Da kannst du nichts erwarten.
Konkrete Aussagen und Argumente stehen halt nicht in der rhetorischen Textbausteinkiste. Da müsste ja jemand selber nachdenken statt inhaltsfreie Phrasen dreschen.
Da kannst du nichts erwarten.
Reinhard hat geschrieben: ↑12 Dez 2021 09:54 (Das "muss" kommt aus der Aussagenlogik. Ich hätte auch "notwendigerweise im logischen Sinn" schreiben können. War zu lang.)
Ich mal es mal auf (so weit das im Textforum geht)
Abkürzungen:
O = Offenheit
U = bestimmter sonstiger Umstand (außer Offenheit)
K = Kontakte
+ = Vorliegen von, größere Häufigkeit (Postfix)
- = Abwesenheit von, geringere Häufigkeit (Postfix)
und, => = Logikoperatoren
Wenn gelten soll, dass Offenheit einen überwiegenden Einfluss auf die Kontakten hat, müsste beobachtet werden:
O+ und U+ => K+
O- und U+ => K-
O+ und U- => K+
O- und U- => K-
Wenn der Einfluss der Offenheit auf Kontakte gering ist, dann sieht man:
O+ und U+ => K+
O- und U+ => K+
O+ und U- => K-
O- und U- => K-
(oder U+ => K-, wenn man ein gegensätzlich definiertes U betrachtet)
Deswegen habe ich ein Beispiel gesucht, bei dem meiner Meinung nach "O+ und U- => K-" gilt, was eben nur im zweiteren Fall zutrifft und im ersten nicht.
Indem ich den (selbstverständlichen) Kontext des Themas extra für dich nochmal aufschreibe, bestätige ich, dass es nicht ums Thema geht?Reinhard hat geschrieben: ↑12 Dez 2021 09:54Damit bestätigst du jetzt selbst (in beiden Aussagen), dass es nicht um Offenheit geht, sondern um was anderes.Hoppala hat geschrieben: ↑11 Dez 2021 23:36 Außerdem: Kontext! Kontext ist: jemand will mehr Kontakte (bevorzugt zum Wunschgeschlecht). Da ist "jemand verstärkt seine Allein-Hobby-Aktivitäten" kein sinnvoll erwartbares Ereignis ...
Fyi: auch die Offenheit für experimentelle illegale Drogen ist nicht zwingend mit verbesserten Beziehungschancen verbunden.
Auch das noch! Das haben Astrologen, Anthroposophen etc. auch vor. Was nicht heißt, dass man das auch seriös versuchen kann. Aber eher nicht im AB-Treff.
Was aber nicht reicht. Nur weil ich die Haustür nicht zusperre, kommt doch nicht zwangsläufig ein Dieb.[/quote]Bitte?
Wer hat behauptet, dass es "an der eigenen Offenheit liegen muss"? Was hat die Offenheit anderer Leute mti der eigenen Offenheit für andere Leute zu tun? Warum sollte der Einzelfall Versingled für eine eine pauschale "Erklärug" herhalten? Und: Was sollen diese absurd herbeigeschriebenen Fragen im Gewand von "Siehste!" - die aber weder für sich noch im Kontext Relevanz haben (außer für Versingled vielleicht)?
Eben.Reinhard hat geschrieben: ↑12 Dez 2021 09:54Hoppala hat geschrieben: ↑11 Dez 2021 23:36 Als nächstes diskutieren wir noch, ob und inwieweit Atmen von Vorteil sein kann.
Ich mein, muss ja nicht, wenn zum Beispiel die Bude gerad brennt und völlig verqualmt ist ... kann man so pauschal also nicht sagen. Also ich bin mit Atmen lieber vorsichtig, auch so aus Prinzip. Man weiß ja nie, hab damit auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, wenn z. B. gerad der Chili in der Pfanne röstet.
Dass die mangelnde Sauerstoffvesorgung für meine Kontaktintensität störend sein könnte, muss mir erst mal jemand zweifelsfrei beweisen.
...
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Die konkrete Aussage lautet nach wie vor: Mangelnde Offenheit reduziert Menge und Qualität neu zu erlebender Kontakte. Gesteigerte Offenheit verbessert dies.
