa?
Nein. Vor allem die Angeberei finde ich richtig albern. Wenn sie so monologartig erzählen wo sie schon überall in der Welt waren oder was für angeblich wichtige Projekte sie für ihre Firma machen :roll:

Rückblickend muss man aber auch anerkennen: Keiner von denen ist AB geworden. Manche hatten scheinbar jeden Monat eine neue Freundin und mittlerweile haben viele eine Familie. Es scheint also genug Frauen zu geben die auf so "wichtige" Männer abfahren.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Deja-vu »

Seb-X hat geschrieben: ↑01.10.2026, 15:30 Viele Frauen haben Probleme mit ihren impotenten Männern. Auf Penetration wollen viele dann doch nicht verzichten.
Gibt aber auch Frauen, denen das unangenehm ist oder die sogar Angst davor haben.

Und wie hier schon häufig geschrieben wurde, geht es auch anders.

alex321 hat geschrieben: ↑02.10.2026, 22:56 Ich finde manchmal schon zufällige Berührungen im Alltag, z.B. in den Öffis, super angenehm. Ich bin nicht der Meinung dass man für Kuscheln und Sex eine feste Beziehung braucht.
Da sind wir beide wohl komplett verschieden.

Ich mag keinen Körperkontakt mit fremden Menschen, und Öffis sind mir sowieso ein Graus.
Für Intimität brauche ich Nähe, emotionale Bindung und Vertrauen.

alex321 hat geschrieben: ↑02.10.2026, 22:56 Es scheint also genug Frauen zu geben die auf so "wichtige" Männer abfahren.
Mag sein. Wenn man bei solchen Frauen ankommen will, dann muss man sich wohl so verhalten. Ist immer die Frage, was man sucht.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von dfg82 »

Seb-X hat geschrieben: ↑01.10.2026, 18:05 Was heißt, ob ich das will? Soll ich von Grundsicherung leben? Einen Job braucht man nun mal. Nach erfolgreicher Bewerbung endet das Leiden ja nicht. Dann geht es eigentlich erst richtig los: Einarbeitung, Versagensangst, ganztägiger Kampf gegen Antriebslosigkeit u. Grübelsucht, am Abend zu nichts mehr zu gebrauchen. Leben heißt Überleben. Das schöne Leben kann eigentlich erst im Ruhestand beginnen.
Mit der Beziehung ist es genauso: Erst muss sich durch die Dates quälen. Und dann muss man hart arbeiten, dass die Beziehung nicht auseinandergeht. Viel harte Arbeit für wenige Glücksmomente. Das ist nun mal das Leben.
Bei dir hört sich alles immer so an, als müsste man im Steinbruch schuften und lebt nur, um abends ins Bett zu fallen, weil der Körper kurz vor Exitus steht. Dass eine Beziehung "viel harte Arbeit für wenig Glücksmomente" sei, ist auch nur deiner pessimistischen Weltsicht entsprungen. :mrgreen:
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Tania
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Tania »

Seb-X hat geschrieben: ↑01.10.2026, 15:30 Was die einzelne Frau dazu meint, ist dabei irrelevant.
Für die Statistik vielleicht. Für den individuellen Mann mit Erektionsproblemen ist allerdings ausschließlich die Meinung einer einzelnen Frau relevant - nämlich der Frau, mit der er zusammen ist bzw. zusammen kommen will.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Seb-X »

Tania hat geschrieben: ↑03.10.2026, 12:50
Seb-X hat geschrieben: ↑01.10.2026, 15:30 Was die einzelne Frau dazu meint, ist dabei irrelevant.
Für die Statistik vielleicht. Für den individuellen Mann mit Erektionsproblemen ist allerdings ausschließlich die Meinung einer einzelnen Frau relevant - nämlich der Frau, mit der er zusammen ist bzw. zusammen kommen will.
Es geht vielleicht auch um den Mann selbst und wie er sich dabei fühlt. Aber nee, Hauptsache Frau ist glücklich.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Seb-X »

dfg82 hat geschrieben: ↑03.10.2026, 11:56 Dass eine Beziehung "viel harte Arbeit für wenig Glücksmomente" sei, ist auch nur deiner pessimistischen Weltsicht entsprungen. :mrgreen:
Dann zeig mir, wie es einfach geht.

