40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

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Zwerg
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von Zwerg »

Vogel hat geschrieben: ↑29.10.2026, 09:07 Also stimmst Du mir quasi zu. Für mich bedeutet das, nicht vorher schon Platz zu schaffen, sondern bereit zu sein, wenn sich was ergibt.
Das wäre sowieso die richtige Einstellung. Das Problem liegt nur darin das viele hier denken sie wären bereit, aber dennoch Gelegenheiten nicht beim Schopf packen sondern (z.B. aus Furcht oder Angst) zögern.

Ich bitte um Nachsicht wenn sich irgend jemand in diesem Forum durch diese Bemerkung auf den Schlips getreten fühlt. Der eine oder andere dürfte das, wenn er ehrlich zu sich selbst ist, aber zugeben.

Was Du weiter geschrieben hast drückt eine Sicht auf die Partnerschaft als "Lückenfüller" zwischen fest gefahrenen Hobbies und Interessen aus, ganz gleich ob häuslich oder außerhäuslich. Dazu habe ich schlicht eine andere Meinung. Entscheiden muss das jeder für sich selbst.

Am Ende muss jeder im Rückblick mit dem was er oder sie getan oder eben nicht getan hat mit sich im Reinen sein.
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von Deja-vu »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑29.10.2026, 00:08
Aber man kann eben nicht auf der einen Seite jemanden an seiner Seite haben wollen und auf der anderen Seite nur auf seine Bedürfnisse schauen.
Es gibt ja nicht nur schwarz und weiß, sondern auch viel dazwischen. Die eigenen Bedürfnisse sind genauso wichtig wie die des anderen, und man kann durchaus beides berücksichtigen. Man braucht eben den passenden Menschen, mit ähnlichen Bedürfnissen.

Ich bin der Typ Mensch, der einfach viel Freiraum braucht. Teils aus Gewohnheit, weil ich jahrzehntelang allein war, teils ist es einfach meine Persönlichkeit. Wünsche mir dennoch Nähe ab und zu. Da wäre jemand geeignet, der ähnlich empfindet.

Es gibt verschiedene Beziehungsmodelle, nicht alle Paare wohnen zusammen oder verbringen 24 Stunden am Stück miteinander (bewusst übertrieben jetzt).

Zudem halte ich es auch für reichlich unrealistisch, seine ganze Lebensplanung (Wohnsituation, Jobwahl, soziales Umfeld, Hobbys) auf eine etwaige Partnerschaft auszurichten. Das macht glaube ich fast niemand. Die meisten Menschen sind wahrscheinlich schon mittendrin in einer Beziehung, wenn diese Entscheidungen anstehen, und können dann gemeinsam planen. Aber kaum ein Single wird sein komplettes Leben um diesen "Fall der Fälle" herum bauen.

Dieser Anspruch mit dem Platz freihalten / schaffen (physisch) scheitert, selbst wenn man es wollen würde, auch oft an der Realität. Ich erinnere an die Diskussion um die Wohnungsgröße und das Doppelbett.

Vogel hat geschrieben: ↑29.10.2026, 09:07 Ich schrieb in der Vergangenheit ja bereits, das Frauen mit sehr vielen und zeitaufwändigen Hobbies und Interessen mich z.B. eher abschrecken. Ist man eher der häusliche Typ oder mag man es ständig unterwegs zu sein?
Gibt auch zeitintensive Hobbys, die man größtenteils zu Hause macht.
Viele hier zocken.
Ich schreibe Bücher. Das würde ich auch nicht aufgeben, aber es würde sich im Fall einer Partnerschaft womöglich reduzieren.

Na ja, so viel zur Theorie... ;)
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von Buddy »

Deja-vu hat geschrieben: ↑29.10.2026, 12:40 Ich bin der Typ Mensch, der einfach viel Freiraum braucht. Teils aus Gewohnheit, weil ich jahrzehntelang allein war, teils ist es einfach meine Persönlichkeit. Wünsche mir dennoch Nähe ab und zu. Da wäre jemand geeignet, der ähnlich empfindet.
Geht mir ähnlich.

