Wenn man von Schuld spricht, klingt das immer sehr negativ. Selbst die Ursache zu sein, bedeutet für mich nicht, dass ich etwas ändern kann oder muss. So wie du auch selbst schreibst:Vogel hat geschrieben: ↑13.08.2026, 17:17Denn daraus könnte man leicht ableiten, man sei automatisch immer selbst Schuld wenn es nicht klappt: "Der andere hat mich abgelehnt? Ich bin dieses und jenes, eben selbst Schuld und muss beim nä. Mal dieses oder jenes tun/ sein. Klappt beim nä. Mal wieder nicht? War das Problem eben wieder bei mir..."Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑12.08.2026, 21:49 Ich bin überzeugt, dass die Ursache für den AB-Status bei einem selbst liegt – nicht im Außen. Die Schuld bei anderen oder den Umständen zu suchen, macht handlungsunfähig.
Manches kann ich einfach nicht ändern und muss mich so nehmen wie ich bin. Und natürlich gibt es dann auch andere Menschen, denen bestimmte Aspekte an mir nicht gefallen und die mich ablehnen. Das ist dann so. Ich will ja auch noch Ich bleiben und mich nicht so verändern, dass ich zwar passe, aber nicht mehr Ich bin."Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
Die Grundausstattung ist so wie sie ist, die muss ich akzeptieren - das ist der Teil, den ich so hinnehmen muss wie er ist. Alles, was zur Sonderausstattung gehört, ist änderbar - manches leichter, manches schwerer.
Und dennoch liegt beides in mir verankert, ich bin damit die Ursache.