Bin ich zu anders?

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Tania
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Re: Bin ich zu anders?

Beitrag von Tania »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑15.09.2026, 17:22 Heißt, im Alltag ist man ja schon oft getrennt. Da fände ich es schon schön, wenn man den Urlaub gemeinsam genießen könnte.
Ich auch. Trotzdem wäre die Variante "einen Teil des Urlaubs getrennt verbringen" ein möglicher Kompromiss.
Wer sagt denn eigentlich, dass du dich nicht unsterblich in den Bodensee verliebst? :tanzen2:
Tue ich sicher. Aber deswegen vergesse ich meine erste Liebe trotzdem nicht. Sorry ...
Da gibt es auch sehr gute Restaurants. ;) Oder ich bekoche dich?! Wäre doch auch was, oder? ;)
Hach, Du Traummann :shylove:

Die Restaurants sind mir nicht so wichtig, ich bin kulinarisch eher anspruchslos. Die waren mein Versuch, Dich von den Vorteilen eines Ostseeurlaubs zu überzeugen. Wie es scheint, müssen wir dringend an unserer Kommunikation arbeiten ;)
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Bin ich zu anders?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Tania hat geschrieben: ↑15.09.2026, 20:41
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑15.09.2026, 17:22 Wer sagt denn eigentlich, dass du dich nicht unsterblich in den Bodensee verliebst? :tanzen2:
Tue ich sicher. Aber deswegen vergesse ich meine erste Liebe trotzdem nicht. Sorry ...
:lach: :good:
Die Restaurants sind mir nicht so wichtig, ich bin kulinarisch eher anspruchslos. Die waren mein Versuch, Dich von den Vorteilen eines Ostseeurlaubs zu überzeugen.

Ach so... :brille1: Aber ich sag mal so: Ich koche zwar auch sehr gerne, aber Restaurantbesuche sind natürlich trotzdem etwas sehr schönes und ich gehe auch sehr gerne Essen. Wobei ich davon überzeugt bin, dass die Ostsee sicherlich noch mehr zu bieten hat, wie nur gute Restaurants.
Wie es scheint, müssen wir dringend an unserer Kommunikation arbeiten ;)
Ich glaube auch... :lach: :lach:
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Re: Bin ich zu anders?

Beitrag von Miss Hale »

verticalist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 19:30 Eine Frage, die sich mir immer mal wieder stellt, ist, ob die Schwierigkeit eine Partnerin zu finden für mich vielleicht auch (zum Teil, nicht nur) darin liegt, dass ich anders bin die meisten? Zumindest gibt es ein paar Punkte, bei denen ich das Gefühl habe von der Allgemeinheit etwas stärker abzuweichen:
  • Ich widme mich vor allem einen Sportart (Klettern) und bin darin dementsprechend relativ gut (wenn auch bei weitem nicht der beste). Die Mehrzahl scheint aber eher mal die eine, mal die andere Sportart auszuprobieren, aber keine so richtig konsequent zu befolgen.
  • In den Bergen mache ich gerne anspruchsvollere Touren, während 90% oder so "nur" wandern gehen.
  • Ich unternehme selten Fernreisen. Die Alpen sind quasi vor der Haustür und haben auch super viele schöne Ecken. Heutzutage scheinen die Meisten sich aber mit exotischen Reisezielen zu überbieten.
  • Ich habe keinen Führerschein, weil es sich in der Stadt auch mit den Öffentlichen und einem Fahrrad gut leben lässt.
Nicht, dass es schlecht wäre anders zu sein. Schließlich sind das Dinge, die *mich* ausmachen. Aber bisweilen kommt es mir schon so vor, dass das den Pool an kompatiblen Partnerinnen schon stark einschränkt.
Das wäre für mich der absolute Traum bei oder sogar in den Alpen zu wohnen! Also herzlichen Glückwunsch für diesen Jackpot :D Klettern kann ich zwar nicht und besonders sportlich bin ich auch nicht, aber jedes Wochenende eine kleine Wanderung machen zu können wäre schon super.

Anders als andere Männer scheinst du aus meiner Sicht nicht wirklich zu sein. Zumindest wenn ich mir deine Liste anschaue. Wie hier schon mal geschrieben wurde, kann man beim Klettern wohl gut neue Leute kennenlernen. Ich habe einige Arbeitskollegen, die in der Halle klettern und bouldern und mit vielen Frauen dadurch in Kontakt kamen und so einen großen weiblichen Freundeskreis aufgebaut haben. Ob es dann auch mal mit einer in Sachen Dating/Liebe geklappt hat, weiß ich allerdings nicht. So nahe stehe ich ihnen jetzt nicht, dass ich danach fragen würde.

Könnte es sein, dass dir eine gewisse Ruhe im Umgang mit Frauen oder generell mit anderen fehlt? Bei mir ist das definitiv der Fall. Letztens habe ich mit dem Hausmeister gesprochen. Er wäre genau mein Typ, aber er ist schon verheiratet. Auf jeden Fall war ich wieder richtig nervös, habe schnell geredet, habe kaum Blickkontakt gehalten und war aufgeregt. Er hat mir sogar ein Kompliment gemacht, wodurch ich nur noch nervöser wurde.

Eine andere Sache, die mir immer wieder auffällt, ist dass andere Frauen in meinem Alter so erwachsen wirken. Sie haben auch diese Ruhe, aber auch wie sie reden, Dinge betonen, gestikulieren, sich bewegen, alles ist so, hmmm, ich weiß nicht, wie ich es anders als „erwachsen“ bezeichnen soll. Wahrscheinlich ist das nicht das richtige Wort. Ich wirke eher aufgedreht, albern und naiv. Oder bockig :verwirrt: Je nachdem. Menschen machen mich einfach nervös, trotzdem bin ich meist gerne unter ihnen. :lol:
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Re: Bin ich zu anders?

