ja...das ist einfach das Mindset in dem ich da irgendwie feststecke. Es ist aber immer ganz situationsabhängig. Einmal bin ich der AB der ja alles verpasst hat und völlig unpassend sieht und ein anderes mal ist alles ganz entspannt und ich bin schon fast der Frauenheld der ja sicher schon einige Herzen gebrochen hat. jetzt etwas übertrieben...Kolinatan hat geschrieben: ↑02.06.2024, 11:28
Was ich in Deinen Beiträgen immer wieder lese, ist Deine Identifikation mit Deiner Vorstellung von dem was Du seist und Deiner Vergangenheit, in welcher Dinge nicht passiert sind und daher auch in Zukunft (für Dich) unmöglich seien. Letztlich hoffst Du, dass Deine Glaubenssätze von alleine verschwinden und Du derjenige wirst, denn Du Dir für Dich selbst nicht vorstellen kannst. Du beschreibst zwar, dass Du bereits die Rückmeldung bekommen hast, dass von Dir nicht erwartet wurde, dass Du AB bist. Trotzdem identifizierst Du Dich weiterhin mit dieser Vergangenheit. Du ziehst nicht die Schlussfolgerung daraus, dass man einem Menschen sein AB-Sein nicht ansieht und es auch keine Relevanz hat, sobald es ein AB schafft diese Vorstellung von sich selbst abzulegen und aufhört sich so zu verhalten, wie er meint, dass es zu ihm als AB gehören würde.
Ich darf einfach nicht mehr so oft in die AB-Opferrolle zurückfallen dann hat sich das Problem sicher auch bald gelöst.
ja das Gefühl habe ich schon öfters, dass ich soviel mehr aus mir herausholen "könnte". Aber die Anstrengung die dazu nötig ist kommt mir so energieintensiv und immens vor das es bis jetzt leider noch nicht geklappt hat. Ja...steckt irgendwie so drin.
naja gut aber das tun ja die meisten Menschen, gerade Politiker.
Der Bundskanzler kann natürlich in der Öffentlichkeit nicht so auftreten wie er es vielleicht gern hätte oder so wie er eben authentisch ist. Bei dem einen merkt man es mehr bei dem anderen weniger, und so ist es bei mir halt auch.
Levyn hat geschrieben: ↑03.06.2024, 14:07
Gibt ja nicht nur die Extreme. Man muss ja nicht einer Person "voll kontra" geben, wenn man mit ihr eine positive Kommunikation haben möchte. Das macht man nur, wenn man die Person nicht leiden kann und auch kein weiteres Interesse an Kommunikation mit ihr hat. Als authentischer Mensch würdest du deine Gedanken trotzdem nach Außen tragen, aber eben in einer Weise, die nicht konfrontativ ist.
Ob es wirklich daran lag, dass du anderer Meinung warst, wissen wir natürlich nicht.
ja das kann ich nicht so gut, also wenn es wirklich kocht mich da zurückhalten. Führte wie gesagt mal zu einer Kündigung da das Verhältnis mit dem Kollegen absolut zerrissen war, nachdem das Kontra von mir kam.
Seitdem vermeide ich solche Situationen bzw. die Konfrontation und gebe eben nicht viel Gegenwind. Es lebt sich dann doch etwas ruhiger, auch weil vieles ja Banalitäten sind.
dem Wettkampf, wenn es um die direkte Konfrontation geht, ja. Aber mit mithalten meine ich eher so dinge wie genauso gut sein, je nach dem um was es geht.Levyn hat geschrieben: ↑03.06.2024, 14:07 Du scheinst dir selbst nicht sicher zu sein, was du überhaupt möchtest. Auf der einen Seite sagst du, dass du dem Wettkampf wenig Beachtung schenken willst, weil du nur so bist wie du bist, aber auf der anderen Seite vertrittst du die Ansicht, dass du doch immer kämpfen solltest, um das beste aus dir heraus zu holen.
Meinetwegen sportlich oder auch aussehenstechnisch noch mithalten zu können.
Ich gebe mich ungern geschlagen und schmeiße das Handtuch hin, etwa weil es ja eh zu spät ist oder so.