↕ ↕Mit müden Augen hat geschrieben: ↑09 Mai 2023 14:03![]()
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Du könntest doch stattdessen im Baumarkt arbeiten?![]()
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Oder, nochmal präziser, ich möchte hieran erinnern:
Vielleicht ist das ja dem einen oder anderen nicht so ganz klar:
So ein neuer "Job" ist für mich keine "neue Chance", "opportunity", "interessante Zukunftsperspektive", "Sache, auf die man sich freut", oder was die durchgeknallte mentally-retarded-Coaching-Branche einem einreden will.
Für mich sieht die Realität so aus - so ein neuer Job ist für mich in erster Linie:
Eine unschaffbar wirkende Herausforderung, eine furchteinflößende Neuerung, eine neue, zusätzliche Belastung, eine Sache, die mich garantiert mental total fertigmachen wird, und vor allem: Eine riesige Quelle von Angst.
Mag sein, dass Leute mit einem anderen Gehirn als dem meinen das nicht verstehen, aber ich habe exakt NULL positive emotionale Affirmationen, wenn ich über sowas nachdenke, sondern es ruft ausschließlich negative Emotionen hervor.
Warum soll ich mich "freiwillig" (wäre es ja btw auch gar nicht, sondern ich bin/wäre dazu gezwungen, aus Geldnot) zu so einer Sache entschließen? Ich bin doch nicht BEKLOPPT!
Mir macht das alles einfach nur unermesslich Angst. Beides. Alles. Die AI-Zukunft. Die Möglichkeit, dass ich praktisch jederzeit auf der Straße landen kann, weil ich meine Miete nicht mehr zahlen kann. Der konkrete Job aus dem Baumarkt-Beispiel. Der abstrakte Job... also: Jeder nur erdenkliche x-beliebige Job. Das Commitment, was man für einen Job hinlegen muss. Nicht gut genug für sowas zu sein, und - wie immer - total darin zu versagen.
Alles. Einfach alles.
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