Ist es nur Glück?

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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Vogel hat geschrieben: ↑13.08.2026, 17:17
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑12.08.2026, 21:49 Ich bin überzeugt, dass die Ursache für den AB-Status bei einem selbst liegt – nicht im Außen. Die Schuld bei anderen oder den Umständen zu suchen, macht handlungsunfähig.
Denn daraus könnte man leicht ableiten, man sei automatisch immer selbst Schuld wenn es nicht klappt: "Der andere hat mich abgelehnt? Ich bin dieses und jenes, eben selbst Schuld und muss beim nä. Mal dieses oder jenes tun/ sein. Klappt beim nä. Mal wieder nicht? War das Problem eben wieder bei mir..."
Wenn man von Schuld spricht, klingt das immer sehr negativ. Selbst die Ursache zu sein, bedeutet für mich nicht, dass ich etwas ändern kann oder muss. So wie du auch selbst schreibst:
"Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
Manches kann ich einfach nicht ändern und muss mich so nehmen wie ich bin. Und natürlich gibt es dann auch andere Menschen, denen bestimmte Aspekte an mir nicht gefallen und die mich ablehnen. Das ist dann so. Ich will ja auch noch Ich bleiben und mich nicht so verändern, dass ich zwar passe, aber nicht mehr Ich bin.
Die Grundausstattung ist so wie sie ist, die muss ich akzeptieren - das ist der Teil, den ich so hinnehmen muss wie er ist. Alles, was zur Sonderausstattung gehört, ist änderbar - manches leichter, manches schwerer.
Und dennoch liegt beides in mir verankert, ich bin damit die Ursache.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Januar hat geschrieben: ↑13.08.2026, 20:49 Das ist doch mal was:
"Narbige, enttäuschte, reife Frauen, die eine Beziehung stabil machen, suchen DICH!"
:fessel:

Wenn das alles so einfach wär...
Einfach ist nichts und wäre es so, wären wir nicht hier.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Finnlandfreundin »