Und auch ich brauche Freiräume für meine Hobbies (Musik & Coding). Romane schreiben stelle ich mir genauso zeitintensiv vor und ich z.B. kann auch nie den Zeitpunkt bestimmen, wann mich die kreativen Ideen packen. Das kommt manchmal zu den unmöglichsten Zeiten.
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von Vogel »

Zwerg hat geschrieben: ↑29.10.2026, 10:39
Das wäre sowieso die richtige Einstellung. Das Problem liegt nur darin das viele hier denken sie wären bereit, aber dennoch Gelegenheiten nicht beim Schopf packen sondern (z.B. aus Furcht oder Angst) zögern.
Die Gründe dafür können vielfältig sein. Meine einzige Chance war mal das Angebot eines zweiten Dates, das ich nicht annahm, da sie unter anderem mich das komplette erste Date vollgetextet hatte bzw. nur von sich redete. Es muss auch passen.

Zwerg hat geschrieben: ↑29.10.2026, 10:39 Was Du weiter geschrieben hast drückt eine Sicht auf die Partnerschaft als "Lückenfüller" zwischen fest gefahrenen Hobbies und Interessen aus, ganz gleich ob häuslich oder außerhäuslich. Dazu habe ich schlicht eine andere Meinung. Entscheiden muss das jeder für
Ich meine das häufig auf Tinder gesehen zu haben - haufenweise Hobbies, Aktivitäten, .... hatte nie den Eindruck einer Suche nach fester Partnerschaft.
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von Optimist »

Deja-vu hat geschrieben: ↑29.10.2026, 12:40 Ich bin der Typ Mensch, der einfach viel Freiraum braucht. Teils aus Gewohnheit, weil ich jahrzehntelang allein war, teils ist es einfach meine Persönlichkeit. Wünsche mir dennoch Nähe ab und zu. Da wäre jemand geeignet, der ähnlich empfindet.

Es gibt verschiedene Beziehungsmodelle, nicht alle Paare wohnen zusammen oder verbringen 24 Stunden am Stück miteinander (bewusst übertrieben jetzt).
Mein Onkel ist seit knapp 30 Jahren mit seiner Partnerin zusammen und die wohnen auch nicht zusammen. Er macht sogar manchmal alleine Urlaub mit seinem VW Bus. Sie haben allerdings keine gemeinsamen Kinder, er hat eine Tochter aus seiner ersten Ehe. Das klappt zumindest aus der Ferne betrachtet ganz gut. Meine Eltern und die Schwiegereltern meines Bruders streiten sich deutlich häufiger vor anderen. ;)

Eine gemeinsame Wohnung stell ich mir auch schwer vor nach so langer Zeit. Da müsste schon vieles passen. Hätte beispielsweise gerne einen Hund und das klappt besser, wenn beide an unterschiedlichen Tagen ins Büro gehen. Und man kann sich natürlich eine teurere Wohnung leisten, wenn man sich die Miete teilt. Wobei die Preise hier in Berlin stellenweise absurd sind. Erst heute wieder ein Angebot im Intranet gesehen, über das ich nur den Kopf schütteln konnte. Eine neue 106 m2 Dachgeschosswohnung für 22 Euro kalt pro Quadratmeter und nach drei Jahren soll man angeblich wegen Eigenbedarf gekündigt werden. :good:

Die Wochenenden immer alleine zu verbringen, ist allerdings auch deprimierend. :sadman:
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von Zwerg »

Vogel hat geschrieben: ↑29.10.2026, 21:11 Meine einzige Chance war mal das Angebot eines zweiten Dates...
Du bist um die 40, oder?
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von Vogel »