Doch, es geht bei mir auch um Schuld und auch um die Frage, warum ich nicht gut genug bin. Zusätzlich ist mir klar, dass ich es allein schaffen muss. Außerdem ist klar, dass die Veränderung harte Arbeit ohne Freude ist, sich also durchquälen muss. So manche notwendige Veränderung braucht auch etwas Schauspiel, denn sie passt nicht wirklich zu mir, ist aber notwendig.Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑10 Dez 2021 22:57 Es geht nicht darum zu sagen "Ich bin schuld." Das bringt mich nicht weiter. Ich muss mich aber fragen "Warum bekomme ich es nicht hin, dass ich eine Beziehung eingehen kann?" "Was kann ich anders machen?" "Kann ich das überhaupt alleine?" "Wer kann mich unterstützen?" "Muss ich vielleicht erst etwas anderes ändern?" ... "Wie wirke ich auf Andere?"
Warum "muss" es das? Wenn man schon Offenheit im Bezug auf andere Menschen betrachtet, dann sollte mMn auch dabei bleiben und nicht gerade einen neuen Kontext dazu ins Spiel bringen. Finde ich jedenfalls beides sehr naheliegend.Reinhard hat geschrieben: ↑11 Dez 2021 20:36 Das ist nicht so eindeutig. Das geht davon aus dass die Offenheit für Neues auch zu neuen Kontakten führen muss. Aber wenn sich die Offenheit darauf richtet, regelmäßig neue Alleine-Hobbys auszuprobieren, dann wird sich das wenig auf die Kontaktzahl auswirken.
Nicht unbedingt. Es kann auch ein Hinweis auf eine mangelnde Offenheit ggü neuen Menschen sein.
Im Punkt mit den Umständen kann ich dir definitiv zustimmen. Ich denke aber, dass eine mangelnde Offenheit sich auch darauf auswirkt neue Menschen kennenlernen zu können. Ich muss denke ich nicht erwähnen, dass ich davon ausgehe, dass man auch selbst aktiv Dinge macht, wo es überhaupt zu einem Kennenlernen kommen könnte. Also über den Stubenhocker, der abseits von der Arbeit nur Zuhause rumhockt oder eventuell noch seine 1-Mann Hobbys ausübt brauchen wir denke ich nicht reden.Reinhard hat geschrieben: ↑11 Dez 2021 20:36 Die Offenheit kommt erst dann ins Spiel, wenn man neue Kontakte haben könnte, aber sich aus irgendwelchen Gründen nicht darauf einlassen will. Beispielsweise der ehemalige Mitforist "Automobilist" hätte romantische Frauenkontakte nicht gewollt, wenn die Frau so neumodisch ist, Hosen zu tragen(!) ... das kann man dann als fehlende Offenheit ansehen.
Aber bei vielen ABs scheitert es an anderen Umständen, denke ich.
Nein, ich meine schon Offenheit. Du kannst auch introvertiert sein und mit anderen Menschen reden.Reinhard hat geschrieben: ↑11 Dez 2021 20:36 Das ist jetzt eine andere Art von Offenheit. Das war ja mein Einstieg in die Diskussion, dass mit Offenheit dann eher sowas wie Eloquenz gemeint ist. "Reden mit den Leuten" --- aber das ist dann Extraversion, wenn man mich fragt (als psychologischen Laien).
Man kann doch ähnlich ticken und trotzdem ganz verschieden sein. Außerdem kann man selbst in deinem Szenario immer noch mehr Menschen kennenlernen, weil sich im Gespräch vielleicht herauskristallisiert, dass man ja doch gar nicht so verschieden ist.Reinhard hat geschrieben: ↑11 Dez 2021 20:36 Bei den offenen Menschen hingegen ist es tendenziell sogar eher egal, ob der andere gleich tickt. Da ist er(/sie) vielleicht sogar interessant, wenn er anders tickt, weil das ist ja dann was Neues. Jemand, dem Offenheit abgeht, wird hingegen eher wollen, auf Altbekanntes treffen zu wollen.
Das passt aber nicht so ganz zu der Wikipedia-Definition von "Offenheit (Psychologie)", die Hoppala gepostet hat. Wenn wir die Punkte der Reihenfolge nach durchgehenKleiner Mann hat geschrieben: ↑14 Dez 2021 22:24 Mein Punkt ist also, dass man durch Offenheit die Wahrscheinlichkeit erhöht mit Menschen zu connecten als wenn man gar nicht erst mit ihnen spricht, weil man sein oberflächliches Urteil schon gefällt hat.
Kleiner Mann hat geschrieben: ↑14 Dez 2021 22:24Warum "muss" es das? Wenn man schon Offenheit im Bezug auf andere Menschen betrachtet, dann sollte mMn auch dabei bleiben und nicht gerade einen neuen Kontext dazu ins Spiel bringen. Finde ich jedenfalls beides sehr naheliegend.Reinhard hat geschrieben: ↑11 Dez 2021 20:36 Das ist nicht so eindeutig. Das geht davon aus dass die Offenheit für Neues auch zu neuen Kontakten führen muss. Aber wenn sich die Offenheit darauf richtet, regelmäßig neue Alleine-Hobbys auszuprobieren, dann wird sich das wenig auf die Kontaktzahl auswirken.
