Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Der öffentliche Austauschbereich des AB-Treff zu allem, rund um das Thema Absolute Beginner.

Moderator: Codex Moderatoren

Forumsregeln
Dein Beitrag wird öffentlich sichtbar sein. Für mehr Privatsphäre wechsle bitte in den AB-Treff Nachtclub. Vor der Freigabe wird Dein Beitrag von einem Moderator geprüft, ob dieser dem Codex des AB-Treff entspricht:

  • Denk daran, dass die anderen Mitglieder ebenso Menschen sind wie Du.
  • Bleib beim Thema und trage konstruktiv bei.
  • Erzähle von Dir und Deinen Erfahrungen.
  • Vermeide Wiederholungen, zitiere nur was für Deine Antwort relevant ist.
  • Verzichte auf abwertende Äußerungen.
  • Antworte auf das, was geschrieben wurde.
  • Nicht alles muss öffentlich gesagt werden.
ERSTER BEITRAG DES THEMAS
Elfriede

Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Elfriede »

Moderation: Absolute Beginner Treff Diesen Beitrag und die nachfolgenden 12 habe ich vom Thema "Die Angst vor der Zukunft" am 11.07.2025 abgetrennt und in dieses Thema ausgelagert, da es sich hierbei um ein eigenständiges Thema handelt.
time4change hat geschrieben: ↑09.07.2025, 11:26
Elfriede hat geschrieben: ↑08.07.2025, 11:45Auch ... im Hinblick auf das ABtum.
In DIESEM Lebensbereich ist das Problem, daß die gewünschte Änderung der umfassenden Mitwirkung einer ZWEITEN Person bedarf!
Das ist richtig. Die Frage ist also, wie mache ich mich selbst interessant genug für diese obligatorische 2. Person? Und wo suche ich die? Die Möglichkeiten sind doch hier inzwischen grenzenlos. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist doch gar nicht mehr zu vergleichen, mit meiner Jugend und dem jungen Erwachsenenleben. Mich beschleicht aber der Verdacht, dass man heute vielleicht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Kann das sein?
Zuletzt geändert von Kolinatan am 11.07.2025, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Moderationshinweis ergänzt.

ERSTER BEITRAG DES THEMAS
Benutzeravatar
Vogel
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2433
Registriert: 21.02.2020, 20:16
Geschlecht: männlich
AB-Status: Hardcore AB

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Vogel »

Elfriede hat geschrieben: ↑09.07.2025, 11:53 Die Möglichkeiten sind doch hier inzwischen grenzenlos. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist doch gar nicht mehr zu vergleichen, mit meiner Jugend und dem jungen Erwachsenenleben. Mich beschleicht aber der Verdacht, dass man heute vielleicht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Kann das sein?
Nein, die sind eben nicht grenzenlos.
Die Möglichkeiten - ich verstehe die Orte, in denen man sucht wie z.B. OD, Partnerbörsen, ... haben sich nur verschoben.

Mit dem Alter sinken die Chancen. Und wenn auch wegen Scheidung oder Verlust des Partners es immer eine gewisse Quote an Singles gibt, heisst es noch lange nicht, das diese auch eine Beziehung eingehen möchten. Ich behaupte, die Ansprüche von Nicht-ABs steigen aufgrund vorher gemachten Erfahrungen. Es wird für ABs daher schwieriger zu punkten. Ein anderer Teil lebt dann lieber alleine oder will sich nicht wieder gleich verpartnern.
In meinem Umfeld 40+ gibt es tatsächlich keine einzige nicht-verpartnerte Frau mehr.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.
Benutzeravatar
Einsamkeit_is_doof
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1833
Registriert: 04.09.2011, 14:49
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Köln

