Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von knopper »

Kolinatan hat geschrieben: ↑02.06.2024, 11:28
Was ich in Deinen Beiträgen immer wieder lese, ist Deine Identifikation mit Deiner Vorstellung von dem was Du seist und Deiner Vergangenheit, in welcher Dinge nicht passiert sind und daher auch in Zukunft (für Dich) unmöglich seien. Letztlich hoffst Du, dass Deine Glaubenssätze von alleine verschwinden und Du derjenige wirst, denn Du Dir für Dich selbst nicht vorstellen kannst. Du beschreibst zwar, dass Du bereits die Rückmeldung bekommen hast, dass von Dir nicht erwartet wurde, dass Du AB bist. Trotzdem identifizierst Du Dich weiterhin mit dieser Vergangenheit. Du ziehst nicht die Schlussfolgerung daraus, dass man einem Menschen sein AB-Sein nicht ansieht und es auch keine Relevanz hat, sobald es ein AB schafft diese Vorstellung von sich selbst abzulegen und aufhört sich so zu verhalten, wie er meint, dass es zu ihm als AB gehören würde.
ja...das ist einfach das Mindset in dem ich da irgendwie feststecke. Es ist aber immer ganz situationsabhängig. Einmal bin ich der AB der ja alles verpasst hat und völlig unpassend sieht und ein anderes mal ist alles ganz entspannt und ich bin schon fast der Frauenheld der ja sicher schon einige Herzen gebrochen hat. jetzt etwas übertrieben...

Ich darf einfach nicht mehr so oft in die AB-Opferrolle zurückfallen dann hat sich das Problem sicher auch bald gelöst.

Levyn hat geschrieben: ↑03.06.2024, 14:07 Dahinter steckt doch auch etwas. Warum hast du die Sehnsucht im Mittelpunkt stehen und der King sein zu wollen?
Hast du das Gefühl, dass du in Wirklichkeit ein ganz anderer Mensch hättest sein können?
ja das Gefühl habe ich schon öfters, dass ich soviel mehr aus mir herausholen "könnte". Aber die Anstrengung die dazu nötig ist kommt mir so energieintensiv und immens vor das es bis jetzt leider noch nicht geklappt hat. Ja...steckt irgendwie so drin.

Levyn hat geschrieben: ↑03.06.2024, 14:07 Naja, sobald du eben in eine Rolle schlüpfst, die versucht die Erwartungen von anderen Menschen zu erfüllen, schlüpfst du in eine
naja gut aber das tun ja die meisten Menschen, gerade Politiker.
Der Bundskanzler kann natürlich in der Öffentlichkeit nicht so auftreten wie er es vielleicht gern hätte oder so wie er eben authentisch ist. Bei dem einen merkt man es mehr bei dem anderen weniger, und so ist es bei mir halt auch.


Levyn hat geschrieben: ↑03.06.2024, 14:07
Gibt ja nicht nur die Extreme. Man muss ja nicht einer Person "voll kontra" geben, wenn man mit ihr eine positive Kommunikation haben möchte. Das macht man nur, wenn man die Person nicht leiden kann und auch kein weiteres Interesse an Kommunikation mit ihr hat. Als authentischer Mensch würdest du deine Gedanken trotzdem nach Außen tragen, aber eben in einer Weise, die nicht konfrontativ ist.
Ob es wirklich daran lag, dass du anderer Meinung warst, wissen wir natürlich nicht.

ja das kann ich nicht so gut, also wenn es wirklich kocht mich da zurückhalten. Führte wie gesagt mal zu einer Kündigung da das Verhältnis mit dem Kollegen absolut zerrissen war, nachdem das Kontra von mir kam.
Seitdem vermeide ich solche Situationen bzw. die Konfrontation und gebe eben nicht viel Gegenwind. Es lebt sich dann doch etwas ruhiger, auch weil vieles ja Banalitäten sind.
Levyn hat geschrieben: ↑03.06.2024, 14:07 Du scheinst dir selbst nicht sicher zu sein, was du überhaupt möchtest. Auf der einen Seite sagst du, dass du dem Wettkampf wenig Beachtung schenken willst, weil du nur so bist wie du bist, aber auf der anderen Seite vertrittst du die Ansicht, dass du doch immer kämpfen solltest, um das beste aus dir heraus zu holen.
dem Wettkampf, wenn es um die direkte Konfrontation geht, ja. Aber mit mithalten meine ich eher so dinge wie genauso gut sein, je nach dem um was es geht.
Meinetwegen sportlich oder auch aussehenstechnisch noch mithalten zu können.
Ich gebe mich ungern geschlagen und schmeiße das Handtuch hin, etwa weil es ja eh zu spät ist oder so.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Levyn »