Zwerg hat geschrieben: ↑30.10.2026, 07:15 Du bist um die 40, oder?
Ja, Mitte 40. Drei erste Dates im Leben gehabt.
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Deja-vu hat geschrieben: ↑29.10.2026, 12:40
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑29.10.2026, 00:08
Aber man kann eben nicht auf der einen Seite jemanden an seiner Seite haben wollen und auf der anderen Seite nur auf seine Bedürfnisse schauen.
Es gibt ja nicht nur schwarz und weiß, sondern auch viel dazwischen. Die eigenen Bedürfnisse sind genauso wichtig wie die des anderen, und man kann durchaus beides berücksichtigen. Man braucht eben den passenden Menschen, mit ähnlichen Bedürfnissen.
Deswegen schrieb ich NUR. Wenn jemand keinen Platz für eine andere Person machen will, dann ist das seine Entscheidung. Auch jemand mit ähnlichen Bedürfnissen muss Platz finden. Berücksichtigung müssen die Bedürfnisse beider finden, das sehe ich genauso.

Langzeitsingle, vorallem, wenn sie auch schon älter sind, sind häufig in ihren Strukturen gefangen, sie haben sich in ihrem Leben einmal so eingerichtet. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass das bei allen so ist, aber es ist mir schon häufiger begegnet. Haus da, Beruf - regional gebunden / Kind jedes 2. Wochenende zu Besuch / Fitnessstudio 2x in der Woche / Treffen mit Kumpel 1x in der Woche / Verein 1x in der Woche / Essen mit Kollegen 1x in der Woche ... da habe ich das Gefühl, entweder ordne ich mich unter oder lasse es sein. :shylove:
Ich bin der Typ Mensch, der einfach viel Freiraum braucht. Teils aus Gewohnheit, weil ich jahrzehntelang allein war, teils ist es einfach meine Persönlichkeit. Wünsche mir dennoch Nähe ab und zu. Da wäre jemand geeignet, der ähnlich empfindet.

Es gibt verschiedene Beziehungsmodelle, nicht alle Paare wohnen zusammen oder verbringen 24 Stunden am Stück miteinander (bewusst übertrieben jetzt).
Ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber das kenne ich nur von Menschen, die ihre Familiengründung bereits durch haben, die Kinder groß sind bzw von Studenten, die sich noch nichts aufgebaut haben.
Zudem halte ich es auch für reichlich unrealistisch, seine ganze Lebensplanung (Wohnsituation, Jobwahl, soziales Umfeld, Hobbys) auf eine etwaige Partnerschaft auszurichten. Das macht glaube ich fast niemand. Die meisten Menschen sind wahrscheinlich schon mittendrin in einer Beziehung, wenn diese Entscheidungen anstehen, und können dann gemeinsam planen. Aber kaum ein Single wird sein komplettes Leben um diesen "Fall der Fälle" herum bauen.

Dieser Anspruch mit dem Platz freihalten / schaffen (physisch) scheitert, selbst wenn man es wollen würde, auch oft an der Realität. Ich erinnere an die Diskussion um die Wohnungsgröße und das Doppelbett.
Solange man Single ist und niemanden kennenlernt, kann man so leben wie man möchte, aber sobald man jemanden kennenlernt (bevor es zur Beziehung wird), muss man dem Anderen zeigen, dass dieser Platz im eigenen Leben hat. Und da bleibt es nicht aus, dass man, wenn man mehrere Hobbies hat, einzelne aufgibt bzw reduziert.
Und auch später in der Beziehung müssen beide Kompromisse eingehen.