alex321 hat geschrieben: ↑13.08.2026, 23:55
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑13.08.2026, 16:20 Eine gleichaltrige Frau bringt Verständnis für deine Lebenswelt mit.
Ich würde sogar sagen Frauen über 30 sind anspruchsvoller, vermutlich weil sie schon negative Erfahrungen gemacht haben und sich auf keine Experimente mehr einlassen wollen. Das sieht man gut an den Kontaktanzeigen in der Kategorie 30+. Da werden Männer gesucht die "mit beiden Beinen im Leben stehen", "beruflich angekommen sind", "wissen was sie vom Leben wollen", "mit Kindern umgehen können", "am gemeinsamen Traum Haus im Grünen arbeiten wollen", ...
Frauen unter 30 haben diese Anforderungen meistens gar nicht weil sie ans Kinder kriegen oder sesshaft werden noch gar nicht denken.
Ich bezog mich auf die Frauen 40+. Frauen zwischen 30 und 40 haben oft Torschusspanik, wenn noch keine Familie gegründet wurde oder haben Kinder zu Hause und müssen natürlich erstmal an diese denken. Frauen unter 30, die das wollen, tun das auch, ohne daraus einen großen Hehl zu machen.
Frauen über 40 werden ruhiger und anspruchsloser, haben selbst schon einige Erfahrungen (positive und negative) gemacht und merken an sich selbst auch, dass Vieles nicht mehr so einfach geht wie mit 20. Haben sie Kinder sind diese häufig schon aus dem Haus. Wollen sie ein Haus im Grünen ist dieses schon da.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von sascha94 »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.08.2026, 03:45 Frauen zwischen 30 und 40 haben oft Torschusspanik, [...]
Mit der Torschlusspanik kenne ich sogar 2 Frauen in der Familie die das sogar offen zugeben.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 17.08.2026, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Zwerg »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.08.2026, 03:45 Frauen zwischen 30 und 40 haben oft Torschusspanik,
Gibt´s auch bei Männern sagt mir -ohne Altersbezug- ein Blick ins AB-Forum. Frauen sind nur einen Tick selbstkritischer.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Deja-vu »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.08.2026, 03:45 Ich bezog mich auf die Frauen 40+. Frauen zwischen 30 und 40 haben oft Torschusspanik, wenn noch keine Familie gegründet wurde oder haben Kinder zu Hause und müssen natürlich erstmal an diese denken.
Oder weil ihnen eingeredet wird / sie sich selbst einreden, dass ab spätestens 40 der Zug abgefahren ist (auch ohne Kinderwunsch). ;)
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Zwerg hat geschrieben: ↑17.08.2026, 13:16
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.08.2026, 03:45 Frauen zwischen 30 und 40 haben oft Torschusspanik,
Gibt´s auch bei Männern sagt mir -ohne Altersbezug- ein Blick ins AB-Forum. Frauen sind nur einen Tick selbstkritischer.
Ja, nur vielleicht in einem anderen Bereich.
Deja-vu hat geschrieben: ↑17.08.2026, 18:13
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑17.08.2026, 03:45 Ich bezog mich auf die Frauen 40+. Frauen zwischen 30 und 40 haben oft Torschusspanik, wenn noch keine Familie gegründet wurde oder haben Kinder zu Hause und müssen natürlich erstmal an diese denken.
Oder weil ihnen eingeredet wird / sie sich selbst einreden, dass ab spätestens 40 der Zug abgefahren ist (auch ohne Kinderwunsch). ;)
Theoretisch ist der Zug für eine Beziehung nie abgelaufen, man muss aber "mitaltern". Die verpasste Jugendliebe kann man nicht nachholen. Sucht man in einem Alter, wo die Mehrheit sesshaft wird und man selbst will sich noch ausleben, passt es nicht zusammen. Und wenn man sich dann bereit für eine feste Beziehung fühlt, funktioniert das dann auch nur mit Frauen im gebärfähigen Alter, die dann unter Umständen wieder um einiges jünger sein müssen. Das eigentliche Problem liegt meines Erachtens aber eher darin, dass man es überhaupt erstmal bei irgendjemanden schaffen muss, sich unteressant zu machen. Da ist es egal, ob der andere jünger oder älter ist, ob man den Anderen attraktiv findet oder weniger ...
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von sascha94 »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑18.08.2026, 19:46 Theoretisch ist der Zug für eine Beziehung nie abgelaufen, man muss aber "mitaltern". [...]
Ich glaube auch, dass es kein Datum gibt an dem die Beziehungsfähigkeit abläuft und die Möglichkeit einen Partner zu Finden. Für mich ist das Spekulatius, ich vermute aber mal, dass man Ü40 sich mehr anpassen muss weil die meisten die dann auf dem Partermarkt sind noch schon einiges erlebt haben, Kinder, gescheiterte Ehen…
Zuletzt geändert von Kolinatan am 19.08.2026, 10:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Deja-vu »

sascha94 hat geschrieben: ↑19.08.2026, 05:22
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑18.08.2026, 19:46 Theoretisch ist der Zug für eine Beziehung nie abgelaufen, man muss aber "mitaltern". [...]
Ich glaube auch, dass es kein Datum gibt an dem die Beziehungsfähigkeit abläuft und die Möglichkeit einen Partner zu Finden. Für mich ist das Spekulatius, ich vermute aber mal, dass man Ü40 sich mehr anpassen muss weil die meisten die dann auf dem Partermarkt sind noch schon einiges erlebt haben, Kinder, gescheiterte Ehen…
Das "Problem" am Alter ist einfach, vieles wird schwieriger, man baut körperlich ab (ja, kann man durch gesunde Lebensweise natürlich hinauszögern). Besser wirds aber nicht mehr, man hat irgendwann seinen Zenit überschritten.

Insbesondere bei Frauen ändern sich während der (Peri-)Menopause die Hormone noch einmal drastisch. Die Auswirkungen sind zum Teil nicht ohne.


Aber selbstverständlich gibt es viele Paare, die sich auch erst im fortgeschrittenen Alter finden.

Bin nur nicht sicher, inwieweit dann wiederum die (Lebens-)Erfahrung eine Rolle spielt.


Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑18.08.2026, 19:46 Und wenn man sich dann bereit für eine feste Beziehung fühlt, funktioniert das dann auch nur mit Frauen im gebärfähigen Alter, die dann unter Umständen wieder um einiges jünger sein müssen.
Wieso das?
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑18.08.2026, 19:46 Das eigentliche Problem liegt meines Erachtens aber eher darin, dass man es überhaupt erstmal bei irgendjemanden schaffen muss, sich unteressant zu machen. Da ist es egal, ob der andere jünger oder älter ist, ob man den Anderen attraktiv findet oder weniger ...
Kann man sich denn interessant machen...? :gruebel: Entweder man ist es oder man ist es nicht.
Und meiner Meinung nach muss man auch nicht für irgendjemanden interessant sein, sondern nur für jemanden, der zu einem passt, und den man selbst interessant findet.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Tania »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑18.08.2026, 19:46 Theoretisch ist der Zug für eine Beziehung nie abgelaufen, man muss aber "mitaltern".
Ich glaube, mit den Lebensphasen ändert sich einfach die Art des "Beziehungszugfahrens". Bei mir war es mit Anfang 20 eher so "Oh, cool, es gibt Züge, und in manche darf ich sogar einsteigen - also auf geht's! Mal schauen wie die Fahrt so ist und wohin der Zug fährt."

Mit Anfang 30 war es dann eher so "Okay, so langsam würde ich gern mal ankommen. Und das möglichst dort, wo ich am liebsten hin möchte - und wo das ist, habe ich inzwischen herausgefunden. Also muss ich mir den Zug mal genauer anschauen, bevor ich einsteige."

Mit Anfang 40: "Wo ich bin, ist es ganz okay - und ich hab echt viel zu tun. Zug fahren kann anstrengend sein, und Zug suchen sowieso. Also wenn nicht zufällig ein Zug vorbei kommt und vor meiner Tür hält und mich überzeugt mitzufahren, bleib ich einfach hier."

Mit Anfang 50: "Zeit hab ich so langsam wieder - und wenn ich mich richtig erinnere, hatte Zugfahren auch seine guten Seiten. Ich steig einfach mal ein - solange die Fahrt Spaß macht, ist mir eigentlich jedes Ziel recht. Wenn es mir dort nicht gefällt, habe ich ja meine Basis, zu der ich jederzeit zurück kann."

Ich vermute mal, dass jede/r im Leben unterschiedlichen Situationen begegnet und entsprechend unterschiedliche Beziehungspräferenzen hat. Und wenn diese nicht allzu spezifisch sind, sollte es also in jeder Lebensphase möglich sein, etwas Kompatibles zu finden.

Das Problem, was ich an ABs oft wahrnehme, ist eher, dass die Erfahrung fehlt, zu wissen was man will. Bestimmte Dinge muss man eben erst erleben, um sagen zu können "Will ich" bzw. "Will ich nicht". Aber es gibt genug Menschen da draußen, die in einer Lebensphase stecken, in der ein "Lassen wir mal locker laufen und schauen, was draus wird" in Ordnung ist.
Zuletzt geändert von Tania am 19.08.2026, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von sascha94 »

Im Prinzip haben ja aber trotzdem alle in der gleichen Alterskohorte angeht ähnliche Bedingungen, niemand bleibt von der Zeit verschont 🙂

Tja das Thema Attraktivität ist spannend, was ist Attraktiv und wie werde ich es, wie wirke ich auf das andere Geschlecht? Ein Thema mit dem man Bücher füllen kann und doch keiner eine universelle Antwort hat.

Ich stimme Tania da voll zu, manches muss man selber erfahren um sagen zu können, auf welche Art eine Beziehung für sich selbst am besten funktioniert 🙂
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von verticalist »

Deja-vu hat geschrieben: ↑19.08.2026, 12:34 Kann man sich denn interessant machen...? :gruebel: Entweder man ist es oder man ist es nicht.
Ich würde nicht ausschließen, dass man sich auch selbst interessanter für andere machen kann. Ich habe mal den Spruch "interested people are interesting" gehört. Ich denke, da kann durchaus was dran sein, dass man interessanter wirkt, wenn man sich ehrlich für die andere Person interessiert.