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Elfriede hat geschrieben: ↑08.07.2025, 11:45 Aber weißt du was, wenn man lieber in einer unangenehmen Situation verharrt und vor sich hin jammert, ist möglicherweise einfach der Leidensdruck noch nicht hoch genug. Jedenfalls ist es nicht so, dass es ein Naturgesetz ist, dass man ab 40 nichts mehr an seinem Leben ändern könnte. Das stimmt so auf gar keinen Fall. Auch nicht im Hinblick auf das ABtum.
Da könnte etwas dran sein. Vielleicht ist es aber auch oft Bequemlichkeit oder auch Angst. Wenn ich mir sage, dass der Zug mit Ende 30 sowieso abgefahren ist und ich nichts mehr ändern kann an meinem Leben, dann macht mich das natürlich einerseits traurig, aber andererseits gehe ich auch keine "Gefahr" ein. Ich kann gemütlich in meiner Komfortzone (die eigentlich gar nicht so komfortabel ist! :dont: ) verharren und mich selber bemitleiden. Aber ich weiss was ich habe. :fessel:
RomNey hat geschrieben: ↑09.07.2025, 04:24 Ich habe das ganz anders erlebt.
Habe die Weichen bis ich 37 war gestellt.
Und dann alle umgestellt.
Also sind ja Weichen, die kann man umstellen, auch wenn sie mit dem Alter rostig und nur noch schwer zu bewegen sind, aber es geht.
:good: :tanzen2:
Ich denke, es ist grundsätzlich in jedem Alter möglich etwas zu ändern. Allerdings tut man sich in jungen Jahren deutlich leichter. Grundsätzlich braucht man aber den Willen etwas zu ändern und die Kraft den Hintern hoch zu bekommen. Dann ist es aber auch mit 40, 50 oder gar 60 noch möglich etwas zu ändern. :boxing:
Amor gib mir den verdammten Pfeil, ich mach' den Scheiß jetzt selber!
Elfriede

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Elfriede »

Al Bundy hat geschrieben: ↑09.07.2025, 18:59 Das ist ja gerade das Problem. Durch die fast grenzenlose Auswahl sind inzwischen einfach viele komplett Chancenlos. Warum sollte man sich auch mit weniger zufrieden geben, da ist ja jemand besseres, und der ist nur einen Klick entfernt.
Das finde ich furchtbar! Jede Frau denkt heute, sie habe ein Recht auf einen Mann wie George Clooney und jeder Mann sucht seine Angelina Jolie. Schaut man sich alte Hochzeitsbilder z.b. aus meiner Elterngeneration an, dann sind die optisch kilometerweit davon entfernt. Und trotzdem waren die glücklich. Erstaunlich, oder?
Benutzeravatar
RomNey
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2605
Registriert: 15.04.2021, 06:22
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Hamburg

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von RomNey »

Ich würde sagen Fomo.
Fear of missing out.
Angst etwas zu verpassen.
Normal ist was sich gut anfühlt!
Benutzeravatar
Kisuli
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 282
Registriert: 15.06.2016, 13:38
Geschlecht: weiblich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Kisuli »

Elfriede hat geschrieben: ↑10.07.2025, 10:54 [...] Schaut man sich alte Hochzeitsbilder z.b. aus meiner Elterngeneration an, dann sind die optisch kilometerweit davon entfernt. Und trotzdem waren die glücklich. Erstaunlich, oder?
Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, dass die Ehen früher glücklicher waren. Es gab halt gerade für Frauen kaum andere Lebensentwürfe als Heirat und Familiengründung, das war ja eher eine Frage der Versorgung und meist weniger von Liebe und persönlichem Glück.
Heute können Frauen zum Glück Männer ablehnen, die sie nicht attraktiv finden, dadurch sind viele eben weniger kompromissbereit und weniger leidensfähig. Ich denke auch nicht, dass jede nur auf der Suche nach einem George Clooney ist, schließlich sind ja auch sehr viele durchschnittlich aussehende Männer vergeben. Ich für meinen Teil bin aber lieber Single, als für einen mittelmäßigen Mann, der mein Leben nicht besser macht, meine Freiheit und Unabhängigkeit aufzugeben. Diese Option hatte meine Oma zum Beispiel gar nicht.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 10.07.2025, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
Elfriede

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Elfriede »

Kisuli hat geschrieben: ↑10.07.2025, 12:43
Das heißt dann also, dass du eigentlich gar keine Abine bist, weil du lieber auf einen Partner ganz verzichtest, als einen zu nehmen, der nicht deinen Anforderungen entspricht?

Manchmal entsteht Liebe doch erst mit der Zeit. Ich gucke öfter mal Dating Sendungen im TV und wundere mich dann warum dieser oder jener Mensch abgelehnt wird. Da passt dann z.b die Haarfarbe nicht, oder die Einstellung zu Hunden entspricht nicht der eigenen. Oder der Kleidungsstil wird bemängelt oder der Date Partner fährt lieber zum Ballermann statt in die Berge.