Beitrag von verticalist »

Miss Hale hat geschrieben: ↑05.10.2026, 17:32 Könnte es sein, dass dir eine gewisse Ruhe im Umgang mit Frauen oder generell mit anderen fehlt?
Ich glaube nicht. Inzwischen hatte ich so viele erste Dates, dass ich da eigentlich nicht mal mehr vorher aufgeregt bin. Wahrscheinlich bin ich eher zu ruhig.
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Re: Bin ich zu anders?

Beitrag von Seb-X »

verticalist hat geschrieben: ↑05.10.2026, 18:56
Miss Hale hat geschrieben: ↑05.10.2026, 17:32 Könnte es sein, dass dir eine gewisse Ruhe im Umgang mit Frauen oder generell mit anderen fehlt?
Ich glaube nicht. Inzwischen hatte ich so viele erste Dates, dass ich da eigentlich nicht mal mehr vorher aufgeregt bin. Wahrscheinlich bin ich eher zu ruhig.
Bei mir ging es eher in die umgekehrte Richtung. Ich hatte mich irgendwann gar nicht mehr auf Dates gefreut, wollte sie am liebsten kurz vorher absagen. Wahrscheinlich habe ich auch deswegen das OD aufgegeben. Date heißt Arbeit, heißt Anspannung, heißt zugleich Gelassenheit vorschützen etc.
"Im innersten Gehäuse des Humanismus, als dessen eigene Seele, tobt gefangen der Wüterich, der als Faschist die Welt zum Gefängnis macht."
(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)
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Re: Bin ich zu anders?

Beitrag von Prinzessinnenschreck »

verticalist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 19:30 Eine Frage, die sich mir immer mal wieder stellt, ist, ob die Schwierigkeit eine Partnerin zu finden für mich vielleicht auch (zum Teil, nicht nur) darin liegt, dass ich anders bin die meisten?
Es gab schon immer Menschen und wird immer welche geben, die ein Gefühl von Anderssein haben und mehr oder weniger darunter leiden.
Sándor Márai hat geschrieben:Das ist der größte Schicksalsschlag, der einen Menschen treffen kann. Die Sehnsucht, anders zu sein, als man ist: eine schmerzlichere Sehnsucht könnte im Herzen nicht brennen. Denn das Leben lässt sich nur ertragen, wenn man sich mit dem abfindet, was man für sich selbst und für die Welt bedeutet. Man muß sich damit abfinden, dass man ist, wie man ist, und wissen, dass man für dieses weise Verhalten vom Leben kein Lob bekommt, dass einem keine Orden an die Brust gesteckt werden, wenn man weiß und erträgt, dass man eitel ist oder egoistisch oder glatzköpfig und schmerbäuchig - nein, das muß man wissen, dass man kein Lob, keine Belohnung erhält. Man muß es ertragen, das ist das ganze Geheimnis. Man muß seinen Charakter, sein Naturell ertragen, da weder Erfahrung noch Einsicht an den Mängeln, am Eigennutz und an der Habgier etwas ändern. Wir müssen ertragen, dass unsere Sehnsüchte in der Welt kein vollkommenes Echo haben. Wir müssen ertragen, dass die, die wir lieben, uns nicht lieben, oder nicht so, wie wir es hofften. Man muß Verrat und Treulosigkeit ertragen, und man muß, schwerste aller Aufgaben, es auch ertragen, wenn einem jemand charakterlich oder intelligenzmäßig überlegen ist.
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Re: Bin ich zu anders?

Beitrag von dfg82 »

Anscheinend kann man doch zu anders sein. Am Wochenende war ich mit ein paar Leuten auf einem Stadtfest, unter anderem auch mit einem Freund, dessen Ex-Frau wir dann trafen. Natürlich bohrte sie mal wieder nach und wollte wissen, was bei mir beziehungsmäßig so abgehe. Nachdem ich ihr erklärt hatte, dass ich mich kürzlich freiwillig getrennt hatte, meinte sie, so etwas gehe doch nicht und man wolle doch als Mensch eine Beziehung. Laut ihr sei ich ja schon immer etwas speziell gewesen, was sie aber nicht böse meinte und ich auch nicht so auffasste. Ich stimmte ihr sogar zu.
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Re: Bin ich zu anders?

Beitrag von Deja-vu »

dfg82 hat geschrieben: ↑07.10.2026, 20:08 Anscheinend kann man doch zu anders sein. Am Wochenende war ich mit ein paar Leuten auf einem Stadtfest, unter anderem auch mit einem Freund, dessen Ex-Frau wir dann trafen. Natürlich bohrte sie mal wieder nach und wollte wissen, was bei mir beziehungsmäßig so abgehe. Nachdem ich ihr erklärt hatte, dass ich mich kürzlich freiwillig getrennt hatte, meinte sie, so etwas gehe doch nicht und man wolle doch als Mensch eine Beziehung. Laut ihr sei ich ja schon immer etwas speziell gewesen, was sie aber nicht böse meinte und ich auch nicht so auffasste. Ich stimmte ihr sogar zu.
Ich find das einfach nur cool. Wenn man sich freiwillig rausziehen kann aus dem ganzen Thema.
Meine Freundin ist auch so. Eine Beziehung (die schön war, aber irgendwann in beidseitigem Einvernehmen getrennt wurde) hat ihr gereicht.

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