Eine sehr gute Freundin hat mir mal einen Rat gegeben.
Sie ist extrem extroveriert, hat unheimlich viele Freunde und Kontakte. Unternimmt ganz viel. Ihr Mann ist das totale Gegenteil, der hat einen guten Freund und das reicht ihm. Will nur wenig unternehmen.
Sie meinte, nichts schätzt sie so sehr an ihrem Mann das er sie nimmt wie sie ist und sie ihr Bedürfnis nach vielen sozialen Kontakten ausleben darf. Der würde niemals etwas sagen wenn sie mit Freunden etwas unternimmt auch nicht bei anderen Männern weil er ihr absolut vertraut. Umgekehrt ist es genau so. Jeder darf sein wie er/sie ist.
Die sind 30 Jahre zusammen und verdammt glücklich zu zweit.
Das waren Worte die ich mir damals sehr zu Herzen genommen habe und so halte ich es mit meinem Partner auch. Vor ein paar Wochen bin ich mit meinem besten Freund (auch Schwul, auch in einer Beziehung) ein WE weggefahren. Wir waren sogar in nem Doppelzimmer. Das war für unsere Partner absolut in Ordnung. (vielleicht auch weil ich und mein bester Freund und als Brüder bezeichnen und auch so fühlen