Dabei wird total vergessen, dass Menschen sich ändern, ihre Interessen sich verlagern und sich die Partner im Laufe eines Ehelebens einander anpassen. Außerdem wird ein Mann niemals alle meine Bedürfnisse erfüllen können. Das will aber heute scheinbar niemand mehr akzeptieren. Ich finde das traurig.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 10.07.2025, 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
knopper
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 377
Registriert: 06.09.2023, 10:42
Geschlecht: männlich
AB-Status: Softcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von knopper »

Vogel hat geschrieben: ↑09.07.2025, 15:00 Mit dem Alter sinken die Chancen. Und wenn auch wegen Scheidung oder Verlust des Partners es immer eine gewisse Quote an Singles gibt, heisst es noch lange nicht, das diese auch eine Beziehung eingehen möchten. Ich behaupte, die Ansprüche von Nicht-ABs steigen aufgrund vorher gemachten Erfahrungen. Es wird für ABs daher schwieriger zu punkten. Ein anderer Teil lebt dann lieber alleine oder will sich nicht wieder gleich verpartnern.
ja es ist so. kann ich aufgrund von mehreren Dates nur bestätigen.
Es ist schon so, dass ab einem bestimmten Alter eben eine gewisse "Vorbelastung" da ist, bei Normalos, und damit auch gestiegene Ansprüche. Ich habe das erst beim letzten Date wieder gemerkt...sie hatte schon eine lange Ehe hinter sich (ganz normal mit 39) und eine erneute Bindung wird nun sagen wir mal schwierig. :roll:
und was habe ich? Ja...Nichts :) absolut nichts. Bis auf ein paar kleinere Erfahrungen die mich nicht mehr zu einem vollem HC-AB machen. Natürlich nicht zu vergleichen mit einer langjährigen Ehe oder Beziehung.

Natürlich steigen dann hier die Ansprüche und ich glaube jemand der so wirklich noch gar keine Erfahrungen hat ist da eher ungeeignet.
Es wird also ab einem bestimmten Alter immer schwieriger da überhaupt raus zu kommen, da es ja nur über diese 1. Beziehung geht. Irgendeine Frau muss da darauf halt einlassen. anders geht es nicht!

Ich gehe auch mal davon aus, dass es wohl viele Paare gibt wo das am Anfang nie so kommuniziert wurde, sondern erst nach einer Weile herauskam, dass er / sie AB ist. oder vielleicht auch nie.
Es fühlt sich nicht gut an eine Vorbeziehung zu erfinden...aber anders scheint es wohl nicht zu gehen, so meine Überzeugung. Die bisherigen Reaktionen bei meinen Dates bestätigen dies.
Al Bundy hat geschrieben: ↑09.07.2025, 18:59 Das ist ja gerade das Problem. Durch die fast grenzenlose Auswahl sind inzwischen einfach viele komplett Chancenlos. Warum sollte man sich auch mit weniger zufrieden geben, da ist ja jemand besseres, und der ist nur einen Klick entfernt.
jo ist es. Konkurrenz gibt es immer, und mit den Dating Apps doch erst recht. Es wird natürlich parallel geschrieben gedatet und sich dann für einen entschieden....zumindest machen das viele Frauen so.
Dass da ein AB nicht gerade an 1. Stelle steht liegt wohl auf der Hand. Es ist also ne besch.... Situation AB zu sein, Vorteile gibt es für mich keine. Da sollten wir uns glaube nichts vormachen.
Al Bundy hat geschrieben: ↑09.07.2025, 18:59 Den Ausgangspost kann ich einfach zu 100% unterschreiben, auch mir geht es so. Ich werde dieses Jahr 40, und während andere momentan in der Haus/Familien Phase sind hat sich mein Leben seit 20 Jahren so gut wie gar nicht verändert.
dito. nur dass ich schon die 40 erreicht habe. :)
Kisuli hat geschrieben: ↑10.07.2025, 12:43 Ich denke auch nicht, dass jede nur auf der Suche nach einem George Clooney ist, schließlich sind ja auch sehr viele durchschnittlich aussehende Männer vergeben
ein George Clooney nicht, aber ein Mann der es versteht mit einer Frau "umzugehen ". also sie zum lachen bringt, flirty drauf ist beim Date, ein gewisses Selbstbewusstsein ausstrahlt und somit Sicherheit.
All das ist von einem AB eher weniger zu erwarten.
Kisuli hat geschrieben: ↑10.07.2025, 12:43 Ich für meinen Teil bin aber lieber Single, als für einen mittelmäßigen Mann, der mein Leben nicht besser macht, meine Freiheit und Unabhängigkeit aufzugeben. Diese Option hatte meine Oma zum Beispiel gar nicht.
Verstehe ich.
Aber genau das ist halt auch ein Punkt warum AB’s ab einem bestimmten Zeitpunkt für immer AB’s bleiben. Mehr als mittelmäßig ist eben nicht drin.
Benutzeravatar
Bobbertus
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 255
Registriert: 17.06.2025, 16:49
Geschlecht: männlich
AB-Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: eine(n) Partner/in.

