Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

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Tania
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Tania »

Seb-X hat geschrieben: ↑06.10.2026, 18:09 Denn er könnte auch im höheren Alter noch die Kurve kriegen, wenn er seinen Lebenswandel umstellt.
Ja - WENN die Erektionsstörung denn tatsächlich an dem ungesunden Lebenswandel liegen sollte und nicht psychisch bedingt ist oder die Folge einer ernsthafteren Erkrankung ... Und ich werde definitiv nicht bei jeder ausbleibenden Erektion erstmal ein ausführliches Diagnosegespräch starten, um dann fundiert entscheiden zu können, wie verständnisvoll ich reagieren sollte.
Außerdem muss man vielleicht auch mal einsehen, dass es irgendwann ganz vorbei ist, wenn einer von beiden nicht mehr kann bzw. will.
Ja. Weil ein Ständer ja bekanntlich eine essentielle Beziehungsgrundlage ist, und ohne ihn das Ende nur eine Frage der Zeit ist. :hammer:
Deja-vu
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Deja-vu »

Seb-X hat geschrieben: ↑06.10.2026, 18:09 Außerdem muss man vielleicht auch mal einsehen, dass es irgendwann ganz vorbei ist, wenn einer von beiden nicht mehr kann bzw. will.
Also, für mich defintiv nicht.

Aber das nützt mir leider auch herzlich wenig.

Seb-X hat geschrieben: ↑06.10.2026, 18:12Dann erklär doch mal, wie du alles kinderleicht mit links schaffst
Hab ich irgendwo geschrieben, dass dem so sei?


Im Gegenteil. Ich empfinde nicht alles, aber vieles ähnlich wie du. Bin auch ähnlich negativ drauf, und bereits der Alltag kostet mich zu viel Kraft. Deswegen zweifel ich auch für mich selbst dran, ob ich das überhaupt will. Wenn schon der Weg dahin so hart ist, bzw. es mit meinen Voraussetzungen quasi unmöglich ist, dahin zu kommen.

War mehr so eine Anregung für dich darüber nachzudenken, ob es das wert ist um etwas zu kämpfen, das so unerreichbar ist / sich anfühlt, wenn man es vielleicht gar nicht wirklich will.

Seb-X hat geschrieben: ↑06.10.2026, 18:12 Wie lässt man denn einen Wunsch los?
Gute Frage. Vielleicht müssen wir warten bis es von selbst nachlässt. :cry:
pisces83
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von pisces83 »

lso Seb-X, du bist wirklich eine Marke. 😉

Ich versuche mal zusammenzufassen, wie deine Beiträge inzwischen bei mir ankommen – und ja, vermutlich verstehe ich auch das wieder völlig falsch:
Beziehung: ja – aber möglichst ohne investieren zu müssen.
Sex: ja – aber Nähe, Intimität und die Arbeit an den Voraussetzungen dafür möglichst nicht.
Nochmal Sex: - Geht nur wenn man wie im Porno stundenlang rammelt :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: ansonsten ist der Partner eh unglücklich und geht. (weißt du überhaupt wie komplett FALSCH diese Einschätzung von dir ist?)
Arbeit: notwendige Qual, die einem das Leben nimmt.
Leben: wird eigentlich erst irgendwann im Ruhestand richtig gut.


Veränderung: wäre dringend nötig, aber fast jeder konkrete Weg dorthin wird sofort als nicht machbar ausgeschlossen.

Ich habe gar nicht mehr den Eindruck, dass dir hier jemand die „richtige Lösung“ nennen könnte. Bei fast jeder Anregung kommt sofort ein Grund, weshalb sie bei dir nicht funktionieren kann. Andere sind anders gestrickt, hatten andere Voraussetzungen, verstehen deine Situation nicht oder stellen sich die Sache zu einfach vor. Damit entsteht irgendwann ein ziemlich geschlossenes System

- Alles ist schlecht, alles müsste sich ändern – aber jeder mögliche Weg zur Veränderung ist gleichzeitig ausgeschlossen.