Da es mir genauso ging, denke ich, mich da hinein versetzen zu können. Wir sind ungefähr im gleichen Alter. Dieser Plan B hat bei mir ab einem bestimmten Punkt, einer Krise, nicht mehr funktioniert. Nicht weil er von außen durchkreuzt worden wäre, sondern weil ich die Frage, ob ich wirklich alles für die Verwirklichung von Plan A getan habe für mich nicht mehr zuverlässig mit "Ja" beantworten konnte. Entschuldige, wenn ich dich vor den Kopf stoße. Aber an dieser Stelle passt das Beispiel mit dem Stromausfall überhaupt nicht. Es suggeriert, dass wir unser Schicksal nicht in der Hand hätten und Partnerlosigkeit etwas Unabwendbares wäre. Das ist es nicht.Schokolade hat geschrieben: ↑12 Dez 2021 13:11 Ich denke nicht, das ich versagt habe.
Ich z.B. wollte nie das machen, was andere Menschen seit Tausenden Jahren machen, heiraten, Kinder kriegen usw.
Vielleicht hätte ich mir das anders überlegt, wenn ich in jungen Jahren einen Partner gefunden hätte, wo ich mir all das hätte vorstellen können.
Heute lebe ich mein Leben so, wie es mir gefällt. Dazu braucht man halt Plan B.
Das ist, wie wenn der Strom ausfällt. Ich kann mich ärgern darüber, oder ich hab Plan B, mache eine Kerze an und lese ein Buch.
"Quatsch"Bubsi hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 11:57 Für den Einen oder Anderen ist Partnerlosigkeit schon etwas Unabwendbares. Ich habe alles mir Mögliche getan und trotzdem hat es aus vielen verschiedenen Gründen nie geklappt.
So ein Quatsch zu denken man könnte alles verändern. Manchmal muss man Tatsachen auch akzeptieren.
Da ist kein Widerspruch. Ich glaube aber zu verstehen, was Du meinst.
Ich sehe nicht, wie man das als "Definition" betrachten kann. Ich habe es gepostet als einen möglichen Ausgangspunkt, um sich über Offenheit weitergehend zu informieren. Insbesondere an Reinhard und sein bekundetes Unwissen, was Offenheit mit neuen und/oder vertieften sozialen Beziehungen zu tun haben könnte.
Wer hat den Anspruch erhoben, irgendwas müsse "zwangsläufig" sein?
im Kontext "zwischenmenschlich und sozial" halte ich das für den wichtigsten Aspekt von Offenheit überhaupt.
Welche Theorie?
Welche "diese"? Wo, wer? In diesem Thread hier nicht.
Worum soll es denn hier sonst sinnvoll gehen, wenn nicht um "Offenheit in Bezug auf andere Menschen"??Reinhard hat geschrieben: ↑15 Dez 2021 21:39 Ich bin noch im vorherigen Kontext, aber du bringst jetzt "Offenheit in Bezug auf andere Menschen" mit rein.
Ich vermute ja, dass diese "Offenheit gegenüber anderen Menschen" eigentlich nur aussagen will, wie schnell sich jemand emotional "öffnen" will. Umgangssprachlich: "auftaut". Wenn dem so ist, hat das aber mit Offenheit im psychologischen Sinn nichts zu tun, auch wenn wir zufällig den gleichen Wortstamm ("öffnen") für unterschiedliche Begriffe benutzen.
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(Rest des Zitats gelöscht, weil das nur Wiederholung wäre.)
Erst so etwas wie das Wiki hinwerfen (und das war ja in Relation noch einer der gehaltvollsten Beiträge) und dann nichts damit zu tun haben wollen ...
Das sehe ich als die Falschrelation auf der anderen Seite des Extrems an.Zwerg hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 14:09 Ob man es schafft ist primär von inneren Faktoren, dem inneren Antrieb abhängig. Der Vergleich mit dem Stromausfall aber reduziert es allein auf externe Umstände. Übrigens verwechseln viele Partnerschaft mit glücklicher oder zumindest zufriedenstellender Partnerschaft. Millionen Menschen aber sind in unglücklichen Partnerschaften. Darüber wird nicht so viel geredet. Ausklammern kann man sie dennoch nicht.
