Al Bundy hat geschrieben: ↑23.07.2026, 16:55
Ich stelle mir oft die Frage ob ich in meinem Alter meinen Lebensstil überhaupt noch umstellen und auf eine Partnerin ausrichten könnte. Ich kann machen was ich möchte, muss mich mit niemandem absprechen und bin niemandem Rechenschaft schuldig. Wie oft hab ich schon von anderen gehört dass sie Anschaffungen erstmal mit dem Partner absprechen müssen, oder die kaum noch Zeit für Hobbys haben, Urlaube nach Frau und Kind ausrichten müssen usw.
Das ist richtig. Oder fast.
Denn die Verpartnerten konnten sich dann mit jemand absprechen, hatten jemand, um Entscheidungen nochmal zu reflektieren, haben gemeinsam Urlaub gemacht ...
Es soll hier ja um Vorteile des Singledaseins gehen. Ich frage mich, ob alles, was ich allein machen kann (oder dann eben: muss), als Vorteil zählen kann. Einiges hier im Thread kommt mir so vor.
Ein Vorteil ist es doch eigentlich nur, wenn man es auch allein bzw. ohne Partner tun/machen/erleben will - und dann niemand (dem mensch sich partnermäßig verpflichtet fühlt), sagt: "nee, ohne mich machst du das nicht!"
Und umgekehrt sind die Vorteile des Verpartnertseins doch auch erst gegeben, wenn mensch diesdasjenes lieber zu zweit macht als allein.
D. h., die jeweilige Konstellation ist halt auch sehr individuell. Nicht zuletzt abhängig davon, mit wem mensch sich verpartnert.
Es soll ja auch Menschen geben, die leben glückich als Single, aber wenn es in Urlaub oder zu anderen Aktivitäten geht, beschaffen sie sich ne Kurzzeitpartnerschaft (Urlaubsflirt etc.).
Anders gesagt: es geht drum, was mensch will und nicht will. Und es dann auch so bekommt/beschafft/hat.
Und da wir hier im Abtreff schreiben - "unfrewillig unverpartnert" - dürfte es hier nicht gar so viele Vorteile des Single-Daseins geben?
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