knopper hat geschrieben: ↑03.06.2024, 22:05 ja...das ist einfach das Mindset in dem ich da irgendwie feststecke. Es ist aber immer ganz situationsabhängig. Einmal bin ich der AB der ja alles verpasst hat und völlig unpassend sieht und ein anderes mal ist alles ganz entspannt und ich bin schon fast der Frauenheld der ja sicher schon einige Herzen gebrochen hat. jetzt etwas übertrieben...
Hast du dich schon mal gefragt, warum es dir wichtig ist das Image des Frauenhelden zu bedienen?
knopper hat geschrieben: ↑03.06.2024, 22:05 ja das Gefühl habe ich schon öfters, dass ich soviel mehr aus mir herausholen "könnte". Aber die Anstrengung die dazu nötig ist kommt mir so energieintensiv und immens vor das es bis jetzt leider noch nicht geklappt hat. Ja...steckt irgendwie so drin.
Welche Probleme würde das für dich lösen, wenn du im Mittelpunkt stündest und der King auf jedem Event wärst?
Gab es denn in deiner Vergangenheit schon Momente, wo das der Fall gewesen ist, die dich an diesem Glauben festhalten lassen?
Du schreibst ja selbst, dass du eher der ruhige und introvertierte Typ Mensch bist. Wäre also eine Kehrtwende um 180 Grad nicht etwas was deinem Typ Mensch widerspricht?
knopper hat geschrieben: ↑03.06.2024, 22:05 naja gut aber das tun ja die meisten Menschen, gerade Politiker.
Der Bundskanzler kann natürlich in der Öffentlichkeit nicht so auftreten wie er es vielleicht gern hätte oder so wie er eben authentisch ist. Bei dem einen merkt man es mehr bei dem anderen weniger, und so ist es bei mir halt auch.
Bei Politikern geht es aber auch um andere Faktoren wie Wählerstimmen, Gelder, Einfluss etc.
Wenn man also von so vielen Faktoren abhängig ist, dann kann man nicht sein authentisches Ich an den Tag legen.
knopper hat geschrieben: ↑03.06.2024, 22:05 dem Wettkampf, wenn es um die direkte Konfrontation geht, ja. Aber mit mithalten meine ich eher so dinge wie genauso gut sein, je nach dem um was es geht.
Meinetwegen sportlich oder auch aussehenstechnisch noch mithalten zu können.
Ich gebe mich ungern geschlagen und schmeiße das Handtuch hin, etwa weil es ja eh zu spät ist oder so.
Sieht die Realität bei dir dann auch so aus, dass du dich sportlich und aussehenstechnisch optimierst oder ist das eher ein "Ich würde gerne"?
Aus dem was ich aus deinen Aussagen entnehme, geht es dir vermutlich auch beim "mithalten" im Datingkontext darum, dass du ähnliche Erfolge wie andere Frauenhelden fährst, aber was gibt dir das persönlich, wenn du da dann irgendwann "mithalten" kannst?
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von knopper »

Levyn hat geschrieben: ↑04.06.2024, 18:48 Hast du dich schon mal gefragt, warum es dir wichtig ist das Image des Frauenhelden zu bedienen?
naja das ist ganz einfach...weil Frauenhelden gesellschaftlich nun mal viel besser angesehen sind als AB's und männliche Jungfrauen und weil es somit in total krassem Gegensatz zu meinem jetzigem Dasein steht.

Es wird kaum einer auf die Idee kommen mich gerade zu dafür bewundern dass ich noch nie wirklich was mit einer Frau hatte, definitiv nicht in unserer Gesellschaft die ja geradezu übersexualisiert ist. In anderen Gesellschaften vielleicht schon.

Daher fühlt sich dieses Frauenhelden-Image des erstmal gut an.
Levyn hat geschrieben: ↑04.06.2024, 18:48
Welche Probleme würde das für dich lösen, wenn du im Mittelpunkt stündest und der King auf jedem Event wärst?
Gab es denn in deiner Vergangenheit schon Momente, wo das der Fall gewesen ist, die dich an diesem Glauben festhalten lassen?
Du schreibst ja selbst, dass du eher der ruhige und introvertierte Typ Mensch bist. Wäre also eine Kehrtwende um 180 Grad nicht etwas was deinem Typ Mensch widerspricht?
ja das wäre in der Tat eine 180 Grad Kehrtwende, und das möchte ich auch nicht.

Aber irgendwie ein anderer, "besserer" Mensch werden möchte ich schon und dazu gehört langfristig eben auch eine Beendigung des Single-Dasein und eine echte "AB-Vergangenheit" so dass ich diese Phase endgültig hinter mir lasse.
Diese Probleme lösen sich natürlich nicht indem ich einmal im Mittelpunkt stehe sondern das ist schon etwas langfristiges.
Was mir sehr schwer fällt ist das anfangen, ich falle viel zu schnell wieder in die üblichen Verhaltensmuster zurück und je älter ich werde desto schlimmer wird das wie ich meine.