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Bobbertus »

Kisuli hat geschrieben: ↑10.07.2025, 12:43 Heute können Frauen zum Glück Männer ablehnen, die sie nicht attraktiv finden, dadurch sind viele eben weniger kompromissbereit und weniger leidensfähig.
Hätte ich nicht so ein Problem mit, wenn Frauen einem auch wenn sie schon "Offen/Ehrlich/Direkt" suchen halt auch direkt absagen anstatt Ignorieren/Blockieren/Ghosten. 👻

Weniger Kompromissbereitschaft heißt auch das manche zum Teil eher nen Einkaufszettel schreiben und wer nicht alles abhaken kann, hat schon verloren... ❌

Denke wenn die Generationen von meinen Eltern und Großeltern schon so oberflächlich gewesen wären, gäbe es mich gar nicht. ☠️
Ich denke auch nicht, dass jede nur auf der Suche nach einem George Clooney ist, schließlich sind ja auch sehr viele durchschnittlich aussehende Männer vergeben. Ich für meinen Teil bin aber lieber Single, als für einen mittelmäßigen Mann, der mein Leben nicht besser macht , meine Freiheit und Unabhängigkeit aufzugeben.
Das klingt mir ehrlich gesagt fast schon ein bisschen zu sehr nach Business... 😅

"Sehr verehrter potentieller Partner,

Ich bitte Sie eine Aufstellung zu machen inwiefern sie gedenken mein Leben zu bereichern. 🧐

Ich gebe ihnen immerhin meine Zeit und Aufmerksamkeit und die gibt es nicht umsonst 🙅🏻‍♂️".

Auch wenn ichs jetzt überspitzt dargestellt habe, ein bisschen so klingt das halt für mich. 😅

Aber gut wenn du weißt was du willst und dann einfach sagst "Das kann so nicht weitergehen." anstatt an einer Beziehung festzuhalten die dir nichts bringt, nur um halt nicht Single zu sein, ist das auch viel besser so. 👍🏻

Denke Beziehungen die nur bestehen weil einer (oder beide) einfach um jeden Preis das "Single sein" vermeiden wollen, sind auch definitiv nicht Sinn der Sache. Es müssen schon beide an einem Strang ziehen sonst ist das weiß Gott was, aber keine gute Partnerschaft. 🤷🏻‍♂️
Raptus
Kennt sich hier gut aus
Beiträge: 155
Registriert: 29.07.2016, 23:11
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Raptus »

Klar ist es gut, dass Frauen heute auch alleine leben können.
Früher gab es diese ,,gesellschaftliche‘‘ Verpflichtung einen Mann zu haben, da durfte man nicht wählerisch sein was Optik angeht. Und ein sechsstelliges Jahreseinkommen (vielleicht auch in DM) war ein Garant für eine Beziehung. Das ist heute anders.

Durchschnittliche Männer gibt es natürlich genug und die müssen sich vielleicht ein bisschen anstrengen aber trotzdem haben Sie Erfolgserlebnisse.

Und dann gibt es einen Bodensatz an Männern, die einfach so hässlich sind, dass sie durch das Raster fallen. Die sind jetzt halt hier.
Benutzeravatar
Bobbertus
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 255
Registriert: 17.06.2025, 16:49
Geschlecht: männlich
AB-Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: eine(n) Partner/in.

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Bobbertus »

Raptus hat geschrieben: ↑10.07.2025, 21:04 Und dann gibt es einen Bodensatz an Männern, die einfach so hässlich sind, dass sie durch das Raster fallen. Die sind jetzt halt hier.
Ich glaube die meisten MABs sind nicht deswegen so, weil sie so schlecht aussehen das keiner sie ansprechen will sondern ich denke in den meisten Fällen liegt es eher am Verhalten... 😒
Elfriede

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Elfriede »

Also diese Anspruchshaltung einem potentiellen Partner gegenüber finde ich wirklich schlimm. Meiner Meinung nach kann kein Mensch immer zu 100% alle Bedürfnisse seines Partners erfüllen. Und überhaupt ist eine Beziehung spätestens nach ein paar Jahren sowieso eher Arbeit als Bereicherung. Dessen sollte man sich immer bewusst sein. Dieses klare Abwägen, inwiefern eine Beziehung einen Mehrwert darstellt, finde ich fast schon unmenschlich und hat mit Liebe ganz sicher nichts zu tun.