Vielleicht ist es auch meiner Erfahrung entsprungen, die sich nicht mit deiner deckt? Wie war für dich denn die Beziehung kinderleicht, also ohne dass Beziehungsarbeit notwendig war?
Warum machst du dich über mich lustig? Was habe ich dir getan?
Wie hast du denn einfach auf eine optimistische Sichtweise umgeschalten? Oder wie zwingst du dich ständig dazu?
dfg82 hat geschrieben: ↑03.10.2026, 11:56Bei dir hört sich alles immer so an, als müsste man im Steinbruch schuften und lebt nur, um abends ins Bett zu fallen, weil der Körper kurz vor Exitus steht.
Dann erklär doch mal, wie Erwerbsarbeit für dich kinderleicht ist, also keine Angst, aber Riesenspaß macht, ohne dass du dich pausenlos dazu zwingen musst.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 03.10.2026, 17:27, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt. Beiträge zusammengeführt.
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Tania
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Tania »

Seb-X hat geschrieben: ↑03.10.2026, 15:52 Es geht vielleicht auch um den Mann selbst und wie er sich dabei fühlt. Aber nee, Hauptsache Frau ist glücklich.
Diese Aussage verstehe ich in doppelter Hinsicht nicht. 1) Wie kommst Du darauf, dass die Meinung einer Frau über Erektionsprobleme nicht den Aspekt beinhaltet, wie der Mann sich dabei fühlt? und
2) Wie wäre es möglich, dass die Frau glücklich ist, wenn ihr Mann unglücklich ist? Sex ist doch, soweit ich mich erinnere, ein gemeinsames Erlebnis, das nur dann schön ist, wenn es für beide schön ist.

Ich hasse es zwar, darauf hinzuweisen - aber ich bin inzwischen in einer Altersgruppe, in der nicht nur die relativ leicht behebbaren nervositätsbedingten Erektionsprobleme beim Aufbau einer Sexualität mit einer neuen Partnerin ein Thema sind, sondern auch organisch bedingte, dauerhafte Erektionssstörungen. Und meine männlichen Freunde, die davon betroffen sind, reden recht offen darüber. Begeistert ist keiner darüber - aber die Freude an sexuellen Begegnungen haben sie trotzdem nicht verloren. Und ja, es gibt Frauen, die wegen fehlender zuverlässiger Standhaftigkeit den Kontakt abbrechen - und das tut trotz aller Oberflächlichkeit weh. Es gibt aber auch genug Frauen, die die betreffenden Männer als ganze Person schätzen und gern bereit sind, für diese Einschränkung beiderseits befriedigende Workarounds zu finden. Also, das hier so gern vermittelte Bild "Wenn ER nicht steht, ist keine für alle Beteiligten lustvolle Sexualität möglich" entspricht einfach nicht der mir bekannten Realität.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Seb-X »

Tania hat geschrieben: ↑03.10.2026, 17:57 Also, das hier so gern vermittelte Bild "Wenn ER nicht steht, ist keine für alle Beteiligten lustvolle Sexualität möglich" entspricht einfach nicht der mir bekannten Realität.
Schön, aber ich - und sicher andere mit wenig oder ganz ohne Erfahrung - wollen nicht, dass dies die ersten Probleme sind, wenn es überhaupt mal losgeht.
Auch sollte man als Frau nicht zu verständnisvoll sein, wenn klar ist, dass es beim Mann mit gesunder u. sportlicher Lebensweise auch mit Ü50 meistens noch ganz gut funktionieren würde.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Tania »

Seb-X hat geschrieben: ↑04.10.2026, 19:34 Schön, aber ich - und sicher andere mit wenig oder ganz ohne Erfahrung - wollen nicht, dass dies die ersten Probleme sind, wenn es überhaupt mal losgeht.
Dann lass eben nicht zu, dass es ein Problem wird.

Eine Erektionsstörung ist (wenn sie auftreten sollte) erst einmal ein harter Fakt. Ein Problem wird sie aber erst dann, wenn einer der Anwesenden sich davon komplett den Spaß verderben lässt.