Levyn hat geschrieben: ↑04.06.2024, 18:48
Bei Politikern geht es aber auch um andere Faktoren wie Wählerstimmen, Gelder, Einfluss etc.
Wenn man also von so vielen Faktoren abhängig ist, dann kann man nicht sein authentisches Ich an den Tag legen.
ja das stimmt, und ist bei diesem Beruf sicherlich sehr viel mehr ausgeprägt, als bei anderen Aber ich weiß dass wenn ich mich so wie ich in echt bin, also authentisch, in der Öffentlichkeit gebe dass definitiv nicht gut ankommen würde und daher eben diese Alltagsmaske. Ich möchte das halt niemanden zumuten.

Levyn hat geschrieben: ↑04.06.2024, 18:48
Sieht die Realität bei dir dann auch so aus, dass du dich sportlich und aussehenstechnisch optimierst oder ist das eher ein "Ich würde gerne"?
Aus dem was ich aus deinen Aussagen entnehme, geht es dir vermutlich auch beim "mithalten" im Datingkontext darum, dass du ähnliche Erfolge wie andere Frauenhelden fährst, aber was gibt dir das persönlich, wenn du da dann irgendwann "mithalten" kannst?
Dabei geht es mir in 1. Linie um nicht "gehen lassen" und mithalten deshalb weil ich mich eben von Frauen, deren Typ ich vielleicht wäre sexuell Null angezogen fühle und ich der Meinung bin hier besser werden zu müssen dass mich auch die anderen anziehend finden.

Das ist nicht ganz einfach zu erreichen, da man ja aus seiner Haut nicht raus kann, ja.
Aber meinem Eindruck nach bekomme ich durch ein sportlicheres Aussehen mehr Blicke auch von diesen Frauen zugeworfen und das gibt mir dann eine Art Bestätigung und Sicherheit.
Ich weiß dass das gern relativiert wird, dass ich mir das evt. nur einbilde...kann aber eigentlich dem Bauchgefühl nach nicht sein. :D
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Newbie02 »

knopper hat geschrieben: ↑19.05.2024, 18:57 Von einigen heißt es dann immer: "Du musst an dir arbeiten." Aber was genau? Das ist ein inhaltsleerer Satz mit dem ich nichts anfangen kann.
Ich mag den Tipp auch nicht konkret und frag dann meistens genau nach an was damit gemeint ist. Bspw. du könntest offener sein oder sowas ... kann auch bedeuten sei nicht so verklemmt/zurückhaltend es gibt keinen Grund. Und dann mal beobachten wies andere machen in solchen Situationen.

Ich würde an "mir" arbeiten wenn ich mit mir unzufrieden wäre oder dauernd wegen einem Verhalten in Probleme renne. Oder wenn ich selbst erkenne dass mir was nicht mehr gut tut. Bspw. weniger am Handy sein und Inhalte konsumieren-
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑31.05.2024, 17:30 Die meisten (verpartnerten) Menschen in meinem Bekanntenkreis haben genausowenig Flirterfahrung wie ich.
Und zumindest haben bei mir ja auch drei Frauen angebissen. Nur hat es dann eben nicht für eine dauerhafte Beziehung gereicht.
Warum hat es nicht gereicht? Ist es im Nachhinein etwas, was man hätte ändern können?
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Newbie02 hat geschrieben: ↑09.06.2024, 19:49 ...
Die meisten AB´s, die nicht an Beziehung und / oder Sex kommen, sind ja unzufrieden. Von daher ist der Hinweis garnicht so weit weg. Wie das Arbeiten an einem selbst aber aussieht, kann kein Außenstehender sagen, weil man den Anderen nicht kennt. Das, was man verändern möchte und kann, muss man selbst herausfinden. Das kann ein veränderter Kleidungsstil sein - manches steht dem einen, dem anderen aber nicht, manches in in bestimmten Situationen unpassend. Das kann die Art und Weise sein, wie man mit anderen spricht - kommt man überheblich rüber oder verklemmt, redet man zu viel oder zu wenig.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Zuya Hiyaye »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑18.06.2024, 23:51 Warum hat es nicht gereicht? Ist es im Nachhinein etwas, was man hätte ändern können?
Ich war mit 49 bei der ersten Beziehung schon zu alt und hatte mich auf ein Leben zu 'alleint' schon zu sehr eingerichtet.
Bei der ersten Beziehung konnte ich mir selbst noch etwas vormachen. Aber schon bei der zweiten Beziehung kam der Gedanke auf, wann die denn endlich mal wieder geht. Keine gute Grundlage für eine Beziehung.
Die dritte Beziehung war ein ungeplanter One Night Stand. Wir sind gewissermaßen durch ein momentanes Gefühl übereinander hergefallen und haben uns dann wieder losgelassen.
Ich bereue allerdings nichts.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑20.06.2024, 18:06 Ich war mit 49 bei der ersten Beziehung schon zu alt und hatte mich auf ein Leben zu 'alleint' schon zu sehr eingerichtet. [...] schon bei der zweiten Beziehung kam der Gedanke auf, wann die denn endlich mal wieder geht. [...]
Das heißt, Beziehung und Tag und Nacht zusammen zu verbringen, ist garnicht dein Ziel. Das ist doch dann schonmal eine Erkenntnis. Ohne diese Erfahrung würdest du einer Beziehung hinterhertrauern und unzufrieden sein.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 21.06.2024, 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Zuya Hiyaye »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑21.06.2024, 10:39 Das ist doch dann schonmal eine Erkenntnis.
Ich glaube wir kommen vom eigentlichen Thema ab.