Die Äußerung von Raptus, dass die M-ABs den Bodensatz der männlichen Bevölkerung darstellen, hat mich erschreckt. Rein optisch gesehen ist mein Sohn z.B. nicht hässlich, und das sage ich nicht nur, weil ich seine Mutter bin. Auch einige seiner Freunde, die ebenfalls soweit ich das weiß ABs sind, finde ich optisch mindestens normal, wenn nicht sogar gut aussehend. Seit ich mich mit dem Thema intensiver beschäftige, beobachte ich meine Mitmenschen genauer und überlege manchmal, ob die wohl ABs sind oder nicht. Und was soll ich sagen, manchmal sehe ich wirklich ungepflegte und unattraktive Männer mit hübschen Frauen an der Hand und ich sehe durchschnittlich bis gut aussehende, die alleine durch die Einkaufsmall schlendern. Ich glaube die Optik spielt vielleicht eine Rolle, aber nur eine untergeordnete.

Entscheidend scheinen eher wirklich die kommunikativen Fähigkeiten und die Kontaktfreudigkeit zu sein. Dabei spielt das Selbstbewusstsein natürlich eine Rolle. Wenn man sich selbst hässlich findet, sollte man daher zu aller erst daran arbeiten. Das schließt natürlich einen Frisörbesuch oder ein Training im Gym nicht aus. Aber ein Mensch, solange er sich pflegt und keinen entstellenden Unfall hatte, kann gar nicht zu hässlich für die Liebe sein. Das finde ich wirklich Quatsch!

Und dann noch ein Wort zu den viel beschworenen Vorerfahrungen. Auch die werden überbewertet, finde ich. Eine Beziehung zu einem Menschen ist doch immer ein Abenteuer und nur weil ich weiß, wie mein Expartner funktionierte heißt das noch lange nicht, dass ich auch meinen neuen Partner zu handeln weiß. Mein Mann z.B. war 30, als wir zusammen kamen und AB. Klar, gab es da einige Unsicherheiten, die hätte es aber auch und vielleicht sogar erst recht gegeben, wäre er aus einer Beziehung gekommen. Insofern finde ich es legitim , da ein bisschen zu flunkern, sollte die fehlende Vorerfahrung für das OdB ein Problem sein. Letztlich aber hilft noch so viel Vorerfahrung nicht, um sich gut auf die aktuelle Partnerin einzustellen. Auch nicht beim Sex. Solange man(n) sich einigermaßen in der weiblichen Anatomie auskennt, und davon gehe ich auch bei ABs aus - man hatte ja schließlich Aufklärungsunterricht in der Schule- , sind alle Voraussetzungen erfüllt.

In diesem Sinne, macht Euch nicht so einen Kopf! Das blockiert Euch nur zusätzlich. Immer los, die Ampel steht auf Grün!
Benutzeravatar
Kisuli
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 282
Registriert: 15.06.2016, 13:38
Geschlecht: weiblich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: unfassbar.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Kisuli »