"Offenheit in Bezug auf andere Menschen" - Ich dachte dass es ursprünglich genau darum ging (und nicht um Offenheit gegenüber neuen Hobbies oder sonstwas) und dass manch einer sich anscheinend (was mich wirklich wundert) darunter nichts konkretes vorstellen kann.Reinhard hat geschrieben: ↑15 Dez 2021 21:39 Ich vermute ja, dass diese "Offenheit gegenüber anderen Menschen" eigentlich nur aussagen will, wie schnell sich jemand emotional "öffnen" will. Umgangssprachlich: "auftaut". Wenn dem so ist, hat das aber mit Offenheit im psychologischen Sinn nichts zu tun, auch wenn wir zufällig den gleichen Wortstamm ("öffnen") für unterschiedliche Begriffe benutzen.
Zwerg hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 11:41 Da es mir genauso ging, denke ich, mich da hinein versetzen zu können. Wir sind ungefähr im gleichen Alter. Dieser Plan B hat bei mir ab einem bestimmten Punkt, einer Krise, nicht mehr funktioniert. Nicht weil er von außen durchkreuzt worden wäre, sondern weil ich die Frage, ob ich wirklich alles für die Verwirklichung von Plan A getan habe für mich nicht mehr zuverlässig mit "Ja" beantworten konnte. Entschuldige, wenn ich dich vor den Kopf stoße. Aber an dieser Stelle passt das Beispiel mit dem Stromausfall überhaupt nicht. Es suggeriert, dass wir unser Schicksal nicht in der Hand hätten und Partnerlosigkeit etwas Unabwendbares wäre. Das ist es nicht.
Halte ich für eine zu kurz gesprungene Momentaufnahme.inVinoVeritas hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 19:32 Es gab im Sommer ein Grill-Treffen am See, wo ca. 30 Menschen (die sich überwiegend noch nie vorher gesehen haben) hingekommen sind.
Ebend: Passendes LMS ist in der Situation entscheidend.inVinoVeritas hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 19:32 Die "Offenen": (Gegenteil siehe unten, dadurch wird manches evtl. nochmal verdeutlicht)
- Haben von sich aus das Gespräch gesucht und Leute bewusst angesprochen Wenn sie das wirklich getan hätten, hätten die Stillen ja zumindest darüber eingebunden sein müssen (so sie nicht über still hinaus aktiv abblocken)
- Haben sich aktiv in bereits laufende Unterhaltungen eingeklinkt
Und das doch vermutlich mit mehr als einem "Hallo", oder? Meiner Erfahrung nach folgt darauf hin ein Check, wie akzeptabel so ein Beitrag ist - sowohl von der Passung des Inhalts her als auch von der (zu dem Zeitpunkt zwangsläufig oberflächlichen) Einschätzung der Person her.
- Hatten eine locker wirkende Körpersprache (freundlich lächelnd, Blickkontakt haltend, entspannte Körperhaltung)
Was denke ich mal auf die Prägung durch bisherige Erfahrungen geprägt sein dürfte.
- Haben interessierte Nachfragen gestellt
Was waren das dann für Nachfragen? Aber auch hier: die Reaktion hängt meiner Erfahrung nach davon ab, wie sehr man mit der Frage "Passung" zeigt bzw. ansonsten wer da fragt.
- Haben insgesamt an der Person interessiert gewirkt
Wie sieht so etwas dann aus? Doppelt, wie erkennt man das Interesse "an der Person" und nicht am Thema
- Waren emotional "connected" zu ihrem Gegenüber, d.h. dass sie über ihre Körpersprache/Stimmlage/Mimik je nach Gesprächsthema und ihrem Gegenüber genau passend belustigt, überrascht, ernsthaft, albern, etc. gewirkt haben
Die "Nicht-Offenen":
- Waren sehr ruhig
Halt nicht extrovertiert, wie verwerflich.
- Haben sich nicht von selbst in Unterhaltungen eingebracht
Wie hätte das dann positiv aussehen sollen?
- Haben eher kurzsilbig geantwortet wenn sie was gefragt wurden und das Gespräch auch nicht aktiv weitergeführt
Was wurden sie da gefragt? Waren da Ursachen für die Kürze aus ihren Antworten zu erkennen, z. B. eher statusarme Aussagen?
- Haben kaum oder keine persönlichen Nachfragen gestellt
Sind sie denn bis zum echten "persönlichen" überhaupt eingebunden worden? Oder war es eher kein Mitziehen im "smalltalklichen" Job-Auto-Haus- spiel?