Vielleicht suchst du deshalb inzwischen gar nicht mehr wirklich nach einer Möglichkeit, sondern eher nach der Bestätigung, dass deine Einschätzung richtig ist und es tatsächlich keinen vernünftigen Ausweg gibt. Über dich selbst schreibst du "Ich bin ...: verdammt bissig." - nöö - höflich ausdedrückt ist die Wirkung nur ziemlich herablassend.

Und bevor du das als Angriff verstehst: Ich schreibe das nicht aus einer Position von „ich weiß es besser“. Ich habe über 20 Jahre selbst sehr ähnlich gedacht und geredet. Bei mir war irgendwann therapeutische Begleitung notwendig, um überhaupt zu erkennen, wie sehr eine Depression meine Wahrnehmung verzerrt hatte.

Das beschissene an einer Depression:
Für mich fühlte sich diese Wahrnehmung damals überhaupt nicht verzerrt an. Sie fühlte sich einfach wie die Realität an.

Deshalb meine ich die Frage tatsächlich ernst:
Kannst du zumindest die Möglichkeit zulassen, dass nicht zwangsläufig dein gesamtes Leben objektiv so aussichtslos ist, sondern dass deine Wahrnehmung der eigenen Möglichkeiten vielleicht deutlich negativer und absoluter ist, als sie sein müsste?
Denn wenn selbst diese Möglichkeit ausgeschlossen ist, kann dir hier tatsächlich niemand irgendeine Anregung geben, dann kann am Ende jede Diskussion nur wieder bei „geht bei mir nicht“ landen.
Zuletzt geändert von pisces83 am 07.10.2026, 07:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von pisces83 »

Deja-vu hat geschrieben: ↑01.10.2026, 12:40
Auch für mich undenkbar. Da sind ja gleich mehrere fremde Menschen! Weshalb sollte ich vor fremden Menschen nackt sein?
Ein Partner wäre nicht fremd, sondern jemand, dem ich maximal vertraue. Und es sollte die einzige Person sein, in deren Gegenwart ich das zulassen wollen würde.

Deshalb bin ich auch der Ansicht, dass man das nicht wirklich üben kann. Denn jeder Mensch, jeder Körper, ist anders.
Ich verstehe schon, was du meinst. Nur bei dem Punkt mit dem Vertrauen sehe ich einen kleinen Haken: Einen Partner, dem man maximal vertraut, hat man ja nicht vom ersten Tag an. Dieses Vertrauen entwickelt sich erst mit der Zeit – und meiner Meinung nach auch dadurch, dass man nach und nach Nähe zulässt.

Gerade deshalb glaube ich, dass es helfen könnte, Nacktheit etwas von diesem riesigen Stellenwert zu nehmen. Nicht als „Training für Sex“, sondern einfach damit Nacktsein vor anderen Menschen irgendwann weniger außergewöhnlich und bedrohlich wirkt. Gym, Umkleide, vielleicht irgendwann Sauna ganz ohne sexuellen Zusammenhang. Meist steckt ja viel Scham dahinter, und die kann man tatsächlich ein Stück weit abbauen.

Ich kann kaum beschreiben, was ich früher für eine Angst davor hatte, mich nackt zu zeigen. Ich war 40, HC-AB, ungeküsst, stark übergewichtig, habe mich selbst abgelehnt und meinen Körper gehasst. Meine feste Überzeugung war: Wenn ich jetzt in der Männerumkleide mein T-Shirt ausziehe, zeigen alle mit dem Finger auf mich, reden über meinen Männerbusen und lachen mich aus.
Am Anfang habe ich mich nur schnell umgezogen, wenn möglichst niemand da war. Dann mit dem Rücken zur Ecke und gefühlt drei Handtüchern die zwei Meter zur Dusche – aber nur, wenn die uneinsehbare Kabine frei war.