Elfriede hat geschrieben: ↑10.07.2025, 14:41 Das heißt dann also, dass du eigentlich gar keine Abine bist, weil du lieber auf einen Partner ganz verzichtest, als einen zu nehmen, der nicht deinen Anforderungen entspricht?
Ich bin schon seit längerem keine Abine mehr. Als ich meine ersten Erfahrungen gemacht habe, dachte ich auch noch so wie du - ich kann keine Perfektion oder Verliebtsein erwarten, Hauptsache man versteht sich gut, dann findet man immer eine Lösung etc.pp.
Es hat sich dann aber herausgestellt, dass das (für mich) nicht realistisch ist. Liebe entwickelt sich nicht "mit der Zeit". Da muss schon von Anfang an beidseitig etwas da sein, sonst kann man sich zwar eine Weile einer Illusion hingeben, aber über kurz oder lang hält das der Realität nicht stand. Wenn die Gegensätze zu groß sind und die Anziehung zu gering, dann langweilt man sich spätestens nach ein paar Jahren gegenseitig oder geht sich auf die Nerven und wenn über längere Zeit hinweg keine Perspektive mehr da ist, dass die Dinge besser werden, dann gibt es irgendwann keinen Grund mehr, zusammen zu bleiben. Warum soll man sich gegenseitig quälen, wenn keine Liebe da ist? Dann lieber gleich von Anfang an strenger aussortieren. Das waren auch für mich sehr schmerzhafte Erfahrungen, aber ich bin tatsächlich an einem Punkt, wo ich auf weitere derartige Experimente keine Lust habe.
Ich habe gelernt, dass ich von meinen Partnern kaum Entgegenkommen hinsichtlich meiner Bedürfnisse erwarten kann und inzwischen bin ich auch nicht mehr bereit, meinerseits meine Bedürfnisse für einen Mann, dem ich ohnehin nicht wirklich wichtig bin, komplett hintenanzustellen.
Aber ich denke, du kommst da auch aus einer anderen Generation, wo Selbstaufopferung für Mann und Familie gerade für Frauen noch eher etwas war, was selbstverständlich erwartet wurde.
Einen Partner, der gar keine Hunde mag oder der lieber zum Ballermann fährt als in die Berge würde ich übrigens auch nicht wollen und finde das auch legitim. Das weist schon auf ziemlich grundlegende Interessens- und Wertunterschiede hin.
Elfriede hat geschrieben: ↑11.07.2025, 09:48 Also diese Anspruchshaltung einem potentiellen Partner gegenüber finde ich wirklich schlimm. Meiner Meinung nach kann kein Mensch immer zu 100% alle Bedürfnisse seines Partners erfüllen. Und überhaupt ist eine Beziehung spätestens nach ein paar Jahren sowieso eher Arbeit als Bereicherung. Dessen sollte man sich immer bewusst sein. Dieses klare Abwägen, inwiefern eine Beziehung einen Mehrwert darstellt, finde ich fast schon unmenschlich und hat mit Liebe ganz sicher nichts zu tun.
Darf ich fragen, warum du noch mit deinem Mann verheiratet bist, wenn dir die Beziehung eigentlich nichts gibt und sich nur nach Arbeit anfühlt?
Es mag hart formuliert sein, aber im Endeffekt ist eine Beziehung ja kein Selbstzweck, sondern soll einen zumindest unterm Strich die meiste Zeit glücklicher machen als man als Single wäre. Dass dabei nicht immer alle Bedürfnisse erfüllt werden können ist klar. Aber die Aussage, dass man mit jemand Unpassendem zusammenbleiben sollte, auch wenn man diese Person nicht als Bereicherung empfindet, weil nur das ja dann "Liebe" ist, finde ich ehrlich gesagt sehr problematisch. Gerade für Menschen, die in toxischen und missbräuchlichen Beziehungen feststecken. Ich wäre sehr verletzt, wenn mein Partner mir gegenüber so empfinden würde und glaube, ich könnte mit so einem Menschen nicht zusammenbleiben.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 11.07.2025, 13:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt. Vollzitat gekürzt.
Elfriede

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Elfriede »

Kisuli hat geschrieben: ↑11.07.2025, 13:16 Darf ich fragen, warum du noch mit deinem Mann verheiratet bist, wenn dir die Beziehung eigentlich nichts gibt und sich nur nach Arbeit anfühlt?
Das habe ich nicht gesagt, dass es sich nur nach Arbeit anfühlt. Aber ja, wir hatten einige sehr schwierige Phasen. Dafür haben wir jetzt seit längerem eine sehr schöne Zeit zusammen. Wir sind das berühmte und allseits beneidete alte Ehepaar auf der Parkbank, das auch nach 40 Jahren noch Händchen hält. Aber das gibt es nicht umsonst!
ABler11235
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 308
Registriert: 03.01.2025, 06:07
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von ABler11235 »

Also ich glaub ja nicht an Astrologie, aber die Frau die ich kürzlich getroffen habe tut es. Ich habe Aszendent Stier und sie ist vom Sternzeichen Skorpion. Astrologisch gesehen ist das angeblich die bestmögliche Kombination. Ob das wohl stimmt?
Meffi

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Meffi »

Kisuli hat geschrieben: ↑11.07.2025, 13:16 . Als ich meine ersten Erfahrungen gemacht habe, dachte ich auch noch so wie du - ich kann keine Perfektion oder Verliebtsein erwarten, Hauptsache man versteht sich gut, dann findet man immer eine Lösung etc.pp.
Es hat sich dann aber herausgestellt, dass das (für mich) nicht realistisch ist. Liebe entwickelt sich nicht "mit der Zeit". Da muss schon von Anfang an beidseitig etwas da sein, sonst kann man sich zwar eine Weile einer Illusion hingeben, aber über kurz oder lang hält das der Realität nicht stand.und die Anziehung zu gering, dann langweilt man sich spätestens nach ein paar Jahren gegenseitig oder geht sich auf die Nerven und wenn über längere Zeit hinweg keine Perspektive mehr da ist
Du wirst deinen Partner alle paar Jahre wechseln müssen, ganz gleich, ob ihr wirklich zusammenpasst oder nicht. Die intensive Dopaminausschüttung, die das Verliebtsein begleitet, lässt sich nicht über Jahrzehnte aufrechterhalten. Egal, ob du besonders wählerisch oder eher großzügig auswählst – irgendwann wird jede Beziehung zum Alltag, und es kommt darauf an, eine reife, erwachsene Partnerschaft zu führen. Wenn dir das nicht reicht, wirst du unweigerlich immer wieder von einer Person zur nächsten springen.
Kisuli hat geschrieben: ↑11.07.2025, 13:16 Warum soll man sich gegenseitig quälen, wenn keine Liebe da ist?
Verliebtsein ist keine Liebe.
Kisuli hat geschrieben: ↑11.07.2025, 13:16 Dann lieber gleich von Anfang an strenger aussortieren.

