verticalist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 19:30
Eine Frage, die sich mir immer mal wieder stellt, ist, ob die Schwierigkeit eine Partnerin zu finden für mich vielleicht auch (zum Teil, nicht nur) darin liegt, dass ich anders bin die meisten? Zumindest gibt es ein paar Punkte, bei denen ich das Gefühl habe von der Allgemeinheit etwas stärker abzuweichen:
- Ich widme mich vor allem einen Sportart (Klettern) und bin darin dementsprechend relativ gut (wenn auch bei weitem nicht der beste). Die Mehrzahl scheint aber eher mal die eine, mal die andere Sportart auszuprobieren, aber keine so richtig konsequent zu befolgen.
- In den Bergen mache ich gerne anspruchsvollere Touren, während 90% oder so "nur" wandern gehen.
- Ich unternehme selten Fernreisen. Die Alpen sind quasi vor der Haustür und haben auch super viele schöne Ecken. Heutzutage scheinen die Meisten sich aber mit exotischen Reisezielen zu überbieten.
- Ich habe keinen Führerschein, weil es sich in der Stadt auch mit den Öffentlichen und einem Fahrrad gut leben lässt.
Nicht, dass es schlecht wäre anders zu sein. Schließlich sind das Dinge, die *mich* ausmachen. Aber bisweilen kommt es mir schon so vor, dass das den Pool an kompatiblen Partnerinnen schon stark einschränkt.
Das wäre für mich der absolute Traum bei oder sogar in den Alpen zu wohnen! Also herzlichen Glückwunsch für diesen Jackpot

Klettern kann ich zwar nicht und besonders sportlich bin ich auch nicht, aber jedes Wochenende eine kleine Wanderung machen zu können wäre schon super.
Anders als andere Männer scheinst du aus meiner Sicht nicht wirklich zu sein. Zumindest wenn ich mir deine Liste anschaue. Wie hier schon mal geschrieben wurde, kann man beim Klettern wohl gut neue Leute kennenlernen. Ich habe einige Arbeitskollegen, die in der Halle klettern und bouldern und mit vielen Frauen dadurch in Kontakt kamen und so einen großen weiblichen Freundeskreis aufgebaut haben. Ob es dann auch mal mit einer in Sachen Dating/Liebe geklappt hat, weiß ich allerdings nicht. So nahe stehe ich ihnen jetzt nicht, dass ich danach fragen würde.
Könnte es sein, dass dir eine gewisse Ruhe im Umgang mit Frauen oder generell mit anderen fehlt? Bei mir ist das definitiv der Fall. Letztens habe ich mit dem Hausmeister gesprochen. Er wäre genau mein Typ, aber er ist schon verheiratet. Auf jeden Fall war ich wieder richtig nervös, habe schnell geredet, habe kaum Blickkontakt gehalten und war aufgeregt. Er hat mir sogar ein Kompliment gemacht, wodurch ich nur noch nervöser wurde.
Eine andere Sache, die mir immer wieder auffällt, ist dass andere Frauen in meinem Alter so erwachsen wirken. Sie haben auch diese Ruhe, aber auch wie sie reden, Dinge betonen, gestikulieren, sich bewegen, alles ist so, hmmm, ich weiß nicht, wie ich es anders als „erwachsen“ bezeichnen soll. Wahrscheinlich ist das nicht das richtige Wort. Ich wirke eher aufgedreht, albern und naiv. Oder bockig

Je nachdem. Menschen machen mich einfach nervös, trotzdem bin ich meist gerne unter ihnen.