Und irgendwann, vielleicht ein Jahr später, stand ich nackt in der Umkleide und habe mich ganz selbstverständlich mit einem ebenfalls nackten Bekannten unterhalten. Danach bin ich rüber in die Dusche und plötzlich kam mir der Gedanke: „Häh, wann ist das denn eigentlich passiert?“

Heute interessiert mich das praktisch gar nicht mehr, und ich bin froh, dass ich diese übertriebenen Hemmungen nicht mehr habe, die ich vorher 40 Jahre mit mir herumgetragen habe. In meinem Elternhaus hatte ich gelernt: Mein Körper ist hässlich und ich muss mich dafür schämen, weil ich nicht perfekt aussehe.

Heute sitze ich als einziger Mann – okay, schwul, aber na ja 😄 – mit 15 Mädels beim Junggesellinnenabschied nackt im Whirlpool. Kein Problem.
Ich glaube schon, dass mir diese Entwicklung später vieles erleichtert hat. Das ist sicher kein Königsweg und muss auch nicht für jeden passen. Aber vielleicht ist es eine Möglichkeit, solche Ängste und Hemmungen etwas abzubauen, bevor man dann zusätzlich noch die ganze partnerschaftliche und sexuelle Ebene dazubekommt.
Zuletzt geändert von pisces83 am 07.10.2026, 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Deja-vu hat geschrieben: ↑06.10.2026, 18:10 Fairerweise muss man sagen, dass nicht jeder sich das aussuchen kann. Viele arbeiten wirklich nur, um zu überleben.
Ja, war bei mir auch Jahrelang so. Heute bin ich sehr glücklich mit meinem Job.
Seb-X hat geschrieben: ↑06.10.2026, 18:11 Ja, du. Schön für dich. Bei mir ist es nun mal anders. Im 5. Jahr sah es bei mir eher schlechter aus als im 1. Jahr. Zu viele Fehler darf man sich nicht erlauben. Seinen Ruf bekommt so schnell nicht wieder weg. Ich war früher optimistischer eingestellt.
Hast du schonmal überlegt, ob die Firma oder der Job im Allgemeinen das richtige für dich ist? Bei mir ist es so, dass ich zwar Jahrelang einen super Arbeitgeber hatte, der Beruf aber absolut nicht meins war. Dadurch habe ich mir täglich zur Arbeit gequält. Heute habe ich einen super Arbeitgeber und der Job macht mir auch großen Spass. Klar, frei haben ist schöner, aber dennoch gehe ich heute gerne zur Arbeit.
Wenn man sich keine Mühe gibt, ist die Beziehung schnell wieder vorbei.

Natürlich muss man etwas für die Beziehung tun. Ich bin aber der Meinung, dass es doch auch durchaus schön ist, etwas für die Beziehung zu tun, füreinander da zu sein.
Mühe heißt für mich immer, dass ich mich quälen muss.
Mühe bedeutet nicht unbedingt, dass man sich quälen muss. Ich bin ja Modellbahner und baue an meiner Modellbahn. Damit sie schön wird, gebe ich mir Mühe. Wenn ich mir abends etwas koche, gebe ich mir auch Mühe, damit ich etwas leckeres auf dem Teller habe. Sich Mühe geben heißt halt, dass man sich bemüht, dass etwas gut und schön wird. Mit Qual hat Mühe meiner Meinung nach eher wenig zu tun.
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑06.10.2026, 12:04aber sicherlich eine schöne Arbeit.
Dann ist es keine Arbeit.
Ich bin sowieso der Meinung, dass eine Beziehung keine Arbeit im eigentlichen Sinne ist!
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑30.09.2026, 17:31 Dein Tipp wäre eigentlich gar nicht schlecht. Der Haken an der Sache ist allerdings, dass die Frauen, die mir das gesagt haben, selbe glücklich vergeben sind
Faule Ausrede.
Äh, ok. Das heißt also, ich soll mich an vergebenen Frauen ranmachen? Mit Sicherheit nicht!
Um das Leben genießen zu können, muss es mir leicht fallen.
Aus irgendeinem Grunde scheinst du dir selber zu verbieten glücklich zu sein. Warum eigentlich? Das Leben bietet so viele schöne Seiten, auch wenn man AB ist. Dass du das Leben als Qual empfindest, liegt meiner Meinung nach hauptsächlich an deiner negativen Einstellung. So ist es natürlich nahezu unmöglich die schönen Dinge im Leben zu sehen. Und wenn man alles nur als Qual ansieht, dann ist es auch nahezu unmöglich etwas zu ändern.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 07.10.2026, 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Deja-vu »