Ich habe gelernt, dass ich von meinen Partnern kaum Entgegenkommen hinsichtlich meiner Bedürfnisse erwarten kann und inzwischen bin ich auch nicht mehr bereit, meinerseits meine Bedürfnisse für einen Mann, dem ich ohnehin nicht wirklich wichtig bin, komplett hintenanzustellen.
Das ist ein Widerspruch in sich: Du möchtest, dass deine Bedürfnisse berücksichtigt werden, und suchst gleichzeitig einen Partner, der mehrere Optionen hat und die womöglich deutlich unkompliziertere Ansprüche stellen. Ich weiß nicht, was deine Bedürfnisse sind oder wie groß die Kompromisse wären, aber warum sollte sich jemand damit abmühen, wenn er auch einfachere Alternativen hat?
Kisuli hat geschrieben: ↑11.07.2025, 13:16 Einen Partner, der gar keine Hunde mag oder der lieber zum Ballermann fährt als in die Berge würde ich übrigens auch nicht wollen und finde das auch legitim. Das weist schon auf ziemlich grundlegende Interessens- und Wertunterschiede hin.
Was nützt es, wenn es ohnehin nur zwei Jahre dauert, danach die Verliebtheitsphase vorbei ist und dir wieder langweilig wird?
Benutzeravatar
uhu72
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 2091
Registriert: 26.10.2007, 20:03
Geschlecht: männlich
AB-Status: AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: 7xxxx

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von uhu72 »

Meffi hat geschrieben: ↑12.07.2025, 06:41
Kisuli hat geschrieben: ↑11.07.2025, 13:16 . Als ich meine ersten Erfahrungen gemacht habe, dachte ich auch noch so wie du - ich kann keine Perfektion oder Verliebtsein erwarten, Hauptsache man versteht sich gut, dann findet man immer eine Lösung etc.pp.
Es hat sich dann aber herausgestellt, dass das (für mich) nicht realistisch ist. Liebe entwickelt sich nicht "mit der Zeit". Da muss schon von Anfang an beidseitig etwas da sein, sonst kann man sich zwar eine Weile einer Illusion hingeben, aber über kurz oder lang hält das der Realität nicht stand.und die Anziehung zu gering, dann langweilt man sich spätestens nach ein paar Jahren gegenseitig oder geht sich auf die Nerven und wenn über längere Zeit hinweg keine Perspektive mehr da ist
Du wirst deinen Partner alle paar Jahre wechseln müssen, ganz gleich, ob ihr wirklich zusammenpasst oder nicht. Die intensive Dopaminausschüttung, die das Verliebtsein begleitet, lässt sich nicht über Jahrzehnte aufrechterhalten. Egal, ob du besonders wählerisch oder eher großzügig auswählst – irgendwann wird jede Beziehung zum Alltag, und es kommt darauf an, eine reife, erwachsene Partnerschaft zu führen. Wenn dir das nicht reicht, wirst du unweigerlich immer wieder von einer Person zur nächsten springen.
Nein, das ist ein ganz normaler Prozess, den Menschen mit einer normaleren Beziehungserfahrungshistorie genauso durchlaufen. Mit jeder dazu gewonnenen Erfahrung wird das Bild vom passenden Partner/in präziser. Und mit zunehmenden Alter sinkt auch die Bereitschaft für Experimente, weil einfach die Lebenszeit dafür schwindet.
Beziehung um jeden Preis ist eben auch nicht die Lösung. (Und das bedeutet es in letzter Konsequenz wenn es darum geht, Ansprüche herunter zu schrauben.)
Kisuli hat geschrieben: ↑10.07.2025, 12:43
Elfriede hat geschrieben: ↑10.07.2025, 10:54 [...] Schaut man sich alte Hochzeitsbilder z.b. aus meiner Elterngeneration an, dann sind die optisch kilometerweit davon entfernt. Und trotzdem waren die glücklich. Erstaunlich, oder?
Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, dass die Ehen früher glücklicher waren. Es gab halt gerade für Frauen kaum andere Lebensentwürfe als Heirat und Familiengründung, das war ja eher eine Frage der Versorgung und meist weniger von Liebe und persönlichem Glück.
Heute können Frauen zum Glück Männer ablehnen, die sie nicht attraktiv finden, dadurch sind viele eben weniger kompromissbereit und weniger leidensfähig.
Ich bin da ganz bei dir. Ich als Mann würde z.B. auch keine Frau bzw. Partnerin haben wollen, die nur darauf wartet, dass ich nach Hause komme, um mich dann zu bemuttern und ggf. noch mein Geld auszugeben. Heute sind die Rahmenbedingungen deutlich anders. Vor etlichen Jahrzehnten gab es ein Kampagne von den Gewerkschaften "Am Samstag gehört der Papa mir!". Das sagt schon sehr viel aus. Das hat eine wesentlich differenzierte Rollenverteilung erfordert, damals. Heutekann man sich die Aufgaben viel besser teilen und muss das auch.