Auch sollte man als Frau nicht zu verständnisvoll sein, wenn klar ist, dass es beim Mann mit gesunder u. sportlicher Lebensweise auch mit Ü50 meistens noch ganz gut funktionieren würde.
Okay, ist notiert. Sollten wir beide mal im Bett landen und es funktioniert dann bei Dir nicht, werde ich Dich vorwurfsvoll angucken und etwas sagen wie "Tja, hättest Du weniger geraucht, mehr Tomaten gegessen und öfter Sport gemacht, wäre das jetzt nicht passiert!" Entspricht zwar nicht dem, was ich gern sagen würde, aber wenn es Dich halt glücklich macht ...
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Deja-vu »

Seb-X hat geschrieben: ↑01.10.2026, 18:05 Mit der Beziehung ist es genauso: Erst muss sich durch die Dates quälen. Und dann muss man hart arbeiten, dass die Beziehung nicht auseinandergeht. Viel harte Arbeit für wenige Glücksmomente. Das ist nun mal das Leben.
Möchtest du denn überhaupt eine Beziehung?

Wenn alles nur Qual und Kampf für dich ist, warum dann noch etwas wollen, wofür es wieder nur Qual und Kampf erfordert, und was letztendlich selbst wieder Qual und Kampf ist?

An deiner Stelle würde ich zumindest diesen Wunsch loslassen. Bei so viel geballter Negativität und Selbstabwertung (du übertriffst ja sogar mich um Längen :shock: ) würde keiner der Beteiligten glücklich.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Seb-X hat geschrieben: ↑01.10.2026, 18:05 Einen Job braucht man nun mal. Nach erfolgreicher Bewerbung endet das Leiden ja nicht. Dann geht es eigentlich erst richtig los: Einarbeitung, Versagensangst, ganztägiger Kampf gegen Antriebslosigkeit u. Grübelsucht, am Abend zu nichts mehr zu gebrauchen.
Ich habe die Bewerbungsphase auch als recht belastend empfunden. Ja, auch die ersten Tage und Wochen waren nicht immer angenehm. Man war halt der Neue. Jetzt, im 5.Jahr sieht die Sache anders aus. Ich empfinde meine Arbeit nicht als Kampf oder gar Leiden. Klar, nicht jeder Tag ist angenehm, aber die meisten Tage denke ich abends: "Mensch, war doch ein toller Tag heute!" Ist allerdings auch erst so, seitdem ich etwas mache, was mir wirklich Spass macht und was mir liegt. Positive Rückmeldung von Gästen und Kollegen tut ihr übriges. :tanzen2:
Leben heißt Überleben.
Ich finde, dass es im Leben verdammt viele Dinge gibt, an denen man sich erfreuen kann. Wenn man sein Leben allerdings als Kampf ansieht, dann wird es schwierig die schönen Seiten des Lebens zu sehen. Dann geht es vermutlich wirklich nur noch darum zu überleben.
Das schöne Leben kann eigentlich erst im Ruhestand beginnen.
Na, ich weiss nicht... :gruebel:
Ok, man muss nicht mehr arbeiten. Dafür hat man aber auch deutlich weniger Geld zur Verfügung. Hinzu kommt noch, dass man jederzeit damit rechnen muss, dass die Gesundheit nicht mehr mitspielt.
Ja, auch im Ruhestand kann man sich ein schönes Leben machen und ein Leben geniessen. Ich halte es aber für grundverkehrt in jüngeren Jahren sein Leben quasi auf den Ruhestand zu verschieben.
Mit der Beziehung ist es genauso: Erst muss sich durch die Dates quälen. Und dann muss man hart arbeiten, dass die Beziehung nicht auseinandergeht. Viel harte Arbeit für wenige Glücksmomente. Das ist nun mal das Leben.
Jetzt mal ganz ehrlich: Wenn eine Beziehung für dich nur harte Arbeit und wenig Glücksmomente bedeutet, warum willst du dann Überhaut eine? Also jetzt mal ernsthaft! Dann bist du doch als Single deutlich besser dran und solltest doch eigentlich diesbezüglich glücklich sein.