Das man sich verändert oder wie du es nonchalant ausdrückst „Erkenntnis gewinnt“ hatte ich an anderer Stelle schon einmal erklärt.
Jeder Mensch verändert sich. Und ich glaube auch nicht, dass es irgendeinen AB gibt, der sich nicht hätte verändern wollen. Selbst die, die glauben, sie hätten sich nicht verändert, nur weil die sich eventeull ein Ziel gesteckt haben, dass sie nicht erreichen können. (z.B. aus einer ruhigen Persönlichkeit zu einem Partylöwen zu werden.)

Das eigentliche Thema ist, dass sich Menschen anmaßen andere zur Veränderung aufzufordern und so tun als wären die MABs eine Art Arno Dübel des Partnermarktes, die es gilt umzuerziehen.
Das sind wahrscheinlich dieselben, die bei Arbeitslosigkeit sagen würden: „Geh doch arbeiten!“ und das für die einzig richtige Integrationsstrategie halten.

Das störte mich auch an dem sogenannten Politikverbot in den AB Foren.
Inhaltlich kann ich es nachvollziehen, dass man sich mit Politik zurückhalten sollte. Nicht aber wenn man gleichzeitig konservative und libertäre Werthaltungen als MUSS für die Partnerfindung um die Ohren geklatscht bekommt.

Wäre auch das verboten gewesen, wäre so manche Diskussion und so manche Ratschläge auf Basis eigener Vorurteile hier überflüssig gewesen.

Denn das was da eigentlich passiert ist, das MABs die hier eigentlich Hilfe erwarten hier erst mal klein gemacht werden. Ständige (oft einseitige) Ermahnungen und Sperren, wenn sie sich dagegen auflehnen und dabei über das Ziel hinaus geschossen sind oder die Kontrolle über ihre Emotionen verloren haben während es von allen Seiten hochgekocht ist, tun dazu ein übriges.


Deswegen ist der Ansatz, mit sich erst einmal zufrieden zu sein, sich und seine Lebenssituation so zu akzeptieren wie sie ist, als Ausgangsbasis für mögliche Veränderungen meiner Meinung nach richtig.

Auch wenn man das hier, wenn Frauen das, anders sehen, „Ich bin o.k. wie ich bin.“
Und wer das anders sieht, sollte sich vor Augen führen, dass wir dann eben NICHT die richtigen Partner füreinander sind.
Denn wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dann ist es allein zurecht zu kommen, ohne dabei täglich in Depression zu verfallen.
Und als Tüpfelchen auf dem „i“. Ich kann andere Menschen so sein lassen, wie sie sind.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑22.06.2024, 09:00
Mein Eindruck ist oftmals, dass der Fehler bei Misserfolg bezüglich fehlender Beziehung und/oder Sex in der Gesellschaft oder bei Anderen gesucht wird. Das ist meines Erachtens die falsche Herangehensweise und bringt einen nicht weiter. Einfluss auf Veränderung hat jeder nur bei sich selbst.

Sich verändern wollen, ist schonmal ein Schritt, aber noch weit weg davon etwas zu tun und zu wissen, was man tun könnte und wie. Ist man mit sich selbst und seiner Situation zufrieden, hat man keinen Grund etwas zu verändern. Die Mehrheit, die sich mit der AB-Problematik auseinandersetzen, sind nicht zufrieden mit dem IST. Ist man es bzw. akzeptiert man seine Situation, hat man tatsächlich keinen Grund zur Veränderung.