Betrifft eigentlich nicht nur die Hobbies, sondern alles. Desto kompromissbereiter man ist, desto bessere Chancen hat man. Heißt nicht, dass man sein Leben ganz aufgeben sollte. Es muss ein Gleichgewicht bei beiden herrschen.
Vogel hat geschrieben: ↑29.10.2026, 09:07 Ich schrieb in der Vergangenheit ja bereits, das Frauen mit sehr vielen und zeitaufwändigen Hobbies und Interessen mich z.B. eher abschrecken. Ist man eher der häusliche Typ oder mag man es ständig unterwegs zu sein?
Das sollte gleich am Anfang abgeklärt werden bzw merkt man an den Hobbies bereits. Aber sowohl bei der einen als auch bei der anderen Variante möchtest du ein Teil des Lebens des Anderen sein.
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von MattEagle »

Einerseits hab ich aufgegeben, andererseits gelingt mir das auch nicht.
Es fehlt einfach etwas im Leben, irgendwie eine Leere die kann ich auch nicht mit materiellen Dingen oder Aktivitäten füllen.

Ich bin eigentlich immer nur alleine.
Ich arbeite viel Quasi auf Montage, bin dann auch 1-2 Wochen beruflich unterwegsmit wechselnden Kollegen- Ich bekomme dann auch mit wie die mit der Familie telefonieren bzw Videocalls machen. Öfter kommen denn auch Fragen nach meiner Familie... da reagier ich oft schmallippig, fühle mich fast schon ertappt und irgendwie als Versager.
Es gibt ja nicht mal eine Frau die je echtes romantisches Interesse an mir gezeigt hätte.
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von Deja-vu »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑31.10.2026, 10:05 Ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber das kenne ich nur von Menschen, die ihre Familiengründung bereits durch haben, die Kinder groß sind bzw von Studenten, die sich noch nichts aufgebaut haben.
Ich habe dir eigentlich schon gesagt wie alt ich bin. Weiß aber auch nicht, welche Rolle das hierbei spielen soll.
Kinder wollte ich nie.

Was du so kennst, muss ja nicht der Maßstab sein.
Das LAT-Modell gibt es recht häufig und es ist nicht schlechter als andere Beziehungsmodelle.
Einige Mitglieder, ebenfalls keine Eltern oder Studenten, haben hier in diesem Thread sogar zugestimmt, dass es für sie gut geeignet wäre.


Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑31.10.2026, 10:05 Solange man Single ist und niemanden kennenlernt, kann man so leben wie man möchte, aber sobald man jemanden kennenlernt (bevor es zur Beziehung wird), muss man dem Anderen zeigen, dass dieser Platz im eigenen Leben hat. Und da bleibt es nicht aus, dass man, wenn man mehrere Hobbies hat, einzelne aufgibt bzw reduziert.
Na, dann ist ja gut, dass ich nur ein Hobby habe. Was ich sicher nicht aufgeben würde. ;)

Bezüglich Kompromissen und Gleichgewicht stimme ich dir absolut zu.

Bleibt aber zu bedenken, dass vieles halt auch nicht so einfach aufgegeben werden kann, zB der Job oder die Wohnung / das soziale Umfeld.
Zumal man sich dann auch sehr abhängig macht von einer Person, und wenn die Beziehung doch zerbricht, steht man komplett alleine da.
Ob man das von einem Partner einfordern kann oder sich selbst abverlangen, ist diskutabel.

Ps.: Wäre cool wenn wir dieses "man muss" mal beiseite lassen könnten.
Der Versuch, pauschale, allgemeingültige Regeln aufzustellen, ist nicht hilfreich bei dem Thema.
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Re: 40!!! Hilfffeee, ab wann habt ihr aufgegeben!?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Deja-vu hat geschrieben: ↑01.11.2026, 13:11
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑31.10.2026, 10:05 Ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber das kenne ich nur von Menschen, die ihre Familiengründung bereits durch haben, die Kinder groß sind bzw von Studenten, die sich noch nichts aufgebaut haben.
Ich habe dir eigentlich schon gesagt wie alt ich bin. Weiß aber auch nicht, welche Rolle das hierbei spielen soll.
Kinder wollte ich nie.