Genau wie auf der Arbeit wird man in einer Beziehung nicht nur schöne Tage haben. Es gibt mal Streit oder einer von beiden hat einfach mal einen schlechten Tag, ist mies drauf. Aber grundsätzlich denke ich, dass die Glücksmomente in einer Beziehung doch überwiegen sollten. Und ja, eine Beziehung ist auch Arbeit, aber sicherlich eine schöne Arbeit.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Videl »

Kuscheln, Händchehaltend oder eng umschlugen durch Stadt/Park/Wald laufen, mal mit jemand anderem zu reden als mit Freundinnen und Verwandten, eine Begleitung für Veranstaltungen und Events zu haben, gemeinsam verreisen, gemeinsam einkaufen, zusammen kochen und neue Gerichte ausprobieren, gemeinsame Kino- und Serienabende, gemeinsam Weihnachten zu feiern (mein Lieblingsfeiertag), "mein Freund/Mann" sagen zu können, einmal mit jemandem das Bett zu teilen - also neben jemandem einzuschlafen und aufzuwachen, Eltern werden.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Seb-X »

Tania hat geschrieben: ↑04.10.2026, 22:54
Seb-X hat geschrieben: ↑04.10.2026, 19:34 Schön, aber ich - und sicher andere mit wenig oder ganz ohne Erfahrung - wollen nicht, dass dies die ersten Probleme sind, wenn es überhaupt mal losgeht.
Dann lass eben nicht zu, dass es ein Problem wird.

Eine Erektionsstörung ist (wenn sie auftreten sollte) erst einmal ein harter Fakt. Ein Problem wird sie aber erst dann, wenn einer der Anwesenden sich davon komplett den Spaß verderben lässt.

Auch sollte man als Frau nicht zu verständnisvoll sein, wenn klar ist, dass es beim Mann mit gesunder u. sportlicher Lebensweise auch mit Ü50 meistens noch ganz gut funktionieren würde.
Okay, ist notiert. Sollten wir beide mal im Bett landen und es funktioniert dann bei Dir nicht, werde ich Dich vorwurfsvoll angucken und etwas sagen wie "Tja, hättest Du weniger geraucht, mehr Tomaten gegessen und öfter Sport gemacht, wäre das jetzt nicht passiert!" Entspricht zwar nicht dem, was ich gern sagen würde, aber wenn es Dich halt glücklich macht ...
Du hast überhaupt nicht begriffen, wovon ich rede. Und es zeigt, dass du von Männergesundheit nichts verstehst. Denn er könnte auch im höheren Alter noch die Kurve kriegen, wenn er seinen Lebenswandel umstellt.
Außerdem muss man vielleicht auch mal einsehen, dass es irgendwann ganz vorbei ist, wenn einer von beiden nicht mehr kann bzw. will.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Deja-vu »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.10.2026, 12:04 Ist allerdings auch erst so, seitdem ich etwas mache, was mir wirklich Spass macht und was mir liegt.

Fairerweise muss man sagen, dass nicht jeder sich das aussuchen kann. Viele arbeiten wirklich nur, um zu überleben.


Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.10.2026, 12:04Dafür hat man aber auch deutlich weniger Geld zur Verfügung. Hinzu kommt noch, dass man jederzeit damit rechnen muss, dass die Gesundheit nicht mehr mitspielt.
Manche haben jetzt schon wenig Geld und sind nicht gesund. Die Aussicht, dass es im Alter noch schlimmer wird, erzeugt nicht unbedingt positive Gefühle.

Und das kann man auch auf die Beziehungslosigkeit übertragen. Hier besteht aber immerhin Hoffnung, dass der Wunsch danach irgendwann von selbst verschwindet.