Unter Umständen hilft es auch, wenn viel unternimmt und dadurch interessante Erfahrungen sammelt. Wobei es natürlich von der anderen Person abhängen kann, ob sie bestimmte Geschichten interessant findet oder nicht. Insofern ist es aus meiner Sicht auch nicht ein reines interessant oder nicht, sondern auch ein Zusammenspiel mit einer anderen Person.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von sascha94 »

verticalist hat geschrieben: ↑19.08.2026, 20:16 Wobei es natürlich von der anderen Person abhängen kann, ob sie bestimmte Geschichten interessant findet oder nicht.
Das stimmt, du kannst nicht ausschließen ob einem Partner deine Geschichte die du erzählst gefallen, aber gar keine erzählen zu haben ist auch nicht besser 😉
Zuletzt geändert von Kolinatan am 20.08.2026, 10:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Deja-vu »

sascha94 hat geschrieben: ↑20.08.2026, 05:18
verticalist hat geschrieben: ↑19.08.2026, 20:16 Wobei es natürlich von der anderen Person abhängen kann, ob sie bestimmte Geschichten interessant findet oder nicht.
Das stimmt, du kannst nicht ausschließen ob einem Partner deine Geschichte die du erzählst gefallen, aber gar keine erzählen zu haben ist auch nicht besser 😉
Sich interessant machen klingt für mich nur immer, wie eine sich Geschichte ausdenken, von der man denkt, dass andere sie spannend finden. ;)
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von sascha94 »

Deja-vu hat geschrieben: ↑20.08.2026, 12:05 Sich interessant machen klingt für mich nur immer, wie eine sich Geschichte ausdenken, von der man denkt, dass andere sie spannend finden. ;)
Das heißt ja nicht dass man sich ein Märchenbuch ausdenken soll, wer etwas erlebt hat, hat automatisch etwas zu erzählen.
Ob jemand etwas interessant findet von dem was ich sage und somit mich für interessant hält hängt meiner Meinung nach von 2 Dingen ab.
1. Das ist überhaupt was sage
2. Das derjenige dem ich was sage am Thema interessiert ist.

Das ist für mich die Kernaussage. Ein praktisches Beispiel, wenn ich meiner Verlobten mit Fußball komme findet sie mich in dem Moment nicht interessanten schenkt mir 5 Sekunden ihrer Aufmerksamkeit. Spreche ich mit ihr über die nächste Reise bin ich für sie interessant und das Gespräch kann Stunden gehen :D

Und diesen einfachen Gedanken meinerseits kann man glaube ich auf alle Lebensbereiche übertragen, egal obs Familie, Arbeit oder Dating ist ;D
Zuletzt geändert von Kolinatan am 20.08.2026, 13:22, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Zitat repariert.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Deja-vu hat geschrieben: ↑19.08.2026, 12:34 Das "Problem" am Alter ist einfach, vieles wird schwieriger, man baut körperlich ab (ja, kann man durch gesunde Lebensweise natürlich hinauszögern). Besser wirds aber nicht mehr, man hat irgendwann seinen Zenit überschritten.

Insbesondere bei Frauen ändern sich während der (Peri-)Menopause die Hormone noch einmal drastisch. Die Auswirkungen sind zum Teil nicht ohne.

Aber selbstverständlich gibt es viele Paare, die sich auch erst im fortgeschrittenen Alter finden.

Bin nur nicht sicher, inwieweit dann wiederum die (Lebens-)Erfahrung eine Rolle spielt.
Ja, aber der Andere baut auch körperlich ab, nicht nur man selbst.

Gehe zwar davon aus, dass ich leider auch schon in der Perimenopause bin, aber drastische Auswirkungen spüre ich nicht.

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑18.08.2026, 19:46 Und wenn man sich dann bereit für eine feste Beziehung fühlt, funktioniert das dann auch nur mit Frauen im gebärfähigen Alter, die dann unter Umständen wieder um einiges jünger sein müssen.
Wieso das?
Wenn man als Mann dann doch noch eine Familie gründen möchte. Will man das nicht, kann Frau auch älter sein.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑18.08.2026, 19:46 Das eigentliche Problem liegt meines Erachtens aber eher darin, dass man es überhaupt erstmal bei irgendjemanden schaffen muss, sich unteressant zu machen. Da ist es egal, ob der andere jünger oder älter ist, ob man den Anderen attraktiv findet oder weniger ...
Kann man sich denn interessant machen...? :gruebel: Entweder man ist es oder man ist es nicht.
Und meiner Meinung nach muss man auch nicht für irgendjemanden interessant sein, sondern nur für jemanden, der zu einem passt, und den man selbst interessant findet.
Interessant sollte das eigentlich heißen.