Meine Schwester hatte bis 28 auch noch keinen Freund und keinen Sex. Sie hätte sich aber nie als AB bezeichnet, sie war aber auch nicht unzufrieden mit ihrer Situation. Ich vermute, sie war bis dahin noch nicht bereit für eine Beziehung. Bei mir war es ähnlich. Ich fing auch erst mit Ende 20 an. Der Unterschied zwischen mir und ihr: sie lernte ihren Freund kennen und ist noch heute (12 Jahre später) mit ihm zusammen, ich hatte meine erste Beziehung und meinen ersten Sex erst mit 38. Viele Jahre Unzufriedenheit und Selbstzweifel waren dazwischen. Erste Erfolge hatte ich erst, als ich übers Forum Kontakt mit AB´s hatte, die die Kurve bekommen hatten. Ihre Ratschläge, ihre Berichte, was geklappt und was nicht geklappt hat, halfen mir. Ich empfand es nicht als Aufforderung mich zu verändern, sondern eher als Denkanstoß für mich. Ob man solche Hinweise und Denkanstöße für sich annimmt oder nicht, ist jedem selbst überlassen.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Finnlandfreundin »

knopper hat geschrieben: ↑08.06.2024, 02:27 ... Frauenhelden gesellschaftlich nun mal viel besser angesehen sind als AB's und männliche Jungfrauen und weil es somit in total krassem Gegensatz zu meinem jetzigem Dasein steht.

Es wird kaum einer auf die Idee kommen mich gerade zu dafür bewundern dass ich noch nie wirklich was mit einer Frau hatte, definitiv nicht in unserer Gesellschaft die ja geradezu übersexualisiert ist. In anderen Gesellschaften vielleicht schon.
Was macht einen Mann für dich zu einem Frauenhelden?

Für mich gibt es zwischen einem Frauenhelden und einem AB/Jungfrau noch ganz viel. Zumal ein AB / eine Jungfrau für mich kein Ausschlusskriterium ist und wenn man es ihm nicht anmerkt, überhaupt kein Problem besteht. Ich habe und ich mache es mir selbst schwer, was mich überhaupt erst dazu gebracht hat, AB zu werden.
Einen Frauenhelden möchte ich bspw nicht, weil das für mich ein Mann ist, der von Bett zu Bett hüpft und hier und da eine Frau am Start hat.

Ob mich andere für etwas bewundern oder nicht, ist mir komplett egal. Mir ist es wichtig, dass ich mich wohlfühle.

knopper hat geschrieben: ↑08.06.2024, 02:27 Aber irgendwie ein anderer, "besserer" Mensch werden möchte ich schon und dazu gehört langfristig eben auch eine Beendigung des Single-Dasein und eine echte "AB-Vergangenheit" so dass ich diese Phase endgültig hinter mir lasse.
Diese Probleme lösen sich natürlich nicht indem ich einmal im Mittelpunkt stehe sondern das ist schon etwas langfristiges.
Was mir sehr schwer fällt ist das anfangen, ich falle viel zu schnell wieder in die üblichen Verhaltensmuster zurück und je älter ich werde desto schlimmer wird das wie ich meine.
Vielleicht mal darüber nachgedacht, dass die Schritte vielleicht zu groß sind, die du machen willst? Kannst du Zwischenschritte einlegen?
Ich kann manchmal wie ein Wasserfall reden, aber bei Männern, für die ich mich interessierte, bekam ich kein Wort raus. Ich begann zunächst mit Männern in Kontakt zu kommen (auf Kaffee verabreden, was zusammen unternehmen), die ich weniger attraktiv fand. Mir ist dabei aufgefallen, dass Optik nicht alles ist.

Aber ich weiß dass wenn ich mich so wie ich in echt bin, also authentisch, in der Öffentlichkeit gebe dass definitiv nicht gut ankommen würde und daher eben diese Alltagsmaske. Ich möchte das halt niemanden zumuten.
Was möchtest du niemanden zumuten?


knopper hat geschrieben: ↑08.06.2024, 02:27 ... weil ich mich eben von Frauen, deren Typ ich vielleicht wäre sexuell Null angezogen fühle und ich der Meinung bin hier besser werden zu müssen dass mich auch die anderen anziehend finden.
Das kenne ich von mir, wobei ich auch die Erfahrung gemacht habe, dass Anziehung auch anders entstehen kann, auch wenn die Optik nicht dem entspricht, was mich rein sexuell anzieht.

Die Frage, die ich mir gestellt habe, ist, ob ich nicht irgendwas hinterher laufe, was ich nie erreichen kann. Das Gefühl hatte ich, obwohl Smalltalk bspw im Fitnessstudio oder beim Klettern zustande gekommen ist.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von knopper »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑23.06.2024, 15:50 Was macht einen Mann für dich zu einem Frauenhelden?
mit Frauenheld meine ich nicht einen der nur auf Sex aus ist und jedes Wochenende eine andere hat, sondern eher einen der bei Frauen beliebt ist und natürlich auch schon ein paar Affären hatte. Urlaubsflirts z.b. etwas was ja auch bei vielen jüngeren Frauen heutzutage recht normal ist. Dies zählt für mich zu einem normalen Leben…insofern man Single ist natürlich.