- Haben gewirkt als wäre der Gegenüber ihnen egal
Woran machst du das dann fest? Und wie unterscheidest du das von Schüchernheit oder auf angeknackste Psyche oder schlechten Erfahrungen basierenden Ängsten
- Haben bei 90% der Themen desinteressiert gewirkt und sind wenn nur bei reinen Sachthemen (Gaming, Aktien, etc.) etwas gesprächig geworden, aber wenn es um persönliche Dinge ging oder "Gott-und-die-Welt-Nonsense" kam keine Beteiligung
Eben, weil anzunehmen ist, dass sie zu diesen 90% eben nichts vom Rest förderlich angesehenes beitragen könenn, wie umgekehrt zu ihren Themen.
- Standen eher wie "in Stein gemeißelt" rum, krampfig wirkende Körperhaltung
Warum wohl?
- Haben den Anschein erweckt, dass sie keinerlei Freude/Spaß an dem Treffen und an dem Kennenlernen der Leute dort haben
Warum wohl?
Mit der Zeit haben sich innerhalb der Gruppe von 30 Leuten "Subgruppen" gebildet, ein natürlicher Prozess (bei neu gebildeten Gruppen) wo sich dann die Menschen nach einer kurzen Kennenlernzeit intensiver miteinander beschäftigen bzw. "finden", die sich miteinander "connected" fühlen.
Eben. Und wer da nicht in der ersten Runde gruppenkonform ist, ist eben RAUS.
...
Einen dieser "Nicht-Offenen" habe ich sogar auf zwei größeren Treffen erlebt (und mich kurz versucht mit ihm zu unterhalten) und es war beide Male das gleiche: ich hatte sofort das Gefühl, dass hier wirklich so gar keine Verbindung vorhanden ist. Es kam keinerlei persönlicher Gesprächsfluss über Smalltalk-Themen àla "Job, Hobbies, wo hast du vor Köln gewohnt" hinausgehend auf und selbst dabei wirkte er "bemüht", so als spule er irgendwas ab was ihn eigentlich nicht interessiert. Mit anderen Menschen hingegen war ich schon nach wenigen Minuten über irgendwelche lustigen Dinge am lachen, ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Wie schon vermutet: der Knackpunkt ist also nicht "offen" zu sein, sondern entscheidend ist zur lokalen Szene passend.
Ohne dass sind auch Versuche offener zu sein bestenfalls "bemüht", wenn nicht gar "freakig"
Wobei keine Gruppe eine Verpflichtung zur Inklusion hat, die sind auch nur zum Genießen ihrer Freizeit da. Aber mich stört die Verlogenheit diese Exklusivitätsauswahl dann den doch zumindest tendenziell bemühten (warum waren sie sonst da) auch noch als "selber Schuld" anzuhängen.
Diese Beobachtungen lassen sich in gewisser Weise auch auf Mann<->Frau Situationen (insbesondere Dates) übertragen, wo nach der Erstbegegnung das anschließend vorhandene Bauchgefühl ("Lagen wir auf einer Wellenlänge? War das ein interessanter Mensch? Hab ich da was zwischen uns gespürt?) darüber entscheidet, ob es ein Folgetreffen geben wird.
Wie man das nun in wissenschaftlich definierte Attribute oder Merkmale übersetzen kann weiß ich nicht, das ist wie gesagt lediglich meine persönliche Wahrnehmung von offen- vs. nicht-offen- wirkenden Menschen und wie sie bei Anderen dann ankommen.
inVinoVeritas hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 19:32 Einen dieser "Nicht-Offenen" habe ich sogar auf zwei größeren Treffen erlebt (und mich kurz versucht mit ihm zu unterhalten) und es war beide Male das gleiche: ich hatte sofort das Gefühl, dass hier wirklich so gar keine Verbindung vorhanden ist. Es kam keinerlei persönlicher Gesprächsfluss über Smalltalk-Themen àla "Job, Hobbies, wo hast du vor Köln gewohnt" hinausgehend auf und selbst dabei wirkte er "bemüht", so als spule er irgendwas ab was ihn eigentlich nicht interessiert. Mit anderen Menschen hingegen war ich schon nach wenigen Minuten über irgendwelche lustigen Dinge am lachen, ein Unterschied wie Tag und Nacht.
inVinoVeritas hat geschrieben: ↑16 Dez 2021 19:32 Wie man das nun in wissenschaftlich definierte Attribute oder Merkmale übersetzen kann weiß ich nicht, das ist wie gesagt lediglich meine persönliche Wahrnehmung von offen- vs. nicht-offen- wirkenden Menschen und wie sie bei Anderen dann ankommen.