Seb-X hat geschrieben: ↑04.10.2026, 19:34 Auch sollte man als Frau nicht zu verständnisvoll sein, wenn klar ist, dass es beim Mann mit gesunder u. sportlicher Lebensweise auch mit Ü50 meistens noch ganz gut funktionieren würde.
Das darf man(n) gerne der jeweiligen Frau überlassen. ;)
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Seb-X »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.10.2026, 12:04Jetzt, im 5.Jahr sieht die Sache anders aus. Ich empfinde meine Arbeit nicht als Kampf oder gar Leiden.
Ja, du. Schön für dich. Bei mir ist es nun mal anders. Im 5. Jahr sah es bei mir eher schlechter aus als im 1. Jahr. Zu viele Fehler darf man sich nicht erlauben. Seinen Ruf bekommt so schnell nicht wieder weg. Ich war früher optimistischer eingestellt.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.10.2026, 12:04Wenn eine Beziehung für dich nur harte Arbeit und wenig Glücksmomente bedeutet, warum willst du dann Überhaut eine?
Es wird doch ständig von Beziehungsarbeit gesprochen, die ja gerade die Männer zu wenig leisten. Also was denn nun? Wenn man sich keine Mühe gibt, ist die Beziehung schnell wieder vorbei. Mühe heißt für mich immer, dass ich mich quälen muss. Sich Mühe geben heißt auch, dass das Ergebnis ungewiss ist. Entsprechend sind die Ängste.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.10.2026, 12:04aber sicherlich eine schöne Arbeit.
Dann ist es keine Arbeit.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑30.09.2026, 17:31Dein Tipp wäre eigentlich gar nicht schlecht. Der Haken an der Sache ist allerdings, dass die Frauen, die mir das gesagt haben, selbe glücklich vergeben sind
Faule Ausrede. Du sollst - vielleicht sogar zuerst dir gegenüber - v.a. Mut zeigen u. zugleich mal nicht Everybody's Darling sein. Mir wird doch immer wieder gesagt, dass man sich nicht so sehr auf das Endziel fixieren soll.
Zumindest mir gingen solche Sprüche gewaltig auf den Zeiger, dass ich schon aus Trotz einen Spruch machen würde.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.10.2026, 12:04Positive Rückmeldung von Gästen und Kollegen tut ihr übriges.
Tja, meine Erfahrung ist da eher anders.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.10.2026, 12:04Ich halte es aber für grundverkehrt in jüngeren Jahren sein Leben quasi auf den Ruhestand zu verschieben.
Um das Leben genießen zu können, muss es mir leicht fallen.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 06.10.2026, 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Seb-X »

Deja-vu hat geschrieben: ↑05.10.2026, 12:26An deiner Stelle würde ich zumindest diesen Wunsch loslassen.
Wie lässt man denn einen Wunsch los?
Deja-vu hat geschrieben: ↑05.10.2026, 12:26Wenn eine Beziehung für dich nur harte Arbeit und wenig Glücksmomente bedeutet, warum willst du dann Überhaut eine?
Dann erklär doch mal, wie du alles kinderleicht mit links schaffst.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 06.10.2026, 19:59, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt.
"Im innersten Gehäuse des Humanismus, als dessen eigene Seele, tobt gefangen der Wüterich, der als Faschist die Welt zum Gefängnis macht."
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von sascha94 »

Videl hat geschrieben: ↑06.10.2026, 17:34 Kuscheln, Händchehaltend oder eng umschlugen durch Stadt/Park/Wald laufen, mal mit jemand anderem zu reden als mit Freundinnen und Verwandten, eine Begleitung für Veranstaltungen und Events zu haben, gemeinsam verreisen, gemeinsam einkaufen, zusammen kochen und neue Gerichte ausprobieren, gemeinsame Kino- und Serienabende, gemeinsam Weihnachten zu feiern (mein Lieblingsfeiertag), "mein Freund/Mann" sagen zu können, einmal mit jemandem das Bett zu teilen - also neben jemandem einzuschlafen und aufzuwachen, Eltern werden.
Genau diese Aufzählung trifft es für mich auf den Punkt. Als ich noch mitten im AB-Dasein steckte, waren es rückblickend gar nicht die großen Meilensteine, die mir am meisten gefehlt haben. Es waren exakt diese kleinen Alltagsdinge – zusammen einkaufen zu gehen, zu überlegen, was man abends kocht, sich nach einem langen Tag gemeinsam aufs Sofa zu setzen oder sonntags ohne Plan durch den Park zu spazieren und einfach zu wissen, dass da jemand an deiner Seite ist. Damals erschienen mir solche Momente oft unerreichbar oder kompliziert, aber als es dann bei mir soweit war, habe ich gemerkt, wie viel Ruhe und Leichtigkeit genau dieser Alltag ins Leben bringt.
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