Naja und Bewunderung gibt eben doch schon etwas Bestätigung und Selbstsicherheit.
Jedenfalls besser als Bedauern mit einem Satz wie "Junge, was machst du? da hast du doch alles verpasst, du kannst einem ja leid tun". :lol:
So was brauche ich eigentlich gar nicht… bekomme ich aber doch immer wieder zu hören.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑23.06.2024, 15:50 Vielleicht mal darüber nachgedacht, dass die Schritte vielleicht zu groß sind, die du machen willst? Kannst du Zwischenschritte einlegen?
ja die Schritte sind etwas zu groß, das kann sein.
Das ist bei mir immer auch so eine Art "Beweisen" also, dass ich von jetzt auf gleich ganz wie ein Normalo sein und handeln kann und so das lange AB-Sein sehr schnell hinter mir lasse. Aber natürlich funktioniert das nicht, habe ich ja selber gemerkt.
Es ist am Ende ein längerer Lernprozess, den jeder bereits im Teeniealter oder in den 20ern durchlaufen hat und von jetzt auf gleich geht da nix.
Also kleinere Schritte wie du schon sagst.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑23.06.2024, 15:50 Was möchtest du niemanden zumuten?
kann ich nicht so genau beschreiben. Ich gebe mich draußen einfach etwas "normaler" als ich z.b. mit meiner Familie rede bzw. anders.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑23.06.2024, 15:50 Die Frage, die ich mir gestellt habe, ist, ob ich nicht irgendwas hinterher laufe, was ich nie erreichen kann. Das Gefühl hatte ich, obwohl Smalltalk bspw im Fitnessstudio oder beim Klettern zustande gekommen ist.
ja das Gefühl etwas hinterher zu rennen kenne ich. Ich habe aber wie gesagt meine Ansprüche kann ich nicht einfach so senken. Wenn ich eine Frau nicht anziehend finde kann sie sich auf mich setzen, sonst was machen :D es wird sich nichts ändern.
Daher der Versuch halt auch attraktiver für die Frauen zu werden sie ich auch attraktiv finde, ich denke aber das es auf Dauer nicht viel bringt.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 26.06.2024, 10:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatstellen gekürzt.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Finnlandfreundin »

knopper hat geschrieben: ↑25.06.2024, 21:57 mit Frauenheld meine ich nicht einen der nur auf Sex aus ist und jedes Wochenende eine andere hat, sondern eher einen der bei Frauen beliebt ist und natürlich auch schon ein paar Affären hatte. Urlaubsflirts z.b. etwas was ja auch bei vielen jüngeren Frauen heutzutage recht normal ist. Dies zählt für mich zu einem normalen Leben…insofern man Single ist natürlich.
Eine Affäre ist für mich ein Sex neben einer Partnerschaft, wobei der Partner hintergangen wird. Treffen sich zwei Singles zum Sex, ist das für mich keine Affäre, sondern eine Freundschaft+. Demzufolge gehören Affären für mich nicht zum Mannsein dazu. Auch dieses Springen von Bett zu Bett finde ich abtörnend und wenn ich das von einem Mann weiß, ist er uninteressant für mich. Keine Ahnung, ob andere Frauen darauf stehen. Ich glaube nicht. Daher kommt es oftmals bei Frauen nicht gut an, wenn ein Mann sagt, er habe noch keine Beziehung gehabt. Frau schließt oftmals daraus, dass er von Bett zu Bett springt. Sie kommt selten auf die Idee, dass auch noch kein Sex lief.
Jedenfalls besser als Bedauern mit einem Satz wie "Junge, was machst du? da hast du doch alles verpasst, du kannst einem ja leid tun". :lol:
Bekommst du das von Männern oder Frauen zu hören?


Ich habe aber wie gesagt meine Ansprüche kann ich nicht einfach so senken. Wenn ich eine Frau nicht anziehend finde kann sie sich auf mich setzen, sonst was machen :D es wird sich nichts ändern.
Daher der Versuch halt auch attraktiver für die Frauen zu werden sie ich auch attraktiv finde, ich denke aber das es auf Dauer nicht viel bringt.
Ganz anspruchslos sollte man auch nicht sein, aber man muss auch daran denken, dass Optik nicht über Jahre hält. Ist es das verbindende Element, geht man über kurz oder lang getrennte Wege.

Was machst du, wenn die Frauen, die du attraktiv findest, dich nie attraktiv finden?
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von knopper »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑26.06.2024, 22:07 Eine Affäre ist für mich ein Sex neben einer Partnerschaft, wobei der Partner hintergangen wird. Treffen sich zwei Singles zum Sex, ist das für mich keine Affäre, sondern eine Freundschaft+. [...]
Mit Affäre meinte ich jetzt eher kurze (Bett)bekanntschaften zweier Singles und nicht unbedingt Fremdgehen. Dazu zählen auch Urlaubsflirts oder eben eine längere Freundschaft+.
Das ist doch eigentlich was ganz Normales solange es sich im Rahmen hält und gehört für mich zum Mannsein schon dazu.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑26.06.2024, 22:07 Frau schließt oftmals daraus, dass er von Bett zu Bett springt. Sie kommt selten auf die Idee, dass auch noch kein Sex lief.
ja das ist meist die Schlussfolgerung, da sich die allermeisten sich diesen Zustand, also das gar nichts läuft, überhaupt nicht vorstellen können.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑26.06.2024, 22:07
Jedenfalls besser als Bedauern mit einem Satz wie "Junge, was machst du? da hast du doch alles verpasst, du kannst einem ja leid tun". :lol:
Bekommst du das von Männern oder Frauen zu hören?
eigentlich nur von Männern, zumindest in der Form.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑26.06.2024, 22:07 Ganz anspruchslos sollte man auch nicht sein, aber man muss auch daran denken, dass Optik nicht über Jahre hält. Ist es das verbindende Element, geht man über kurz oder lang getrennte Wege.