Bevor es darum geht, ob man jemanden als Partner für eine Beziehung oder für Sex in Betracht zieht, muss man es erstmal schaffen, überhaupt gesehen zu werden, überhaupt mit jemanden ins Gespräch zu kommen. Das verstehe ich unter interessant machen.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Deja-vu hat geschrieben: ↑20.08.2026, 12:05
sascha94 hat geschrieben: ↑20.08.2026, 05:18
verticalist hat geschrieben: ↑19.08.2026, 20:16 Wobei es natürlich von der anderen Person abhängen kann, ob sie bestimmte Geschichten interessant findet oder nicht.
Das stimmt, du kannst nicht ausschließen ob einem Partner deine Geschichte die du erzählst gefallen, aber gar keine erzählen zu haben ist auch nicht besser 😉
Sich interessant machen klingt für mich nur immer, wie eine sich Geschichte ausdenken, von der man denkt, dass andere sie spannend finden. ;)
Nein, nicht automatisch. Kontakt aufnehmen verbal und nonverbal. Manchmal reicht schon ein Lächeln, um bei jemandem auf Interesse zu stoßen.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Finnlandfreundin »

sascha94 hat geschrieben: ↑20.08.2026, 13:11 Ein praktisches Beispiel, wenn ich meiner Verlobten mit Fußball komme findet sie mich in dem Moment nicht interessanten schenkt mir 5 Sekunden ihrer Aufmerksamkeit. Spreche ich mit ihr über die nächste Reise bin ich für sie interessant und das Gespräch kann Stunden gehen :D
Ja, Themen können interessant oder uninteressant sein, aber es macht auch viel aus, wie man über ein Thema spricht. Spricht jemand voller Enthusiasmus über ein Thema, kann derjenige auch über ein Thema sprechen, was an sich weniger interessant ist.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von Obelix »

sascha94 hat geschrieben: ↑20.08.2026, 13:11 Ob jemand etwas interessant findet von dem was ich sage und somit mich für interessant hält hängt meiner Meinung nach von 2 Dingen ab.
1. Das ist überhaupt was sage
2. Das derjenige dem ich was sage am Thema interessiert ist.
Dazu kommt für mich noch die Frage, wie man etwas erzählt:

- Eher kurz und knapp oder voller ausschweifender Details? Und welche Details werden ausgeschmückt und welche nicht?
- Und dann noch die ganzen nonverbalen Aspekte wie Tonfall, Lautstärke, Sprechtempo usw.

Bei beiden Punkten gibt es zwar kein objektives "Richtig" oder "Falsch", aber trotzdem einen gewissen Bereich, der von den meisten als angenehm bzw. interessant empfunden wird. Und letztlich erkennt man an diesen Aspekten auch, bei welchen Dingen der Sprecher emotional dabei ist und bei welchen nicht.
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Re: Ist es nur Glück?

Beitrag von sascha94 »

Obelix hat geschrieben: ↑20.08.2026, 18:56 Bei beiden Punkten gibt es zwar kein objektives "Richtig" oder "Falsch", aber trotzdem einen gewissen Bereich, der von den meisten als angenehm bzw. interessant empfunden wird. Und letztlich erkennt man an diesen Aspekten auch, bei welchen Dingen der Sprecher emotional dabei ist und bei welchen nicht.
Stimm natürlich kommt es auch darauf an wie ich etwas sage. Sowas kennt ja auch bestimmt jeder dass es Menschen gibt die mit Feuer bei der Sache sind und solche bei denen man einschlafen könnte wenn sie etwas sagen. In meinem Job (Banker) ist es auch so, dass die besten Verkäufer oft nicht die mit dem besten Fachwissen sind, sondern die das Produkt am besten rüberbringen. Danke für diese wichtige Ergänzung 🙂
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