Aber ich als AB habe ja gar keine Ahnung davon. :mrgreen:
Zuletzt geändert von Kolinatan am 12.07.2025, 13:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt.
Es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel. Aber es gibt nicht genug passende Deckel für alle Töpfe!
Benutzeravatar
Vogel
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2433
Registriert: 21.02.2020, 20:16
Geschlecht: männlich
AB-Status: Hardcore AB

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Vogel »

uhu72 hat geschrieben: ↑12.07.2025, 08:55 Nein, das ist ein ganz normaler Prozess, den Menschen mit einer normaleren Beziehungserfahrungshistorie genauso durchlaufen. Mit jeder dazu gewonnenen Erfahrung wird das Bild vom passenden Partner/in präziser. Und mit zunehmenden Alter sinkt auch die Bereitschaft für Experimente, weil einfach die Lebenszeit dafür schwindet.
Beziehung um jeden Preis ist eben auch nicht die Lösung. (Und das bedeutet es in letzter Konsequenz wenn es darum geht, Ansprüche herunter zu schrauben.)
Eben!

Die Zeit spielt gegen uns.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.
Meffi

Re: Wie passend muss ein Mensch sein, um für eine Beziehung in Frage zu kommen?

Beitrag von Meffi »

uhu72 hat geschrieben: ↑12.07.2025, 08:55 Nein, das ist ein ganz normaler Prozess, den Menschen mit einer normaleren Beziehungserfahrungshistorie genauso durchlaufen. Mit jeder dazu gewonnenen Erfahrung wird das Bild vom passenden Partner/in präziser. Und mit zunehmenden Alter sinkt auch die Bereitschaft für Experimente, weil einfach die Lebenszeit dafür schwindet.
Du hast recht: Mit jeder Beziehungserfahrung gewinnt man wichtige Erkenntnisse darüber, was einem wirklich wichtig ist, welche Werte im Vordergrund stehen sollten und welche Bedürfnisse man hat. In ihren Aussagen sehe ich allerdings vor allem eine Betonung des Verliebtseins – nicht der Liebe an sich. Verliebtheit lässt sich nun einmal nicht dauerhaft aufrechterhalten, und der Wunsch nach ewiger Verliebtheit sowie ungebrochener Anziehung, selbst im Alter von 50 oder 80 Jahren, ist schlicht nicht realistisch.
Zuya Hiyaye
Gern gesehener Gast
Beiträge: 645
Registriert: 20.08.2023, 17:00
Geschlecht: männlich
Wohnort: Kassel

AB's kommen wenn überhaupt nur sehr selten als passende Partner in Frage.

Beitrag von Zuya Hiyaye »

Hallo Elfriede und time4change,

der Beitrag von time4change wirft eine wichtige Frage auf: Wie macht man sich interessant für eine zweite Person?

Meiner Ansicht nach ist es so, dass sich Menschen in einer Beziehung in mehreren Schritten annähern und im Laufe der Zeit die Entscheidung treffen, zusammenzubleiben und festzustellen, ob sie wirklich zueinander passen.

Für sogenannte „Absolute Beginners“ (ABs) wird dieser Prozess jedoch oft hinfällig. Sie scheinen bereits von vornherein als potenzielle Partner ausgeschlossen zu werden. Es scheint, dass es wenig nützt, nachträglich zu versuchen, sich interessant zu machen.

Eine mögliche Erklärung (reine Vermutung) ist, dass nach einer Vielzahl von Fehlschlägen diese Ablehnung internalisiert wird. Das heißt, man verhält sich bereits von vornherein so, als wäre man uninteressant, was den Teufelskreis verstärkt.

Zum Verhalten von langjährig oder mehrfach Verpartnerten kann ich nicht spekulieren, da mir dies völlig unbekannt ist und ich es nur aus der Distanz kenne.

Zurück zu „AB-Treff Café - öffentlich“