Was du so kennst, muss ja nicht der Maßstab sein.
Das LAT-Modell gibt es recht häufig und es ist nicht schlechter als andere Beziehungsmodelle.
Einige Mitglieder, ebenfalls keine Eltern oder Studenten, haben hier in diesem Thread sogar zugestimmt, dass es für sie gut geeignet wäre.
Ich konnte nur im Freundes- und Bekanntenkreis beobachten, dass sich die Ansprüche an eine Beziehung mit der Zeit geändert haben. Während Studium bzw Ausbildung lebte die Mehrheit von Tag zu Tag. Das änderte sich bei der Mehrheit mit Mitte / Ende 20. Es wurde zusammengezogen, geheiratet und eine Familie gegründet. Mittlerweile sind die ersten getrennt mit Mitte 40 und genießen entweder ihr Singleleben oder haben zwar wieder neue Partner, wollen aber nicht wieder heiraten und auch mehrheitlich ihr eigenes Reich behalten.

Dass es immer auch andere Vorstellungen gibt, sollte klar sein.

Mir fällt das auch beim Dating auf, dass die Männer, insbesondere, wenn sie keine Kinder oder große Kinder haben, sich mehrheitlich eingerichtet haben und nichts Festes mehr suchen und ihren Freiraum auch so sehr lieben, dass sie loeber Single sind als dass sie mit einer Frau zusammenziehen. Ich date gerade so einen Mann. So komme ich zwar vielleicht demnächst mal zu Sex, aber ich bin nicht der Typ, dem es gelingt, regelmäßig solche Kontakte aufzubauen.

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑31.10.2026, 10:05 Solange man Single ist und niemanden kennenlernt, kann man so leben wie man möchte, aber sobald man jemanden kennenlernt (bevor es zur Beziehung wird), muss man dem Anderen zeigen, dass dieser Platz im eigenen Leben hat. Und da bleibt es nicht aus, dass man, wenn man mehrere Hobbies hat, einzelne aufgibt bzw reduziert.
Na, dann ist ja gut, dass ich nur ein Hobby habe. Was ich sicher nicht aufgeben würde. ;)

Bezüglich Kompromissen und Gleichgewicht stimme ich dir absolut zu.

Bleibt aber zu bedenken, dass vieles halt auch nicht so einfach aufgegeben werden kann, zB der Job oder die Wohnung / das soziale Umfeld.
Zumal man sich dann auch sehr abhängig macht von einer Person, und wenn die Beziehung doch zerbricht, steht man komplett alleine da.
Ob man das von einem Partner einfordern kann oder sich selbst abverlangen, ist diskutabel.

Ps.: Wäre cool wenn wir dieses "man muss" mal beiseite lassen könnten.
Der Versuch, pauschale, allgemeingültige Regeln aufzustellen, ist nicht hilfreich bei dem Thema.
Ganz ohne "man muss" wird es kaum gehen, insbesondere, wenn du selbst nicht im Unklaren gelassen werden willst.

Einfach ist es nie, etwas aufzugeben, aber du musst (und da ist es wieder) dir vorher überlegen, wo deine Grenzen liegen - was geht noch und was definitiv nicht.

Bist du nicht bereit, dein soziales Umfeld, deine Wohnung, deinen Job aufzugeben, ist es vorteilhaft nur im eigenen Umfeld auf Partnersuche zu gehen. Dann stellt sich die Frage weniger, finde ich. Oder du findest eben jemanden, der für eine Fernbeziehung ist. Aber das muss man am Anfang des Kennenlernens klären.

Und doch gebe ich dir Recht - man muss garnichts, aber dann braucht man sich auch nicht zu wundern, dass es nicht so läuft, wie man es sich wünscht.
Ist dem allerdings nicht so, hat man garkeine andere Wahl, wenn man das Aktuelle ändern will - seine Bedürfnisse hinterfragen, sich seiner Grenzen bewusst zu werden, schauen, welche Kompromisse möglich sind ...

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