pisces83 hat geschrieben: ↑07.10.2026, 12:24
Ich verstehe schon, was du meinst. Nur bei dem Punkt mit dem Vertrauen sehe ich einen kleinen Haken: Einen Partner, dem man maximal vertraut, hat man ja nicht vom ersten Tag an. Dieses Vertrauen entwickelt sich erst mit der Zeit – und meiner Meinung nach auch dadurch, dass man nach und nach Nähe zulässt.

Das stimmt. Meiner persönlichen Ansicht nach braucht man dazu aber nicht mehrere wildfremde Menschen. Ich verstehe deinen Punkt, aber ich glaube, für mich ist das nichts. Umso cooler finde ich, dass du dir das zugetraut hast, und dass es was bewirkt hat!

Zum Thema Vertrauen an sich könnte ich jetzt eine ganze Textwand schreiben.

Allein in dem einen Jahr, in dem ich mir wieder zutraue, neue Menschen kennenzulernen, hat mein Vertrauen wegen einiger Fälle schon wieder so sehr gelitten, dass es zum Teil fragiler ist als davor.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

alex321 hat geschrieben: ↑02.10.2026, 22:56
Deja-vu hat geschrieben: ↑27.09.2026, 20:25 Ja, sind genau meine Probleme. Aber wie übt man denn das? Doch am besten mit einem geeigneten Partner/ einer geeigneten Partnerin. Oder würdest du das einfach mit irgendwem machen, für den du gar nichts empfindest? Nur um der Sache Willen?
Warum denn nicht? Ich finde manchmal schon zufällige Berührungen im Alltag, z.B. in den Öffis, super angenehm. Ich bin nicht der Meinung dass man für Kuscheln und Sex eine feste Beziehung braucht.
Das wird jeder anders empfinden und das ist auch ok so.

Ich kann nur für mich sprechen. Früher dachte ich, ich bräuchte eine Beziehung, um mit dem Anderen erstmal warm geworden zu sein. Heute weiß ich, dass man manchmal schneller mit jemandem warm wird, ohne eine Beziehung zu haben oder anzustreben.
Aber mit irgendeinem kann ich dennoch keinen Sex haben, also einfach um der Sache Willen, da brauche ich schon mindestens Sympathie. Zufällige Berührungen sind was völlig anderes. Umarmungen und Kuscheln stehen dazwischen und zwar auch in der angegebenen Reihenfolge.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Seb-X hat geschrieben: ↑01.10.2026, 15:30 Fakt ist genauso, dass Frauen auch keine Lust haben, wenn der Mann ständig Erektionsprobleme hat - je jünger, desto mehr. Was die einzelne Frau dazu meint, ist dabei irrelevant. Schaut euch in anderen Internetforen um. Viele Frauen haben Probleme mit ihren impotenten Männern. Auf Penetration wollen viele dann doch nicht verzichten.
Kommt aber auch auf das Forum an, wo du dich jeweils bewegst. Sind es Seiten, wo der Sex im Vordergrund steht, dann ist das nachvollziehbar. Will man den Mann fürs Leben kennenlernen, dann sind andere Aspekte auch wichtig. Und umso älter man ist und umso mehr Erfahrungen man im Zusammenleben schon gemacht hat, desto mehr ist einem das auch bewusst.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Deja-vu »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑07.10.2026, 23:15
Ich kann nur für mich sprechen. Früher dachte ich, ich bräuchte eine Beziehung, um mit dem Anderen erstmal warm geworden zu sein. Heute weiß ich, dass man manchmal schneller mit jemandem warm wird, ohne eine Beziehung zu haben oder anzustreben.
Aber mit irgendeinem kann ich dennoch keinen Sex haben, also einfach um der Sache Willen, da brauche ich schon mindestens Sympathie. Zufällige Berührungen sind was völlig anderes. Umarmungen und Kuscheln stehen dazwischen und zwar auch in der angegebenen Reihenfolge.
Warm werden kann ich auch mit Leuten. Aber das heißt nicht, dass ich Körprerkontakt mit ihnen möchte.
Umarmung unter Freunden, das schon. Mehr aber eher nicht.


Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑07.10.2026, 18:20 Aus irgendeinem Grunde scheinst du dir selber zu verbieten glücklich zu sein. Warum eigentlich? Das Leben bietet so viele schöne Seiten, auch wenn man AB ist. Dass du das Leben als Qual empfindest, liegt meiner Meinung nach hauptsächlich an deiner negativen Einstellung.
Du weißt nicht wie das ist mit einer Depression. Möchte hier niemanden ferndiagnostizieren, aber was Seb so schreibt, das klingt mir oft schon sehr danach.

Man macht das nicht bewusst und nicht willentlich. Man fühlt es. Man kann nicht anders, als es so zu sehen.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Deja-vu hat geschrieben: ↑08.10.2026, 12:12 Du weißt nicht wie das ist mit einer Depression. Möchte hier niemanden ferndiagnostizieren, aber was Seb so schreibt, das klingt mir oft schon sehr danach.
Nein, da hast du Recht. Ich weiss (Gott sei Dank) nicht, wie das mit einer Depression ist. Für mich klingt es auch sehr danach, dass Seb-x unter Depressionen leidet.
Man macht das nicht bewusst und nicht willentlich. Man fühlt es. Man kann nicht anders, als es so zu sehen.
Trotzdem verstehe ich nicht, dass jeder Vorschlag oder Tip teils recht aggressiv abgelehnt und teilweise sogar als Angriff angesehen wird.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von alex321 »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑07.10.2026, 23:15 Aber mit irgendeinem kann ich dennoch keinen Sex haben, also einfach um der Sache Willen, da brauche ich schon mindestens Sympathie.
Dass einem der Kuschel- oder Sexpartner sympathisch sein muss ist klar. Ich dachte das muss ich gar nicht extra erwähnen. Mit einer irren Schwurblerin würde ich z. B. auch nicht kuscheln wollen.
Zuletzt geändert von alex321 am 08.10.2026, 18:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Deja-vu »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑08.10.2026, 17:45
Trotzdem verstehe ich nicht, dass jeder Vorschlag oder Tip teils recht aggressiv abgelehnt und teilweise sogar als Angriff angesehen wird.
Traurigkeit, Verzweiflung und Frustration führen oft zu Wut und Aggression.
Das darf man nicht auf sich beziehen in dem Moment.

Gut gemeinte Ratschläge und Tipps bekommt man als depressive Person oft genug. Das ist immer so als würde man hilflos im Wasser treiben, ohne etwas zum Festhalten, während an den Füßen Gewichte hängen... Man droht zu Ertrinken, und vom Uferrand rufen alle "Mach doch mal dies oder das".
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Deja-vu hat geschrieben: ↑08.10.2026, 12:12 Warm werden kann ich auch mit Leuten. Aber das heißt nicht, dass ich Körprerkontakt mit ihnen möchte.
Umarmung unter Freunden, das schon. Mehr aber eher nicht.
Das ist ein anderes warm werden als das, was ich meine. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es mir nicht reicht, dass jemand ein Mann ist und ich deshalb mit jemandem intim werden will. Und dennoch muss ich nicht in einer Beziehung sein.
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Re: Welche Beziehungserfahrung fehlt als AB am meisten?

Beitrag von Finnlandfreundin »

alex321 hat geschrieben: ↑08.10.2026, 18:19
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑07.10.2026, 23:15 Aber mit irgendeinem kann ich dennoch keinen Sex haben, also einfach um der Sache Willen, da brauche ich schon mindestens Sympathie.
Dass einem der Kuschel- oder Sexpartner sympathisch sein muss ist klar. Ich dachte das muss ich gar nicht extra erwähnen. Mit einer irren Schwurblerin würde ich z. B. auch nicht kuscheln wollen.
Auf Erotikportalen scheint das anders zu sein.

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