Was machst du, wenn die Frauen, die du attraktiv findest, dich nie attraktiv finden?
ja es sollte schon mehr als die Optik da sein, das stimmt natürlich.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑26.06.2024, 22:07 Was machst du, wenn die Frauen, die du attraktiv findest, dich nie attraktiv finden?
dann bleibe ich sicher für immer Single. :D
Zuletzt geändert von Kolinatan am 27.06.2024, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Finnlandfreundin »

knopper hat geschrieben: ↑27.06.2024, 21:03 Mit Affäre meinte ich jetzt eher kurze (Bett)bekanntschaften zweier Singles und nicht unbedingt Fremdgehen. Dazu zählen auch Urlaubsflirts oder eben eine längere Freundschaft+.
Das ist doch eigentlich was ganz Normales solange es sich im Rahmen hält und gehört für mich zum Mannsein schon dazu.
Für mich gehört das nicht zum Mannsein dazu.

Einen Urlaubsflirt hatte ich mal bei einer Freundin miterlebt, sonst nie - nicht bei meinem Bruder, nicht im Freundeskreis - und da sind nicht immer alle vergeben gewesen.

Eine Freundschaft+ hatten einzelne zu Studienzeiten mit Anfang 20, jetzt mit 40 geht es eher darum die Frau bzw den Mann fürs Leben zu finden.

Aus meiner Erfahrung ist es einfacher etwas Langfristiges zu finden als mehreres Kurzfristiges, wenn es einem schwerfällt, beim bevorzugten Geschlecht zu landen.
knopper
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von knopper »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑27.06.2024, 22:45
Eine Freundschaft+ hatten einzelne zu Studienzeiten mit Anfang 20, jetzt mit 40 geht es eher darum die Frau bzw den Mann fürs Leben zu finden.

Aus meiner Erfahrung ist es einfacher etwas Langfristiges zu finden als mehreres Kurzfristiges, wenn es einem schwerfällt, beim bevorzugten Geschlecht zu landen.
ja richtig, und jetzt brauchen sie das nicht mehr und es geht eben darum den Partner fürs Leben zu finden, da man diese Phase hinter sch gelassen hat
Genau das hatte aber ein AB nie und muss, aufgrund seines Alters, diese andere Phase irgendwie überspringen, also von AB gleich zu Partner fürs Leben, und das finde ich etwas schwierig.
Sozusagen von Dauersingle und 0 Erfahrung hin zu dauerhafter Partnerschaft oder gleich Ehe. Festnageln und ja oder nein, man ist ja schließlich alt genug, keine halben, lockeren Sachen.
Das kann nur in den seltensten Fällen gut gehen, erst recht wenn der andere bereits einiges durch hat und genau weiß was er will und was nicht.

Ich würde mich gern eines Besseren Belehren lassen, befürchte aber das es so ist. :D
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Finnlandfreundin »

knopper hat geschrieben: ↑28.06.2024, 19:02 ... und jetzt brauchen sie das nicht mehr und es geht eben darum den Partner fürs Leben zu finden, da man diese Phase hinter sch gelassen hat
Genau das hatte aber ein AB nie und muss, aufgrund seines Alters, diese andere Phase irgendwie überspringen, also von AB gleich zu Partner fürs Leben, und das finde ich etwas schwierig.
Sozusagen von Dauersingle und 0 Erfahrung hin zu dauerhafter Partnerschaft oder gleich Ehe. Festnageln und ja oder nein, man ist ja schließlich alt genug, keine halben, lockeren Sachen.
Zu beachten ist aber auch, dass nicht jeder in seiner Jugend- und jungen Erwachsenenphase eine Freundschaft+ hat. Ich denke schon, dass die Mehrheit mit einer Beziehung startet - so jedenfalls meine Beobachtung. Mache Beziehungen halten nur kurz, die Mehrheit paar Jahre und einzelne sind immernoch mit ihrem ersten Freund/Freundin zusammen.

Ob der Partner (egal ob erster, zweiter, dritter) auch der Partner fürs Leben ist, weiß man nie. Aber davon auszugehen, dass man erst paar Partner haben muss bevor es ernst werden kann, finde ich etwas komisch. Ich glaube nicht, dass die Mehrheit so rangeht.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Henrietta »

knopper hat geschrieben: ↑28.06.2024, 19:02 ja richtig, und jetzt brauchen sie das nicht mehr und es geht eben darum den Partner fürs Leben zu finden, da man diese Phase hinter sch gelassen hat [...]
Erlebe ich nicht so, wie Du das schidlerst, bzw. annimmst.
Zum einen, wie Finnlandfreundin ja auch schon geschrieben hat, probieren sich nicht alle auf diese Weise aus. Viele Menschen aus meinem Freundes/Familienkreis sind mit ihrer ersten oder zweiten Beziehung verheiratet (gewesen). Man muss nicht zwingend diese Auslebe-Phase gehabt haben.
Genauso kenne ich aber Menschen, die nach ihrer Trennung dann anschließend nicht sofort wieder den Partner fürs Leben finden oder auch genau das gar nicht wollen. Da folgen dann mehrere lockere Beziehungen nacheinander bzw. Beziehungen, bei denen es nicht so klappen mag, wie man es aus der langjährigen Beziehung gewohnt war und wo man sich selbst erst mal wieder neu orientieren oder auch finden muss. Alles ist möglich, auch wenn man schon etwas älter ist.
Ist das vielleicht eher so ein Glaubenssatz, den Du Dir da zu eigen gemacht hast? Der auch wunderbar funktioniert, um das Entstehen einer Beziehung zu verhindern ("ich bin schon so alt, ich darf mich nicht mehr ausprobieren, wenn da jemand ist, dann muss es auch unbedingt passen, aber so jemand findet sich ja leider nicht")
Zuletzt geändert von Kolinatan am 02.07.2024, 18:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von knopper »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑30.06.2024, 22:39 Ob der Partner (egal ob erster, zweiter, dritter) auch der Partner fürs Leben ist, weiß man nie. Aber davon auszugehen, dass man erst paar Partner haben muss bevor es ernst werden kann, finde ich etwas komisch. Ich glaube nicht, dass die Mehrheit so rangeht.
kann nur ein subjektiver Eindruck von mir sein, aber ich finde schon das Vorerfahrung immer förderlicher ist als eben AB.

Das ist leider fast so wie im Berufsleben. Fast jeder Arbeitgeber wird wohl skeptisch wenn ein 40 jähriger gerade seine Ausbildung beendet hat, sich nun bewirbt und auf einmal arbeiten will. Die wenigstens geben da eine Chance und gehen lieber auf Nummer sicher.
Henrietta hat geschrieben: ↑02.07.2024, 16:12 Ist das vielleicht eher so ein Glaubenssatz, den Du Dir da zu eigen gemacht hast? Der auch wunderbar funktioniert, um das Entstehen einer Beziehung zu verhindern ("ich bin schon so alt, ich darf mich nicht mehr ausprobieren, wenn da jemand ist, dann muss es auch unbedingt passen, aber so jemand findet sich ja leider nicht")
naja ich weiß nicht ob das nun nur ein Glaubensansatz ist.
Bei gleichaltrigen Frauen habe ich jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass sie nun schon etwas Ernstes und keine Lust haben auf lockere Sachen, auf eine F+ oder kurze Affären. Kann ich ja auch voll verstehen, wenn man das alles schon mal hatte.

Nur auf mich als AB übt das halt schon Druck aus, da ich eben nicht genau weiß was ich will aufgrund der fehlenden Erfahrung. Ich habe kein Problem damit eine Frau die wirklich auf Anhieb anziehend und passend finde zu heiraten, nur ist mir diese leider bis jetzt nicht nicht begegnet.

Also es muss schon wirklich alles passen dass ich sagen "ja mit der Frau will ich immer zusammen bleiben".
Bei "nur" normaler Sympathie wäre ich durchaus für eine F+ zu haben und dass man sich ab und zu ,mal trifft es kann ja dann immer noch mehr draus werden...nur das wollen die meisten eben gar nicht oder nicht mehr.
Zuletzt geändert von knopper am 02.07.2024, 21:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kann ich mich verändern und zugleich ich selbst bleiben und was hilft mir dabei?

Beitrag von Strange Lady »

Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass die größte Blockade ist einer Idee von "so hat es zu sein" nachzueifern. Statt sich ganz auf das individuelle Gegenüber und die jeweilige Situation einzulassen.
Beziehung bedeutet zwischen zwei Menschen etwas Drittes aufzubauen, das miteinander ausgehandelt, entworfen, gelebt werden will.
Dieses Dritte kann alles mögliche sein.
“Happiness is like a butterfly: The more you chase it, the more it will elude you. But if you turn your attention to other things, it will come and sit quietly on your shoulder.”
Henry David Thoreau

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